Echt jetzt?

Ich wollte eigentlich nur eben zu einer Lupine und verwelkte Blätter abschneiden … und plötzlich war ich mit einem Bein bis zum Knie in einem Loch. Wie gut, dass es nicht tiefer war!

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Das Loch geht weiter nach links an der Betonkante vorbei, etwa in Oberschenkeldicke, meine Oberschenkel, die sind etwas dicker … 😉

Ich habe daher auch gleich erst einmal meine Schale entfernt, damit die nicht auch noch abstürzt.

Al-les ma-ro-de! Der Abschied wird mir immer leichter. Anfangs hatte ich immer noch Bedauern wegen des Ausblicks vom Schlafzimmerfenster aus, aber jetzt nicht mehr.

Morgen holen wir die Schlüssel für das Neue Haus. Der Hauswirt dort ist eifrig am werkeln, ich bin gespannt.

Ich wünsche euch allen noch eine schöne Restwoche!

 

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So sieht es jetzt bei uns aus …

… wir veranstalten Hindernislaufen … 😉

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… am 1.9. holen wir die Schlüssel zu dem neuen Haus, am 6. und 7.9. ziehen wir um. Wir packen bereits seit zwei Wochen, immer mal ein bisschen und letzte Woche verschärft, denn wir wollen weg!!! Mein Mann hat schon im Bad alles abmontiert und die Bilder sind von den Wänden … deshalb machen wir auch so viele Ausflüge im Moment, es ist so ungemütlich im Haus. Ich komme gar nicht nach mit dem Bilder behandeln und posten. Der Garten ist auch fertig ausgebuddelt, die Tomaten abgeerntet, da ist nichts mehr zu tun … ausser essen … das zeigt sich, wenn wir auf die Waage steigen!   😉

Es fehlen nur noch die Küche und das Schlafzimmer, ein halbe Speisekammer und ein paar Reste, ein paar Möbel auseinanderbauen (wir haben nicht so viele grosse Möbel) zwei Tage Arbeit höchstens.

Wünscht uns Glück und ganz viel Spucke!  😉

 

Kjul Strand

Mein Mann entdeckte Kjul Strand auf google map, denn auf unserer Strassenkarte war er nicht verzeichnet.

Als wir das Auto abgestellt hatten und zum Strand hinunter gegangen waren schauten wir erst einmal nach links:

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Laaaaangweilig, dachte ich.

Dann nach rechts:

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Schon wieder Autos, dachte ich.

Dann nach vorne aufs Meer:

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Aaaaaah! Und dieser blaue Himmel!

Kjul Strand gewann aber meinen Respekt. Wir wandten uns nach links, wo keine Autos waren und fanden es dann doch sehr schön.

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Ein Teil von einem Bunker. Auch das ist hier Realität. Überall an Ost- und Westküste kann man ihnen begegnen. In Hirtshals und Frederikshavn befinden sich sogar grosse Bunker-Museen.

Diese Ecke hatte es mit angetan. Keine schlechte Lage für ein Sommerhaus, nicht wahr?

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Ein absolut seltener Anblick am Strand: ein Motorrad.

Hier wurde es allerdings haarig. Durch den Priehl würden wir nur barfuss durchkommen. Gesagt getan, so kalt war es ja nicht. Hinter meinem Mann sieht man die Motorradspur. Er muss durch das Wasser gefahren sein.

Es gab so kleine natürliche Pools, die schön von der Sonne aufgewärmt worden waren. Das war was für mich.

Ich bin klatschnass geworden, aber wie gesagt, es war ja nicht kalt. Ich habe extra noch das Spiel der Sonnenstrahlen auf dem Wasser fotografiert, dass finde ich so schön.

Auf dem Rückweg kamen wir noch an einem Schiffsteil vorbei. Und so eine jungfräuliche Motorradreifenspur im Sand hat doch etwas ästetisches … 😉

Wir sind dann mit dem Auto von der Abfahrt Kjul Strand zur Auffahrt Uggerby gefahren. Es waren doch nicht so viele Autos, vielleicht 10 Wohnmobile, alles Deutsche und ein paar dänische PKWs. Nach 300 Metern war da kaum noch jemand und auch keine Autos mehr, ausser uns … 😉   Aber man konnte schon an den Spuren im Sand sehen, dass dort teilweise ziemlich viel Verkehr herrschen musste.

Und all dies habe ich in Kjul am Strand gefunden:

Teilweise fanden wir mehrere Meter lange Algen oder Tang, die wie Schnürsenkel aussahen.

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Da alle meine Projekte bereits in Kartons verpackt sind, haben mein Mann und ich uns darauf geeinigt, dass wir ab jetzt nichts mehr sammeln …

 

 

Goldilock versucht den Aufstieg in die Grossfinanz

Ich war ein wenig am Zögern, ob ich diese Geschichte hier veröffentlichen soll. Ich finde, dass ich da irgendwie falsch rüberkomme. Ja, ich war naiv und unreif (obwohl ich selber mich meiner Freundin soooo überlegen fühlte, ha!). Ja, ich habe mich von ihr immer wieder in seltsame Situationen bringen lassen. Aber ich kannte sie ja gut genug, manchmal war ich eben auch neugierig, was da denn jetzt wohl passieren würde, also spannend fand ich es wohl doch. Na gut, ich wage es …

 

Zu Goldilocks Plänen gehörten Partnerschaften in Geschäften und auch das Betreiben einer Heiratsvermittlung. Zu diesem Zweck bestellte sie Broschüren, weil sie glaubte, dass sie anhand dessen das Geschäftsgeheimnis ablauern könnte. Sie bestellte sie allerdings in meinem Namen … das führte dazu, dass ein Nachbar mich warnte, dass da ein älterer Herr alle Nachbarn über mich befragt hätte. Einige Tage später rief dann auch noch jemand an vom ’Club der Herzen’ oder so ähnlich und ich schaltete erst einmal gar nicht. Darüber war ich ganz schön sauer und bat sie, in Zukunft meinen Namen nicht zu benutzen .

Goldilock hatte in der Zwischenzeit ihren Instinkt so weit entwickelt, dass sie mich bat mitzukommen, wenn sie zu dubiosen Anstellungs- bzw. Partnerschaftsgesprächen ging. Das eine führte uns in die Nordheide, wohin uns zwei ‚Herren‘ mitnahmen, die mir merkwürdig vorkamen und die uns als ‚Hühner‘ bezeichneten. Aha, also wieder einmal die Zuhälterszene, dachte ich, was fand sie daran nur so reizvoll? Ich wurde in einem Landgasthof geparkt. Goldilock und die Herrem kamen dann nach ca. einer Stunde zurück und wir fuhren mehr oder weniger schweigend nach Hamburg zurück. Ich bekam keine Einzelheiten zu wissen, aber es war wohl nicht so gut gelaufen, was auch immer das bedeuten mochte.

Eine Begebenheit war der Gipfel, und darüber muss ich etwas genauer berichten. Goldilock bewarb sich in einem Hotel am Hamburger Dom als Managerin (Sie hatte vom Hotelwesen nicht die geringste Ahnung). Der Besitzer war Ungar. Da er zum Vorstellungsgespräch in die Sauna einlud, was sogar Goldilock merkwürdig vorkam, wurde ich gebeten mitzukommen. Ich kleidete mich wie gewöhnlich nach Feierabend lässig in Jeans und Rollkragenpulli.

Als wir zur Tür hineinkamen wurden wir begrüsst mit: ”Zieht euch aus!” Das hatte ich nicht vor und teilte es dem Hotelbesitzer, der uns im Bademantel empfing, mit. Während Goldilock sich etwas frisch machte, wurde ich mit Konversation darüber beglückt, wie tolerant seine Frau wäre. Dann wollte er meine Meinung zu beschnittenen Penissen wissen, ob ich nicht auch fände, dass die wesentlich besser aussähen als die unbeschnittenen. Ich gab nur ein paar öhm und äh Laute von mir. Dann stellte er sich vor mich hin und öffnete seinen Bademantel. Darunter war er nackt. Er wollte, dass ich seinen Penis begutachtete. ”Ist er nicht schön?” fragte er. Ich nickte zustimmend (ehrlich, was macht man in so einer Situation? Da ist man doch völlig unvorbereitet. Ich jedenfalls.) Das ging aber noch weiter: ”Du darfst gerne anfassen!” bekam ich zu wissen, woraufhin ich höflich ”Nein, danke” erwiderte. Nicht gerade geistreich, aber für geistreich war ich zu schockiert. „Schlechter Film“, fiel mir dazu noch ein. Zum Glück kam Goldilock dann wieder und die beiden gingen in die Sauna zu ihrem ’Vorstellungsgespräch’.

Als sie dann fertig waren, holte ich als die einzige in Kleidung uns noch was zu trinken aus der Bar und dann verliessen wir ihn. Hinterher erzählte Goldilock mir, dass der Typ sie in die Brustwarze gebissen hätte und ob ich das nicht auch unerhört fände … Ich erzählte ihr dann mein Erlebnis mit Casanova, und dann mussten wir doch ziemlich lachen. 

Nach einigen ähnlichen Erlebnissen verlegte Goldilock sich dann auf die Masche, sich doch lieber einen reichen oder jedenfalls nicht armen Ehemann zu angeln.

In der Syrer-Clique, die alle aus mehr oder weniger wohlhabenden Familien stammten, war wohl kein passendes Objekt dabei. Wir hatten einen von ihnen, der seltsamerweise Hugo hiess und Arzt war, in einer Diskothek getroffen und dann waren wir auf einmal in der Clique. Er schien jedoch kein geeigneter Kandidat zu sein, vielleicht wollte er auch nicht, ich weiss es nicht. Zwei von ihnen hatten ein Restaurant und waren beide mit Deutschen verheiratet, alles sehr sympatische Leute. Die beiden Partner trennten sich dann aber, weil sie verschiedene Ambitionsniveaus hatten oder besser gesagt, die Frau des einen war mehr ambitiös als sie alle zusammen. Dafür haben sie jetzt ein gutgehendes Restaurant in der Osterstrasse und zwei Imbisse in der Hamburger Innenstadt. Noch witziger war, dass der mit der ambitiösen Frau mit meinem ersten Mann zur See gefahren ist. Er war erster Offizier und mein Ex war Offiziersanwärter. Die Welt ist klein. In der Syrerclique ging es aber hauptsächlich um Parties und Diskothek. Das war mir auf die Dauer zu langweilig und ich habe mich da etwas abgeseilt. Ich hatte inzwischen auch meinen Ex kennengelernt und wir hatten andere Interessen.

Dann kam Mustafa auf den Plan. Ein Ägypter und Kapitän zur See. Ihm ging es finanziell gut und Goldilock zog mit ihm zusammen. Ihm war das richtig ernst. Er hat sie vor Allah zu seiner Frau gemacht und seine Mutter wusste davon. Ansonsten allerdings niemand. Er wollte sich auch nicht scheiden lassen, weil seine Frau das nicht verdient hätte, wie er meinte. Aber nach Ägypten wollte er jedenfalls nicht zurück, denn Goldilock wäre nicht mit ihm gegangen als zweite Frau. Wo fand Goldilock ihre Männer? Zum grossen Teil im Hotel Atlantik beim Frühstück. Nur mal so zwischendurch als Tipp. Mustafa war eine Seele von Mensch, der sein letztes Hemd gegeben hätte, man brauchte ihn nur zu fragen, und manchmal nicht einmal das.

Aber wie das Leben so spielt, die Schiffahrts-Route nach Hamburg wurde eingestellt und er verlor seinen Job. In Ägypten hätte er wieder einen Job bei derselben Reederei bekommen, aber er wollte ja Goldilock nicht verlassen. Nach vielen Bewerbungen und sich anhäufenden Schulden, die Goldilock den Schlaf raubten, musste er dann aber doch nach Ägypten zurück. Er gab sie wieder frei in einem Ritual, damit sie nicht an ihn gebunden war. Da war sie wieder auf sich allein gestellt. Ich muss dazu sagen, dass sie immer gearbeitet hat in all der Zeit. Sie war ja Vertreterin und gut in ihrem Job. Einmal war es Schmierölabwaschpaste, einmal waren es Brillengestelle. Sie verdiente immer gutes Geld.

Dann kam der Versuch mit dem Rundfunk- und Fernsehhai. Er sagte ihr gleich zu Anfang, dass er nicht ausgenutzt werden möchte und dass Frauen immer meinen, weil man ein Geschäft besässe, hätte man Geld wie Heu, und dann wollten sie einen heiraten und sich faul auf den Hintern setzen. Das hatte Goldilock ja eigentlich auch vor, aber nun musste sie ihm ja beweisen, dass ihr nichts ferner lag. Daher schenkte sie ihm zum Geburtstag und ähnlichen Schenktagen immer teure Reisen. Goldilock redete immer ziemlich negativ über die Beziehung und ich rechnete eigentlich immer damit, dass sie schnell wieder vorbei wäre. Es hielt dann aber doch länger als erwartet. Goldilock wunderte sich immer, dass ihre Freundinnen nicht besonders daran interessiert waren, den Rundfunk- und Fernsehhai zu treffen, aber wir warteten ja eigentlich alle nur darauf, dass sie mit ihm Schluss machen würde, so wie sie über die Beziehung redete. Wahrscheinlich war ihr selbst gar nicht klar, wie negativ sie rüberkam. Ich weiss nicht, wie das Ganze endete, weil ich eine Scheidung durchmachte und einige Jahre später dann nach Dänemark zog und der Kontakt abbrach. In meiner ersten Zeit in Dänemark waren sie noch zusammen.

Das ist jetzt mehr als zwanzig Jahre her.

Ich weiss nicht, ob ich hoffen soll, dass der Rundfunk- und Fernsehhai und sie noch zusammen sind. Ich hoffe für sie, dass sie einen guten Mann gefunden hat, so einen wie Mustafa, der sie auf Händen getragen hatte, vielleicht sogar mit genügend Geld, damit sie nicht mehr zu arbeiten braucht. 

So viel zu Goldilock. Es war nie langweilig mit ihr!

Italien mit dem Motorrad, Teil 4

18.5.2012

Wir wollten uns ja San Gimignano ansehen, also ging es los, über Pontedera mit seinen bemerkenswerten (Ironie) Kreisverkehrskunstwerken, Ponsacco nach San Gimignano.

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In der Ferne kann man die Türme sichten.

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Wie ihr an den Fotos sehen könnt, hatten wir keinen blauen Willkommen-im-sonnigen-Italien-Himmel. Es war eigentlich den ganzen Tag mehr oder weniger bedeckt, aber warm.

Viele sagen, dass diese Stadt sehr touristisch ist. Das ist sie natürlich auch. Im Mai war es allerdings noch nicht so schlimm, und trotz der vielen Menschen herrschte dort eine gute Stimmung. Sehr bemerkenswert fand ich die Balkons und Terrassen, sowie die kleinen Gassen, in denen lokale Erzeugnisse verkauft wurden, vor allem Lebensmittel, Alkohol und Kunsthandwerk. Und einen Wildschweinkopf für 300 Euro.

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Die Krüge hätte ich am liebsten mitgenommen, aber das ging ja nicht auf dem Motorrad. Später fragte mich eine Freundin, warum ich sie mir nicht hätte schicken lassen. Auf die Idee war ich gar nicht gekommen. Dusselig!

Hier noch ein Kunstwerk ganz besonderer Art:

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Diese „Tüten“ waren aus hauchdünnen Melonenscheiben geformt. Total gesund also mit all dem Obst! 😉 

Wir stiessen auf einen Roma mit Hund und Gitarre. Er wohnte in einem kleinen Bus, der etwas weiter weg geparkt war. Uns gefiel seine Musik, vor sich hin fliessend, leicht … und wir kauften eine CD. Oft ist die Musik auf einer CD dann etwas ganz anderes. Das war auch hier der Fall. Die war mehr in Richtung Django Reinhardt, was wir aber auch gut fanden.

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 Und hier kommt ein Rundgang durch San Gimignano:

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Von San Gimignano aus fuhren wir in das ca. 15 km weit entfernte Volterra, eine Stadt mit imponierender Burg. Fotos von der Burg kann man hier ansehen: https://www.expedia.de/Medici-Festung-Volterra.d6073868.POI

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Volterra war auch schön, aber es herrschte dort eine ganz andere Stimmung vor, fast ein wenig düster. Wer weiss, was dort einmal geschehen ist. Anstelle von Keramik und einheimischen Delikatessen waren dort mehr Waffen (Schwerter) und Ritterrüstungen vertreten. Aber genau wie in San Gimignano hatte man auch in Volterra jede geringste Ecke für Gärtchen und Blumentöpfe ausgenutzt. Die Burg haben wir nicht besichtigt, irgendetwas hielt uns davon ab. (Hier noch einmal der Link von oben: https://www.expedia.de/Medici-Festung-Volterra.d6073868.POI … Volterra war eine Festung der Medici und wird heute als Gefängnis benutzt. Das erklärt ja so einiges … )

Hier der Stadtrundgang:

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Und mit diesem Ausblick fuhren wir dann zurück nach Lucca. Alle Rundgänge in Lucca fasse ich in Teil 5 zusammen.

Bis dahin wünsche ich euch allen noch ein schönes Wochenende! 

Garten oder vielleicht besser Pflanzen im August

Heute ist Miesepeterwetter bei uns. Seit gestern Abend, da hatten wir Sturzregen, heute pieselt es  durchgehend. Daher möchte ich ein paar Blümchen im Wind zeigen, denn das hebt die Laune, jedenfalls bei mir … 🙂

Ich gehe mit euch einmal ums Haus herum, von der Haustür aus nach rechts und um die Ecke.

Meine Rudbeckia, so „cool“, dass die im Container anfangen zu blühen:

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„Gartenidyll mit Leiter“

Meine kleine Lärche mit mehr. Die Geranien mochten und mögen den vielen Regen nicht und haben angefangen zu schimmeln.

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Hier meine Neuerwerbung, eine Neuzüchtung Cosmea (Schmuckkörbchen), erstaunlich: sie duftet!

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Eine prachtvolle Pflanze. Aber was sehe ich da? Ein lila Fleck!

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Eine Prairiemalve hat sich in den Topf verirrt und blüht sogar!

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Portrait. Da sind noch so viele Knospen! Ganz am Anfang sind die Blüten etwas dunkler und werden dann heller.

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Gartenidyll mit Dachgepäckträger … 😉 … und meine kleine blaue Azalee blüht. Das macht sie jedes Jahr, im Sommer muss sie noch ein bisschen …

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Die Impatiens im Apfelbaumtopf fühlen sich besonders wohl.

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Meine Rosmarinstecklinge. Mein grosser war am Abnippeln gewesen, und da habe ich versucht, die am besten aussehenden Spitzen abzuschneiden und in die Erde zu stecken. Nicht alle haben überlebt, aber so 8-9 schon, und es kommen Wurzeln unten aus dem Topf, sie leben also wirklich. Da bin ich sehr froh drüber, denn es handelt sich hier um eine besonders schmackhafte Sorte.

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Mein prachtvoller Jiaogulan! (nach dreimaligem totalen Abfrass durch Schnecken oder habe ich das bereits erwähnt?  😉  ) Apropos Stecklinge: ich haben einen abgebrochenen Zweig in eine Vase gesteckt, um die Blätter zu retten. Die sind dann gar nicht gewachsen, aber statt dessen kamen Wurzeln!

Wie sagt man auf Deutsch zu solchen Pflanzen? Tough, auf Dänisch sej, ja jetzt erinnere ich mich: zäh!

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Alle meine Rosen. Sie sehen nicht mehr so toll aus, haben alle etwas schwarze Flecken an den Blättern. Ausser meiner einen Kletterrose „Dublin Bay“, die fängt jetzt an auszutreiben und fühlt sich wohl im Container.

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Eine weitere Rose hat sich durch Blühen identifiziert „Adriana“. Normalerweise sehr schön, im Moment etwas mickerig, aber Hautsache sie überlebt. Sie duftet wunderbar. Für Adriana muss man geduldig sein, denn sie macht alles langsam, aber es lohnt sich. Jetzt ist da nur noch eine Rose nicht identifiziert.

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Mein Lupinen-Beet. Bis auf zwei mit Blüten/Knospen ist jetzt alles ausgegraben. Auch Cosmea habe überall ein wenig ausgesäht.

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So ein schönes Blau, die nehme ich natürlich mit!

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Oben links meine marokkanische Minze, daneben Iris, die ich aus dem Wald geklaut habe, denn die waren völlig runtergetrampelt. In dem anderen Topf sind Veronika und Salbei, die haben beide sehr schön geblüht.

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Hier habe ich Wildblumen ausgesäht. Eine kleine Version der Nachtkerze rechts und links unten die zarten Blätter sind, wenn ich Glück habe, wilde Glockenblumen.

 

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Das lange Beet an der Ostseite mit der einen blühenden Stockrose. Nur eine? Aber nein, siehe hier:

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Unverhofft … eine schöne dunkelrote. Da ist noch eine dritte mit Knospen. Auch hier ist fast alles ausgegraben. Die blühenden grabe ich erst ganz zum Schluss aus.

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Einer meiner drei überlebenden Schmetterlingsbüsche. Eigentlich vier, denn einer ist im Topf mit der japanischen Mispel, die drinnen steht. Der hat es nicht nach draussen geschafft.  😉

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Von der anderen Seite fotografiert. Den Rhodos geht es gut.

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Farbfleck aus Calendula und italienischer Margarite (sie hat kleinere Blüten als die „normale“, wächst auch kompakter, nicht so schlaksig), die zum zweiten Mal blüht mit etwas kleineren Blüten als beim ersten Mal. Sie säht sich selber weiter.

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Einige wenige Prairiemalven haben die Giftattacke an der Südseite überlebt. Ich hätte sie gerne ausgegraben, aber die mögen das so gar nicht, so dass ich es nicht übers Herz gebracht habe, wo sie doch so schön blühen. Ich habe ja welche und ausserdem habe ich auch noch Samen. Die dunklen Flecken sind Hummeln.

Und dann, oh Wunder, doch ein Pfauenauge, der einzige dieses Jahr. Im Wald haben wir welche gesehen, aber im Garten war dies der erste:

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Er hat überall ein wenig genascht. Von der Fächerblume fanden wir übrigens eine winzige Wildversion hinter den Dünen bei Tornby.

Und zum Abschluss ein einsamer Admiral. Das sind bei uns die Spätsommerschmetterlinge; die Pfauenaugen kommen normalerweise im Frühsommer.

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Ein ganz anderes Stranderlebnis …

Heute scheint die Sonne und es weht fast gar nicht. Deshalb wollten wir gerne an den Strand. Wir wählten Tversted, weil wir dann auf dem Rückweg bei „unserem“ Fischhändler einkaufen konnten.

Wir kommen also dorthin und an den Strand, der ziemich schmal war wegen Hochwasser. Im losen Sand war eine Autospur, also dachten wir, da können wir auch fahren. Denkste, im Nu sassen wir fest und alle Versuche zurückzusetzen bohrten uns noch tiefer mit den Vorderreifen in den Sand.

Zuerst waren wir nur zu dritt, ein Däne und wir. Er selbst war auch bereits steckengeblieben und stand jetzt relativ gut, so dass er bei Niedrigwasser am Wasser entlang würde wegfahren können. Wir waren das vierte Auto, das während der letzten Stunde festgefahren war.

Glücklicherweise kamen zwei deutsche Autos, einer davon ein Bus. Aber sie hatten kein Seil, nur so ein schwarzes Band, das ausprobiert wurde und prompt riss.

Vier deutsche Jugendliche und wir gruben was das Zeug hielt mit den Händen den Sand von den Vorderrädern weg und so weit zurück, wie wir konnten. Eine deutsche Dame griff sich die Fussmatten aus dem Auto und legte sie strategisch günstig hinter die Vorderreifen und kam dann auch noch mit Stöcken, auf denen die Reifen wohl nicht durchdrehen würden. Uns fehlte nur ein Seil. Eines der Mädchen, ein Teenager, lief am Strand entlang um bei jemandem ein Seil zu finden.

Ein älterer Herr bot uns dann seine Hundeleine an. Das war sehr lieb und wir wollten es aus lauter Verzweiflung auch damit probieren, als der erste Helfer, der Däne, mit einem richtigen Abschleppseil ankam. Er hatte völlig vergessen, dass er es im Auto hatte. Auch als er selber rausgezogen werden musste, hatte er nicht daran gedacht. Wir versuchten es einmal, nichts zu machen. Da kam ein schwarzer Rover an den Strand. Der wäre gut zum rausziehen gewesen. Als wir auf ihn zugingen, machte er sich schleunigst in die entgegengesetzte Richtung aus dem Staube. „Kein guter Stil“, meinte der eine Junge.

Wir sagten zu unseren Helfern, dass wir wohl besser unseren Autoclub anrufen sollten. Aber ein richtiger Deutscher gibt ja nicht so schnell auf. Wir gruben noch ein wenig mehr, die Matten wurden besser platziert und noch ein Versuch. Und dieses Mal gelang es! Ein Bus der zog und 9 Leute, die schoben, waren erfolgreich!

Wir boten Eis für alle an, aber nur die jungen Leute wollten was haben. Auch durften wir das gerissene Band nicht bezahlen.

Wir hatten auch Glück gehabt, dass wir gleich neben festem Sand gestrandet waren, sonst wäre ein Helferauto ja selber auch eingesackt. Als wir gerettet waren, fuhr ein roter Kastenwagen nach rechts auf den Sand und blieb prompt stecken. Dem konnten wir nicht helfen, da er zu weit weg vom Weg war.

Unsere Helfer hatten die Kennzeichen KS und WN, also Kassel (Hessen) und Waiblingen (Baden-Württemberg). Wir können gar nicht sagen, wie dankbar wir euch sind!!!