Waschen statt wegwerfen … Wash instead of throw away

Diese Idee habe ich von Youtube, ich weiss leider nicht mehr, von welchem Kanal. Es ging darum, dass man als Frau oft viel Watte benutzt zum Abschminken, Gesichtswasser auftragen etc.

… This idea I found on Youtube. I don’t remember on which channel, unfortunately. It was about all the little cotton-wool balls that women often use to remove makeup or to put on facial tonic.

Anstatt nun Watte zu benutzen, die man hinterher wegwirft, hatte jemand die grossartige Idee, runde Pads aus Baumwollgarn zu häkeln, die man waschen kann.

… Instead of using cotton-wool, which one throws away after use, somebody had the great idea, to crochet little dabbers of cotton-wool yarn.

Da ich aber welche hier und jetzt benötige, habe ich ein altes Handtuch, das ich nicht mehr benutze, von dem ich mich aber nicht trennen kann, weil es von so guter Qualität ist, auch wenn es jetzt einige „echte“ Flecken hat, zweckentfremdet. Ich habe einfach kleine Kreise ausgeschnitten und werde die anstelle von Wattebäuschen benutzen. Das ganze Handtuch ergibt vielleicht so um die 80 Pads.

… But, as I need some here and now, I have „misused“ an old towel that I don’t use anymore, but which I can’t separate from, because it is of such a good quality, although it has some lingering stains. I simply cut out small circles and will use them instead of cotton-balls. From the towel I will get around 80 dabbers.

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Bis die alle durch das Waschen zerfleddert sind, habe ich mir einen Vorrat gehäkelt.

… Until they are all shredded by being washed, I will have time to crochet a stash.

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Mein Garn ist relativ dünn, daher häkele ich zwei Kreise und häkle sie dann an den Kanten zusammen.

… My yarn is relatively thin, therefore I crochet two circles and crochet them together at the rim.

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Damit die Pads beim Waschen nicht zwischen den anderen Sachen herumfliegen und vielleicht verloren gehen, habe ich einen kleinen Waschbeutel  für sie gehäkelt.

… To prevent the dabbers to get lost between the rest of the washing, I have crocheted a little washing bag for them.

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Einfüllen, zuziehen, ab in die Waschmaschine.

… Put them in, close with the crocheted string, and off they go into the washing machine.

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Das ist jetzt vielleicht nicht gerade ein Thema für Männer, aber man kann die Idee auch auf andere Situationen übertragen, wie z. B. Stoffservietten und -taschentücher anstatt die aus Papier zu benutzen und Ähnliches. Lasst uns unsere Fantasie benutzen. Ich denke da auch an Plastikgeschirr und -besteck für Partys: es ist besser, richtiges Porzellan und Besteck zu verwenden, auch wenn das aus verschiedenen Sorten zusammengestückelt ist. Wenn man nicht genug hat, kann man von Freunden oder Nachbarn etwas leihen. Ihr braucht ja nicht zu erzählen, dass es für einen Polterabend ist … 😉  😀

… This is maybe not really a topic for men, but the idea can be used for other situations as well, for example to use napkins and handkerchiefs made of fabric instead of paper and similar. Let’s use our fantasy. I also think of plastic plates and cutlery for parties: it is better to use real porcelain and cutlery, even if they don’t all look the same.  If one doesn’t have enough, it might be possible to borrow from friends or neighbours. You need not tell them that it is for a wedding-eve party (in Germany we smash porcelain in front of the will-be-weds‘ door)  😉  😀

Jetzt bin ich mit meinem Ideenschatz erst einmal am Ende. 😉 Ich wünsche euch noch eine schöne Woche.

… For now, my treasure of ideas is exhausted. 😉 I wish you all a pleasant week.

 

 

Veröffentlicht von

Stella, oh, Stella

Ich bin gebürtige Deutsche, mit einem Dänen nunmehr seit 1993 verheiratet und in Dänemark lebend. Meine Beiträge erscheinen daher in deutscher Sprache (und nicht in dänischer) und seit 2018 auch in englischer Sprache. … I was born in Germany, have been married with a Dane since 1993 and are living in Denmark. Therefore, my posts are published in German (and not in Danish) and since 2018 in English as well.

28 Gedanken zu „Waschen statt wegwerfen … Wash instead of throw away“

  1. Ich habe ja keine Ahnung, weil ich kaum Wattepads benutze, (Ich glaub, ich habe noch immer die Probepackung, die ich vor 5 Jahren geschenkt bekam) aber warum muss das Wattepadsurrogat rund sein? Oder anders gefragt, gäbe es nicht weniger Reste, hättest Du eckige Handtuchpads geschnitten? ;-/

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  2. Gute Idee mit den textilen Wattepads und überhaupt super Ideen, die man gut umsetzen kann – Danke !
    Ich habe eine Zeitlang auch diese Wattepads gekauft, bis ich eine günstige Alternative gefunden habe: Den guten alten Waschlappen ;-).
    Auch für Spüllappen verwende ich inzwischen Baumwoll-Waschlappen, allerdings diese einfachen (keine Waschhandschuhe), die sind viel hygienischer, riechen auch nicht so schnell wie die Plastikschwämme – und lassen sich mitwaschen oder sogar auskochen…
    LG Birthe

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    1. Jo, da habe ich auch umgestellt. Wenn man sich mal in seiner Wohnung umschaut, gibt es eine Menge Möglichkeiten.
      Wir haben nicht mehr so viel Abfall, denn Pappe, Papier, Weich- und Hartplastik und Metall kommen in den Wiederverwertungs-Container. Organisches kommt in den Kompost, Glasgefässe werden benutzt. So sehr viel bleibt dann nicht übrig.

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      1. Das ist super ! Bei uns bleibt leider immer noch mehr als genügend übrig – da ja quasi der komplette alltägliche Einkauf plastiverpackt ist :-(. Trotzdem kann man viel Plastik einsparen – auch die kleinen Dinge machen viel aus :-).

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  3. Ich finde die Idee sehr gut.
    Plastikgeschirr kommt mir möchte ich ohnehin nicht im Haus haben, überhaupt so wenig Plastik wie möglich. Das ist leider gar nicht so einfach, aber Plastik hat mich noch nie angesprochen.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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    1. Ja, Plastik ist grosser Mist. Jetzt zerbröckeln manchen Kinder die Zähne, weil sich Mikroplastikteilchen dort einnisten. Und trotzdem wird weiter verplastikt.
      In Dänemark hat ein grosser Fruchtsafthersteller die Verpackung seines besten Saftes, nämlich kalt gepresstem Apfel- und Orangensaft, auf Hartplastikverpackung umgestellt (anstatt Tetrapak). Da kann man nur den Kopf schütteln. Bei Apfelsaft kann ich auf eine andere Marke umsteigen, bei Orangensaft fülle ich in eine Glasflasche um. In meinen Augen ist das ein Rückschritt ins Mittelalter.

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