Lachen strengstens verboten … Laughing strictly prohibited

Zum ersten Mal … oder „Übung macht den Meister“ … 😉    

… For the first time … or „practice makes perfect“ … 😉

Als ich zum ersten Mal eine elektrische Zahnbürste benutzte, drückte ich Zahnpasta drauf und schaltete sie an … nun, die Zahnpasta landete nicht in meinem Mund, so viel kann ich dazu sagen.

… When I used an electric toothbrush for the first time, I put toothpaste on the brush and swiched it on … I can tell you, the toothpaste did not end up in my mouth!

Ich hörte so viel über Sushi von meinen Kollegen, also probierte ich es einmal als ich allein zu Mittag speiste. Allerdings wusste ich nicht, dass man die Sushis in Sojasosse tunkt und ass sie so, wie sie waren. Das war eine trockene Angelegenheit und die Bissen wuchsen im Mund … Ich beschwerte mich dann bei meinen Kolleginnen, was die denn so toll an Sushi fanden. Die haben sich schlapp gelacht … und mir das nächste Mal gezeigt, wie man es richtig macht. (Ich mache es inzwischen auch selber, aber dann vegetarisch.)

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(Foto: Pixabay, Einladung_zum_Essen)

… I had heard so much about sushi from my colleagues, so I tried it when I went to lunch alone one day. But I didn’t know that you had to dip the sushi in soya sauce and, therefore, ate them as they were. That was a dry affair, and the bites were growing in my mouth … I complained to my colleagues what they found so delicious about sushi. They laughed their heads off … and showed me the next time, how it is done. (I make sushi myself now, but then vegetarian.)

Als wir das erste Mal ein Auto mit Automatik besassen und ich das erste Mal am Steuer sass, trat ich ganz normal auf das Gaspedal, und das Auto raste in einem Affenzahn los, so dass meine Haare hinter meinem Kopf waagerecht wehten. Rechts neben mir hörte ich nur “oha”  … 😀

… When we for the first time owned a car with automatic and I sat at the wheel for the first time, I put my foot on the gas pedal the way I used to, and the car just raced off, so that my hair was blowing in a horizontal line behind my head. To the right of me I just heard „oha“ … 😀

Als ich das erste Mal meinen kleinen, neuen, handlichen Laptop hochhob, wäre er mir fast aus der Hand geflutscht und über den Tisch gesegelt, da er um so vieles leichter war als der alte. Ich konnte ihn gerade noch packen … 😀

… When I for the first time lifted up my small, new and very handy laptop, it nearly slipped out of my hands and flew over the table, because it was so much lighter than my old one. I could just grip hold of it … 😀

Besonders „witzig“ war unser erster (und letzter) Sturz mit dem Motorrad. Das war mit der BMW, die war schlecht zu steuern bei niedriger Geschwindigkeit. Ich hatte daher ganz feste Instruktionen von meinem Mann, dass ich absolut mucksmäuschenstill sitzen musste, wenn wir langsam fuhren oder anhielten. Wir wollten von einer Seitenstrasse in die Hauptstrasse einbiegen, und die Strasse war so weit frei, nur von rechts kam ganz weit weg ein Auto. Massenweise Zeit … 😉 … Das Auto kam dann schneller als erwartet, so dass mein Mann in Stress geriet und das Motorrad Übergewicht nach links bekam. Ich sass die ganze Zeit ganz still (gehorsam wie ich nun einmal bin … 😉 ) und knallte in der Haltung dann auch – zusammen mit dem Motorrad – auf den Asphalt, auch mit dem Kopf, wie gut, dass ich den dicken Helm aufhatte … Mein Mann kam aufgeregt zu mir, er war natürlich abgesprungen und war besorgt und in der Situation natürlich absolut pädagogisch und fragte mich, ob ich denn von allen guten Geistern verlassen wäre, warum ich denn nicht abgesprungen wäre … DU hast gesagt … ja, aber doch nicht … Jedenfalls waren da auf einmal drei Autos, peinlich, aber wenigstens genügend Helfer, um das Motorrad wieder auf die „Beine“ zu bekommen. Man bekommt übrigens die Beine nicht in die Klemme, weil da an den Seiten Metallschienen sind, die das Motorrad vom Boden weghalten. Es ist also durchaus nicht alles Verzierung … 😉   So im Nachhinein denke ich , dass ich einfach zu überrascht war um zu reagieren. Erst einmal kann ich nicht vom Motorrad „springen“ bevor mein Mann gesprungen ist, weil ich zwischen ihm und der Box eingeklemmt bin, und dann ging alles so schnell …

… The „funniest“ was our first (and last) tumble with a motorbike. That was with the BMW, which was a bit unstable at low speed. My husband had, therefore, given me strict instructions to keep as quite and still as a mouse when stopping and going slowly.  We wanted to turn into a main road from a smaller one, and the road was almost empty, just one car approaching from the right, very far away, lots of time …   But the car came faster than anticipated, my husband got stressed and the bike tipped to the left. I was sitting as still as a mouse (obedience is my middle name … 😉 ) and fell in this posture, together with the motorbike, onto the asphalt, also with my head, what a luck that we are wearing these thick helmets! My husband came running to me, (he, of course, had jumped off) concerned, and of course absolutely pedagogical in that situation, and asked me why I hadn’t jumped off, if I had taken leave of my senses … but YOU said … but that wasn’t meant … Anyway, all of a sudden there were three cars, embarrassing, but at least enough help to put the bike on its „feet“ again. By the way, you won’t get your legs squeezed under the bike, because there are metal contraptions on both sides that keep it from touching the ground. Not everything is mere decoration … 😉  Afterwards I thought that I had simply been too surprised to react. I cannot „jump“ off the bike either, before my husband has jumped off, because I am squeezed between him and the box, and then everything went so fast …

Alle dies sind Erfahrungen, die man nur einmal machen muss … 😉

… All the above are experiences that only need to be made once … 😉

 

 

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Wildwasserkanufahrt in Dänemark … wild water canoeing in Denmark

O.k., ich übertreibe vielleicht ganz geringfügig mit dem Wildwasser … 😉 … Wie ihr vielleicht noch in der Erinnerung habt, trafen wir ja bei der letzten Wanderung im Gravlev Autal Vater und Sohn im Kanu. Schon vorher hatten wir immer einmal mit dem Gedanken gespielt, auf einem der schönen Bäche in Dänemark zu kanuen. Und jetzt sollte es sein, jetzt oder nie …

… O.k., maybe I am exaggerating a smidgen when I say wild water … 😉 … As you might remember, we met a man with his son in a canoe on our last trip to Gravlev dale. Also before that we had played with the thought to canoe on one of Denmark’s beautiful becks. And now it should happen, now or never …

Die Wahl fiel auf Voerså (Voers-Bach), denn dort ist alles ziemlich gut organisiert. Man wird von dem Kanuverleiher zur Einstiegstelle gefahren, also samt Kanu, und dort abgesetzt, während das Auto an der Ausstiegstelle auf einen wartet. Man kann wählen zwischen 2, 4 und 6 Stunden langen Touren. Da dies unser erstes Mal war, wählten wir die 2 Stunden.

… The choice fell on Voerså (Voers-beck), because they are very good organized there. They take you and the canoe to a place further up the beck, while your car waits for you at the parking lot. You can choose between 2, 4 and 6 hours‘ trips. As this was our first time, we chose the two hours.

Dort, wo wir einstiegen, war ein Steg und weiter oben ein Parkplatz mit Picknick-Tisch, d. h., wenn man weiter aufwärts einsteigt, kann man dort Pause machen. Danach gibt es nämlich keine Möglichkeit mehr, das Boot zu verlassen.

… At the point were we were put to water, there was a jetty and further up a parking lot with a picnic-table. So when you get into the water further up, you can have a break there. After that point there isn’t any possibility to get out of the boat.

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Nun fand unser Ausflug zum Zeitpunkt der grössten Hitzewelle und Trockenheit statt, und die Bäche hatten ungefähr einen Meter weniger Wasser als sonst. Das hatte zur Folge, dass die grossen Steine, die auf dem Grund lagen tatsächlich Kräuselwellen im Wasser verursachten. Normalerweise gleitet man wahrscheinlich einfach über sie hin.

… Our excursion took place during the greatest heat and draught, and the waterways were all 1 m (3.3 feet) below normal. The result was that the big stones that were laying on the bottom caused ripples in the water. I guess that with normal water level one just glides over them.

Wir waren beide völlig unerfahren und wussten nicht, wie man so ein Ding steuert. Das Kanu war übrigens ganz leicht, aus Aluminium, also auch leicht kenterbar. Mein Mann war da etwas panisch wegen seines Handys.

… We were both completely inexperienced and did not know how to steer this thing. By the way, it was a light weight canoe made of aluminium, in other words also easy to overturn. My husband was a bit panicky because of his mobile phone.

1. Lehre, die wir zogen: Am besten alles, was kein Wasser verträgt, im Auto lassen … oder eine absolut wasserdichte Tasche/Box mitnehmen.

… 1. Lesson we learned: Everything that can’t get wet should stay in the car … or be packed into an absolutely water tight bag/box.

2. Lehre bzw. Empfehlung: Nehmt Sitzkissen mit, die werden nicht mitgeliefert. Zum Glück hatten wir daran gedacht.

… 2. Lesson respectively recommendation: Take along cushions to sit on, they are not procured. Luckily we had thought of it.

Weiter im Text: Auf Grund des niedrigen Wassers konnten wir uns an vielen Stellen vorwärtsstaken, wie in einer Gondel. Aber jetzt von Anfang an: gleich hinter der ersten Biegung lag ein dicker Ast oder junger Baumstamm quer über dem Bach. Da mussten wir uns unterdurchwursteln. Dann kamen die ersten „Stromschnellen“, und dann war es eine ganze Weile sehr ruhig.

… But let’s continue the story: Because of the low water level, we could in many places punt the canoe like a gondola. But now from the beginning: Already after the first turn, there was a thick branch or young tree fallen across the water. We had a hard time to pass under it. Then we came to the first „rapids“, and then we had quiet water for a while.

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Ich habe nicht viele Bilder gemacht, ihr könnt euch denken, warum …

… I haven’t taken many photos, I bet you can guess why …

Die zweiten „Stromschnellen“ drehten uns mit der Nase in die verkehrte Richtung, aber wir bekamen das nach ein paar Anläufen wieder hin.

… The second „rapids“ turned us around with the nose into the wrong direction, but we managed to correct the course after a few trials.

Eigentlich war da nur eine Stelle wo ich dachte „jetzt kentern wir“, und zwar war da ein Stück mit starker Strömung, die uns nach rechts gegen einen im Wasser stehenden Baumstamm drückte. Da ich nicht wusste, was ich machen sollte, umarmte ich den erst einmal. Aber irgendwann musste ich den ja wieder loslassen … das war dann der kritische Moment. Was ich hätte machen sollen: ich hätte mit dem Paddel das Kanu vom Baumstumpf weghalten und es dann langsam nach vorne drücken sollen (also das Paddel gegen den Baumstumpf drücken sollen). Dazu hatte ich dann später noch bei grösseren Steinen die Gelegenheit. Ich hatte das Gefühl, dass alle schwierigen Stellen gleich am Anfang kamen, wo wir noch keine Übung hatten.

… There was actually only one spot where I thought „now we capsize“, and that was when we came into a stretch with a stronger current that pressed us against a high tree stump that stood in the water. As I didn’t know what to do, I embraced it. But at a point I had to let go … that was the critical moment. What I should have done: I should have used the paddle to hold us away from the tree stump and then gently press the canoe forward (press the paddle against the treestump that is). Later I had the opportunity to use that method with large stones. I had the feeling that all the difficult spots were right at the beginning, when we didn’t have any clue whatsoever yet.

Aber die Angst ums teure Handy kann einen ganz schön schnell lernen lassen … 😉

… But the fear for the wellbeing of an expensive mobile phone can make you learn quite rapidly … 😉

Hier ein paar Fotos von der Ausleihstelle. Man kann dort auch Tretboote mieten.

… Here some photos of the place where we rented the canoe. You can also rent pedal boats.

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Ich kann euch sagen, das war ein tolles Abenteuer! Absolut empfehlenswert! Die Tour ging eigentlich immer durch Wald, so dass man von der Hitze nicht viel mitbekam.

… I can tell you, it was a great adventure! Absolutely recommendable! The tour led nearly all the way through wooded area, so that we didn’t feel the heat at all.

Nächste Station Niagara-Fälle oder Iguazu!

… Next stop Niagara falls or Iguazu!

😀  😀  😀

P.S.: Wer ein wenig Wasserkantenatmosphäre mit Möwengeschrei haben möchte, kann sich HIER ein Video von Hals dazu angucken.

… P.S.: Those who could like to get a whiff of waterfront and seagulls, can have a look at a video from Hals HERE.

Rosenportrait: Perle d’or … Rose portrait: Perle d’or

Perle d’or, die goldene Perle, ist eine so genannte China-Rose, klein, aber fein. Sie bildet einen kleinen, runden, kompakten Busch und längere, zarte Blutenstiele mit vielen kleinen Blüten in der Farbe Apricot mit einem goldenen Hauch in der Mitte. Die Knospen sehen von der Form her aus wie bei den Edelrosen, nur in Miniatur. Sie eignet sich hervorragend für Töpfe. Sie duftet zart und hat eine sehr gute Resistenz gegen Krankheiten.

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… Perle d’or, the golden pearl, is a so called china rose, small but fine. It forms a small, round, compact bush and longer, delicate flower stilks with many small flowers in the colour apricot and a golden touch in the centre. The buds have the shape of those of hybrid tea roses, only in miniature. She is an excellent rose for pots. The perfume is delicate, the disease resistance very good.

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Historisches über China-Rosen, wieder aus der Wikipedia:

„Die China-Rose zählt zu den ältesten Gartenrosen. Sie ist eine alte Rose mit einer Jahrtausende währenden Geschichte, die sich allerdings nicht exakt datieren lässt. Schriftliche Belege für ihre Verwendung als Zierpflanze finden sich bei dem chinesischen PhilosophenKonfuzius, der bereits um 500 vor Christus von Rosenpflanzungen in den kaiserlichen Gärten zu Peking berichtet.

Über die Seidenstrasse und andere Handelswege wurde die China-Rose bis nach Arabien, Indien und Singapur verbreitet und kam Ende des 18. Jahrhunderts nach Europa. Durch den Importweg über die Ostindien-Handelskompanien wurde sie irreführenderweise auch als Rosa indica bezeichnet. Es handelt sich jedoch um keine Wildrose, sondern um eine Klasse lange kultivierter Gartenrosen, die vermutlich als Abkömmlinge von Rosa chinensis mit Rosa gigantea (Rosa × odorata (Andrews) Sweet) sowie vermutlich BüschelRose (Rosa multiflora) und weiteren Wildrosen entstanden ist. Ihre Eigenschaft, öfter zu blühen, ihre Farben und ihr typischer Teerosen-Duft bereichern seither die Züchtungen der Gartenrosen.“

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Historical facts about China roses, again from Wikipedia:

„The China-Rose is counted to the oldest garden roses. It is an old rose with a several thousand years old history, which cannot be exactly dated though. Written mentioning of its use as decorative plant can be found by the Chinese philosopher Confucius, who reports already around 500 before Christ of rose beds in the emperor’s gardens in Peking.

On the silk route and other trade routes, the China rose was spread to Arabia, India and Singapore, and came at the end of the 18th century to Europe. Because of the import route with the East India trade companies, it was incorrectly also called Rosa indica. It is, however, not a wild rose, but a class of long cultivated garden roses that probably were offspring of the crossing of Rosa chinensis with Rosa gigantea (Rosa × odorata (Andrews) Sweet) and possibly also Rosa multiflora and other wild roses. Their capacity to flower repeatedly, their colours and their typical tea rose perfume are enriching since then the garden rose breeds.“

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Die Pflanze, die ich jetzt habe, ist auch bereits fünfmal mit uns umgezogen, allerdings immer im selben Topf. Entgegen dem, was ich sonst über China-Rosen gelesen habe, hat sie sich als absolut frostfest erwiesen. Sie ist eine der ersten, die blüht, und ich liebe diese schöne Farbe.

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… The plant that I have now, has moved five times with us, always in the same pot though. Contrary to what I have read otherwise about China roses, it has been absolutely frost resistant. It is one of the first to flower, and I love this beautiful colour.

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Aus der ordentlichen, eleganten Knospe entwickelt sich eine etwas losere Büte, wenn sie ganz offen ist. Die schöne Apricot-Farbe mit der goldenen Mitte bleibt jedoch. Die Pflanze auf dem letzten Bild war neun Jahre alt.

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… From the neat and elegant bud, a loosely shaped blossom develops when fully opened. The beautiful apricot colour, however, with the golden centre remains. The plant on the last photo was nine years old.

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Diese schöne kleine Rose ist sehr geeignet für kleine Gärten, vorne im Beet oder in Töpfen für Terrassen oder Balkons.

… This beautiful little rose is very suitable for small gardens, in the front of the rose bed or in pots for terraces or balconies.

Schlagzeilen (6) … Headlines (6)

Musik: Mein Mann bastelt immer noch an dem Blues (Still got the Blues for you), der nicht so schlicht und einfach ist wie manche der anderen Songs in unserem Repertoire. Aber wir haben jetzt einen neuen dazugenommen, und zwar „Looking out my backdoor“ von Credence Clearwater Revival. Der war nicht auf unserer Liste, aber es kommt wohl nicht überraschend … ich bin ja ein Fan.

… Music: My husband is still working with the Blues (Still got the Blues for you), which is not as easy as the other songs in our repertoire. But we decided to take other songs up in the meantime. The latest one is „Looking out my backdoor“ by Credence Clearwater Revival. That was not on our list, but it can’t come as a surprise … I am an absolute Fan.

Übrigens waren neulich unsere hundeerfahrenen Freunde zu Besuch (wir waren in der Hitze im Vildmose mit den Hunden … alle Tiere waren natürlich im Schatten und zeigten sich nicht). Was ich sagen wollte, er spielt in einer Band mit 5-6 anderen und er wollte uns so gerne mal spielen hören. Sie war ganz begeistert auch weil sie unseren Musikgeschmack teilt, und er hielt es irgendwann nicht mehr aus, griff sich die Country-Gitarre meines Mannes und spielte und sang mit. Das nenne ich ein Kompliment!

… By the way, not long ago our dog experienced friends came to see us (we were in the moor in the greatest heat with the dogs … all other animals stayed, of course, in the shade and made no appearance). Where was I? Yes, he plays in a band with 5-6 others and wanted to hear us playing. She was quite enthusiastic, also because she shares our taste of music, and he could not sit still anymore at a point, grabbed my husband’s country guitar and played and sang with us. That’s what I call a compliment!

 

Motorrad: Wir sind zum ersten Mal in einer grösseren Gruppe gefahren. Es waren allerdings nur 8 Motorräder mit 11 Leuten auf einer Tour nach Djursland. Da waren wir zwar schon, aber wir wollten es doch gerne einmal ausprobieren. Es stellte sich heraus, dass wir doch noch wieder neue und schöne Wege (und Schlösser) kennenlernten.

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Am letzten Freitag war das allerdings etwas ganz anderes. Wir fuhren von Mariager nach Hobro mit ca. 230 Motorrädern der verschiedensten Marken in einer langen Prozession (ich dachte, es gäbe im Deutschen das Wort Cortege …). Dieses Treffen sammelte Geld für ein so genanntes Julemærkehjem ein, ein Weihnachtsbriefmarkenheim. Das sind Kinderheime, zu dessen Gunsten zu Weihnachten extra Briefmarken herausgegeben werden, mit denen man dann seine Briefe verschönern kann. Sie zählen allerdings nicht als Porto, sondern „nur“ als Spende. Diese Kinderheime wurden ursprünglich dazu eingerichtet, um Stadtkindern aus finanzschwachen Familien („arm“ darf man ja nicht mehr sagen, es gibt keine Armut in Dänemark …) einen Aufenthalt im Grünen ermöglichen zu können. Es wurden ca. 28000 Kronen eingesammelt, ca. 3758 Euro. Das Heim gab in Hobro Kaffee und Kuchen aus. Ich sah zum ersten Mal die verschiedenen Biker-Klubs, die es gibt, wie z. B. die „Smiling girls“ und die „Sons of freedom“. Und dann war da eine Gruppe (Männer), die alle eine in Erdbeerform- und -farbe gestrickte Mütze trugen, wenn sie den Helm nicht aufhatten.  😉  😀

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… Motor bike: We drove for the first time in a larger group. We were only 8 bikes and 11 people, but anyway. We drove through Djursland, were we have been before, but we wanted to try it. We found out that there were still new and beautiful roads (and castles)  to discover.

… Last Friday though, it was completely different. We drove with about 230 motorbikes of all kinds of brands from Mariager to Hobro in one long cortege. This meet-up collected money for a so called Julemærkehjem, a Christmas stamp home. These are children’s homes, in favour of which stamps are being issued at Christmas, with which one can embellish one’s letters. They can’t be used as postage though, but „only“ as donation. These children’s homes were originally established to enable city bred children of financially challenged families (we are not supposed to say „poor“ anymore, there isn’t any poverty in Denmark …) to stay a while in green surroundings. We collected ca. 28000 Danish Crowns,  ca. 4666 USD or ca. 3294 GBP. We were received with coffee and cake in Hobro. I saw for the first time all the different biker clubs, e. g. the „Smiling girls“ and the „Sons of freedom“. Another group (men) had all caps on knitted in strawberry shape and colour when they had their helmets off.   😉  😀

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Um unser Haus herum ist die Wildnis verschwunden, Fliesen gelegt, Gras gesäht, Beete definiert … und es regnete am letzten Sonntag, hurrah! Die Hecke wird im Herbst gepflanzt.

… Around the house the wilderness has disappeared, tiles have been put, grass has been sown, flower beds have been defined … and it rained last Sunday, hurray! The hedge will be planted in autumn.

Das war’s erst einmal an Neuem, die Ausflüge werden separat behandelt.

… That was all news for now, the excursions are being reported in separate posts.

Die magische Kaffeetasse … The magical coffee cup

Ich habe wieder einmal ein Bastelwerk geschaffen. Das hat etwas länger gedauert, weil die einzelnen Klebephasen immer erst einmal trocknen mussten, bevor ich die nächste anfangen konnte. Ihr werdet sehen, was ich meine. Die Idee habe ich von Herta vom 1000-Interessen-Blog, den ich nicht mehr finden kann. Sie hatte ein Arrangement mit Tasse und Blumen gemacht. Nun hatte ich aber eine kleine Mokka-Tasse mit Sprung, so bot sich diese Lösung an.

… I have made another handicraft item. It took a while, because the individual glue phases had to dry, before I could start the next one. You will see, what I mean. The idea I got from Herta of the 1000-Interessen-Blog, which I cannot find anymore. She had made an arrangement with a cup and flowers. However, I had a little mocha cup with a small crack, so this solution offered itself.

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Mad dogs and Englishmen …

… go out in the midday sun … and then my husband and I … 😉

Tollwütige Hunde und Engländer gehen in der Mittagssonne spazieren … und dann noch mein Mann und ich … 😉

Weil immer noch 5-6 schwerarbeitende Männer um unser Haus herumwuseln mit Fliesen legen, Unkraut abgraben, neue Erde aufschütten etc. etc., wollten wir gerne entfleuchen. So froh wir über all die Arbeiten sind, wir fühlen uns doch etwas in unserer persönlichen Freiheit eingeschränkt. Also wurde spontan ein Ausflug geplant, und zwar wollten wir gehen, denn uns fehlte Bewegung.

… Because we have still 5-6 heavy working men running around our house, putting tiles, dig off weeds, put on new soil etc. etc, we wanted a change of scenery. As glad as we are about all the work that is being done, we do feel our privacy a tad invaded. So an excursion was spontaneously planned; a walk it should be, because we needed the exercise.

Die Wahl fiel auf Lundø, die kleine Halbinsel mit dem tollen Cafe. Wir wollten schon seit dem ersten Mal gerne die Spitze umrunden. Das sind so ca. 4,5 Kilometer. Vor lauter Spontaneität haben wir natürlich auch kein Wasser mitgenommen … es war ja nur ein kurzer Weg und danach würden wir ins Cafe gehen. Zur Not könnten wir uns etwas auf dem Camping-Platz kaufen, der auf halbem Wege lag.

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… The chosen location was Lundø, the little peninsula with the great coffee place. Since the first time we went there, we wanted to walk around the tip of the peninsula, that is about 2.8 miles. There was so much spontaneity that we forgot to take some water with us … but it was only a short walk, and afterwards we would go to the coffee place. If need be, we could buy something at the camping site that we would meet at halfway.

Es ist wirklich sehr schön dort. Aber Mann, war das heiss (28 Grad Celsius im Schatten)! Nirgendwo ein Fitzelchen Schatten. Die Bäume standen alle auf den Privatgrundstücken und der Wanderweg ging am Strand entlang. Viel Wind gab es auch nicht, und der Laden am Camping-Platz hatte natürlich geschlossen … 😉  😀

… The area is really beautiful. But man, oh, man it was hot (82.4 degrees Fahrenheit)!  [This is rare for Denmark, we hardly get so hot weather in July and August, let alone in May and June. We had the hottest May since they started measuring, 113 or so years ago.] There wasn’t the tiniest spot of shade. The trees were all on the private properties, and the path lead along the beach. There wasn’t much wind either, and the shop at the camping was closed, naturally … 😉  😀

Typisch wir! Als wir wieder zum Auto kamen, waren wir am Überkochen. Wir kamen dann zu der schlauen Überlegung, bei dieser Hitze künftige Spaziergänge im Wald zu planen.

… Typically us! When we were back at the car, we nearly boiled over. We came to the clever conclusion to plan future walks in woodland as long as it was so hot.

Aber schaut euch mal die Fotos an, es war trotz allem ein wunderschöner Spaziergang:

… But look at the photos, it was a beautiful walk nonetheless:

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Auf dieser langen Sandbank, die gar nicht mit auf der Karte ist, sind wir nicht gegangen. Da waren zwei Leute an der Spitze, das war uns zu überlaufen … 😉  😀

… On this long sand bank that isn’t even on the map we did not go. There were two people at the end of it, that was too crowded for our taste … 😉  😀

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Jeder baut hier anscheinend den Steg nach eigenem Geschmack.

… It looks like everybody builds the jetty after their own taste.

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Am Campingplatz sah ich diese kleine bildliche Darstellung, die den Leuten erzählt, dass Eichhörnchen keine gesalzten Samen essen. Ich nehme mal an, dass sie Nüsse meinen. Sie haben sogar eine Plastiktüte zur Anschauung an das Brett getackert.

… At the camping I saw this little artistic display, which explains to people that squirrels don’t eat salted seeds. I guess they mean nuts. They even pinned an empty product bag onto it.

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Hier kann ich im August die Samen sammeln kommen: ein schönes Caprifolium.

… In August I can come back and collect seeds from this beautiful honeysuckle.

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Auf dem Weg zurück zum Parkplatz fanden wir am Strand diese Feuerqualle. In der Grösse habe ich sie noch nicht gesehen (ca. 80×50 cm). Ich möchte ihr nicht im Wasser begegnen.

… On our way back to the parking lot, we found this lion’s mane jellyfish (Cyanea capillata). I have never seen one this size (ca. 80×50 cm – about 31.5×19.7 inches … 19 11/16? Honestly? Please go metric!!!  😉  ). I wouldn’t want to meet one like this in the water.

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Diese Mutter und Kind Fahrräder musste ich ablichten.

… These mother and child bicycles I had to take a picture of.

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Und diese Rose konnte ich natürlich auch nicht unfotografiert lassen.

… And of course I couldn’t let this rose be unphotographed.

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Und dann habe ich endlich mal Fotos vom Cafe innen machen können, ohne dass Leute da waren.

… And then I was finally able to take some photos of the coffee place inside without any other people.

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Farben sind ja Geschmackssache (Türkis und Knallrot scheint hier das Warenzeichen zu sein) … aber teilweise steht da ziemlich teures Zeug aus England herum. Einen dieser helltürkisfarbenen Teller hätte ich mir glatt hingestellt, aber ich wollte keine 850 Kronen dafür bezahlen (ca. 114 Euro). Kuchen und Kaffee sind erstklassig und gar nicht teuer. Manchmal verkaufen sie auch ihr selbstgebackenes Brot und Brötchen.

… Colours are a matter of taste (turquoise and bright red seems to be their hallmark) … but some of the stuff they have on display is a quite expensive English brand. I could have fancied one of those light turquoise coloured plates, but I didn’t want to pay 850 Danish crowns for it (about 140 USD or about 100 GBP). Cakes and coffee are first class and inexpensive.  Sometimes they also sell their homemade bread and bread rolls.

Zum Abschluss noch ein Parkplatzkunstwerk. Beim Kloster im nahen Ørslev stehen auch Kunstwerke von demselben Künstler. Der Name muss nachgeliefert werden … 😉

… And at the end a parking place piece of art. At the monastery in the vicinity of Ørslev one can also find art from the same artist. The name will have to be delivered at a later stage … 😉

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Ich fühlte mich ein ganz klein wenig an Hundertwasser erinnert.

… I felt a little bit reminded of Hundertwasser.

 

Rosenportrait: Madame Hardy … Rose portrait: Madame Hardy

Ich möchte gerne eine Serie mit Rosenportraits starten. Erst einmal mit den Rosen, die jetzt anfangen, bei mir zu blühen und später auch mit Rosen, die ich in anderen Gärten gehabt habe.

… I would like to start a series with rose portraits, first with roses that are now beginning to flower in my present container garden and later on also with roses, which I had in earlier gardens.

Mein erstes Rosenportrait handelt von der weissen Damaszenerrose ”Madame Hardy”, auch unter dem Namen ”Felicite Hardy” bekannt, die von Alexandre Hardy 1832 in Paris gezüchtet wurde und der sie nach seiner Frau benannt hat.

… My first rose portrait is about the white damask rose “Madame Hardy”, also known by the name “Felicite Hardy”, which was bred by Alexandre Hardy 1832 in Paris. He named the rose after his wife.

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Die mittelgrossen, sehr gefüllten und stark duftenden Blüten sind schneeweiss mit einem grünen Knopf in der Mitte. Das Laub ist matt und mittel- bis dunkelgrün; es ist zarter als bei anderen Rosen. Doch meiner Erfahrung nach ist Madame Hardy durchaus nicht empfindlich. Sie hat bei mir mehrere Ausgrabungen und Wiedereinpflanzungen überstanden und einen langen Winter im Topf überlebt. Die Pflanze, die in meinem Garten steht habe ich aus einem Steckling gezogen, weil ich es zu schade fand, den ganzen Busch auszugraben, der sich gerade in einem meiner Gärten so schön etabliert hatte. Sie gilt als einmalblühend, aber meine bekommt ziemlich lange immer wieder neue Zweige und dann an denen auch wieder Blüten. Ich hatte bisher keine Probleme mit Krankheiten bei Madame Hardy.

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… The medium sized, very filled and strongly perfumed flowers are snow white with a green button in the middle. The foliage is mat and medium to dark green; it is more delicate than that of many other roses. But after my experience with this rose, it is quite resistant. With me the plant has survived several times being dug out and planted again, as well as a long winter in a container. The plant that I have with me now I have bred from a cutting, because I found it too sad to dig out the entire bush, which had just established itself nicely in one of my former gardens.  Madame Hardy is said to flower only once, but my plant grows new branches over a long period and on those also flowers. I didn’t have any problems with diseases so far with this rose.

2018-06-08 13.29.55

In der Wikipedia habe ich etwas allgemein über Damaszener-Rosen gefunden. Es handelt sich bei Rosa damascena ja um eine der so genannten alten Rosen. Sie stammen ursprünglich aus Kleinasien und sind seit der Antike bekannt:

„Die Gruppe der Damaszener-Rosen, Rosa × damascena ist eine Zuchtform mit schwerem, betörendem Duft aus Kleinasien, die schon seit der Antike kultiviert wird. Mit den Kreuzrittern des 13. Jahrhunderts kamen die Damaszener-Rosen über Frankreich in die europäischen Gärten.

Sie werden zu den alten Rosen gezählt. Neben den sommerblühenden Sorten, die vermutlich von der Rosa gallica und Rosa phoenicia abstammen, gibt es zweimalblühende „Herbst-Damaszener-Rosen“. Diese sind wahrscheinlich aus einer Kreuzung von Rosa gallica mit Rosa moschata entstanden. Eine Erforschung des Erbgutes bei Rose de Resht deutet darauf hin, dass die Herbstdamaszenerrosen ihre Fähigkeit, öfter zu blühen, bei Rosa fedtschenkoana erworben haben.

Die Rosa damascena werden zur Gewinnung von Rosenöl und Rosenwasser verwendet. Die Sorte ‚Trigintipetala‘, synonym ‚Kazanlik‘ (nach der Stadt Kasanlak im bulgarischen Rosental), wird als „Bulgarische Ölrose“ (bulg. Трендафил / Trendafil) bereits 1689 erwähnt. Ihre überhängenden Blüten sind rosa, halbgefüllt und entfalten einen starken Duft. Sie gehört zu den sommerblühenden Damaszener-Rosen, wächst kräftig und wird bis zu zwei Meter hoch.“

 2018-06-08 13.29.43

Bulgarien ist immer noch der grösste Lieferant von Rosenöl. Ich meine einmal gelesen zu haben, dass Rosenwasser als Nebenprodukt bei der Herstellung des Öles entsteht. Als ich Kind war, so um die 12 Jahre alt, sind wir mit unseren Eltern einmal durch Bulgarien gefahren. Wir waren auf dem Weg in die Türkei. Da waren einfach überall Rosen, sogar an den Tankstellen!

 2018-06-08 13.29.26

… In Wikipedia I found some information about damask roses in general. Rosa damascena is one of the so called old roses and originates from Asia Minor. It is known since ancient times:

„The group of damask roses, Rosa × damascena is a breed with heavy captivating perfume from Asia Minor, which is cultivated since ancient times. It travelled with the crusaders of the 13th century via France into the European gardens.

They are counted among the old roses. Beside the sommer flowering kinds, which possibly descend from Rosa gallica and Rosa phoenicia, there is a twice flowering autumn damask rose. These are probably a crossing of Rosa gallica with Rosa moschata. A DNA research of Rose de Resht indicates, that the autumn damask roses have inherited their ability to flower several times from Rosa fedtschenkoana.  

The Rosa damascena are used for the production of rose oil and rose water. The kind „Trigintipetala“, also called „Kazanlik“ (after the town of Kasanlak in the Bulgarian rose valley), is mentioned already in 1689 under the name „Bulgarian oil rose“ (bulg. Трендафил / Trendafil). The hanging flowers are pink, half filled and develop a strong perfume. It belongs tot he sommer flowering damask roses, grows strong and up to 2 metres high.“

 2018-06-07 09.13.32 BLOG

… Bulgaria still ist he biggest supplier of rose oil. I think I have read somewhere that rose water is a by product of the rose oil production. When I was a child, 12 years old or so, we drove through Bulgaria with my parents on our way to Turkey. There were simply roses everywhere, even at the petrol stations!

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Madame Hardy ist ganz sicher eine meiner Lieblingsrosen.

2018-06-05 14.14.48

… Madame Hardy is definitely one of my favourite roses.