Im Garten tut sich was (April)

Die letzten Tage waren so schön warm und sonnig, so dass ich Einiges im Garten erledigen konnte, oder sagen wir mal anfangen konnte.

Erst einmal ein Überblick vom ersten Stock aus:

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Der Rosen- und Staudenteil; rechts unten meine Küchenkräuter und die drei neu erworbenen Jiaogulan-Pflanzen.

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Ein kleines Schmuckstück, Schnörkel und Rustikales dicht beieinander. Es sieht alles noch ziemlich „messy“ aus. Ich pflanze und pflanze, aber da sind immer noch so viele Töpfe … Die Fliesen werden aber später verschwinden, denn ich möchte lieber Sand oder sowas liegen haben.

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Links wo die Folie liegt, soll unsere Terrasse entstehen. Bei den Rhododendren hat sich nichts verändert.

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Hüpfen wir schnell mal zum Grillplatz rüber. Hier ist das Flaschenregal a la Meermond fast fertig. Es fehlt noch ein wenig Erde, um den Hügel schön rund zu machen. Dann werde ich irgendetwas aussähen.

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Im Waldstück neben dem Grillplatz: wunderschönes Lungenkraut.

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Eben dort, in dem aufräumbedürftigen Teil, kommen jetzt die Scylla. Ich liebe dieses Blau!

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Mein Arbeitsplatz hat sich erweitert. Wir hatten die Rahmenteile, aber die zwei Platten fehlten. Wahrscheinlich sind sie bei einem unserer zahlreichen Umzüge verschollen.

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Dann fand ich ein kaputtes Lattenteil von einem Kinderbett im Stall, noch völlig sauber und trocken, nur die Bänder waren gerissen.  Wir mussten ein bisschen schummeln, denn die Latten waren ein wenig zu kurz; nur rechts und links liegen sie auf. Daher hat mein Mann zwei Leisten hergestellt und die Latten draufgeschraubt. Die vier letzten haben wir dann auf die kleine Palle in der Unteretage geschraubt, dort wo Lücken waren, so dass man jetzt was draufstellen kann. Die passt nämlich ansonsten perfekt in den Rahmen. Jetzt müssen die Teile noch behandelt werden, damit sie nicht verrotten. Bei meinem Mann in der Werkstatt stehen noch zwei Kartons, in denen es gluckst, wenn man sie bewegt. Dort wird die Farbe drin sein.

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Ich will versuchen, die Tische hinter einem lebenden Zaun zu verstecken. Drückt mal die Daumen, dass alles anwächst!

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Die zweite Tulpe, die blüht, eine Kaufmannia. Ich habe hauptsächlich botanische Tulpen, die sind nicht so empfindlich und werden nicht so hoch. Wir haben ja immer so viel Wind.

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In dieser Schale sind eigentlich alpine Nelken (Mitte) für den Steingarten. Aber wie auch in anderen Töpfen, haben sich dort Margueriten ausgesät. An denen werden wir also auch keinen Mangel haben.

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Mein wilder Knoblauch. Aus einer Pflanze, die ich mal vom Wiesenrand mitgenommen habe, sind jetzt vier Erwachsene, ein Halbstarker und ein paar Babies geworden. Ich habe im Samenkasten sogar noch einige Zehen gefunden, die ich auch aussähen werde, sobald ich einen geeigneten Platz gefunden haben. Sie mögen Feuchtwiesen, aber sonnig.

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Jetzt auf die Fensterbank: 13 x Tomate in Erde.

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Und 6 Mal in Substrat. Die hinken ein wenig hinterher. Wenn die alle überleben, können wir mit Tomaten den Markt überschwemmen.

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Last but not least meine Malta-Schützlinge. Dem Klee mit den roten Blüten geht es bestens: (ein kriechender Klee, tolle Farbe)  (rechts übrigens einer Meiner Zimmerknoblauche. Ich habe zwei Stück erstanden, und wir haben schon mal an einem Blatt geknabbert, lecker! Danke an Familie Schlemmerbalkon für den Tipp!

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Der gelbe Klee zieht sich zurück (in Malta beginnt jetzt die Trockenzeit, der Klee hat unter der Erde kleine Knollen gebildet, aus denen wahrscheinlich im Winter die neuen Pflanzen entstehen. Dieser Klee wurde übrigens von einer Engländerin aus Südafrika mitgebracht. Jetzt blüht er im März überall auf Malta, ein wunderschöner gelber, grossblütiger Klee, siehe Malta-Fotos), die Stecklinge sind alle abgenippelt 😦 ; beim Thymian weiss ich es noch nicht, aber dieser hier …

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… geht es gut. die alten Blätter vertrocknen, aber da kommen eine ganze Menge neue. Diese Pflanze hatte auch einen völlig intakten Wurzelballen; ich habe sie in einer der Sandschalen gefunden, wo die Feriengäste ihre Zigarettenkippen ausdrückten; da hatte sie sich selber hingesät. Der Thymian wuchs in sehr harter Erde, daher habe ich nicht sehr viele von den Haarwurzeln mitbekommen.

Das war’s für heute von den Pflanzen. Ich wünsche euch allen eine schöne Woche.

 

 

 

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Veröffentlicht von

Stella, oh, Stella

Ich bin gebürtige Deutsche, mit einem Dänen nunmehr 24 Jahre verheiratet und in Dänemark lebend (2017).

13 Gedanken zu „Im Garten tut sich was (April)“

  1. Ui, da bist du ja wild am Ackern. Toll. Ich könnte auch fast jeden Tag im Garten etwas anpflanzen und umpflanzen….leider dauert das ja noch ein wenig, bis alles rauskommt. Tomaten und Chili wartet auch schon in Minitöpfen….wenn alles weiter wächst können wir zusammen auf dem Markt stehen;) Liebe Grüße

    Gefällt 3 Personen

    1. Ich fürchte mein Mann wird den Verkauf unserer Cherrytomaten nicht zulassen. Bei Selbstgezüchtetem oder Selbstgemachtem sagt er immer „über meine Leiche“, wenn ich was verschenken oder verkaufen will. Ausser bei Rhabarber, den mag er nicht. 😉

      Sehr zu seinem Leidwesen haben sich im Gras um die 6 Rhabarberflanzen gezeigt. 😀

      Gefällt 2 Personen

  2. Bei zu vielen Tomaten ist das ja nicht so das Problem. Ich habe ein leckeres Rezept für Ketchup aus der 5-Elemente-Küche, den mag ich sogar, ich bin sonst kein Freund von Ketchup, und letztes Mal habe ich die allerletzten Nachzügler zu grünem Tomatenchutney verarbeitet, nichts ging verloren.

    Gefällt 1 Person

  3. Wir freuen uns, dass Euch der Zimmerknoblauch schmeckt. Wir lieben ihn und wollten ihn nicht mehr missen! 😉
    Wir sind gespannt wie sich der Garten entwickeln wird. Der Jiaogulan wächst bestimmt gut und wird Euch schnell versorgen können. Die Pflanze wächst schnell und man kann ihn ja auch nach oben ziehen. Da entsteht schnell eine grüne Wand. 🙂
    Liebe Grüße
    AnDi

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  4. Danke, irgendwie ja und irgendwie auch nicht, denn ich „kommer ingen vegne“. Richtig gut wird es erst nächstes Jahr, wenn all die Fliesen und Folien weg sind. Diese Methode der Grasbekämpfung habe ich in den letzen drei Gärten benutzt. Die Gestaltung dauert etwas länger, aber man braucht wenigstens kein Gift und schont die Handgelenke. Ich habe es einmal mit einem Fräser versucht, so ein Mist, nie wieder!

    Erst einmal freue ich mich, dass alles den Umzug überlebt hat, u. a. 5 Fliederstecklinge und 3 Apfelbaumstecklinge. Ich wusste ja nicht, ob der Apfelbaum überlebt. Jetzt habe ich 4 Royal-Gala-Abkömmlinge und 1 Pink-Lady-Baby. Aber das dauert ja erst einmal 4 Jahre, bis die zum ersten Mal blühen. Und meine Waldrebe zeigt auch endlich drei kleine Blattknospen, ich war bereits beunruhigt.

    Gefällt 1 Person

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