Trauriges Wiedersehen mit „meinem“ Bärlauch

Ich wollte doch mal wieder nach „meiner“ Pflanze sehen, ob sie denn schon blüht. Das tut sie oder vielmehr, das tat sie, mal sehen, ob sie überlebt. Anscheinend ist ein Jogger voll von oben und zentral draufgetrampelt. Wie kann sowas angehen? Diese Pflanze stach doch ins Auge, und wenn die Jogger hier im Wald nicht auf den Boden sehen, können sie sich leicht die Knöchel brechen. Das grosse Blatt ist völlig abgeknickt, der Blütenstengel halbwegs. Ich habe ihn über eine Nachbarpflanze gelegt und die Stelle jetzt mit einem „Zaun“ aus alten Zweigen umgeben. Vielleicht hilft das. Ich frage mich, warum ich die Pflanze nicht ausgegraben habe, dann ginge es ihr jetzt sicher besser. Vielleicht darf sie wenigstens Samen ausbilden mit Hilfe des Schutzzaunes.

Ich habe übrigens beim örtlichen Naturverein angefragt, ob die das interessant fänden. Als Antwort bekam ich, dass es sich hier nicht um eine Mutation, sondern „nur“ ein pigmentschwaches Exemplar handelt, ähnlich wie ein Albino, was bei allen Spezies vorkäme. Mit anderen Worten: Gääähhhn!  Heisst das, dass alle variegata Pflanzen als „nur pigmentschwache“ Pflanzen angefangen haben? Einigen Leuten muss das doch gefallen haben, sonst würden die nicht so weitergezüchtet.

Und wenn schon, ich finde es immer noch speziell, eine von Millionen!

Vielleicht grabe ich sie nächste Woche doch noch aus …

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Veröffentlicht von

Stella, oh, Stella

Ich bin gebürtige Deutsche, mit einem Dänen nunmehr 24 Jahre verheiratet und in Dänemark lebend (2017).

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