Der Mann aus Teheran, Oldenburg (Holstein)/Jenfeld/Fährhafen Puttgarden /Lübeck … The man from Tehran, Oldenburg (Holstein) / Jenfeld / ferry port Puttgarden / Lübeck

CoverDeutsch

 

Der Mann aus Teheran

Donnerstag, 9. Februar 2006

Oldenburg, Holstein, 06.20 Uhr

Irgendwo in dem großen Toyota Geländewagen konnte man einen energischen Piepton hören. Tom hatte das Gaspedal fast bis zum Boden heruntergetreten, und der Wagen schoss mit fast 190 km in der Stunde die Autobahn entlang.
– War das deins? fragte Rolf und nahm reflexartig sein Handy aus der Tasche.
– Nein, so hört sich meins nicht an, antwortete Tom. Bist du sicher, dass es nicht … Er unterbrach sich mitten im Satz.
– Nein, verdammt, jetzt weiß ich’s, das ist Yemis. Er fischte ein Handy aus der Tasche.
– Genau aus diesem Grund habe ich es mitgenommen, so für alle Fälle. Es könnte doch sein, dass da ein Anruf kommt oder … da ist anscheinend eine SMS gekommen. Vielleicht können wir die Telefonnummer sehen, von der die Nachricht geschickt wurde. Kannst du mal nachsehen? Er gab Rolf das Telefon. Rolf betrachtete das kleine Handy für einen Moment.
– Gibt es keinen PIN-Code dafür? fragte er. Tom hatte die Geschwindigkeit erheblich herabgesetzt, und Rolf sah den Grund dafür durch die Windschutzscheibe. Die Autobahn war zu Ende, und auf der letzten Strecke gab es eine Geschwindigkeitsbegrenzung.
– Es gab einen, sagte Tom. Aber Yemi fand, ich sollte den bekommen und dann habe ich ihn entfernt. Rolf nickte, während er das Telefon bediente.
– Aha, ja, es scheint, dass eine SMS an Yemi gekommen ist, sagte er. Lass uns sehen, was drinsteht. Er drückte auf ein paar Tasten.
– Nun? fragte Tom.
– So ein Mist, rief Rolf, als er den Text gelesen hatte. Die Botschaft macht wenig Sinn, aber du kannst selbst hören, da steht nur: Wir halten heute Hochzeit. Kommst du? Sagt dir das etwas, Tom?
– Nein, nicht einen Mucks, sagte Tom. Das klingt wie ein Code. Mein guter Freund Yemi hat in der Eile anscheinend vergessen, mir davon zu erzählen. Rolf sah lange auf den Text. Tom hatte natürlich recht, das war eine verschlüsselte Botschaft, und es hatte offensichtlich etwas mit dem Treffen zu tun. Die Hochzeit stand für das Treffen, aber warum Yemi fragen, ob er käme? War das nicht bereits abgesprochen? Plötzlich ging ihm ein Licht auf.

– Verdammt, rief er aus. Die Kerle gehen wirklich kein Risiko ein. Es ist wirklich schlau ausgedacht. Ich glaube, der Schlüssel hierzu liegt in der Antwort, die von diesem Telefon geschickt werden soll. Wenn die Antwort auch nur das kleinste bisschen falsch ist, wird einfach kein Taxi geschickt. Tom ärgerte sich, dass er während Yemis Verhör nicht mehr in die Details gegangen war.
– Der kleine Dreckskerl…! sagte er laut. Dann hat er doch etwas zurückgehalten. Was jetzt? Rolf antwortete nicht sofort, sondern sah nur auf das Handy. Ja, was zum Teufel jetzt, dachte er. Die Autobahn endete an einer Baustelle, und Tom bremste, um auf die vorgeschriebene Geschwindigkeit zu kommen. Dann bekam Rolf eine Idee.
– Ich glaube nicht, dass es viel nützen wird, die Nummer nachforschen zu lassen, sagte er nachdenklich. Aber vielleicht können wir ein wenig Sturm im Wasserglas erzeugen, wenn wir eine Antwort schicken. Rolf hatte eine sehr klare Vorstellung davon, wer die Nachricht an Yemi geschickt hatte. Er fragte sich, welche Auswirkungen es haben könnte, wenn eine falsche Antwort erschien. Er beschloss, es einfach zu versuchen.
– Zum Teufel, Tom, ich mach‘s, sagte er. Und da wir nicht die richtige Antwort senden können, senden wir stattdessen eine kleine Überraschung. Vielleicht kommen sie dann auf andere Gedanken. Er begann zu tippen und schickte einen Augenblick später die Antwort ab.

Akhmahel wollte gerade sein Handy ausschalten, als die letzte SMS ankam. Dann ist ja alles in Ordnung, dachte er. Er öffnete die Nachricht und hätte beinahe das Telefon fallen lassen, nachdem er die ersten sechs Worte gelesen hatte. Er schüttelte den Kopf, so als ob er seinen Sinnen nicht traute. Dann nahm er sich zusammen und las den ganzen Text: Der Inhaber dieses Telefons ist von den deutschen Behörden für die Unterstützung von bzw. Mitwirken an Terroranschlägen festgenommen worden. Die Behörden kennen die aktuellen Pläne und raten allen anderen Mitwirkenden aufzugeben und nach Hause zu gehen. Völlig verwirrt las er die Nachricht dreimal, doch dann erschien plötzlich ein Lächeln auf seinem Gesicht, wurde breiter und breiter und wurde schließlich zu einem herzlichen Lachen. Nein, wie war das doch herrlich! Die hatten überhaupt keine Ahnung! Der Inhaber dieses Telefons war Yemi, und Yemi hatte nicht die geringsten konkreten Informationen über irgendwas. Und als ob es auch nur den mindesten Einfluss auf ihre Pläne haben würde, was die Behörden wussten oder nicht, dachte er mit Verachtung. Sollen sie doch herausfinden, worum es ging! Ja, sollen sie doch in Scharen kommen und im Flughafen über ihre eigenen Füße fallen. Und selbst wenn sie die eigentliche Aktion abbrächen, würde es nicht ganz ohne Schaden abgehen. Der Flughafen selbst war ein ausgezeichnetes sekundäres Ziel. Selbst wenn das primäre Ziel nicht erreichbar war, war die zweitbeste Lösung gut genug.
Er folgte einer Laune, tippte eine kurze SMS und schickte sie ab. Dann schaltete er das Telefon aus und tauschte die SIM-Karte aus. Einen Moment später ging er zum Taxistand, wo er die drei vordersten Wagen mietete. Er gab jedem Fahrer zwei Adressen, eine Adresse, wo ein Passagier abgeholt werden sollte und eine zweite, wo der Fahrgast abgesetzt werden sollte. Dann setzte er sich in ein viertes Taxi und sagte dem Fahrer, wo er hinwollte. Akhmahel lächelte immer noch, als sein Taxi nach Norden in Richtung Jenfeld fuhr. Yemi war ein Hitzkopf und konnte leicht entbehrt werden, überlegte er, während das Taxi in die gewünschte Richtung fuhr. Der aggressive Palästinenser war sowieso nur brauchbar, wenn mit den Muskeln gespielt werden sollte und der Teil der Aktion war der kleinste Teil. Wenn die Entführung zu Ende war, war Yemi ohnehin nicht mehr von Nutzen. Die kleine Angelegenheit konnten sie leicht ohne ihn lösen. Er lehnte sich zufrieden in seinem Sitz zurück.

Rolf las die Antwort, die auf Yemis Handy angekommen war: Interessant, aber irrelevant. Fangt uns, wenn ihr könnt.
– Na, da sind wir nicht weit mit gekommen, sagte Tom. Rolf bewegte die Lippen, als ob er pfeifen wollte.
– Nein, das sieht nicht so aus, antwortete er. Er legte das Handy in die Tasche und blickte nachdenklich vor sich hin. Wie sollte er die Antwort interpretieren? Es klang fast zu selbstbewusst, ja, provozierend. Waren sie wirklich so selbstsicher, dass sie die Staatsgewalt nicht fürchteten? Das war doch ein schrecklicher Gedanke. Er beschloss, nicht mehr zu spekulieren. Es würde sowieso nichts nützen. Unser schlimmster Feind ist unsere eigene Vorstellungskraft, dachte er.
– Sind wir bald an der Fähre? fragte er.

* * *

Jenfeld, 07.00 Uhr

Etwas nordöstlich von Hamburgs Zentrum liegt der Vorort Jenfeld. Innerhalb von fünf Minuten kamen drei Taxis zum Einkaufszentrum an der Ecke Rodigallee/Öjendorfer Damm. Jedes Taxi brachte nur einen Fahrgast mit. Sie waren vor ein paar Minuten an drei verschiedenen Stellen in Hamburg abgeholt worden und keiner von ihnen hatte gewusst, wo sie sich an diesem Morgen treffen würden. Im ersten Taxi saß Faroukh Ghafouri. Er hatte in einem Hotel auf der Reeperbahn in St. Pauli übernachtet, eines der farbenreicheren Stadtteile Hamburgs. Hier hatte er die letzten paar Tage verbracht und auf das angekündigte Treffen gewartet. Faroukh war afghanischer Staatsbürger, hielt sich aber seit längerer Zeit illegal in Dänemark auf. Er war einer der beiden festen Mitglieder der CP100, die vor ein paar Tagen verschwunden waren.
Zwei Minuten später kam Mohammad Reza Shafari. Er war von einem Hotel in Wandsbek abgeholt worden, nicht weit von Jenfeld. Auch er hatte die letzten paar Tage nur damit verbracht, auf das heutige Treffen zu warten. Mohammad stammte aus dem Iran, hatte aber, genau wie Faroukh, schon seit einer Weile in Dänemark gelebt. Er war das zweite verschwundene, feste Mitglied der Kopenhagener Zelle. Im Gegensatz zu Faroukh war Mohammad im Besitz einer gültigen Aufenthaltsgenehmigung für Dänemark. Die beiden Männer freuten sich offensichtlich über das Wiedersehen, und erzählten einander eifrig, womit sie sich während der letzten Tage die Zeit vertrieben hatten und versuchten zu erraten, um was es hier eigentlich ging.
Kurz darauf kam das dritte Taxi an und lieferte seinen Kunden ab. Der Mann im dritten Taxi hieß Sadou Bakli und stammte aus Afghanistan. Sadou lebte in Jenfeld und hatte die kürzeste Entfernung zum Treffpunkt. Das Taxi hatte daher Instruktionen erhalten, ihn nicht früher als genau fünf Minuten vor der angegebenen Zeit abzuholen. Sadou war eines der festen Mitglieder der Hamburger Zelle und hielt sich illegal im Land auf. Faroukh und Mohammad begrüßten Sadou höflich, und die drei Männer standen nun vor dem Einkaufszentrum und warteten darauf, dass etwas geschah.

Akhmahel hatte sich von seinem Taxi zu dem gemieteten BMW fahren lassen und war eine Viertelstunde früher am Treffpunkt angekommen. Er hatte in einer kleinen Seitenstraße gegenüber dem Einkaufszentrum geparkt, wo er freie Aussicht zu beiden Seiten hatte. Von hier aus konnte er alles überblicken. Als alle drei Männer angekommen waren, wartete er noch einige Minuten um sicherzustellen, dass niemand einem der Taxis gefolgt war. Alles schien wie geplant gelaufen zu sein, dachte er, mit Ausnahme von Yemis Abwesenheit. Er startete den Motor, fuhr quer über die vier Fahrspuren und hielt am Kantstein neben den drei Männern. Er drückte einen Knopf und das rechte Fenster glitt hinunter. Er beugte sich über den Beifahrersitz und fragte auf Englisch:
– Können Sie mir sagen, wie ich nach Hannover komme?

Die drei Männer hatten den dunkelblauen BMW sofort entdeckt, als er quer über die Straße kam und hatten erwartet, nach dem Weg nach Hannover gefragt zu werden. Jetzt begannen alle drei zu lächeln und setzten sich in das Auto. Als die letzte Tür geschlossen war, beschleunigte Akhmahel sofort und fuhr in Richtung Süden. An der ersten Ampel bog er nach links ab und 500 Meter weiter noch einmal. Ein Schild zeigte an, dass dies die Auffahrt zur Autobahn nach Lübeck und Hannover war. Nach ein paar Minuten teilte sich die Autobahn in Richtung Norden nach Lübeck und in Richtung Süden nach Hannover. Akhmahel nahm die Abzweigung nach Lübeck. Im Auto herrschte eine angespannte Atmosphäre, aber keiner der vier Männer sagte etwas. Man würde genug Zeit zum Reden haben, wenn sie ihr Ziel erreichten, das zu diesem Zeitpunkt nur Akhmahel kannte.

Fährhafen Puttgarden, 07.25 Uhr

Tom trank schlürfend seinen Kaffee.
– Was sagt deine Intuition? fragte er. Sie waren an Bord der Fähre „Deutschland“ und hatten beide ein Tablett mit Kaffee, Brot, Käse und Marmelade vor sich stehen. So früh am Morgen waren nicht viele Passagiere auf der Fähre, so dass sie ziemlich ungestört in der Cafeteria sitzen konnten. Rolf antwortete nicht sofort. Er hatte eigentlich keinen großen Appetit, aber etwas musste man ja essen. Intuition, wiederholte er in Gedanken, ja, das ist wahrscheinlich der richtige Ausdruck. Sie hatten alles in allem zu wenig konkrete Information, eigentlich nur eine Wahrscheinlichkeitstheorie, ein Bauchgefühl könnte man es nennen.
– Meine Intuition ist nicht so deutlich, wie ich es gerne hätte, antwortete er. Tom nickte und stellte den Becher hin.
– Aber wenn wir die Sache jetzt einmal ganz nüchtern betrachten, wie schlimm kann es im Grunde werden? fragte er. Verdammt, wir können doch das ganze Flughafengelände abriegeln. Wir können die Maschen im Netz so klein knüpfen, dass nur ein Zwerg durchschlüpfen kann. Tja, können wir das? dachte Rolf. Können wir wirklich einen ganzen Flughafen absichern, ohne ihn vollständig zu schließen? Die Antwort, die zu Yemis Handy gekommen war, ließ ihn nicht los, obwohl er versuchte, sie zu verdrängen.
– Vielleicht können wir das, antwortete er. Aber etwas an der Antwort, die wir über Yemis Handy bekommen haben, gefällt mir absolut nicht. Wenn die Bastarde so viel Selbstsicherheit besitzen, dass sie sagen „fangt uns, wenn ihr könnt“, dann werde ich unruhig. Sie haben unter Umständen eine Überraschung im Ärmel. Dieser Gedanke macht mich Schaudern. Er schüttelte den Kopf.
– Was könnten wir übersehen haben? Tom kaute auf einem halben Miniaturbrötchen mit Käse und beeilte sich, hinunterzuschlucken.
– Übersehen ist wohl zuviel gesagt, antwortete er und wischte seinen Mund am Ärmel ab. Wir können doch nichts übersehen, so lange nichts zu sehen ist. Ich sehe das Ganze wohl von einer etwas anderen Warte als du, Rolf. Die bekommen niemals eine Bombe an Bord des Flugzeugs, das ist sicher. Sie kommen nicht in die Nähe der Delegation nach Budapest, das ist ebenso sicher. Um die Teilnehmer wird ein undurchdringlicher Ring gebildet und es werden so viele Metalldetektoren im Umlauf sein, dass man das Kleingeld in den Taschen der Leute zählen kann. Sie können auch nicht auf das Flugzeug in der Luft schießen, weil sie nicht wissen, auf welches Flugzeug sie schießen müssen. Verdammt noch mal, zu der Zeit gibt es vielleicht einen Abgang pro Minute. Also es sei denn, der Kapitän winkt mit einer weißen Fahne aus dem Kabinenfenster, wenn er abhebt, kann kein Teufel sehen, wo das Flugzeug hinfliegt. Er nahm den Becher wieder in die Hand, und fuhr ohne zu trinken fort:
– Sie könnten natürlich einige Gebäude am anderen Ende des Flughafens in die Luft sprengen, aber ganz ehrlich, was zum Teufel sollte das nützen? Nein, meine Theorie ist, dass eine oder mehrere Personen versuchen werden, in die Nähe der Delegation zu kommen, wahrscheinlich ein Selbstmordattentäter oder etwas Ähnliches. Und den machen wir unschädlich, bevor er „Allah ist groß“ sagen kann!

In Toms Schlussfolgerungen gab es natürlich eine gewisse pragmatische Logik, aber Rolf war trotzdem nicht besonders beruhigt.
– Ich hoffe, du hast recht, antwortete er. Aber da ist ja auch noch die Sache mit der Entführung, die mir auch nicht gerade gefällt. Wer soll entführt werden?
– Ich habe darüber nachgedacht, sagte Tom, und ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es kaum etwas mit der eigentlichen Aktion zu tun haben kann. Wahrscheinlich hat das eher etwas mit der Planung zu tun. Vielleicht haben sie jemanden mit besonderen Kenntnissen entführt, die sie gebrauchen können. Jemanden, der den Flughafen gut kennt, oder vielleicht jemanden, der ihnen Zugang zum Flughafengelände verschaffen kann. Sie können unmöglich jemandem von den Budapest-Reisenden entführen. Das ist einfach nicht machbar!
– Nein, das ist es wohl nicht, sagte Rolf, ohne überzeugt zu klingen. Aber es wäre ein ziemlich schlechtes Debüt für uns, wenn etwas daneben lief, Tom. Obwohl es nicht unsere Idee war, die Situation so zu handhaben, wie wir es jetzt tun, so ist es immer noch unsere Verantwortung. Es darf einfach nichts schief gehen.

Lübeck, 8.10 Uhr

Abbas Sarajian blickte nervös aus dem Fenster des kleinen orientalischen Restaurants im Zentrum von Lübeck, das ihm gehörte. Seine Gäste würden bald kommen und er würde sie persönlich empfangen. Abbas war aus dem Irak, hatte aber seit mehr als 20 Jahren in Deutschland gelebt. Sein Restaurant hatte sich in den letzten Jahren zu einem beliebten Esslokal mit einer Menge Stammgäste entwickelt. Es war nicht immer so gut gelaufen. Vor etwa drei Jahren hatte er einen Kredit gebraucht, um zu renovieren, die Räumlichkeiten zu sanieren und große Teile des Inventars zu erneuern. Die deutschen Banken waren nicht besonders willig gewesen, ihm Geld zu leihen, egal wie gut seine Pläne waren, das Risiko war einfach zu groß, argumentierten sie. In seiner Verzweiflung hatte er sich an einige Landsleute gewendet, von denen er wusste, dass sie über erhebliche finanzielle Mittel verfügten, und sie um Hilfe gebeten. Obwohl er vermutete, dass sie an illegalen Aktivitäten verschiedenster Art beteiligt waren, hatte er keine andere Wahl gehabt. Sie hatten ihm ohne Fragen zu stellen so viel Geld geliehen, wie er brauchte. Zu seiner großen Freude, hatten sie nicht einmal Zinsen verlangt. Er hatte sogar selber bestimmen können, wie und wann er das Darlehen zurückzahlen wollte. Innerhalb von zwei Jahren hatte er alle Schulden zurückgezahlt, und das Restaurant lief jetzt mit sehr gutem Überschuss.
Irgendwo in seinem Unterbewusstsein hatte er geahnt, dass an das Darlehen wohl einige ungeschriebene Bedingungen geknüpft waren, aber die Kreditgeber hatten ihn noch nie auf Gegenleistungen irgendeiner Art angesprochen, zumindest nicht bis vor einer Woche. Einer der Männer, der ihm damals zu dem Kredit verholfen hatte, war an einem Nachmittag zu ihm gekommen, als er gerade das Abend-Menü vorbereitete. Der Mann hatte Abbas herzlich begrüßt, und sie hatten eine Tasse starken Kaffee zusammen getrunken. Abbas hatte nicht daran gezweifelt, dass es einen bestimmten Grund für den Besuch gab, vor allem, weil der Mann wiederholt gefragt hatte, ob das Darlehen Abbas geholfen hätte. Schließlich zeigte es sich, dass Abbas nun die Chance hatte, seinen Gönnern einen großen Dienst zu erweisen, ohne dass er das Mindeste zu tun brauchte. Abbas hatte ohne Bedenken aber mit bangen Ahnungen eingewilligt. Er war daher erleichtert gewesen, als man ihm das Ausmaß des Dienstes erklärt hatte. Abbas sollte ganz einfach an einem bestimmten Tag und zu einer bestimmten Zeit eine kleine Gruppe Menschen bewirten. Der Mann hatte erklärt, dass es sich um eine sehr wichtige Konferenz handelte, und dass es äußerst wichtig wäre, dass die Gäste ungestört reden konnten und ohne dass andere hören konnten, was besprochen wurde. Abbas hatte dem Mann versichert, dass dies kein Problem wäre, da das Restaurant zu dem gewünschten Zeitpunkt noch gar nicht geöffnet war. Die Gäste würden das Lokal ganz für sich haben. Abbas hatte eifrig versprochen, dass es Tee und Kaffee und frisch gebackenes irakisches Brot geben würde, wenn die Gäste kamen.
Heute war nun der Tag, an dem sie kommen sollten. Abbas sprang nervös auf, als er einen dunklen BMW auf der Straße vor dem Restaurant anhalten sah. Das konnten sie sein. Er eilte zur Tür, um die Gäste einzulassen. Es waren vier Männer im Auto und alle stiegen aus. Der Fahrer des Wagens hatte einen kleinen Aktenkoffer unter dem Arm. Er kam als erster zur Tür und grüßte Abbas freundlich. Er schien aufrichtig zu sein, und Abbas fand ihn auf Anhieb sympathisch. Abbas führte die Männer in das Restaurant und wartete an der Tür. Als alle hereingekommen waren, schloss er die Tür ab. Er hatte unauffällig die drei anderen Männer in Augenschein genommen. Sie waren alle an ihm vorbei gegangen, ohne zu grüßen. Aus irgendeinem Grund fand er sie unsympathisch, ja, fast gefährlich. Er hatte seine Bedenken, was dieses Treffen anging, aber er war entschlossen, auszuführen, was er versprochen hatte. Alles andere wäre unehrenhaft.
Er führte die Besucher an einen Tisch in der hintersten Ecke des Restaurants, wo man sie von draußen nicht sehen konnte. Der Tisch war mit Tassen und Untertassen für fünf Personen gedeckt, die Anzahl Personen, die er erwartet hatte. Aber er wollte lieber nicht nach dem fehlenden fünften Gast fragen. Stattdessen bat er sie Platz zu nehmen, woraufhin er in die Küche eilte, um ein Tablett mit Kaffee und Tee, frisch gebackenem Brot, verschiedenen Marmeladen und einer Schale mit frischem Obst zu holen, das schon bereit stand. Einen Moment später stellte er alles für sie auf den Tisch.
– War da mehr? fragte er vorsichtig. Sonst ziehe ich mich nach oben in meine Wohnung zurück. Der sympathische Mann, den Abbas für eine Art Anführer der Gruppe hielt, sagte, dass sie weiter nichts benötigten. Er versprach Abbas, dass sie innerhalb weniger Stunden wieder wegfahren würden und dankte ihm für seine Gastfreundschaft. Abbas ließ die vier Männer allein.

(Fortsetzung folgt)

 

ENGLISH

The man from Tehran

Thursday, 9 February 2006

Oldenburg, Holstein, 6:20 a.m.

Somewhere in the big Toyota off-road vehicle you could hear an energetic beep. Tom had hit the accelerator almost to the floor, and the car shot down the motorway at almost 190 km per hour.

– Was that yours? asked Rolf, reflexively taking his cell phone out of his pocket.

– It doesn’t sound like mine, replied Tom. Are you sure it isn’t … He paused in the middle of the sentence.
– No, damn it, now I know. It’s Yemis.

He fished a cell phone out of his pocket.

– This is exactly why I took it with me, just in case. It could be that there would be a call or … apparently there was an SMS. Maybe we can see the phone number from which the message was sent. Can you have a look?

He gave Rolf the phone. Rolf looked at the small device for a moment.

– Is there no PIN code for it? he asked.

Tom had slowed the car down considerably, and Rolf saw the reason for it through the windshield. The motorway ended and there was a speed limit on the last stretch.

– There was one, said Tom. But Yemi thought I should have it and then I removed it.

Rolf nodded.

– Aha, yes, it appears that an SMS has come to Yemi, he said. Let’s see what it says.

He pressed a few buttons.

– Well? asked Tom.

– What a bummer, exclaimed Rolf when he had read the text. The message doesn’t make much sense, but you can hear for yourself, it just says: We’re having a wedding today. Are you coming? Does that mean anything to you, Tom?

– No, not a thing, said Tom. That sounds like code. My good friend Yemi apparently forgot to tell me about it in the hurry.

Rolf looked at the text for a long time. Tom was right, of course, this was an encoded message, and it obviously had something to do with the meeting. The wedding had to mean the meeting. But why ask Yemi if he was coming? Wasn’t that already agreed? But then it suddenly dawned on him.

– Damn it, he exclaimed. These guys really don’t take any chances. It’s really clever. I think the key to this is the answer that should be sent from this phone. If the answer is the slightest bit wrong, no taxi will be sent.

Tom was annoyed with himself that he hadn’t gone into details during Yemi’s interrogation.

– The little bastard …! he said aloud. So he did hold something back. What now?

Rolf didn’t answer immediately, just looked at the cell phone. Yes, what the hell now, he thought. The highway ended at a construction site, and Tom braked to get to the prescribed speed. Then Rolf got an idea.

– I don’t think it will be of much use to have the number investigated, he said thoughtfully. But maybe we can create a little disturbance if we respond.

Rolf had a very clear idea of who had sent the message to Yemi. He wondered what the impact would be if an incorrect answer appeared. He decided to give it a try.

– Hell, Tom, I’ll do it, he said. And since we can’t send the correct answer, we’ll send a little surprise instead. Maybe they will reconsider.

He started typing and sent the answer a moment later.

Akhmahel was about to switch off his cell phone when the last SMS arrived. Then everything is all right, he thought. He opened the message and almost dropped the phone after reading the first six words.

He shook his head as if he didn’t trust his eyes. Then he pulled himself together and read the whole text: ‚The owner of this phone has been arrested by the German authorities for supporting or contributing to terrorist activities. The authorities are aware of the current plans and advise all other contributors to give up and go home‘. Completely confused, he read the message three times, but then suddenly a smile appeared on his face, grew wider and wider, and finally became a hearty laugh. Oh, how wonderful this was! They had no idea at all! The owner of the phone was Yemi – but Yemi didn’t have any concrete information about anything. And as if it would have the slightest impact on their plans, what the authorities knew or not, he thought with contempt. Let them by all means find out what it’s about! Yes, they should come in droves and fall over their own feet at the airport. And even if they canceled the actual action, it would not leave them completely without damage. The airport itself was an excellent secondary target. Even if the primary goal was not achievable, the second best solution was good enough.

He followed a whim, typed a short text message and sent it off. Then he switched off the phone and exchanged the SIM card. A moment later he went to the taxi rank, where he rented the three front cars. He gave each driver two addresses, one where a passenger should be picked up and a second where the passenger should be dropped off. Then he got into a fourth taxi and told the driver where he wanted to go. Akhmahel was still smiling as his taxi headed north towards Jenfeld. Yemi was a hot head and could easily be spared, he thought, as the taxi drove into the desired direction. The aggressive Palestinian was only useful for intimidating people anyway, and that part of the action was the smallest one. When the kidnapping was over, Yemi was of no real use anymore. They could easily solve the small matter without him. He leaned back in his seat, satisfied.

Rolf read the answer that had arrived on Yemi’s cell phone out loud: Interesting but irrelevant. Catch us if you can.

– Well, that didn’t get us very far, said Tom.

Rolf’s lips moved as if he wanted to whistle.

– No, it doesn’t look like it, he replied. He put the phone in his pocket and looked thoughtfully ahead of him. How should he interpret the answer? It sounded almost too confident, yes, provocative. Were they really so confident that they weren’t afraid of state authority? That was a terrible thought. He decided to stop speculating. It would be of no use anyway. Our worst enemy is our own imagination, he thought.

– Will we be on the ferry soon? he asked.

Jenfeld, 7 a.m.

The suburb of Jenfeld is located a bit to the north-east of Hamburg’s center. Within five minutes, three taxis arrived at the shopping center on the corner of Rodigallee / Öjendorfer Damm. Each taxi brought only one passenger. They had been picked up at three different locations in Hamburg a few minutes earlier and none of them had known where they would meet this morning.

Faroukh Ghafouri was in the first taxi. He had stayed in a hotel on the Reeperbahn in St. Pauli, one of the more colorful parts of Hamburg. He had been there for the past few days, waiting for the meeting to be announced. Faroukh was an Afghan citizen but had been staying in Denmark illegally for a long time. He was one of the two permanent members of the CP100 that had disappeared a few days ago.

Mohammad Reza Shafari arrived two minutes later. He had been picked up from a hotel in Wandsbek, not far from Jenfeld. He too had spent the past few days with waiting for today’s meeting. Mohammad was from Iran but, like Faroukh, had lived in Denmark for a while. He was the second missing, permanent member of the Copenhagen cell. Unlike Faroukh, Mohammad was in possession of a valid residence permit for Denmark. The two men were obviously happy to see each other again, eagerly telling each other how they had been spending the past few days trying to guess what this was all about.

Shortly afterwards the third taxi arrived and delivered its customer. The man in the third taxi was named Sadou Bakli and was from Afghanistan. Sadou lived in Jenfeld and was the shortest distance away from the meeting point. The taxi had therefore received instructions not to pick him up earlier than exactly five minutes before the specified time. Sadou was one of the permanent members of the Hamburg cell and stayed illegally in the country. Faroukh and Mohammad greeted Sadou politely, and the three men were now standing in front of the mall waiting for something to happen.

Akhmahel had been taken by his taxi to the rented BMW and had arrived at the meeting point a quarter of an hour earlier. He had parked on a small side street opposite the mall, where he had a clear view on both sides. From here he could observe everything. When all three men had arrived, he waited a few more minutes to make sure that none of the taxis had been followed. Everything seemed to have gone as planned, he thought, except for Yemi’s absence. He started the engine, drove across the four lanes and stopped at the curb next to the three men. He pushed a button and the right window slid down. He leaned over the passenger seat and asked in English:

– Could you tell me how to get to Hanover?

The three men had spotted the dark blue BMW as soon as it came across the street and expected to be asked for directions to Hanover. Now all three started to smile and got into the car. When the last door was closed, Akhmahel immediately accelerated and headed south. At the first traffic light he turned left and drove 500 meters further on. A sign indicated that this was the entrance to the motorway to Lübeck and Hannover. He entered the motorway, and after a few minutes, it split north to Lübeck and south to Hanover. Akhmahel took the turnoff to Lübeck.

The atmosphere in the car was tense, but none of the four men said anything. They would have enough time to talk when they reached their destination, which only Akhmahel knew at the time.

Puttgarden ferry port, 7:25 a.m.

Tom was sipping his coffee.
– What does your intuition say, Rolf? he asked.

They were on board the ferry „Deutschland“, and both had a tray with coffee, bread, cheese and jam in front of them. There weren’t many passengers on board the ferry that early in the morning, so they could sit in the cafeteria fairly undisturbed. Rolf didn’t answer immediately. He didn’t really have a big appetite. Intuition, he repeated in his mind, yes, that’s probably the right expression. All in all, they had too little concrete information, actually only a probability theory, one could call it a gut feeling.

– My intuition is not as clear as I would like it to be, he replied.

Tom nodded and put the mug down.
– But if we look at it matter-of-factly, how bad can it actually get? he asked. Damn it, we can secure the whole airport area. We can weave the stitches on the net so small that only a dwarf can slip through.

Well can we do that? thought Rolf. Can we really secure an entire airport without completely closing it? He could not help thinking of the answer that had come to Yemi’s cell phone, although he tried to suppress it.

– Maybe we can, he replied. But there is something I absolutely don’t like about the answer we got from Yemi’s cell phone. If the bastards are so confident that they say „catch us if you can“ then I get concerned. They may have a surprise up their sleeve. That thought makes me shiver.
He shook his head.
– What could we have overlooked?

Tom chewed on half a miniature bun with cheese and hurried to swallow.

– Overlooked is a bit hard, he said, wiping his mouth on his sleeve. We can’t overlook anything as long as there’s nothing to see. I see the whole thing from a slightly different perspective than you, Rolf. They will never get a bomb on the plane, that’s for sure. They will not come close to the delegation to Budapest, that is just as certain. An impenetrable ring will be formed around the participants and there will be so many metal detectors in circulation that the small change in people’s pockets can be counted. They also can’t take a shot at the plane in the air because they don’t know which plane to shoot. Damn it, there might be one departure per minute at the time. So unless the captain waves a white flag out of the cabin window, when he takes off, no devil can see where the plane is going.

He picked up the mug again and continued without drinking:
– They could, of course, blow up some buildings at the other end of the airport, but honestly, what the hell would that gain? No, my theory is that one or more people will try to get close to the delegation, probably a suicide bomber or something similar. And we will dispose of him before he can say „Allah is great“!

There was a certain pragmatic logic in Tom’s conclusions, of course, but Rolf wasn’t particularly reassured.

– I hope you are right, he replied. But there’s also the matter of the kidnapping, which I really don’t like either. Whom do they plan to kidnap?

– I’ve been thinking about it, said Tom, and I’ve come to the conclusion that it has little to do with the actual action. It probably has more to do with planning. Maybe they kidnapped someone with special knowledge that they could use. Someone who knows the airport well, or maybe someone who can give them access to the airport grounds. It is impossible to kidnap anyone of the Budapest travelers. That simply cannot be done!

– No, that’s probably true, said Rolf, without sounding confident. But it would be a pretty bad debut for us if something went wrong, Tom. Although it was not our idea to handle the situation as we are doing it now, it is still our responsibility. Nothing must go wrong.

Lübeck, 8.10 a.m.

Abbas Sarajian looked nervously out of the window of the small oriental restaurant in the center of Lübeck that belonged to him. His guests would arrive soon and he would receive them personally. Abbas was from Iraq but had lived in Germany for more than 20 years. His restaurant had become a popular place with a lot of regular guests in recent years. It hadn’t always gone so well. About three years ago, he had needed a loan to renovate and sanitize the premises, as well as renew large parts of the inventory. The German banks hadn’t been particularly willing to lend him money, no matter how good his plans were, the risk was just too great, they argued. In desperation, he turned to a few compatriots whom he knew had significant financial resources and asked for help. Although he suspected that they were involved in various types of illegal activity, he had felt that he had no choice. They had lent him as much money as he needed without asking questions. To his great delight, they hadn’t even asked for interest. He had even been able to determine how and when he wanted to repay the loan. He had paid all the debts within two years and the restaurant was now running with a very good profit.

Somewhere in his subconsciousness, he had felt that there were some unwritten terms attached to the loan, but the lenders had never asked him for anything in return, at least not until a week ago. One of the men who had helped him get the loan came to him one afternoon while he was preparing the evening menu. The man had greeted Abbas warmly and they had had a cup of strong coffee together. Abbas had had no doubt that there was a specific reason for the visit, mainly because the man had repeatedly asked if the loan had helped Abbas. Finally, it turned out that Abbas now had the chance to do his patrons a great service without actually having to do anything. Abbas had agreed without hesitation but with fearful suspicions. He had been relieved when the extent of the service had been explained to him. Abbas should simply host a small group of people on a specific day and at a specific time. The man had explained that it was a very important conference and that it was extremely important that the guests could speak undisturbed and without others being able to hear what was being discussed. Abbas had assured the man that this would not be a problem since the restaurant was not open at the requested time. The guests would have it all to themselves. Abbas had eagerly promised that there would be tea and coffee and freshly baked Iraqi bread when the guests came.

Today was the day they were supposed to come. Abbas jumped up nervously when he saw a dark BMW stop in the street in front of the restaurant. That must be them. He hurried to the door to let the guests in. There were four men in the car, and all of them got out. The driver of the car had a small briefcase under his arm. He came to the door first and greeted Abbas kindly. He seemed sincere, and Abbas immediately liked him. Abbas led the men into the restaurant and waited at the door. When everyone had come in, he locked it.

He had unobtrusively examined the three other men. They had all gone past him without greeting. For some reason he found them unappealing, yes, almost dangerous. He had concerns about this meeting but was determined to do what he had promised. Anything else would be dishonorable.

He led the visitors to a table in the far corner of the restaurant where they couldn’t be seen from the outside. The table was set with cups and saucers for five people, the number of people he had expected. But he didn’t want to ask about the missing fifth guest. Instead, he asked them to sit down, and hurried to the kitchen to get a tray of coffee and tea, freshly baked bread, various jams, and a bowl of fresh fruit that he had prepared in advance. A moment later, he put everything on the table for them.

– Was there anything else? he asked carefully. Otherwise I will retreat to my apartment upstairs.

The likeable man, whom Abbas thought was some kind of leader of the group, said that they didn’t need anything else. He promised Abbas that they would leave within a few hours and thanked him for his hospitality.

Abbas left the four men alone.

(To be continued)

 

 

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Stella, oh, Stella

Ich bin gebürtige Deutsche, mit einem Dänen nunmehr seit 1993 verheiratet und in Dänemark lebend. Meine Beiträge erscheinen daher in deutscher Sprache (und nicht in dänischer) und seit 2018 auch in englischer Sprache. … I was born in Germany, have been married with a Dane since 1993 and are living in Denmark. Therefore, my posts are published in German (and not in Danish) and since 2018 in English as well.

2 Gedanken zu „Der Mann aus Teheran, Oldenburg (Holstein)/Jenfeld/Fährhafen Puttgarden /Lübeck … The man from Tehran, Oldenburg (Holstein) / Jenfeld / ferry port Puttgarden / Lübeck“

  1. Ich bin wieder mal gespannt, wie die Geschichte weitergeht. Ich würde nun gerne den Wirt spielen und an der Tür stehen bleiben und hören, was da von den vier Gaunern ausgeheckt wird. Viele liebe Grüße aus dem regnerischen Gebiet am Arrow See!

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