Der Garten bevölkert sich, dritte Woche

Eine sehr blühfreudige kleine Glockenblume, die winterhart ist.

Der grosse Mohn, den hatte ich noch nie im Garten. Ich ziehe eigentlich die kleinen Sorten vor.

Im Steinbeet die kriechende Veronika. Sie breitet sich von der Mitte kreisförmig aus.

Kalifornischer Goldmohn, zuerst auf Gran Canaria gesehen.

Kriechender Thymian im Steinbeet. (Der Zitronenthymian ist sich übrigens auch wieder gekommen.)

Zwergstorchenschnabel (ich kann ja nicht schon wieder „kriechend“ schreiben, aber eigentlich tut er das).

Eine kleine chinesische Rose, die im Topf steht, mit ganz edel geformten kleinen Blüten in dieser wunderschönen Farbe. Sie heisst denn auch Perle d’Or, Goldperle.

So eine rote Klematis habe ich noch nie gehabt. Die war schon im Garten.

Komtessa oder Comtessa, eine nostalgische Edelrose von Tantau.

Augusta Louise, eine Schwester der Comtessa.

Eine Art Kornblume, nur in Rosa.

Fingerhut

Eine mir bisher unbekannte Art Flieder. Die Blüten sind schmaler und länger als bei den anderen Bäumen. Sehr stark duftend, blüht an den einjährigen Zweigen habe ich festgestellt. Ich hatte ihn nämlich letztes Jahr beschnitten, da er sehr kräftig in die Höhe schiesst.

Weisser Storchenschnabel.

Es geht um die kleine Iris, das Bild soll nur den Grössenunterschied veranschaulichen.

Hier ein Portrait. Diese Iris hatte ich schon vor 28 Jahren in Hamburg und sie ist 9 Mal mit mir umgezogen. Dreimal dachte ich, dass sie mir eingeht, auch nach dem letzten Umzug, aber voila, hier ist sie wieder.

Diese Staude ist nicht so flashy, aber sie hat kleine hübsche Blüten und der Strauch selber ist sehr dekorativ. Er wächst mit hübsch geformten Blättern rund und ordentlich, wie eine kleine Kugel.

Steingartengewächs, hat so schöne sternförmige Blüten.

Mein bulgarisches Allium.

Die Margariten setzen überall Lichtpunkte.

Madame Hardy, eine Damaszenerrose, die einzige die den Versuch überlebt hat, Rosen aus Stecklingen zu ziehen. Sie ist jetzt wohl so fünf Jahre alt.

Und hier ein Portrait. Ist sie nicht wunderschön? Und der Duft!!! Leider blüht sie nur einmal, aber das ist dann auch eine Pracht.

So, jetzt reicht es aber! Jetzt wo wir immer einige Tage in der Woche weg sind, fällt mir erst richtig auf, wie viele schöne Pflanzen ich im Garten habe.

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende.

Ich werde vielleicht kein Internet haben in der kommenden Woche, daher „leicke“ ich unter Umständen die nächsten Tage nicht … 😉

Advertisements

Der Garten bevölkert sich noch mehr …

… man glaubt es kaum.

Die erste Rose war Jacqueline du Pres (Harkness),

dann war die weisse Kletterrose bereit. Ich weiss nicht, was es für eine ist, aber von der Blütenform, den Blättern und der Art wie sie wächst, könnte es eine White New Dawn sein.

Und hier ein Ziersalbei aus geklauten Samen, so ein schönes Blau:

Und ein Spitzwegerich, in meinen Augen eine sehr schöne Pflanze:

Mein lilafarbener Rhododendron:

Sibirische Iris:

Und zwei „normale“ Iris, beides Geschenke von Freunden aus ihrem Garten. Sie haben sich sehr schön eingelebt, wie man sieht:

Diese Lupine hat ein sehr aussergewöhnliches Farbenmix, Dunkelblau und Gelborange:

Das ganze Beet, das im März noch so kahl aussah, jetzt in wilder Schönheit:

Die Apfelbaum Saga, 2. Teil

Am 25. Mai fand ich sie im Apfel mit ca. 1 cm Wurzeln. https://birgitdiestarkeblog.wordpress.com/2016/05/28/experiment/
Ich habe sie dann gleich in die Erde getan und voila, hier sind sie am 9. Tag:

2016-06-03 08.57.09

Schon ganz am Anfang sind sie individuell. Die eine Pflanze hat drei Keimblätter (höchstwahrscheinlich ein geteiltes Keimblatt),

2016-06-03 08.57.22

und die andere, die etwas nachzockelt, hat ganz normal zwei Keimblätter.

2016-06-03 08.57.44

Da zeigt sich ein enormer Lebenswille. Das sind die keimfreudigsten Äpfel (Pink Lady), die ich jemals erlebt habe. Meine ersten vier waren auch Pink Lady. Laut Information aus dem Internet dauert es 5-10 Jahre, bis Apfelbäume zum ersten Mal blühen. Ich hoffe mal, dass Pink Lady eine Sorte ist, die bereits nach 5 Jahren blüht. Es wäre doch spannend zu sehen, was da für Äpfel bei herauskommen.

Foto des Monats Mai 2016/photo of the month May 2016

Bei Trelde Næs konnte ich mich nicht entscheiden, daher zwei, aber keine Blümchen im Wind … 😉


Fast wie Griechenland, nicht wahr? Nur nicht so warm … es war an dem Tag noch ziemlich kalt.


Totes Holz, aber so interessant. Ich finde das sieht wie Schriftzeichen aus, vielleicht Elfisch?

Vom Garten in Mai ein Blümchen:

Experiment

Ich habe schon einmal Apfelbäume aus Samen bekommen, aus „Versehen“, weil ich eine Tupperdose mit Apfelresten in irgendeiner Ecke vergessen hatte, und als ich sie schliesslich fand, waren einige der Samen gekeimt. Vier Bäume davon haben überlebt, einen habe ich mitgenommen und in unseren neuen Garten gepflanzt. Er hat noch nicht geblüht und ergo noch keine Früchte bekommen. Wie lange braucht so ein Apfelbaum, um zum ersten Mal zu blühen? Er ist vier Jahre alt, hat aber die ersten beiden Jahre im Topf gestanden.

Aber ich komme vom Thema ab. Ich habe gerade einen Apfel zerteilt und finde zwei Samen mit je ca. 1 cm langer Wurzel im Gehäuse. Da habe ich sofort etwas Erde von meinen Töpfen draussen geborgt und die Keimlinge hineingetan (Kreise). Nach einer Stunde hatten sie sich schon etwas aufgerichtet, irre! Bei dem rechten Samen kann man ein Stück Wurzel vorgucken sehen, die habe ich wieder mit Erde zugedeckt. Jetzt bin ich richtig gespannt, ob daraus etwas wird.

Der Garten bevölkert sich …

Wieder einmal Blümchen im Wind, nämlich die neuen Blüten, die uns begrüsst haben, als wir letzte Woche vom Campingplatz nach Hause kamen.

Storchenschnabel

Weisse Jakobsleiter. Falls jemand welche in blau hat und weisse haben möchte, ich tausche gerne ein paar Pflanzen oder schicke Samen. Ich habe keine blauen und hätte gerne welche.

Die ersten Garten-Gloxinien. Wenn sie ausgeblüht sind, sind da immer noch die hübschen, farnähnlichen Blätter.

Meine ganz hell blauen Veronika. Die langen Blätter sind von was anderem mit kleinen dreieckigen Blüten.

Meine fantastische „kleine“ japanische Azalee.

Akelei habe ich in verschiedenen schönen Farben, aber diese war mir neu.

Mein einer Rhododendron, der lila-farbene hat noch Knospen.

Klematis Montana rubra???

Und zum Abschluss wieder ein kleines Kuriosum: Aus alt macht neu!

Das war’s mal wieder für heute. Ich wünsche allen ein schönes Wochenende!

Trauriges Wiedersehen mit „meinem“ Bärlauch

Ich wollte doch mal wieder nach „meiner“ Pflanze sehen, ob sie denn schon blüht. Das tut sie oder vielmehr, das tat sie, mal sehen, ob sie überlebt. Anscheinend ist ein Jogger voll von oben und zentral draufgetrampelt. Wie kann sowas angehen? Diese Pflanze stach doch ins Auge, und wenn die Jogger hier im Wald nicht auf den Boden sehen, können sie sich leicht die Knöchel brechen. Das grosse Blatt ist völlig abgeknickt, der Blütenstengel halbwegs. Ich habe ihn über eine Nachbarpflanze gelegt und die Stelle jetzt mit einem „Zaun“ aus alten Zweigen umgeben. Vielleicht hilft das. Ich frage mich, warum ich die Pflanze nicht ausgegraben habe, dann ginge es ihr jetzt sicher besser. Vielleicht darf sie wenigstens Samen ausbilden mit Hilfe des Schutzzaunes.

Ich habe übrigens beim örtlichen Naturverein angefragt, ob die das interessant fänden. Als Antwort bekam ich, dass es sich hier nicht um eine Mutation, sondern „nur“ ein pigmentschwaches Exemplar handelt, ähnlich wie ein Albino, was bei allen Spezies vorkäme. Mit anderen Worten: Gääähhhn!  Heisst das, dass alle variegata Pflanzen als „nur pigmentschwache“ Pflanzen angefangen haben? Einigen Leuten muss das doch gefallen haben, sonst würden die nicht so weitergezüchtet.

Und wenn schon, ich finde es immer noch speziell, eine von Millionen!

Vielleicht grabe ich sie nächste Woche doch noch aus …