Endlich die ersehnten Fotos von Malta

Das waren 414 Fotos. Ich musste erst einmal sortieren, was ich hier denn vorstellen möchte.

Wir waren im Mellieha Holiday Centre untergebracht. Das besteht zum grössten Teil aus 70 qm grossen Reihenhäusern, die etwas versetzt liegen. Alle Häuser haben eine Dachterrasse und einen kleinen, abgeschirmten Innenhof. Die Anlage wurde von einem Dänen entworfen und gebaut und wird lokal auch „Danish village“ genannt. Ich fand es positiv, dass die Anlage nicht so ins Auge sticht. Wenn man nicht weiss, wo sie liegt, kann man sie von weitem praktisch nicht sehen zwischen all den alten Bäumen.

Der Ort Mellieha liegt im Norden von Malta, wenige Kilometer von der Fähre nach Gozo, der nächstgrössten Insel, entfernt.

Das waren unsere Haustiere:

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Eine wunderschöne Tigerin, die hätte ich einpacken und mitnehmen können. Sie hatte ungewöhnliche Augen, nicht grün und nicht blau, fast türkisfarben. Auf dem Gelände leben 70 Katzen (von denen man weiss). Diese können an zwei Stellen gefüttert werden, damit sie sich nicht an eines der Häuser gewöhnen. Es gibt sogar eine Katzenklinik am Rande des Geländes.

Und dann hatten wir noch ein Türkentaubenpärchen. Die sind so schön:

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Hier der Blick von unserer Dachterrasse nach links und nach rechts:

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Die unter uns liegenden Häuser kann man fast nicht sehen, weil die Bäume so schön hoch gewachsen sind.

2 km von der Wohnanlage entfernt liegt Popeye village. Das ist eine ehemalige Filmkulisse, die man stehen gelassen hat und jetzt gegen Eintritt Touristen zeigt. Popeye, Olivia und andere laufen dort auch herum … 😉

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Erinnert ein wenig an Disney-Land … 😉

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Unser erster Ausflug ging nach Mosta, Mdina, Rabat und die Dingli-Klippen. Hier die grosse Kuppelkirche von Mosta, eine der drei grössten Kuppelkirchen Europas. Ich habe die Autos nicht weggeschummelt, damit man das Grössenverhältnis sehen kann. Bilder von Mdina und Rabat sind im Ordner.

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Strassenszene in Mosta. Ich fand das so herrlich, oben links Maria mit dem Jesuskind und gleich darunter die San Remo Bar.

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Die imponierenden Dingli-Klippen. Müsste eigentlich ein Paradies für Extrem-Kletterer sein, aber das ist ziemlich bröckeliger Kalkstein, vielleicht doch nicht so geeignet.

Hier ein paar Blümchen im Wind, zuerst eine Prairielilie. Die habe ich in hellblau mit dunkelblauer Markierung:

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Zuunterst: diese kleine Pflanze weist einen enormen Überlebensdrang auf. Ich habe das Bild extra nicht beschnitten, damit man sieht, dass da rundherum nur öder Stein ist.

Die entzückende kleine blaue Blume in der Mitte: weiss vielleicht jemand von euch, was das ist? So eine wunderschöne Farbe!

Hier nun die so genannte „Blaue Grotte“ in der Nähe der Stadt Zurrieq.

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Hier ein kleiner Eindruck von Zurrieq, eine malerische kleine Stadt:

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Die englischen Telefonzellen zieht man öfter.

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Bei diesen engen Strassen (hier Zurrieq) muss man die Zunge gerade halten. Ich denke mal, dass man mit einem Rover hier nur mit eingeklappten Aussenspiegeln durchkommt.

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Die Wache vor dem Präsidentenpalast in Valletta. Ich finde die Helme erinnern etwas an Star Wars … 😉

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Stimmungsbild in St. Julian’s.

Und hier kommen zwei Bilder von den ältesten Tempelruinen Europas (3500 Jahre alt). Die Menschen, die diese Tempel gebaut haben, sind spurlos verschwunden, genau wie die Inkas, die Mayas und andere.

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Tempel „Hagar Qim“. Die gewaltige Grösse der Steine kann man erahnen im Vergleich Zu den Leuten links.

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Eine der Kammern des Tempels „Mnajdra“. Interessant ist, dass die Tempel sowohl im Ganzen als auch die Tempelkammern innen rund gebaut sind.

 

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Eine wilde Margarite der schönen Farbe wegen … 😉

Und dann kommen wir nach Gozo, die zweitgrösste Insel der siebeninseligen Gruppe um Malta. Auf Comino wohnen 4 Leute fest, und dann steht da ein Hotel. Comino liegt zwischen Malta und Gozo. Dort liegt die beliebte „Blaue Lagune“. Wir konnten sie vom Flugzeug aus sehen, eine tolle Farbe! Ausflüge mit dem Boot nach Comino beginnen leider erst zu Ostern.

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An dieser Stelle sollte sich das „Blaue Fenster“ befinden. Der Sturm in der Nacht vom 7. auf den 8. März machte ihm den Garaus. W-E-C-H, wech, spurlos verschwunden. Das ist bemerkenswert, weil der Pfeiler, der im Wasser stand, ziemlich gigantisch war. Es ist nichts mehr davon zu sehen.

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Auch ein blaues Fenster in der Zitadelle, dem ältesten Teil. Dieser sagenhaft blaue Himmel und der hellgelbe  Kalkstein passen so gut zu einander. Die Zitadelle ist ziemlich beeindruckend. Mehr Bilder davon im Ordner.

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Vor einem Handwerks- und Souvenirladen stand diese Dame. Sieht ziemlich echt aus, nicht wahr? Natürlich habe ich auch eines dieser albernen Bilder gemacht, wo mein Mann den Arm um sie legt. Eine andere junge Frau lachte und meinte, er sollte sich keine falschen Hoffnungen machen, sie sei schon verheiratet. Verheiratete Frauen trugen früher grundsätzlich schwarze Kleidung. Das war in Italien und Griechenland auch noch ziemlich lange so.

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Blick auf den Hafen von Gozo.

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Dieser Blick hat was, finde ich. Die beiden Fähren fahren aneinander vorbei.

Wir fanden eine Woche ein wenig zu kurz. Wenn wir noch einmal in die Richtung fliegen, dann werden wir wohl eher auf Gozo wohnen wollen.

Viel Spass beim Gucken!

 

 

 

 

 

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Veröffentlicht von

Stella, oh, Stella

Ich bin gebürtige Deutsche, mit einem Dänen nunmehr 24 Jahre verheiratet und in Dänemark lebend (2017).

12 Gedanken zu „Endlich die ersehnten Fotos von Malta“

  1. Ein schöner Bericht, der uns mit nach Malta genommen hat. Danke dafür!
    Dropbox:
    Ihr hattet ja meist absolut geniales Wetter! Dieses Himmel-Blau! Unglaublich!
    Dir sind da ein paar tolle Türen vor die Linse gekommen. Und auch die kleinen Gassen sind wunderschön.
    Ist das im dritten Ordner ein Planetarium? Das Gebäude welches aussieht wie eine Eistüte mit einem Bächen Vanilleeis obenauf?
    Der Bulli in dem Gebäude ist ja auch ein Knaller! 😃😃
    Liebe Grüße und hab einen schönen Tag

    Gefällt 2 Personen

    1. Die Eistüte ist eine Radio- oder Radarstation, noch von den Engländern. Ob und wofür die heutzutage benutzt wird, konnte unsere Fremdenführerin nicht herausfinden, obwohl sie schon seit fast 30 Jahren auf Malta lebt. Wie ich in Dänemark, „C’est l’amour“ 😉
      Die Farbe des Himmels war erstaunlich die meisten Tage, bis auf den Sturmtag, und ich musste nicht einmal schummeln … 😉

      Gefällt 2 Personen

  2. Willkommen zurück 🌸
    Ich habe mir alle Bilder angeschaut und glaube, dass Malta auch mal für mich interessant wäre. Ich hoffe, euer Urlaub war erholsam und beschert euch viele schöne Erinnerungen.
    Liebe Grüße

    Gefällt 2 Personen

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