Abschied von Trelde Næs

Es war zum Teil sehr schön hier, jedenfalls was die Natur die angeht, zum Teil langweilig, weil es ziemlich oft regnete und zum Teil urgemütlich, wenn wir abends zusammen in unserem kleinen Wohnwagen zusammen waren (und zum Teil Fuuuuuussball sahen).

Neulich war ich mal wieder im Wald und da begrüsste mich ein Riesenstapel Holz und breite Schneisen, die ein Monstertruck in den Wald gebrochen hatte. Ungelogen, ich bin wieder umgekehrt …
Nun ist der Wald gleich gegenüber vom Camping-Platz ein Forst, mit dem der Besitzer, in diesem Fall die dänische Volkskirche, Geld verdienen will.

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Am letzten Donnerstag hatten wir enorme sturzbachartige Regenfälle, und zweimal konnte ich Sirenen hören, die in Richtung Parkplatz am Ende der Strasse verschwanden. Es hörte sich an wie Polizei, Feuerwehr und Ambulance alles zusammen. Ich weiss aber nicht, was passiert ist. Hoffentlich nichts Schlimmes! Die Steilküste ist ja gefährlich bei Regen, weil da dauernd was abbricht. Da stehen manchmal Angler im Wasser.

Heute war der letzte Tag, an dem ich „meinen“ Albino-Bärlauch ausgraben konnte, denn morgen soll es schon wieder dauerregnen.

Da ich eine Zeckenaufsammelmaschine bin, habe ich den Tripp immer verschoben, aber heute musste es sein. Ab Sonntag sind wir nur noch selten auf Trelde Næs, da mein Mann ab Montag nicht mehr arbeitet, juhuuuuuh!

Nun, die Strecke mit dem hohen Grass war plattgewalzt, mir schwante … ja was? Zum Glück hatte ich Gummistiefel an. Es war so matschig im Wald, dass es mir einmal fast den einen Stiefel vom Fuss zog.

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Ich kam also an die altgewohnte Stelle, mehr oder weniger alles platt, und die Bärlauchpflanzen hatten alle gelbe Blätter! Um eine Pflanze herum lagen viele kleine Stöckchen (ich hatte ja einen Zaun gebaut wegen der Jogger), so dass ich davon ausgehen musste, dass das die richtige war. Ob ich nun tatsächlich den Albino ausgegraben habe, wird sich nächstes Jahr zeigen, sofern die Pflanze überlebt. Ich habe eine Menge von der Walderde mitgenommen und hoffe, dass sie sich bei mir im Garten eingewöhnen wird, wie die „normalen“ Bärlauche.

Und hier noch ein paar Abschiedsbilder:
Strand Nordseite
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Ist das Wasser nicht wunderbar klar?

Wald Südseite mit Blick auf Fünen
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Und dann noch eine tolle Pflanze, die ich nicht kenne. Vielleicht weiss jemand von euch was das ist?
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Ich wünsche allen ein schönes Wochenende!

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Veröffentlicht von

Stella, oh, Stella

Ich bin gebürtige Deutsche, mit einem Dänen nunmehr 24 Jahre verheiratet und in Dänemark lebend (2017).

2 Gedanken zu „Abschied von Trelde Næs“

  1. Von Weitem dachte ich, das wäre eine Distel, aber als ich dann näher kam, sah ich, dass dem nicht so wahr. Tolle Blätter, finde ich.

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