Foto des Monats Juli 2016/photo of the month July 2016

Dieses Schmetterlingsportrait kam irgendwie sehr witzig auf die Platte:

2016-07-26 09.51.11

Und hier noch einen extra:

2016-07-26 10.15.19

Und noch ein Blümchen im Wind:

2016-07-26 09.46.48

Diese wunderschöne rote Klematis blüht jetzt zum zweiten Mal.

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende!

Advertisements

Vegetarisches Gulasch

(Rezept für zwei Personen)

Das Gulasch habe ich nun öfter gemacht und finde, dass es gut genug schmeckt, um das Rezept zu teilen. Leider habe ich kein Bild, es war ziemlich schnell weg.

Man kann es entweder mit fertigem/selbstgemachtem Seitan machen oder mit Paneer, einer Art Käse, die aus Milcheiweiss gemacht wird.

Zutaten:
300 g fertiger/selbstgemachter Seitan bzw. Paneer aus 2 Litern Milch
1 rote Paprikaschote
3 kleine Schalotten
1 grosse oder 2 kleinere Wurzeln (rote Rüben?)
1 kleine Dose Tomatenmark
1 Esslöffel Gemüsebrühepulver
Paprikapulver
Chiliflocken oder –pulver
1/8 Liter Sahne oder Dosenmilch
Olivenöl

Zuerst wird Seitan/Paneer in kleine Würfel oder anders geformte Stücke geschnitten, in Öl schön braun angebraten und zur Seite gestellt. Ich benutze dazu Olivenöl. Wenn man keine Kolesterinprobleme hat, kann man natürlich auch für alles Butter benutzen.

Für die Sosse brate ich die in der Zwischenzeit die in dünne Ringe geschnittenen Schalotten in Olivenöl an, füge dann eine gewaschene und in kleine, handliche Stücke geschnittene rote Paprikaschote und die in sehr feine Scheiben geschnittenen Wurzeln hinzu. Wenn die Wurzel sehr gross ist, die Scheiben noch zerteilen.

Alle Zutaten etwa 5-8 Minuten schmoren. Dann mit Gemüsebrühe ablöschen. Die Gemüse sollen gut bedeckt sein. Ich lösche einfach mit Wasser ab und füge dann das Gemüsebrühepulver hinzu. Reichlich Paprikapuler dazutun und Chilipulver oder -flocken nach Geschmack (manche mögen’s heiss). Kochen bis der Paprika und die Wurzeln weich sind.

Dann das Tomatenpüree hinzufügen und zuletzt den 1/8 Liter Sahne/Dosenmilch und den gebratenen Seitan/Paneer. Auf ganz kleiner Hitze durchziehen lassen, damit der Seitan/Paneer wieder warm wird (nicht mehr kochen).

Man kann praktisch Reis, Kartoffeln oder Nudeln dazu essen. Wir mögen es gerne mit Kartoffeln.

Herstellung von Paneer:

2 Liter Vollmilch
Etwas Essig (20 ml) mit 200 ml warmem Wasser vermischen

Die Milch wird aufgekocht (Tipp: zuerst eine Bodendecke Wasser zum Kochen bringen, dann die Milch hinzufügen, dann brennt nichts an, auch wenn man nicht umrührt. So mache ich das auch mit Haferflockenbrei.) Wenn die Milch kocht, den Topf vom Herd nehmen und das warme Wasser mit dem Essig vermischt unter langsamen Umrühren ebenso langsam in die Milch giessen. Sobald die Milch anfängt auszuflocken, nicht weitergiessen. Die Menge, die ich angegeben habe ist allerdings ziemlich genau für 2 Liter Milch berechnet, daher kippe ich einfach alles hinein (bin kein Geduldsmensch bei solchen Sachen).

Alles durch ein feines Sieb giessen und den zurückbleibenden Paneer abtropfen lassen.

Normalerweise habe ich den Paneer immer am Tag vorher gemacht. Gestern habe ich es vergessen und ihn erst am selben Morgen hergestellt. Er schmeckte wesentlich besser. Wenn er über Nacht steht wird er hart und schmeckt einfach nicht mehr so gut. Wieder eine Erfahrung.

Was tut sich im Garten?

Jetzt für zwei Wochen, daher ein paar Bilder mehr …

2016-07-16 09.59.10

2016-07-17 16.10.44

2016-07-19 08.25.54

Rose „Just Joey“. Eine etwas lose geformte Blüte wenn geöffnet und leider nicht für die Vase geeignet, aber Duft und Farbe sind bestechend.

2016-07-16 09.58.10

Ein Caprifolium, dass ich fast umgebracht hätte, weil ich nicht wusste, was es war.

2016-07-16 09.57.38

Dieses Löwenmäulchen habe ich mühselig im Haus vorgezogen und dann säht es sich selber zu Hunderten hier im Topf aus. Die Pflanzen sind klein, weil sie so eng stehen, aber die Blüten haben Normalgrösse, Sieht etwas merkwürdig aus.

2016-07-16 15.26.02

Hier die drinnen ausgesähte Pflanze. Die Farbe ist etwas wärmer als bei den anderen. Das waren Samen von einer Pflanze, die ich gekauft hatte wegen der besonderen Färbung.

2016-07-14 08.22.07

Meine Stockrosen im Frucht- und Kräutergarten. Der zarte Baum hinter ihnen ist der, der nächstes Jahr 4 Jahre alt wird. Hier handelt es sich wirklich um eine „Pink Lady“. Der dicke Stamm im Hintergrund ist ein alter Apfelbaum.

2016-07-15 15.10.21

2016-07-15 15.09.56

Hier nochmal als Portraits. Die dunkelrote Stockrose ist für mich die schönste, die ich jemals gehabt habe. Eine sehr ungewöhnliche Blütenform mit den geschwungenen Blütenblättern.

2016-07-15 15.09.29

Mein Lavendel, der anscheinend heller gefärbt ist als der in anderen Gärten hier.

2016-07-15 15.07.15

Rosa Rugosa „Schneekoppe“.

2016-07-14 13.10.41

Hauswurz. Die dicken Blätter sind verdeckt von „Brennender Liebe“ und Walderdbeeren, die sich überall verbreitet haben.

2016-07-14 12.57.35

Die kleine Schwester der „Brennenden Liebe (Lychnis Chalcedonica)“ mit den grösseren Blüten. Die Blätter färben sich in der Sonne dunkelrot. Sie heisst „Lychnis arkwrightii Orange Zwerg“

2016-07-14 13.01.54

Hier einmal ein Grössenvergleich.

2016-07-14 12.55.37

Die Stockrosen an der Ostseite des Hauses.

2016-07-14 12.56.28

2016-07-14 12.56.11

So eine dunkle hatte ich noch nie, aber wer weiss, was da alles im Erbgut herumschwirrt. Die andere mit der zitronengelben Mitte finde ich sehr interessant.

2016-07-14 08.20.24-1

Präriemalve, eine kleine Staude, wird vielleicht 35-40 cm hoch mit kräfigen Stielen, die unseren Wind hier sehr gut aushalten. Säht sich selber weiter.

2016-07-14 08.20.47

Die gross Malvenstaude wird ca. 150 cm hoch und hat sehr viele Blüten, ist daher auch windempfindlicher. Ich habe eine ganze Menge davon, weil ich die Blüten für Kräuterkosmetik benutzen will. Sie säht sich selber weiter, und zwar überall, egal wie sonnig, schattig oder sandig der Standort ist.

2016-07-14 08.19.26

Rose „Glamis Castle“. Ich bin erstaunt, wie gut die sich schon entwickelt hat.

2016-07-15 15.11.50

Der erste Schmetterlingsbusch, der blüht.

Und zum Abschluss ein paar von den Wildpflanzen, die bei mir leben:

Zur Einleitung sei gesagt, dass ich u. a. ein Klee-Fan bin. Bei mir gibt es Weiss- und Rotklee und einen Klee, der wie Mini-Wicken aussieht.
2016-07-15 15.15.00

Dies ist ein sehr niedriger, kriechender Klee mit goldigen Blütenbällchen.

2016-07-15 15.15.31

Und dieser ist flauschig, sowohl die mit Härchen besetzten Blätter, als auch Blüte und Fruchtstand, alles weich und schön anzufassen.

2016-07-15 16.58.51

Noch ein kriechender Klee. Normalerweise sind die Blätter dunkelrot und die goldgelben Blüten geöffnet, was ein schönes Bild ergibt. Wegen mangelnder Sonne sind die Pflanzen noch grün und die Blüten geschlossen.

2016-07-14 12.59.22

Echtes Johanneskraut, das sich passenderweise in meinem Kräutergarten angesiedelt hat.

2016-07-15 16.55.39

Meine Freundin sagt das ist eine Skabiose. Ist wohl eine Wildform. Sie hat sich überall im sandigen Teil des Gartens ausgesäht. Ich mag das Blau.

2016-07-14 13.12.32

Ein Kriecher, der nur zwischen Steinbeet und Hecke wächst. Die Blüten sind wie die beim Gundermann geformt, stehen aber in kleinen Kugelförmigen Blütenständen. Die Fruchtstände sind auch sehr dekorativ, genau wie die kleinen wohlgeformten, spitz zulaufenden Blätter. Ich habe keine Ahnung was es ist …

Das war es denn auch erst einmal. Ich wünsche euch allen eine schöne Woche!

Die Apfelbaumsaga, dritter Teil

Vielleicht hat sich jemand gefragt, was aus den beiden kleinen Apfelsämlingen geworden ist? Übrigens waren es keine Pink Ladies, sonder Royal Gala.

Als ich die zwei Tage in Kopenhagen war, um die Mutter meiner Schwägerin aus Amerika zu treffen, trocknete alles auf der Fensterbank aus. Ich hatte meinen Mann nicht instruiert. Alles kaputt, dachte ich. Aber mit Ausnahme eines der Apfelbäume hat sich alles wieder erholt.

Der zweite Apfelbaum mickerte ein wenig vor sich hin, aber da er am Leben war, liess ich ihn in Ruhe. Der Haupttrieb ging ein, aber stattdessen kamen zwei neue Triebe jeweils rechts und links hoch. Einer davon ist jetzt dominierend.

2016-07-16 15.26.20

Der zweite kleinere Trieb versteckt sich hinten rechts. Ich bin richtig froh, dass einer überlebt hat. Jetzt sieht er ja wieder richtig gut aus. Nächstes Jahr im Mai wird er ausgepflanzt.

Abschied von Trelde Næs

Es war zum Teil sehr schön hier, jedenfalls was die Natur die angeht, zum Teil langweilig, weil es ziemlich oft regnete und zum Teil urgemütlich, wenn wir abends zusammen in unserem kleinen Wohnwagen zusammen waren (und zum Teil Fuuuuuussball sahen).

Neulich war ich mal wieder im Wald und da begrüsste mich ein Riesenstapel Holz und breite Schneisen, die ein Monstertruck in den Wald gebrochen hatte. Ungelogen, ich bin wieder umgekehrt …
Nun ist der Wald gleich gegenüber vom Camping-Platz ein Forst, mit dem der Besitzer, in diesem Fall die dänische Volkskirche, Geld verdienen will.

2016-07-01 16.15.40

Am letzten Donnerstag hatten wir enorme sturzbachartige Regenfälle, und zweimal konnte ich Sirenen hören, die in Richtung Parkplatz am Ende der Strasse verschwanden. Es hörte sich an wie Polizei, Feuerwehr und Ambulance alles zusammen. Ich weiss aber nicht, was passiert ist. Hoffentlich nichts Schlimmes! Die Steilküste ist ja gefährlich bei Regen, weil da dauernd was abbricht. Da stehen manchmal Angler im Wasser.

Heute war der letzte Tag, an dem ich „meinen“ Albino-Bärlauch ausgraben konnte, denn morgen soll es schon wieder dauerregnen.

Da ich eine Zeckenaufsammelmaschine bin, habe ich den Tripp immer verschoben, aber heute musste es sein. Ab Sonntag sind wir nur noch selten auf Trelde Næs, da mein Mann ab Montag nicht mehr arbeitet, juhuuuuuh!

Nun, die Strecke mit dem hohen Grass war plattgewalzt, mir schwante … ja was? Zum Glück hatte ich Gummistiefel an. Es war so matschig im Wald, dass es mir einmal fast den einen Stiefel vom Fuss zog.

2016-07-09 12.44.01

2016-07-09 12.44.12

Ich kam also an die altgewohnte Stelle, mehr oder weniger alles platt, und die Bärlauchpflanzen hatten alle gelbe Blätter! Um eine Pflanze herum lagen viele kleine Stöckchen (ich hatte ja einen Zaun gebaut wegen der Jogger), so dass ich davon ausgehen musste, dass das die richtige war. Ob ich nun tatsächlich den Albino ausgegraben habe, wird sich nächstes Jahr zeigen, sofern die Pflanze überlebt. Ich habe eine Menge von der Walderde mitgenommen und hoffe, dass sie sich bei mir im Garten eingewöhnen wird, wie die „normalen“ Bärlauche.

Und hier noch ein paar Abschiedsbilder:
Strand Nordseite
2016-07-08 12.55.12

2016-07-08 12.56.16

2016-07-08 12.57.22

Ist das Wasser nicht wunderbar klar?

Wald Südseite mit Blick auf Fünen
2016-07-09 12.40.37

Und dann noch eine tolle Pflanze, die ich nicht kenne. Vielleicht weiss jemand von euch was das ist?
2016-07-09 12.48.45

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende!

Foto des Monats Juni 2016/photo of the month, June 2016

Dieses Mal ein Übersichtsfoto. Der Monat Juni war wirklich wild mit Blumen und Farben.

Juni2016

Wir waren im Juni ja nicht in Trelde Næs wegen Ferien, und von Bornholm habe ich schon so viele Fotos veröffentlicht. Hier also ein Bild von der Öresundbrücke auf dem Wege nach Bornholm

2016-06-10 07.19.48

Ich wünsche allen einen schönen Juli!