Unverhofft kommt oft …

… in diesem Fall in Form einer wunderschönen Portion Pfifferlinge in Saaaahne!

Ich war heute kurz mit meiner hundeerfahrenen Freundin im Wald mit ebendiesen, und wir kamen in einen Nadelwald mit sonnenbeschienenem Waldweg und da waren sie, goldfarben, frisch und glänzend, die Pfifferlinge. Das war unerwartet und ich hatte nur mein Halstuch dabei, in das ich eine grosse Portion der köstlichen Pilze gesammelt habe.

Ich war mir nicht ganz sicher, ob mein Mann die essen würde, weil er immer so skeptisch bei selbst gesammelten Pilzen ist. Aber bei Pfifferlingen scheint er nichts dagegen zu haben. „Die sind so gebräuchlich in dänischen Wäldern“, bekam ich Bescheid. „Warum habe ich dann noch nie welche gesehen?“ fragte ich ihn. „Na, die werden doch gesammelt!“ Ganz logisch oder?  😉  😀

In dem Wald wo wir heute waren, werden die eben nicht gesammelt, denn dort gibt es keinen Paaaarkplatz und deshalb kommt da niemand hin. Gut für uns.

IMG_6949 Blog

Ich habe noch nie so frische, saubere Pfifferlinge gehabt. Hier kommen die meistens aus Serbien, Polen oder Russland. Nicht, dass das was Schlechtes ist, aber die trocknen beim Transport doch ganz schön ein.

Ich habe sie in Butter mit ganz wenig gehackter Zwiebel angebraten und dann in einem halben Liter Sahne gegart. Die Sahne habe ich auf ein Drittel einkochen lassen, mit etwas Salz und weissem Pfeffer gewürzt und dann noch zwei Esslöffel geraspelten Cheddar mit hineingegeben. Schmeckt sowohl zu Reis als auch zu Kartoffeln oder Nudeln.

Vorsicht Kalorien! Also im Stehen essen, dann zählen die nicht!  😉

 

Sind sie nicht hübsch, die beiden Mädel?

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Veröffentlicht von

Stella, oh, Stella

Ich bin gebürtige Deutsche, mit einem Dänen nunmehr 24 Jahre verheiratet und in Dänemark lebend (2017).

8 Gedanken zu „Unverhofft kommt oft …“

  1. Ohh toll .. und weißt du was die Kosten bei uns hier 150 SEK das Kilo! Da hast du Gold im Genuss gefunden. Da muss ich wohl meine Pfifferling Rezepte schneller einstellen 😉 LG aus dem Schwedenwald.. menno ich will auch so eine Stellen finden !

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    1. Die stehen gerne an Stellen mit reinem Nadelwald, nicht zu trocken, nicht zu nass, nicht zu hell, nicht zu dunkel, zickig … 😉
      Merkwürdigerweise stehen sie daher oft auf den Wegen. In Schweden kenne ich eine gute Stelle in Fåborg, direkt an einem Landesteg an einem See, man trampelt direkt hinein.

      Gefällt 1 Person

  2. Hallo, Schwedenlichter, deinen letzten Kommentar verstehe ich nicht so ganz. Smultron wuchsen da nicht. Hier sind sie mehr bei den Preisselbeeren oder verstecken sich unter der Heide. Hier gibt es massenweise Blau- und Preisselbeeren, aber Smultron habe ich noch nicht gesehen (ausser in meinem Garten 😉 )

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