Schlagzeilen (19) … Headlines (19)

Musik: Wir wollten ja eigentlich erst einmal warten mit neuen Musikstücken, aber wir können es nicht lassen. Wir haben sage und schreibe 32 Stücke auf unserer stetig wachsenden Wunschliste … 😉 … und 28 spielen wir im Vorwege … Also die nächsten beiden werden die folgenden sein:

… Music: We had planned to wait with new songs, but we can’t stop ourselves. We have – believe it or not – 32 titles on our continuously growing wish list … 😉 … and we are playing 28 already … So the next two will be the following:

„The long and winding road“, von den Beatles. Das ist komplizierter als es sich anhört, wie das meiste von den Beatles

… „The long and winding road“ by the Beatles. It is more complicated than it sounds, like most of the Beatles‘ music.

und „The Road to Hell“, von Chris Rea              … and „The Road to Hell“ by Chris Rea

Garten: Trotz wiederholten Nachtfrösten scheint fast alles überlebt zu haben. Die neugekauften Stiefmütterchen etc. haben wir jeden Abend reingeholt und im Laufe des Vormittags wieder rausgestellt. Es ist bereits wieder so trocken, dass ich giessen muss. Wir haben ja noch keine Schattenspender auf dem Grundstück und der Wind bläst ungehindert von Hecke (noch zu klein) und Büschen über alles hinweg.

… Garden: In spite of repeated night frosts, everything seems to have survived. The newly bough pansies etc. we have taken into the house every evening and put back outside during the morning. It is already so dry again that I have to water the flowerbeds. We don’t have any bushes or trees for shadow or to protect from the wind yet – the hedge is still too small as well. So the wind is drying everything out.

Pflanze aus Fuerteventura: Ich hatte ja im Park von Costa Calma eine Frucht gefunden mit zwei bohnenartigen Samen, falls ihr euch erinnert.

… Plant from Fuerteventura: In the park of Costa Calma I had found a fruit with two beanlike seeds, if you remember.

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Da sie wie Bohnen aussahen, habe ich sie wie Bohnen behandelt, nämlich in feuchte Papiertücher in ein Glas gelegt und in die Sonne ans Küchenfenster gestellt. Der eine Keimling hat sich schon aufgerichtet und ist ziemlich schnell gewachsen. Der andere hinkt ca. eine Woche hinterher, aber er kommt! Ich bin wirklich gespannt, was das eigentlich ist!

… As they looked like beans, I have treated them like beans, that is put them into wet kitchen paper and into a glas, which I put into the sun at the kitchen window. One of the sprouts has already straightened up and has grown quite a bit. The other one is a week or so behind, but is coming up! I am really curious, what that turns out to be!

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Es sieht fast so aus, als ob sich in dem fleischigen Keimblatt ein grünes Blatt entwickelt. Wie das wohl weitergeht?

… It looks like a green leave is developing inside the succulent seed leaf. I wonder what happens next?

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Als Neues Projekt habe ich ein Stück Ingwerwurzel eingepflanzt. Die war so schön frisch, und es zeigen sich schon drei kleine Anfängersprösslinge.

… As a new project I have planted a piece of ginger root. It was so fresh and is now already showing three small starting shoots.

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An der Vogelfront gibt es nichts Neues. Die Amseldame ist wohlauf, ergreift aber jedes Mal die Flucht sobald sie ein Männchen sichtet … 😀 … die Arme, so umschwärmt und kann das nicht einmal geniessen. Die Herren sind ziemlich aufdringlich. Die Vögel reissen mir das Futter fast aus den Händen wenn ich rauskomme (Übertreibung veranschaulicht). Anscheinend legen nicht mehr alle Leute Futter aus, aber so lange immer noch Frostgefahr ist, setze ich auf jeden Fall fort. Ich füttere auch wieder auf zwei Seiten, Norden und Süden damit mehrere gleichzeitig zum Zuge kommen. Zwei von meinen Nachbarinnen füttern das ganze Jahr über. Aber sie sollen im Sommer ja auch gerne Insekten fressen, die, von denen zu viele da sind.

… Nothing new at the bird front. Lady blackbird is fine, but every time she spies a male, she takes to her heels … 😀 … poor girl, so many admirers, and she cannot even enjoy it. The „gentlemen“ are quite impertinent. The birds are nearly tearing the food out of my hands when I go out (exaggeration illustrates the matter). It seems like not everybody is still putting out food, but as long as there still is frost, I will continue. I also feed them on two sides of the house again, north and south, so that more can eat at the same time. Two of my neighbours are feeding the birds all year. But in summer they should eat insects, shouldn’t they? Those of which there are too many.

Die Musik nimmt einen immer grösseren Teil in unserem Leben ein. Das hätte ich mir nie träumen lassen. Ich wollte eigentlich nur aushelfen, weil das Zusammenstellen einer Band nicht klappte … 😀 … Uns fehlt nur noch eine Sängerin mit einer relativ tiefen, warmen Stimme …

… Music is becoming a growing part of our life, who would have thought. I actually only wanted to help my husband out, because he couldn’t get a band together … 😀 …  We only need a female singer now with a relatively deep, warm voice.

Ansonsten gibt es keine aufregenden Neuigkeiten.

… Otherwise there aren’t any exciting news.

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende!

… Have a grand weekend, everybody!

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… P.S.: One day after I wrote this post, the cover of the beanlike thing burst open and the unfolding two leaves pushed it off. The capsule was moist inside and covered with a funny layer of wax like material. Having in mind that this plant originates from Fuerteventura, where it hardly ever rains, I deduct that this is protection from drying out. The leaves are also thick, but not like a succulent. Nature is amazing.

P.S.: Ein Tag nachdem ich diesen Beitrag geschrieben habe, brach die Hülle des bohnenähnlichen Gebildes auf, und die beiden Blätter, die sich ausfalteten sprengten es weg. Die Kapsel war feucht innen und mit einem seltsamen, wachsähnlichen Material ausgekleidet. Wenn man bedenkt, dass die Pflanze von Fuerteventura stammt, wo es fast nie regnet, gehe ich davon aus, dass es als Schutz vor dem Austrocknen gedacht ist. Die Keimblätter sind auch dick, aber nicht wie bei einer Sukkulente. Die Natur ist doch  erstaunlich.

 

 

 

 

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Wieder mal was Positives!

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Pestizide: Wir sorgen für Transparenz!

Bestimmt erinnern Sie sich noch an den Politkrimi um die Wiederzulassung von Glyphosat, dem meist verwendeten Ackergift der Welt. Monatelang stritt die deutsche und europäische Politik 2017 darüber, ob der Unkrautvernichter erneut genehmigt werden sollte. Die Weltgesundheitsorganisation hatte den Stoff zuvor als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft – die Zulassungsbehörden vertrauten dagegen auf Industriestudien, die Entwarnung gaben.

Eine unabhängige Bewertung wurde dadurch behindert, dass die von der Industrie beauftragten Untersuchungen bis dato als „Geschäftsgeheimnis“ der Unternehmen galten. Mit dieser Begründung verweigerte uns die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) noch im letzten Jahr Einblick in Studien zur Gefährlichkeit neuer Insektengifte.

Mit dieser Geheimniskrämerei ist nun Schluss: Das Europäische Parlament hat gestern mit großer Mehrheit beschlossen, dass Studien, die in die Risikobewertung von Pestiziden und gentechnisch veränderten Organismen einfließen, grundsätzlich veröffentlicht werden müssen. Damit ist eine der Kernforderungen unserer Europäischen Bürgerinitiative „Stop Glyphosat“ erfüllt, für die wir gemeinsam mit anderen Organisationen mehr als 1,3 Millionen Unterschriften gesammelt haben.

Vielen Dank an alle, die uns bei diesem wichtigen Erfolg unterstützt haben!

Wir werden auch weiterhin bei unserem Kampf gegen Pestizide nicht locker lassen: Derzeit messen wir mit einem groß angelegten Projekt an rund 200 Standorten in Deutschland nach, wie sich Ackergifte über die Luft verbreiten. Unsere Ergebnisse dürften Politik und Behörden in Erklärungsnot bringen, denn die Zulassungen vieler Pestizide beruhen bisher auf theoretischen Modellen, denen zufolge es überhaupt kein Abdriftproblem geben dürfte.

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Es ist ja eigentlich auch merkwürdig, dass Angelegenheiten, die die öffentliche Gesundheit angehen bzw. gefährden als Geschäftsgeheimnis gelten  sollten … wenn das Privatfirmen machen würden …

 

Apropos Navi, Habt ihr das schon mal erlebt? … Apropos GPS, have you ever experienced this?

Dass euer Navi verwirrt ist, weil die Strassen, auf denen ihr gerade fahrt, neu gebaut sind und noch nicht im Navigationssystem gespeichert sind? Man fährt dann anscheinend mittem auf dem Feld … und wenn man sich dann endlich wieder auf einer Strasse befindet, die auf der Karte eingezeichnet ist, dann bekommt man Anweisungen wie diese:
„Fahren Sie in den Kreisverkehr, indem Sie ihn an der zweiten Ausfahrt verlassen“ … wie bitte???

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… That your GPS is confused, because the roads on which you are driving at that moment are new and not yet entered into the navigation system software? One seemingly drives in the middle of a field … and when one finally is back on a road existing on the map, one gets instructions like this:
„Enter the roundabout by taking the second exit“ … I beg your pardon???

Wir kamen letztendlich doch wieder nach Hause … 😉

… We did get home again in the end … 😉

 

Budapest Ungarn … Budapest, Hungary

Dieser Bericht steht noch aus. Meine Bilder von Bucharest und Belgrad sind nicht aufzufinden. Ich weiss, dass ich in Wien meine Kamera nicht dabei hatte und dass es in Helsinki die ganze Zeit stockfinster war (Januar!!!), aber ich weiss, dass ich ein paar wenige Fotos in Bucharest gemacht habe und einige mehr in Belgrad. Das geht mir ein wenig nahe, weil ich da ein paar interessante Entdeckungen gemacht habe. Vielleicht kann ich die beiden Berichte mit Fremdfotos bestücken.

… This report was still outstanding. My photos of Bucharest and Belgrade have disappeared. I know that I didn’t bring my camera to Vienna and that in Helsinki it was dark most of the time (January!!!), but I know that I have taken some photos in Bucharest and some more in Belgrade. I am a bit sad about that because I had made some interesting discoveries. Maybe I can puzzle those two reports together with photos from others.

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Doch jetzt zu Budapest. Die Stadt ist zusammengewachsen aus den Städten Buda am Westufer der Donau und Pest am Ostufer und existiert als Budapest seit 1873. Von der Architektur her erinnert es sehr an Wien. Nun gibt es unter Umständen Leute, die euch erzählen werden, dass in Wien alles richtig alt ist und in Budapest ist alles kopiert und nicht authentisch. Lasst es an euch vorbeirauschen und geniesst die Stadt. Sie ist wunderschön und die Ungarn sind sehr freundlich und zuvorkommend. Wir haben nicht eine einzige schlechte Erfahrung gemacht … jedenfalls nicht mit den Ungarn … 😉

… But now let’s talk about Budapest. The city is grown together from the towns Buda at the west bank of the Danube and Pest on the east bank, and exists as Budapest since 1873.  The architecture reminds a lot of Vienna’s. Clever people might pop up and tell you that in Vienna everything is really old and in Budapest everything is copied and not authentic. Let that buzz by and enjoy the city. It is beautiful, and the Hungarians are very kind and hospitable. We did not have any bad experience … not with the Hungarians that is … 😉

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(Die Fischerbastei                      … The Fisherman’s Bastion)

Um Geld zu sparen, hatte mein Chef neben den Übersetzern nur zwei von uns Korrekturlesern/Assistentinnen mitgenommen, eine russische Kollegin und mich. Es war eine internationale Konferenz zum Thema Umwelt und Gesundheit.

… To save money, my supervisor only took two of us proofreaders/assistents with him beside the translators, a Russian colleague and me. It was an international conference about the topic environment and health.

Wir hatten nicht soviel Freizeit, aber ab und zu entwischten drei von uns zu Stadtspaziergängen (meine russische Kollegin, der Übersetzer für Französisch, ein Belgier, komisch, die meisten unserer französischen Übersetzer waren immer Belgier … und ich). In der Zwischenzeit bereitete ich ein Programm für das Wochenende vor, denn mein Mann wollte am Donnerstag Nachmittag, nach Ende der Konferenz, nach Budapest kommen. Die Fotos stammen alle von den Tagen, an denen mein Mann da war.

… We did not have much free time, but it happened that three of us slipped away together for a prolonged walk in the city (my Russian colleague, the translator for French, a Belgian, strange, most of our francophone translators were always Belgians … and I). In the meantime I prepared a programme for the weekend, as my husband would join me in Budapest on Thursday afternoon, after the conference. The photos are all from the days when my husband was there.

Ich hatte eine Tagestour an und auf der Donau gebucht, eine Stadterkundung auf eigene Hand geplant mit u. a. Besuch einer Jugendstilausstellung,  Karten für eine Volkstanzvorführung gekauft, und, und, und …    Was wir nicht gemacht haben und hätten machen sollen war ein Besuch eines der berühmten Heilbäder. Aber ich würde sowieso gerne noch einmal dorthin fahren … 😉

… I had booked a day trip along and on the Danube, planned a city tour with among others an Art Nouveau exhibition, bought tickets for a folkdance performance, and, and, and …    What we didn’t do and should have done was a visit to one of the famous baths. But I wouldn’t mind to visit Budapest again anyway … 😉

Starten wir mit ein paar typischen Bildern von der Stadt. Wir gingen unter anderem die Treppe hinauf, die ihr auf dem ersten Bild seht. Das ist die Fischerbastei. Einen besonders schönen Ausblick hat man vom Burgpalast auf die Stadt und die Donau. Der Burgpalast liegt im Burgviertel auf dem Burgberg und nimmt den grössten Teil der Südseite desselben ein. Der Herr, zu dem ich mich gesellte, war ein ungarischer Volksheld (oder Dichter???? Meine Recherchen waren erfolglos). Für meinen Mann war leider keine passende Partnerin vorhanden …

…  Let us start with some typical pictures of the city. Among others, we climbed the steps that you see on the first photo. That is the Fisherman’s Bastion. An especially beautiful view on the city and the Danube one gets from the Buda Castle. The Castle is situated in the castle quarter on the castle hill and covers most of the southern part of the latter. The gentleman I joined, was a Hungarian hero of the people (or a poet???? My investigations were without success). Unfortunately, there wasn’t a suitable partner for my husband …

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Im Ungarischen Museum für Kunst und Gewerbe lief damals gerade eine grosse Jugendstilausstellung. Das Museum selber ist ein sehr kunstvolles Gebäude.

… At the Museum of applied arts in Budapest ran a great Art Nouveau exhibition at that time. The museum itself is a very artistic building.

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Der Heldenplatz                                     … The Heroes‘ Square

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In der Budapester Kunsthalle befand sich gerade eine Picasso-Ausstellung.

… In the Budapest Hall of Art a Picasso exhibition was held.

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Dieses Haus gefiel mir einfach nur gut.            … This house I just liked a lot.

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Als mein Mann kam, zog ich von unserem Konferenz-Protzhotel in eine kleine Pension um. Wir waren dann 25 Minuten mit der Bahn vom Stadtzentrum entfernt, das war doch nicht zu viel. Die Leute in der Pension waren sehr nett, so dass wir uns richtig willkommen fühlten. Sie existiert übrigens heute noch … 😉 (unbezahlte Reklame)

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… When my husband joined me, we moved from the posh conference hotel into a small pension. It was 25 minutes by train from the city centre, that was not too much. The owner and personnel of the pension were very nice, so that we felt truly welcome. It still exists, actually … 😉 (unpaid ad)

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Kaiserin Sissi (Elisabeth) ist überall immer noch gegenwärtig. Man stösst dauernd auf grössere und kleinere Sissi-Monumente. Diese hier lag auf dem Weg zur Bahn, keine fünf Minuten von der Pension entfernt (also die Bahn).

Empress Sisi (Elisabeth) is still very present. You will meet many smaller and bigger Sissi monuments all over the place. This one we passed on our way to the train, not five minutes away from the pension (the train that is).

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Der Tagesausflug führte uns in einem kleinen Bus mit vielleicht 10 Leuten und einem Fremdenführer an der Donau entlang bis wir nach Esztergom kamen, der alten, ehemaligen Hauptstadt. Dort sahen wir uns Burg und Basilika an und genossen das tolle Panorama über die Donau und das gegenüberliegende Ufer.

… The day trip took us in a small bus with maybe 10 people and a guide along the river Danube until we reached Esztergom, the old former capital. There we looked at the castle and the basilica and enjoyed the view over the Danube and the other bank.

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Danach machten wir Halt an einem Restaurant direkt an einer der berühmtesten Donau-Biegungen (Donau-Knie heisst das, habe ich mich belehren lassen), wo es ein leckeres Büffet gab und ein Musiker Sirtaki spielte.  😉  😀

… Afterwards we held a lunch break at a restaurant situated directly at one of the most famous bends of the Danube (in German it is called a „knee“ not a bend, I don’t know, if it is the same in English), where we were served a delicious buffet while a musician played Sirtaki. 😉  😀

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Das war unterhalb von Visegrad, dem ehemaligen Königssitz (ab Mitte des 14. Jahrhunderts). Die Festung sahen wir nur von unten.

… This was below the fortress of Visegrad, the former royal castle (as of mid 14th century). We only saw it from below.

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Es ging dann weiter zu dem malerischen Ort Szentendre, der eine Künstlerkolonie ist.

… We then proceeded to the picturesque little place Szentendre, an artists‘ colony.

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Schaut mal diese schöne geschnitzte Pforte. Ich erinnere mich nicht mehr daran, aber es könnte der Eingang zum ethnografischen Freiluftmuseum sein.

… Look at this beautifully carved gate. I don’t remember anymore, but it could be the entrance to the ethnographical open air museum.

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Von Szentendre aus nahmen wir ein Schiff zurück nach Budapest.

… From Szentrendre we took a boat back to Budapest.

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Das Parlamentsgebäude                           … The Houses of Parliament

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Der Burgpalast                                        … The Buda Palace

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Unser Fremdenführer war sehr nett und gab uns viele Hintergrundinformationen. Zum Beispiel, dass nicht alle Ungarn froh darüber waren, dass der Kommunismus vorbei war. Nach Abschaffung des Kommunismus sei eine Suizid-Welle durch das Land gegangen, hauptsächlich von Männern. (Ich habe versucht, das nachzuprüfen. Ungarn scheint generell ein Land mit hohem Suizidaufkommen zu sein. Weltweit werden ca. 80% der Suizide von Männern begangen.) Nach diesem erhebenden Einschub fahren wir weiter … 😉

… Our guide was very nice and gave us a lot of background information. For example that not all Hungarians were happy about the end of communism. After communism was abolished, a suicide wave went through the country, mainly of men. (I have tried to investigate that. Hungary generally seems to be a country with a high suicide rate. Worldwide about 80% of the suicides are being committed by men.) After this uplifting excursion, let’s move on … 😉

Bis auf eine Person, die dauernd und über alles meckerte, war unsere Gruppe angenehm. Die Person mieden wir im weiteren Verlauf tunlichst.

… With the exception of one Lady, who complained all the time and about everything, our group was a pleasant one. After two talks, we avoided that person for the rest of the trip.

Nun fand 2004 eine Fussball Europameisterschaft statt, und Dänemark spielte gegen irgendjemand anders gerade an dem Abend, an dem ich den Volkstanz gebucht hatte. Ich konnte sehen, dass mein Mann mir das nicht vermiesen wollte, aber nicht ganz glücklich war. Er machte jedoch gute Miene zum bösen Spiel und ging mit mir zum Volkstanz. Nach dem dritten Csardas begann er jedoch unruhig zu werden und gestand mir, dass er jetzt doch ganz gerne zur Pension zurück wollte und Fussball gucken. Das machten wir dann. Als wir die Pension betraten wurde mein Mann lautstark von unserem Wirt und weiteren Ungarn empfangen und eingeladen, mit ihnen zusammen Fussball anzuschauen, wo doch Dänemark spielte. Das fand ich nett.

… It so happened that in 2004 a European football championship took place, and Denmark would be playing against somebody else just on that evening, when I had booked the folk dance. I could see that my husband did not want to ruin the evening for me, but he was not completely happy. He put up a brave front and went with me to the dance performance. However, after the third czardas he started to get restless and admitted that he would very much like to go back to the pension and watch football. And so we did. When we came in the door, my husband was greeted loudly and heartily by our host and other Hungarians and invited to watch football with them, as Denmark was playing and all. That was so nice of them.

Am Montag, unserem Abflugtag, besuchten wir noch kurz die Margareteninsel, die in der Donau liegt, und ein Rekreationsort für die Anwohner ist (und Touristen, die sich dorthin verirren). Rund um die Insel herum verläuft ein Jogging-Pfad mit einem federnden Belag. Das ist sicherlich gut für die Füsse und Knie. Ansonsten findet man dort Spazierwege und eine Menge lauschige Plätzchen.

… On Monday, our departure day, we visited for a short while Margaret Island, which is situated in the Danube and is a recreational place for the locals (and tourists, who wander astray). Around the island runs a jogging path with a kind of bouncy covering. I guess that is very healthy for as well feet as knees. Otherwise you will find walking paths and a lot of cosy corners there.

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In Budapest hätten wir noch ein paar Tage länger bleiben können, aber man weiss das ja nie im Voraus. Wenn mich jemand fragt, ob ich einen Besuch der Stadt und der Donau empfehlen könnte, würde ich uneingeschränkt „ja“ sagen. Ich habe die Restaurants überhaupt nicht erwähnt: viele und gute Auswahl, Vegetarier können gut überleben … 😉

… We would have like to stay a few days longer in Budapest, but one never knows that beforehand. If somebody asks me, whether I could recommend a visit of the city and the Danube or not, I would absolutely say „yes“. I did not mention the restaurants at all: many and a wide range of choice, vegetarians do survive well … 😉

Zum Abschied von Budapest eine frühe Abendszene am Donauufer.

… To say „good-bye“ to Budapest, here an early evening scene at the banks of the Danube.

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Die 40 Regeln der Liebe (Shams aus Tabriz) Regel 13 … The 40 Rules of Love (Shams of Tabriz) Rule 13

 

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13)      Auf dieser Welt gibt es mehr falsche Gurus und unaufrichtige LehrerInnen als es Himmelskörper im sichtbaren Universum gibt. Verwechsele nicht Menschen, die vom Drang nach Macht getrieben werden, eigensüchtige Menschen, mit wahren Lehrmeistern. Ein(e) aufrichtige(r), spirituelle(r) MeisterIn wird deine Aufmerksamkeit nicht auf sich selber lenken und auch nicht absoluten Gehorsam oder äusserste Bewunderung von dir erwarten, sondern dir stattdessen helfen, dein inneres Selbst wertzuschätzen und zu bewundern.  Wahre Lehrmeister sind transparent wie Glas. Sie lassen das Licht Gottes durch sich hindurchpassieren. 

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13)      There are more fake gurus and false teachers in this world than the number of stars in the visible universe. Don’t confuse power-driven, self-centered people with true mentors. A genuine spiritual master will not direct your attention to himself or herself and will not expect absolute obedience or utter admiration from you, but instead will help you to appreciate and admire your inner self. True mentors are as transparent as glass. They let the Light of God pass through them.

 

Die englische Version der Regeln habe ich aus dem Buch „The Forty Rules of Love“ der türkischen Schriftstellerin Elif Shafak entnommen.

… The English version of the Rules I have found in the book „The Forty Rules of Love“ by Turkish writer Elif Shafak.

 

Und damit wünsche ich euch allen noch einen schönen Sonntag!

… And with this I wish you all a very pleasant Sunday!

Apropos Bärlauch (Rezept) … Apropos wood garlic (recipe)

Von unserer Ausbeute aus Møllehøj haben wir eine leckere Suppe gekocht. Das nachfolgende Rezept stammt aus meinem Kochbuch „Vorspeisen“ von Butlers.

… From our „harvest“ at Møllehøj we have prepared a delicious soup. The following recipe is from my cook book „Vorspeisen“ (Starters) by Butlers.

Hier kurz eine vielleicht interessante Einzelheit: Bärlauch heisst in Oberbayern „Rams“, in Dänemark „ramsløg“ (Ramszwiebel) und auf Englisch heisst er u. a. auch „Ramsons“.

… Here just a short and maybe interesting detail: Wood garlic is called „Rams“ in Upper Bavaria, in Denmark „ramsløg“ (rams onion) and in English it is also called „ramsons“.

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(The English recipe follows after the German.)

Zutaten

100 g Schalotten
1-2 Knoblauchzehen
150 g Kartoffeln
1 Esslöffel Butter                 (oder Pflanzenöl)
500 ml Gemüsebrühe
150 g Sahne                          (oder Mandel-, Reis- oder Hafergetränk)
Salz
Pfeffer
1 Prise Muskat
125 g Bärlauch
1 Spritzer Zitronensaft
2 Esslöffel Pinienkerne

Zubereitung

Schalotten und Knoblauch schälen und fein hacken. Die Kartoffeln schälen, waschen und in Würfel schneiden.

Die Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze zerlassen und Schalotten, Knoblauch und Kartoffeln darin unter Rühren 5-8 Minuten andünsten. Mit der Gemüsebrühe und der Sahne ablöschen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Die Suppe bei schwacher Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit den Bärlauch waschen, putzen und abtropfen lassen. Den Bärlauch dann in feine kleine Streifen schneiden. Drei Viertel des Bärlauchs in die Suppe geben und die Zutaten fein pürieren. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett einige Minuten rösten. Die Suppe anrichten und mit den restlichen Bärlauchstreifen und Pinienkernen bestreuen.

Als Vorspeise ist die Menge für vier Personen gedacht. Wir haben sie als Hauptspeise zu zweit gegessen. 😉

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Ingredients

3.5 oz shallots
1-2 cloves of garlic
5.3 oz potatoes
1 table spoon butter                         (or vegetable oil)
500 ml/16.9 o.k. let’s say 17 oz     vegetable stock
5.3 oz cream                                       (or almond, rice or oats drink)
Salt
Pepper
1 pinch of nutmeg
4.4 oz wood garlic (ramsons)
1 splash of lemon juice
2 table spoons pine nuts

Preparation

Peel and chop shallots and garlic. The potatoes peel, wash and cut in cube.

Melt the butter in a pot at medium heat and stew the shallots, garlic and potato cubes for about 5-8 minutes. Deglaze with vegetable stock and cream and spice with salt, pepper and nutmeg. Let the soup simmer for about 20 minutes at low heat.

In the meantime wash, clean and let drip dry the wood garlic. Then cut it into fine small strips. Three quarters of the wood garlic add to the soup and puree all ingredients. Season with lemon juice, salt and pepper.

Grill the pine nuts in a pan without fat for some minutes. Arrange the soup in plates and sprinkle with the remaining wood garlic strips and pine nuts.

As a starter this should feed four people. The two of us have eaten it as main course by ourselves.   😉

 

Guten Appetit!

… Enjoy our meal!

 

Kalt aber doch … … Cold but anyway …

Ein kalter, aber interessanter Tag am Raubvogelturm und Umgebung. Auf der Hinfahrt flog ein kleinerer Raubvogel dicht über uns hinweg. Was ich bemerkenswert fand war, dass die ganze Unterseite hell und ohne Markierungen war ausser der schwarzen „Fingerspitzen“. Auf der Bildertafel am Turm konnte ich den Vogel dann als männliche Kornweihe identifizieren. Dazu habe ich dieses Video gefunden.

… A cold, but interesting day at the tower of birds of prey and surroundings. On the way there a small bird of prey flew closely over the car. I noticed that the underside of the bird was light and completely without markings with the exception of the black „fingertips“. On the information board at the tower I could identify the bird as a male hen harrier. I found this video in this connection.

Wir erspähten ansonsten eine einzelne weidende Hirschkuh und einen Steinadler, der über den hohen Bäumen kreiste. Als ich das Fernglas hatte, legte er plötzlich die Flügel an und ging ab im Sturzflug. Das war einfach nur fantastisch.

… Otherwise, we spied a lonely doe grazing and a golden eagle circling above the high trees. When I had the binoculars, he all of a sudden bent his wings and went down in a steep dive. That was just fantastic.

Trotz der wiederkehrenden Nachtfröste ist es jetzt Frühling. Hier der Beweis:

… In spite of the returning night frosts, spring has arrived. Here the proof:

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Gerade als ich auf dem Rückweg zum Auto meinem Mann sein Telefon (sprich: meine Kamera) wiedergegeben hatte, flog die Kornweihe noch einmal über uns hinweg. 😀

… On the way back to the car I had just returned my husband’s telephone (aka: my camera) to him, when the harrier crossed our path again.  😀

Aber dann auf der Strasse dies:           … But then on the road this:

Der eine Schwan wollte wohl ins Wasser, aber der andere wollte ihn da nicht haben und plusterte sich angriffslustig auf. Erst dachte ich, der auf der Strasse war ein Jungtier, aber es handelte sich um eine ganz andere Sorte Schwan. (Es war ein Singschwan. Die landesübliche Sorte und Nationalvogel ist der Höckerschwan.) Es gibt so viele Wasserstellen im Vildmose, warum musste der Dödel denn unbedingt dorthin, wo schon besetzt war? Oder wollte er anbändeln? Ein Stück weiter die Strasse hoch nistet jedes Jahr ein Schwanenpaar in diesem jetzt wieder gefüllten Wassergraben. Das Nest ist nur höchstens fünf Meter von der Strasse entfernt, aber das stört sie nicht, denn Menschen können dort nicht hinkommen.

… The swan on the road seemed to want to enter the water, but the other one in the water didn’t want him there and puffed up his wings aggressively. First I thought the one on the road was a young one, but it was a completely different kind of swan. (It was a whooper swan. The local standard swan is the mute swan.) There are so many water holes in Vildmose, why did the little putz have to insist on going to one that was already taken? Or did he want to flirt? A bit further up the road a pair of mute swans is nesting every year in the now again water filled ditch. Their nest is only about five metres away from the road, but they don’t mind. Humans can’t reach them there.

Im Vildmose ist immer etwas los. Als Abschied kreiste dann noch das zweite im Vildmose ansässige Steinadlerpaar über uns. Was für ein wunderbarer Tag!

… There is always something up in Vildmose. As a goodbye, the second pair of golden eagles living in Vildmose circled above us. What a wonderful day!

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(Foto: Pixabay)