Italien mit dem Motorrad, Teil 1

Der Film ”Tea with Mussolini” gab uns die Idee, in die Toskana zu reisen, genauer gesagt, uns San Gimignano anzusehen. Von der Idee zur Tat vergingen allerdings noch mehrere Jahre. Wir gehören zu den Leuten, die z. B. öfter mal planen nach Amsterdam zu reisen, um dann in Berlin, Oslo oder Paris zu landen. Amsterdam sahen wir dann, als wir woanders hin wollten.

Doch nun zur Toskana. Es war im Jahre 2012, wir hatten Urlaub im Mai genommen, weil wir nicht die grossen Hitzefans sind (haha). Wir hatten damals eine GoldWing 1200 Aspencade, mit der wir uns auf den Weg machten.

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13.5.2012

Erst einmal ging es von Rødvig aus (via Gedser-Rostock-Fähre, Lauenburg und Lüneburger Heide) nach Bad Münder am Deister, Freunde besuchen. Dann nahmen wir den Autozug von Hildesheim nach München. Der Zug fährt am späten Nachmittag von Hamburg-Altona los und ist dann morgens gegen 07.00 Uhr in München. In Hildesheim werden dann Wagen angekoppelt. Zur Verladung, die ein Abenteuer für sich war, mussten wir früh antanzen und hatten dann noch einige Stunden Zeit, uns in Hildesheim zu amüsieren. Ohne Transportmittel wurde da nicht viel draus, und um den Bahnhof herum waren die Gehsteige hochgeklappt. Getränke gab es nur aus dem Automaten. Ausserdem war es kalt. Ich war froh über meine dicke Jacke. Und nicht nur die Jacke war damals dick …

Wir hatten uns eine Schlafkabine nur für uns genommen, sogar mit einem kleinen Bad. Das erwies sich als Fehler, denn die Betten waren furchtbar und in den Kurven rutschte man hin und her oder rauf und runter, wie man das sehen will. Also man schlief quer in der Kabine, nicht längs.

14.5.2012

Als wir morgens in München ankamen, waren da 4 Grad Celsius MINUS. Wir hatten uns anscheinend das Jahr mit dem kältesten Mai seit langem ausgesucht. Aber die Temperatur stieg rasch an und wurde angenehmer. Unser Weg führte uns auf der Brenner Autobahn, die ja für eine Autobahn sehr schön angelegt ist, zumindest wenn man sich auf ihr befindet, nach Österreich hinein.

Rastplatzimpressionen:

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Wir sahen einige wunderschöne kleine Orte auf dem Weg, u. a. einen mit einer kleinen Einfamilienburg (Colma), und beschlossen, auf dem Rückweg die Landstrasse zu nehmen, um uns die kleinen Orte etwas näher anzusehen.

Colma:
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Chiusa:

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Die folgenden Fotos habe ich vom Motorrad aus während der Fahrt gemacht.

 

Unsere erste Übernachtungsstelle war Auer oder Ora. Wir befanden uns in Tirol, wo alles zweisprachig beschildert ist, deutsch und italienisch. Wir waren im Markushof untergebracht. Den können wir empfehlen! Nette Leute, schöne Zimmer, gutes Essen, was will man mehr, und nicht teuer. Zu dem Hotel gehörte übrigens auch ein Campingplatz.

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Uns gefielen der Ort und die Umgebung so gut, dass wir beschlossen, einen Tag länger z bleiben. Schliesslich hatten wir keinen festen Zeitplan.

(Fortsetzung folgt)

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Zum Wochenende Blumen …

… als keinen Abschiedsgruss an die Sonne!  (??)  Hoffentlich noch nicht, aber wir brauchen den Regen. Die Waldhimbeeren sind so winzig, dass es sich gar nicht lohnt, sie zu pflücken.

Hier einige Eindrücke, „vom Garten“ kann ich ja nicht mehr sagen, der ist ja aufgelöst.

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Mein Südfenster, der Philodendron ist förmlich am Explodieren …

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Meine Cherrytomaten sind ein Kapitel für sich. Ich habe vom Gewächshaus das Plastik entfernt, weil die Pflanzen ausbrechen wollten. Im ersten Moment sahen die Spitzen recht kläglich aus, aber sie haben sich schnell wieder erholt. Sie stehen natürlich viel zu dicht, aber Blüten haben sie genug und Früchte auch. Sieht fast aus als ob sie angreifen wollen.  😉

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Als ich sie ausgesäht hatte, hatte ich ja den Eindruck, dass die Samen zwei verschiedene Sorten ergeben haben. Das bestätigt sich jetzt an den Früchten:

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Hellgrün und einfarbig. Diese werden sich wohl demnächst rot färben.

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Zweifarbig grün, etwas dunkel geflammt an der Stengelseite.

Ich schätze der August wird tomatenreich werden. Wir freuen uns schon darauf. Ich kann die Pflanzen nämlich nicht mitnehmen, einen Umzug überleben sie nicht. Aber vielleicht versuche ich es doch, hmmm , ich bin doch unverbesserlich …

Ich wünsche euch allen ein wunderschönes Wochenende!

Intuition – Ganz bestimmt das Ende jetzt

… oder eines der Enden, denn ich bin in einem Dilemma. Ich habe neulich meinem Mann die Geschichte in einem Stück vorgelesen, und ihm drängte sich ein ganz anderes Ende auf, noch viel zynischer als meine eigene Idee, aber das ist vielleicht Ansichtssache. Ich bin jetzt zu dem Entschluss gekommen, euch beide vorzustellen.

 

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Es dauerte sehr lange, bis die Wanderer es Astra verziehen hatten, dass sie Holger nicht heiraten wollte. Aber in dieser einen Angelegenheit blieb sie fest. Ansonsten gab sie sich die grösste Mühe, zu dem Gelingen des Projektes beizutragen. Trotzdem hatte sie immer das Gefühl, dass sie beobachtet wurde. Wann würden sie ihr endlich vertrauen?

Manchmal sollte man vorsichtig sein mit dem, was man sich wünscht. Eines Abends wurde sie zu einer Besprechung mit den Wanderern eingeladen oder war es eher geladen? Als sie in den Besprechungsraum trat, standen die Wanderer mit feierlicher Miene im Halbkreis. Astra bemerkte, dass alle eine Gasmaske in der Hand hielten. Was sollte denn das nun wieder?

Ihr Grossvater sprach sie an: „Astra, fünf Jahre sind ins Land gegangen und endlich, endlich hast du uns überzeugt, dass wir dir volles Vertrauen schenken können, dass du die dir zugedachte Rolle übernehmen wirst. Ohne eine zentrale Figur wie dir ist so ein Projekt nicht durchzuführen. Wir waren nicht ganz ehrlich zu dir.“ [Aha, hier kommt es, dachte Astra.] „Das Projekt Exitus ist noch gar nicht vom Stapel gelaufen. Wir haben die Einwohner von Oban bezahlt, damit sie woanders hinziehen und ansonsten sieht die Welt noch aus wie vor fünf Jahren. Aber alles ist bereit, ich brauche nur auf diesen Knopf zu drücken, und das Schlafgift wird über die Welt verteilt. Deshalb müssen wir jetzt die Gasmasken anlegen. Alle auf der Insel sind informiert.“ Er hielt ihr eine Gasmaske hin, die sie automatisch entgegennahm. Wie bitte? Wenn sie sich geweigert hätte mitzuspielen, hätte sie die Menschheit retten können? Was für ein wahnsinniges Gehirn hatte sich das ausgedacht?

Astra wollte schreien, brachte aber keinen Ton hervor. Mit offenem Mund starrte sie entsetzt ihren Grossvater an. Er wirkte auf einmal besorgt. „Wir hätten es doch heimlich machen sollen, ohne ihr Wissen“, murmelte er, „sie ist nicht genügend vorbereitet.“

Er gab ein Handzeichen und jemand trat von hinten an Astra heran. Genau wie damals wurde sie betäubt und dann legte man ihr die Gasmaske an. Ihr letzter Gedanke war ‚Wenn es dich gibt, Gott, dann bitte ich dich: lass mich nie wieder aufwachen!‘

ENDE 1

Oslo, Teil 4

Hier endlich der vierte und im Moment erst einmal letzte Teil der Oslo-Serie. Aber da kommen wir sicherlich noch einmal hin. Ich muss doch den Tearoom wiederfinden … 😉

Dieses Mal waren wir hauptsächlich im Norsk Folkemuseum, dass aus drei Teilen besteht. Den grössten Teil macht das Freilandmuseum aus, eine riesige Anlage mit unzähligen Häusern, Bauernhöfen, Läden, ja sogar einer Tankstelle, wo man Esso und Tiger-Benzin kaufen konnte, aus verschiedenen Epochen Norwegens, liebevoll zusammengesammelt und wieder aufgebaut. Auch dieses Museum befindet sich auf der Halbinsel Bygdøy, zu der man im Sommer mit einem Hafentaxi kommen kann. Das geht schneller und ist irgendwie auch mal etwas anderes als ein Bus.

Ich würde auf jeden Fall empfehlen im Sommer dorthin zu fahren, denn dann herrscht richtiges Treiben im Freilandpark. Auf den Höfen gehen „Bauern“ ihrem Geschäft nach, wo ausserdem Tiere zu sehen sind wie Hühner und Schweine. Im Kolonialladen kann man dann Süssigkeiten kaufen, z. B. leckere, ganz lange Lakritzstangen. Wir waren im März dort, als noch alles geschlossen war und hatten einen Nieselregentag erwischt. Es war aber trotzdem wunderbar.

Neben wechselnden Ausstellungen und Veranstaltungen gibt es zwei feste Ausstellungen im Volksmuseum, Kunsthandwerk und Trachten.

Doch jetzt starten wir erst einmal in Kopenhagen:

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Dann kommen wir an die Stelle, wo man auf der linken Seite Helsingør mit Schloss Elsinor sehen kann und auf der rechten Seite Helsingborg mit Schloss Sofiero. Letzteres liegt in einem wunderschön angelegten Park mit extensivem Rhododendronteil. Es ist ein kleines Schloss, und im ersten Stock ist immer eine Bilderausstellung. Ich bin schon öfter mit meiner belgischen Freundin zur Rhododendronblüte dort gewesen, aber auch im Juli und im Herbst. Man kann auf der dänischen Seite alle Tickets gleichzeitig kaufen, Überfahrt nach Schweden, Bus nach Sofiero und Eintritt dort. Einmal sahen wir eine Ausstellung mit Bildern, die Prinz Charles von England gemalt hatte, gar nicht schlecht. Ein anderes Mal war dort eine Ausstellung mit Fotos von der dänischen Königin Ingrid (Mutter von Margrethe II), deren Familie Sofiero als Sommerresidenz benutzt hatte.  Aber jetzt muss ich wieder auf Oslo umschwenken … (ich bin ziemlich begeistert von Sofiero und dem Park …)   😉

Schloss Elsinor:
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Schloss Sofiero:
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Und dann sind wir schon wieder im Oslofjord und schnuppern Fjordstimmung:

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Diese Häuser liegen so idyllisch!!!

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Oslo-Panorama:
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Akershus:
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Und ab ins Museum:

Der Freilandteil, zuerst die richtig alten Häuser.

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Dieser Meilenstein hat das Projekt erst einmal zum Stocken gebracht, weil ich unbedingt herausfinden wollte, wo der herstammte. Eine Meile sind 10 km, also 50 km von Drammen und 90 km von Oslo. von 1624 bis 1924 war Christiania der Name für Oslo. Die dänischen Christiane haben überall Orte nach sich benannt. In Schweden sind wir sogar mal auf ein Christianopel gestossen, ein ganz kleines verwunschenes Örtchen. Jetzt bin ich schon wieder in Schweden …

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Zwei mögliche Orte sind der Fährhafen Horton am Westufer des Oslofjords und der Ort Svene südöstlich von Drammen.

Die Dänen und Norweger hatten ca. 435 Jahre lang eine „Union“. Das begann als Union, artete aber ziemlich schnell in eine dänische Oberherrschaft aus. Die Norweger nennen diese Zeit die „dänische Nacht“. Das erzählen die Dänen aber niemandem … 😉   Das müsste doch eigentlich zu den geschichtlichen Fakten gehören, die wir als Ausländer wissen müssen, damit wir eine Prüfung ablegen können, die uns dann dazu berechtigt, die dänische Staatsbürgerschaft zu beantragen. 😉  Norwegen ist seit 1925 unabhängig.
Hier einige neuere Häuser und ein paar Innenaufnahmen. Viele Gegenstände sind hinter Glas angebracht und lassen sich nur schwer fotografieren, weil es gleichzeitig dunkel ist.

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In der Kunsthandwerkabteilung herrschte ebenfalls das Hinterglasblitzproblem vor, aber einige Gegenstände waren besser beleuchtet, so dass ich ohne Blitz fotografieren konnte. Ich habe nur die Bilder ausgewählt, die einigermassen scharf geworden sind.

 

Von der Trachtensammlung kann ich euch leider keine Bilder zeigen. Nach drei Fotos habe ich aufgegeben. Es war entschieden zu dunkel und wieder alles hinter Glas. Ihr müsst also selber hin … 😉   Ich fand sie sehr sehenswert.

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Hier noch zwei interessante Bilder. Kurz dazu: vor 1814 (erste Verfassung Norwegens, danach parlamentarische Regierung – Stortinget) gab es so etwas wie Unterhaus und Oberhaus in England. Könnt ihr herausfinden, welches was ist?

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Da wir nach dem Besuch des Freilandmuseums total durchgeweicht waren, sogar unsere sogenannten Regenjacken, haben wir nach den beiden Ausstellungen nicht mehr viel Lust dazu gehabt, noch viel länger im Freien herumzulaufen. Wir haben daher nur etwas Kleines gegessen (die Preise verursachen Herzklopfen) und sind dann zum Schiff zurückgegangen. An Bord haben wir uns dann erst einmal trocken gelegt und aufgewärmt.

Beim Auslaufen fetzte dieses Luftkissenboot an uns vorbei:

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Habe ich übrigens schon erzählt, dass wir einmal bei der Rückfahrt ein Gratiskonzert gehört haben? Das war auf der Pearl of Scandinavia. Die ist etwas anders aufgebaut als die Crown. Das Deck über dem Restaurantdeck ist offen und bildet eine Art rundum Balkon. Von dort hörten wir Gesang. Eine ganze Gruppe stand dort und gab alle möglichen Lieder zum besten, wunderbar! Es handelte sich um einen dänischen Chor, der zu einem Wettbewerb in Oslo gewesen war. Irgendetwas Spezielles haben wir eigentlich jedes Mal gesehen oder erlebt. Ich habe sogar schon einmal eine Arbeitskollegin auf dem Schiff getroffen, mit ihrem Sohn und ihrem Vater.

In der Zwischenzeit sind wir dann wieder in Dänemark angekommen … 😉

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Diese Serie geht wie gesagt erst mit einer erneuten Osloreise weiter.
Aber wir sehen uns ja anderweitig … 😉

Ich wünsche euch eine angenehme Nachtruhe und Wochenteilung.

 

Goldilock tritt in mein Leben

[Goldilock ist ein Pseudonym für eine schwäbische Kollegin und später Freundin, die ich am Arbeitsplatz kennengelernt habe und die mich in die merkwürdigsten Situationen brachte. Dies ist die erste von fünf kleinen Geschichten.]

Es war so um 1979 herum, ich war 24 Jahre alt und arbeitete in einer mehr oder weniger privaten Reisebusgesellschaft in Hamburg. Goldilock wurde im Bereich Reiseplanung angestellt. Sie stammte aus Schwaben und war rein äusserlich alles, was ich blöd fand: stark geschminkt, viele Klunker, jedes Haar perfekt in einer Aussenrolle mit literweise Haarspray fixiert und gerne in eine kurze silberfarbene Pelzjacke gekleidet. Ich fand jedoch schnell heraus, dass sie Humor hatte und man mit ihr viel Spass haben konnte.

Unser Chef war eine Person, die man nicht richtig respektieren konnte. Ein kleiner nichtssagender Typ mit schütterem Haar und einer netten Frau, der ganz offensichtlich die rothaarige Leiterin des Reisebüros anbetete. Wann immer wir etwas durchsetzen wollten, wurde sie gebeten, es mit ihm aufzunehmen. Erfolg war fast immer garantiert. Er war total lächerlich in seiner Offensichtlichkeit.

Aber hier geht es um Goldilock. Wir haben viele Mittagspausen zusammen mit einer anderen jungen Kollegin gegenüber in der Kneipe verbracht, wo man morgens auch belegte Brote kaufen konnte. Dort tranken wir Orangensaft und Wodka oder Apfelschnaps, weil man das nicht riechen konnte, denn unser Chef hatte Alkohol während der Arbeitszeit 100% verboten. Weniger unauffällig war der Rotweinpunsch, den wir in der Kaffeemaschine zubereiteten und der leider einen penetranten Geruch verbreitete. Ein anderes Versteck einer Flasche war hinter der Fassade eines Ordners mit der Aufschrift ”Blitzreisen”. Das Peinlichste passierte einem männlichen Kollegen, der ein Schnapsglas mit Cognak in der Einstecktasche seines Jackets für später versteckt hatte. Er wurde vom Chef aufgehalten und über eine Landkarte befragt. Als er sich darüber beugte … ihr könnt es euch denken!

Zurück zu Goldilock. Sie konnte eiskalt sein. Sie sollte zum Beispiel eine Kurzreise nach Polen planen und dem Chef vorlegen. Einmal war sie zu lang, dann wieder zu kurz. Am Ende hatte sie die Nase voll und legte ihm ihren allerersten Entwurf wieder vor, den sie aufbewahrt hatte. ”Sehen Sie, Frau Goldilock, genauso wollte ich es haben”, war seine Reaktion. (…)

Es verging nicht viel Zeit und Goldilock und ich unternahmen auch private Dinge nach der Arbeit, trotz meiner anfänglichen Vorurteile bezüglich ihres Äusseren. Und als mein damaliger Verlobter und ich uns trennten, zogen wir sogar zusammen in ein Haus in einem winzigen Kaff südlich von Hamburg, das einem anderen jungen Kollegen gehörte und der es an uns vermietete.

Wir machten mit unserer Umzugscrew einen unauslöschlichen Eindruck auf die Dorfgemeinschaft. Von Goldilocks Seite war da ihre Schwester mit ihrem türkischen Verlobten, die sich entweder anbrüllten oder sich mit Koseworten überschütteten (Blume meines Herzens etc.). Von meiner Seite war da mein Ex-Verlobter aus Nigeria, der gross und breit war mit langer Afrofrisur (er half noch beim Umzug, bevor er nach Nigeria zurückging); mein älterer Bruder in Schottenkilt und -bonnet sowie mein ganz normal aussehender Cousin. Um den Eindruck der Dorfgemeinschaft zu verstehen muss dazu noch gesagt werden, dass die Blume des Herzens solange sie bei uns wohnte so bis mittags im durchscheinenden Nachthemd herumlief und so auch aus dem Fenster hing. Allen war klar, dass da ein Bordell eingezogen war. Dass Goldilock und ich jeden Morgen um 07.00 Uhr zur Arbeit fuhren, täuschte keinen. Sie wussten Bescheid.

Dieser Eindruck verschärfte sich dann noch, als wir beide englische Freunde bekamen, die jeder drei verschiedene Autos hatten und mal mit dem einen oder dem anderen kamen. Dann übernachteten auch einige Leute von der Housewarmingparty bei uns; wieder viele Autos. Und dann kam die Syrer-Clique, die wir kennengelernt hatten, mit 7 oder 8 Leuten zu uns zum Baden, weil bei ihnen wegen Reparaturen das Wasser abgestellt war; wieder drei Autos.

Eines Abends kam also ein rechtschaffener Nachbar und erzählte uns, dass wir ein schlechtes Vorbild für die Dorfjugend wären. Ich versuchte noch mit ihm zu reden, aber Goldilock war ausser sich vor Wut und brüllte von oben aus dem ersten Stock, dass er sich um seine eigenen Angelegenheiten kümmern sollte und dass es ihn gar nichts anginge, was wir in unserem Haus machten. Sie konnte nicht runterkommen, weil sie nämlich gerade aus dem Bad kam und splitterfasernackt war. Das wäre Wasser auf seine Mühlen gewesen. Die Nachbarn glaubten tatsächlich, dass bei uns Orgien veranstaltet wurden. Was für eine schmutzige Fantasie manche Leute haben und wie wenige Freunde offensichtlich!

Aber dass unser direkter Nachbar im Suff seine Frau schlug, das war völlig in Ordnung … das vermittelte der Dorfjugend einen guten Eindruck.

(Fortsetzung folgt)

Konzert in Mariehaven

Neulich waren mein Mann und ich bei einem Ganztagsmusikfest in Ansager, einem kleinen schnuckeligen Ort in der Nähe von Varde. Dort befindet sich der Mariehaven, gegründet von Helge Engelbrecht und seiner Frau Rie. Die beiden haben ein kleines Paradies geschaffen mit einem gepflegten Park und einer Musikbühne, die ihnen ein befreundeter Tischler gebaut hat. Helge dachte erst, dass seine Vorstellungen vielleicht etwas unrealistisch waren, aber siehe da, es gelang.

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Die Gruppe heisst „Neighbours“ und bestand am Anfang aus Helge (Gesang, Gitarre und Schreiber der meisten Musikstücke) und seinem Nachbarn Tommy Rasmussen (Gesang, Klavier, Harmonika). Dann kamen noch vier Nachbarn dazu:
Ronnie Olesen: Klavier, Gitarre, Mandoline, Keyboard, praktisch alles was Musik macht, mixed auch für alle
Morten Husted: Rockgitarre, mandoline, Banjo, praktisch alles was Saiten hat, Gesang, der ausgesprochene Rockmusiker der Gruppe
Dennis P: Trommeln, Percussion
Allan Nagel: Elbass, Kontrabass (Allan kam zur Gruppe nachdem der Bassist Peter Højgaard jung an Krebs gestorben war)

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Das Fernsehen war an dem Tag auch vertreten.

Später kamen dann noch „Friends“ hinzu, daher spielen sie manchmal  als „Neighbours“ und manchmal als „Neighbours and friends“.

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Morten Husted

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Sidsel Maria Michelsen

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Johnny Logan (Gast) mit eigenem Gitarristen. Er hat anscheinend zweimal den internationalen Melodie Grand Prix gewonnen und ein drittes Mal eines seiner Lieder mit einem anderen Interpreten. Jetzt macht er ein wenig auf Elvis, aber seine Stimme ist immer noch stark.

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Von links: Helge Engelbrecht, Bente Kure und Leif Ernstsen (Gäste), Tommy Rasmussen
Helge ist ganz klar der Liedschreiber, aber Tommy hat die beste Stimme.

Zu den Friends gehören:
Sine Bach Rüttel, virtuos auf dem Banjo, Gitarre, Gesang, Chor
Michael Graubæk, erstklassiger Violinist, Chor
Sidsel Maria Michelsen, begnadete Flötenspielerin, Gesang, Chor
Casper Hundebøl, Gitarre, Gesang, Chor
Thomas Gundal, Trommeln, Percussion, Chor

Alle Friends spielen auch solo oder in anderen Bands. Am meisten beschäftigt ist wohl Morten Husted, der auch ein eigenes Studio hat.

In Widipedia wird die Gruppe als „Volksmusik“ abgetan. Das wird ihr aber nicht gerecht. Helge hat viele wunderbare Lieder geschrieben, von denen drei im dänischen Melodie Grand Prix vertreten waren. Das vierte Lied mit dem die Gruppe dort auftrat, hat Tommy Rasmussen geschrieben: „Alt mellem himmel og jord“ (alles zwischen Himmel und Erde). Die meisten Lieder sind einfache, aber schöne Melodien, einige mit leichten Texten, einige mit tiefergründigen, manche sind irisch angehaucht. Bei den Konzerten sind dann immer noch Gäste vertreten aus dem In- und Ausland. Als wir da waren, kam z. B. Jonny Logan aus Irland. Er ist regelmässiger Gast im Mariehaven, genau wie Maggie Reilly.

Es ist sicherlich richtig, dass die Musik mehr die ältere Generation anspricht, aber wenn die Raggedy Anns aus Aalborg mit ihrem Blue Grass losfetzen oder Morten mit seiner Rockgitarre loslegt, sind auch die jüngeren Leute begeistert.

Auf dem Grundstück steht noch das Haus von Helge Engelbrechts Mutter, Grethe Engelbrecht, die Kunstmalerin war und ihr ganzes Haus wie eine Gallerie eingerichtet hat, hauptsächlich mit Engelmotiven. Zusätzlich hat sie auf die Wände gemalt und geschrieben, sowie Türen und Türrahmen bemalt. Ich weiss nicht, ob sie da wirklich gewohnt hat oder ob es nur ihr Atelier war. Ich würde da wohl nicht wohnen wollen, aber hier ein paar Bilder vom „Englehuset“:

 

Der Tag war gut organisiert. Neighbours and Friends spielte 2 Stunden mit Gastauftreten zwischendurch; dann wurde 2 Stunden Pause gemacht während die Gäste an zwei kleineren Stellen auftraten, usw. Das ging von 12.00 bis 20.00 Uhr und danach spielte die „Hausband“ noch einmal eine Stunde ohne Fernsehen.

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„The Raggedy Anns“ aus Aalborg mit Helge und Tommy. Dies ist eine Gruppe, die wir weiterverfolgen werden.

Zu den weiteren Gästen gehörten an dem Tag Marianne Mortensen und Michael Vesterskov, die bei mir keinen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Ich weiss nicht einmal, was die gesungen haben.

Ausserdem war da Mike Tramp, der eigentlich sehr gut sang. In jüngeren Jahren hat er mit einem ziemlich doofen Lied mit dem Titel „Boom Boom Boom“ den dänischen Melodie Grand Prix gewonnen.

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Henrik Krogsgaard (Sänger, Kapellmeister, Komponist) und Søren Okholm (Pianist, Sänger) traten in der ersten Pause in der Musikgallerie auf.

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Dann marschierten die „Brass Flavours“ vorbei. Sie spielten wunderbaren new Orleans Jazz.

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Hier noch einmal ein Sammelbild mit fast allen zusammen. vorne die Hausband und hinten einige der Gäste.

Das war ein wunderbarer Tag!

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende, trotz Regen … 😉

 

 

Intuition – Epilog (Gwiazda/Astra)

Nach ihrer Rede bekam Gwiazda, nunmehr Astra, die ”Mutter der Nation”, volle Bewegungsfreiheit. Auch wurde sie in Geheimnisse eingeweiht. Sie hatte sich und letztendlich ihren Grossvater gefragt, wo denn die Menschen abgeblieben wären, die vor den neuen Siedlern in Oban (Stewart Island) gewohnt hätten. Man hätte keine einzige Leiche gefunden. Man erklärte ihr daraufhin, dass man aus Rücksicht auf die Kinder die Leichen entfernt hätte. Aber wenn Schlafspray und Exitus gleichzeitig stattfanden, wie und wann wurden dann die Leichen entfernt? Diesen Gedanken behielt sie für sich.

Die Wanderer und ihre Anhänger hatten über Jahre hinweg Material und Lebensmittel gesammelt, um die Übersiedlung zu ermöglichen. Es gab nichts woran sie nicht gedacht hätten: Wohncontainer, haltbare Lebensmittel, Geräte, Werkzeuge, Samen, Pflanzen, Tiere fast wie eine Arche Noah. Wie hatten sie das nur alles unbemerkt zusammengesammelt? Mammon war stark und hatte viele Anhänger. Es kam ihr merkwürdig vor. Doch auch diese Überlegung äusserte sie nicht laut.

Sogar Computer gab es, aber nur für die Wanderer, und die restliche Bevölkerung von Stewart Island wusste nichts davon. Gwiazda fragte natürlich, warum das so sei, aber die Antwort darauf war so vage und gleichzeitig verschnörkelt, dass sie sich keinen Reim darauf machen konnte. Man verbot ihr auch strengstens darüber zu reden. Auch bekam sie keinen Zugang zu den Computern. Auf die Frage, woher denn die Elektrizität für die Computer herkäme und anscheinend existierte auch eine Internetverbindung, bekam sie eine für sie völlig unverständliche technische Antwort. Natürlich gab es Elektrizität auf der Insel, denn selbstverständlich hatte man an Generatoren gedacht, aber das reichte nur für den täglichen Hausgebrauch. Später sollten Windmühlen im Meer aufgestellt werden und auf der benachbarten unbewohnten Insel Ruapuke, denn auch diese hatte man nicht vergessen mitzunehmen. Gwiazda konnte sich nicht vorstellen, dass es noch ein Internet geben sollte, wenn alle Menschen tot waren. Vielleicht weil einige davon beim Einschlafen online waren? Müsste dann nicht irgendwann der Strom ausfallen und dann wäre alles tot? Sie hatte nämlich auch Lichter an der neuseeländischen Küste gesehen, die ihr Grossvater damit abtat, dass es sich um automatisierte Strassenbeleuchtung handelte, die irgendwann nicht mehr funktionieren würde.

Gwiazda suchte den Kontakt zu ihren Mitbürgern und fand heraus, dass es sich um ernsthafte, dedikierte Menschen handelte, die auf der anderen Seite in dem begangenen totalen Völkermord kein Verbrechen sahen, sondern eine Notwendigkeit, wenn der Planet gerettet werden sollte. Natürlich war sie sehr vorsichtig, wenn sie andere Leute traf. Als Mutter der Nation konnte sie schliesslich nicht verräterische Äusserungen von sich geben. Es war auch gefährlich in Bezug auf die Wanderer. Sie war sich im Klaren darüber, dass sie diese Leute nicht unterschätzen durfte und ihre Geduld mit ihr nicht unbegrenzt sein würde. Schliesslich hatten sie ihre Rücksichtslosigkeit bewiesen, nicht wahr? Die Verwandschaft mit einem Wanderer würde sie nicht völlig absichern.

Einmal hatte sie ihren Grossvater gefragt, wie es ihnen denn gelungen wäre die Unterwanderung durch Spione Mammons zu vermeiden. ”Ganz einfach”, hatte er geantwortet, ”man lässt alle ein Kapitel aus ”Sternchen und der Wanderer” vorlesen. Mammon-Anhänger können das nicht ertragen.” Ihre, ebenfalls stummen Gedanken dazu waren, dass ein dedikierter Spion doch sicherlich versuchen würde sich dem ”Gift” des Buches gegenüber immun zu machen.

Der Kontakt zum Festland war total untersagt. Aus eben diesem Grund hatte man ja alle Schiffe zerstört. Aber waren wirklich alle zerstört? Gwiazda meinte manchmal nachts Motorengeräusch auf dem Meer gehört zu haben. Aber sie wollte lieber nicht nachfragen, denn sie hatte sich schon als zu neugierig gezeigt und wollte nicht wieder in ein Zimmer gesperrt werden.

Im Laufe der folgenden Jahre, in denen die Gemeinschaft stärker wurde, die Anzahl der Kolonisten wuchs, die Schmelztiegelidee zu funktionieren schien und alle oder besser die meisten sich über den Erfolg des Projektes freuten, kam es immer mal wieder vor, dass sich einzelne Siedler, merkwürdigerweise alles Männer, sich Flösse bauten und sich zum Festland aufmachten. Die meisten sah man nie wieder. Einzelne kamen zurück, wurden aber nicht an Land gelassen, denn schliesslich konnten sie Träger des Virus sein, den die Wanderer und ihre Anhänger auf die Menschheit losgelassen hatten. Wer insistierte an Land zu kommen, wurde erschossen. Ja, Waffen hatte man natürlich auch nicht vergessen …

Gwiazda verstand nicht, warum man nicht einfach ein Quarantänezentrum einrichtete, anstatt diese Leute zu erschiessen, denn so viele waren es ja nicht, die zurückkamen. Wie schrecklich war dieser Virus?

Oder hatten diese Leute auf dem Festland etwas entdeckt, von dem die Wanderer nicht wollten, dass es herauskam? Hatten die Wanderer Gwiazda und allen anderen ein fantastisches Märchen aufgetischt? Aber warum? Was steckte dahinter? Wie war die Situation auf dem Festland wirklich? Vielleicht waren gar nicht alle tot?

Gwiazda würde sich hüten, darüber mit ihrem Grossvater zu sprechen. Er war bereits misstrauisch geworden als sie sich so sehr für die Computer interessierte. Ausserdem hatte sie bei ihm einen Erfolg verbucht. Die Wanderer hatten tatsächlich geplant, dass Gwiazda und Holger heiraten und somit als Volksheldenpaar auftreten sollten, und dann kleine Volksheldenkinder auf die Welt brachten. Das hatte Gwiazda kategorisch abgelehnt, denn einen Ehepartner wollte sie sich selber wählen, wenn überhaupt. Sie hatte gedroht, dass sie versuchen würde zum Festland zu schwimmen, wenn der Plan nicht fallen gelassen würde. Die Wanderer waren wütend, aber in diesem Fall hatten sie nicht darauf bestanden. Sie musste vorsichtig sein, bis sich die Wogen wieder geglättet hatten. Holger war natürlich gekränkt und ignorierte sie momentan völlig, doch das war ihr nur Recht.

Sie fühlte sich sehr verunsichert. Einerseits schien die Besiedelung der Insel und die Versorgung der Gemeinschaft einwandfrei zu funktionieren, aber andererseits befielen sie Zweifel über den Hintergrund dieses Projektes. Hatten sie wirklich die Menschheit gerettet? Oder hatten sie die Welt vor der Menschheit gerettet? Den Erreger sozusagen eingekapselt?

Hatte sie das Richtige getan, als sie einwilligte, die Mutter der Nation zu spielen? Hatten die Wanderer sie vielleicht alle belogen? Die Zukunft würde es zeigen. Sie musste wachsam bleiben und bereit sein für das, was kommen würde.