Gibt es was rührenderes als Tierbabies? … Is there anything more touching than animal babies?

Was ihr da unten seht ist kein toter Vogel, keine Sorge! Wir wollten unser Motorrad aus dem Schuppen holen und fanden zwei junge Schwalben auf dem Boden (da sind drei Nester unter dem Dach, aber nur zwei sind bewohnt). Das eine Junge flitzte weg und versteckte sich hinter einigen Decken. Das andere stolperte (hoffentlich war es nicht verletzt), fiel auf die Nase und versuchte, unter die Box für die Sitzkissen zu kriechen. Aber der Hintern war zu dick, es passte nur der Kopf. Da hing das arme Viecherl nun und musste Spott über sich ergehen lassen. Ich machte schnell ein Foto und dann beeilten wir uns, wegzufahren, damit die Eltern, die uns ganz besorgt umkreisten, sich um ihre Jungen kümmern konnten. Als wir zurückkamen, waren sie weg.

… What you see on the photo below, is not a dead bird, don’t worry! We wanted to get our motorbike from the shed and found two young swallows on the floor (there are three nests under the roof, two of them occupied). One of the young birds dashed away and hid behind some rugs. The other one stumbled (hopefully it wasn’t hurt), fell  on its nose and tried to hide under the box for the garden cushions. But the butt was too fat. So the poor little animal was stuck and had to endure mockery. I quickly took a photo and then we hurried away, so that the parent birds, who were frantically circling around our heads, could take care of their young ones. When we came back, they were gone.

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„Wenn ich euch nicht sehen kann, könnt ihr mich auch nicht sehen“ … hehe, armes Kleines, sein ganzes Körperchen bebte. Aber wenigstens konnte ich so sehen, dass es am Leben war. Ob sie wohl das Fliegen an dem Tag gelernt haben?

… „If I cannot see you, you cannot see me either“ … hehe, poor little one, its whole body was shaking. But at least I could see that it was alive. I wonder, if they learned how to fly that day.

 

 

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Mein Kater (5) … My tomcat (5)

Puri mochte nicht generell Menschenfutter, aber er probierte gerne alles (oder versuchte zu probieren … 😉). Alles was wir assen konnte ja durchaus für Katzen geeignet sein. Seine Vorlieben waren Käse und alles mit Hefe, z. B. Brot (ich habe mal ein Brot unbeobachtet auf dem Tisch liegen lassen und er hat die ganze Oberfläche abgeschleckt und durchgesabbert) und Vitam, das er uns vom Finger leckte. Wenn wir vom Einkaufen kamen kroch er in die Tüten um den Inhalt zu inspizieren (oder versuchte es … 😉).

Einmal trank Puri meinen Tee mit Milch und Zucker, und das auf dem Tisch, eine doppelte Frechheit. Wir waren in der Küche und ich stand mit dem Rücken zum Tisch, mit irgendwas beschäftigt, und hörte plötzlich dieses Geschlabber hinter mir. Ich drehte mich nicht einmal gleich um, weil ich dachte “das kann nicht wahr sein”, aber es war.
Ein anderes Mal hatte ich Gerste mit ziemlich viel Chili gekocht und auf den Arbeitstisch gestellt (frecher Kater) und ich überraschte ihn mit dem Kopf über dem Topf, die Zunge hing schon raus.
Blitzschnell zog ich den Topf weg, und er war so überrascht, dass er ein paar Sekunden mit hängender Zunge stehenblieb. Wie er wohl auf den Chili reagiert hätte?

Er durfte nicht auf den Tisch springen, und generell hielt er sich auch daran (mit obigen Ausnahmen), aber auf meinem Schoss sitzen ist doch o.k., nicht wahr? Ich sitze hier nur, ich mache gaaar nichts … aber dann erscheint ganz langsam eine Pfote auf dem Tisch, ganz langsam schiebt sie sie mehr und mehr auf den Tisch. Ich wollte mal sehen, wie weit er gehen würde und wartete ab. Zuletzt hatte er beide Vorderbeine auf dem Tisch, bis zu den Ellenbogen. So ein Lümmel!  😉

… Puri did not generally like human food, but he tried everything (or tried to try … 😉 ). Everything that we ate could potentially be suitable for cats as well. His favourites were cheese and everything with yeast, for example bread (I once left a bread uncovered on the table, and he slicked the entire surface, made it wet and soft) and Vitam (something similar to marmite), which he slicked from our fingers. He crept into the shopping bags when we came home to check the contents (or tried to … 😉 ).

… Puri drank my tea once with milk and sugar in it, and that was on the table, which was forbidden area anyway, so double cheek. It was in the kitchen and I had my back to the table doing something, and then I heard this sound that the tongues make. I didn’t even turn around immediately, because I thought „it can’t be“, but it was so.
Another time I had cooked some barley for dinner with quite a bit of chili in it and – again on the kitchen table, naughty cat – I caught him with his head over the pot, tongue already out, and just snatched the pot away. He was so baffled that he stood there for a few seconds with his tongue out. I wonder how he would have reacted to the chili.
He wasn’t allowed on the table, and in general he accepted that (with the above exceptions). But to sit on my lap should be allowed, right? I am just sitting here, doing nothing … but than one paw slowly appeared on the table, slowly, slowly creeping further up. I wanted to see how far he would go and waited. In the end he had both front legs on the table up to the elbows. Such a rascal!  😀
 

 Umzug nach Dänemark              … Move to Denmark

In Dänemark angekommen, musste Katerchen sich an zwei Kinder gewöhnen, zwei lebhafte Jungs im Alter von 6 und 10 Jahren, die Söhne meines Mannes, die die eine Hälfte der Woche bei uns und die andere Hälfte  bei ihrer nahebei wohnenden Mutter waren. (Auf diese Weise konnten sie in ihrer Schule bleiben und jederzeit mit ihren Freunden spielen.)

… After arriving in Denmark, kitty had to get used to two children, two lively boys aged 6 and 10, my husband’s sons, who lived half a week with us and half a week with their mother, who lived near us. (This way they could stay in their school and could be with all their friends whenever they wanted.)

Die Kinder hatten noch nie mit einer Katze zusammengelebt und fanden es toll, ein Tier im Haus zu haben. Sie wollten ihn aber auch pausenlos streicheln und, schlimmer noch, ihn dauern hochheben. Das mochte mein Kater überhaupt nicht. Von mir liess er sich das wohl oder übel gefallen, aber andere Leute durften ihn nicht hochheben. Er fand dann ganz schnell heraus, dass er die beiden nur anzufauchen brauchte, dann bekamen sie Angst und liessen es sein. Zum Schluss fauchte er, wenn er sie nur sah. Aber das ging ja nicht, wir sollten ja alle friedlich zusammenleben. Also wurde Kater ausgeschimpft und den Kindern wurde erklärt, dass ein Tier kein Spielzeug wäre und wenn er nicht getragen werden wollte, dann müssten sie das akzeptieren. Von da an ging es dann besser.

… The kids had never lived with a cat and were excited about an animal in the house. But, they also wanted to stroke him constantly, and, even worse, wanted to pick him up all the time. My cate didn’t like that at all. He tolerated it when I picked him up, but other people where not allowed to do it. He quickly found out that he just needed to hiss at them, then they would get afraid and not go near him. In the end he hissed whenever he saw them. That was not acceptable, we all had to live together in peace. So I scolded the cat for hissing and explained to the boys that an animal wasn’t a toy, and if he didn’t want to be picked up, they had to accept that. From then on it went much better.

Mein Mann wollte ihn nicht im Bett haben, jedenfalls nicht auf seiner Seite. Aber Puri war ja gewohnt, mit mir zusammen zu schlafen, allerdings oben auf der Decke … 😉 … er hatte übrigens ein merkwürdiges Ritual, bevor er sich hinlegte. Er dreht sich mindestens fünfmal im Kreis, dann liess er sich mit den Rücken gegen meine Beine fallen und rutschte runter. Auf diese Weise war da keine Lücke für Kaltluft … 😉

… My husband didn’t want to have the cat in the bed, not on his side that is. Puri was used to sleep on my cover … 😉 … by the way, he had a strange ritual before lying down. He turned at least five times around himself, then he let himself fall against my legs and slid down. This way there wasn’t any gap for cold air … 😉

Na, aber wir waren bei der Bettkultur. Puri schlief also weiterhin bei mir, und morgens sprang er auf meiner Seite aus dem Bett, ging den ganzen Weg herum ums Bett – man sah dann seinen hochstehenden Schwanz wie ein Periskop – und zu meinem Mann und begrüsste ihn dort.

… But, we were talking about bed culture. Puri continued to sleep on my side of the bed, and in the morning he jumped down, walked all the way around the bed – I could see his upright tail like a periscope – to my husband and said good morning to him.

Ich fand Puri und meinen Mann oft zusammen. Wenn mein Mann sich aufs Sofa legte, kam früher oder später der Kater vorbei und legte sich zu seinen Füssen. Wenn er auf dem grossen Sessel, einem Erbstück von meiner Grossmutter sass und las, kam Puri und legte sich auf eine der Armlehnen oder auf die Rückenlehne hinter meinem Mann.

… I frequently found my husband and Puri together. When my husband lay on the sofa napping, Puri would sooner or later join him and sleep at his feet. When he sat on his big chair reading, an inheritance from my grandmother, Puri would come and lie down on one of the arm rests or behind my husband on the back.

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Da Puri ja bereits in jungen Jahren an vielen Orten gewesen war, hatten wir keine Schwierigkeiten, ihn während unserer Ferien bei anderen Leuten unterzubringen. Er war abwechselnd bei meinen Eltern oder bei verschiedenen Freundinnen. Aus den Erfahrungsberichten der Katersitter erfuhren wir, dass er anscheinend wusste, wann er nach draussen kommen konnte und wann nicht, denn in Etagenwohnungen versuchte er es nicht einmal.

… As Puri was used to be in different placed ever since I got him, we didn’t have any problem to let him stay with other people when we went on vacation. Sometimes he was at my parents’ place, sometimes with friends of mine. From the reports we got from the cat-sitters, we learned that he seemed to know, when he could go outside and when not, because he never tried it when he stayed with people in apartments on higher floors.

Meine Eltern hatte er voll im Griff. Wenn er auf dem Stuhl meines Vaters lag und mein Vater hatte die Frechheit, selber dort sitzen zu wollen, wurde er angefaucht. Mein Vater liess sich davon abschrecken. Daher versuchte Puri das auch mit meinem Mann, einmal und nie wieder, denn der schüttelte ihn einfach aus dem Sessel.   😉

… He had my parents completely under his paw. When he was sleeping on my father’s chair and my father had the audacity to want to sit there himself, he was hissed at. My father then didn’t dare to insist. Therefore Puri also tried that with my husband, one time and never again, because the latter just shook him from the chair.

Meine eine Freundin wohnte in einer Altbauwohnung im vierten Stock. Dort versuchte er auch nicht durch die Haustür wegzulaufen, aber eines Tages fand sie ihn auf dem Fenstergesims. Da blieb ihr fast das Herz stehen. Sie versuchte ruhig zu bleiben und rief ganz sanft nach ihm. Sie erzählte uns dann, dass er sich nur auf den Hinterpfoten stehend umdrehte und ganz lässig zurückkam. Wenn wir ihn dort abholten war er meistens um zwei Kilo schwerer, und man konnte ein Tablett auf seinem Rücken abstellen. Er hatte seinen eigenen Stuhl am Frühstückstisch, bitte sehr! Der Freund meiner Freundin war recht angetan von Puri, denn sie sammelte meistens körperlich oder geistig behinderte Katzen auf, was ich eigentlich rührend fand, aber er war froh, mal eine normale, intelligente Ausgabe im Haus zu haben.

… One of my friends lived in an old-style apartment on fourth floor. Puri never tried to get out by the entrance door, but one day she found him on the cornice outside a window. Her heart nearly stopped. She tried to stay calm and softly called him. She told us that he turned around, only standing on his hindlegs and slowly came back in. When we picked him up from there, he was usually 2 kilos heavier and one could place a tray on his back. He had his own chair at the breakfast table, I beg you! Her boyfriend loved our cat, because she usually picked up physically or psychologically challenged cats, which I actually found very sweet of her, but he was glad to have for once a normal, intelligent member of the species in the house.

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Meine andere Freundin wohnte im Erdgeschoss, und die Haustür führte in ein beschütztes Gartenareal. Puri wusste, dass er da raus konnte, aber meine Freundin traute sich nicht. Was war, wenn er weglief? Nachts lief Katerchen also in der Wohnung umher, sprang auf das Bett meiner Freudin, von da aus auf die Fensterbank, wieder zurück aufs Bett, runter vom Bett, raus aus dem Schlafzimmer und wieder von vorne. Das ging ihr natürlich schnell auf die Nerven und sie machte die Schlafzimmertür zu. Als sie dann morgens aufstand, hatte Katerle versucht, sich unter der Haustür rauszugraben. Den ganzen Teppichboden vor der Tür hatte er losgekratzt. Da gab meine Freundin nach und liess ihn nach draussen. Anscheinend führte er sich total zivilisiert auf, suchte keinen Streit mit den anderen Katzen, so als ob er wusste, dass dies nicht sein Revier war.

… My other friend lived on ground floor, and the door led to a protected garden space. Puri knew that he could go out there, but my friend didn’t dare to let him. What if he ran away? At night Kitty ran around in the apartment, jumped on my friend’s bed, from there onto the window sill, back onto the bed, out of the sleeping room and again from start. She very quickly got fed up with that and closed the door to her sleeping room. When she got up next morning, Puri had tried to dig himself out under the door. He had loosened all the carpet in front of the door. At that moment my friend gave up and let him go outside. He is said to have behaved perfectly civilized, didn’t pick fights with the other cats, as if he knew that this was not his turf.

Puri verweigerte auch nicht das Futter wenn wir wegfuhren, wie ich das von anderen Katzenbesitzern gehört hatte. Darüber war ich sehr froh, sonst hätten wir nie in Urlaub fahren können. Er war also ein voll und ganz angenehmer Lebensgefährte, das muss man sagen!

… Puri didn’t refuse to eat either, when we went on vacation, as I had heard from other cat owners. I was glad about that, otherwise we wouldn’t habe been able to travel at all. He was all in all a pleasant companion, I have to give him that!

Unsere erste Bleibe war ein Haus dicht am Roskildefjord in Frederikssund (übrigens eine sehr nette kleine Stadt mit einer aktiven Wikingergruppe, die sich ein kleines Dorf gebaut haben, sehenswert! Und die einmal im Jahr im Freien eine Wikingergeschichte aufführen).

… Our first house was close to Roskilde fjord in Frederikssund (by the way a very nice little town with an active Viking club, who have built themselves a little Viking village, worthwhile to visit! And once a year they organize an open-air play of an old Viking saga).

Ganz am Anfang gingen mein Mann und ich einmal in Richtung Fjord und Katerle kam mit. Lass ihn, dachte ich, er wird schon bei uns bleiben oder irgendwann zurückgehen. Aber ganz plötzlich wurde Puri klar, dass er seine Sicherheitsgrenze überschritten hatte und begann jämmerlich zu miauen. Wir versuchten ihn zu überreden mitzukommen, als das nicht klappte, nach Hause zu laufen. Aber er traute sich weder vor noch alleine zurück und war sicherlich überzeugt, dass es auch für uns gefährlich war weiterzugehen … 😉 … wir mussten tatsächlich mit ihm zurückgehen, ihn ins Haus sperren, und dann konnten wir spazieren gehen.

… Right at the beginning, my husband and I went for a walk towards the fjord one day, and kitty followed us. Let him, I thought, he either comes with us or goes back at a point. But suddenly Puri realized that he had crossed his safe space line and started to meow pitifully. We tried to convince him to continue with us, when that didn’t work to make him go home. But he didn’t dare neither to continue nor to return, and he surely was convinced that it was too dangerous for us as well to go any further … 😉 … we had to go back with him and lock him into the house. Then we could take our walk.

Einmal hatten die Jungs ihre Wasserpistolen mitgebracht. Stellt euch diese Szene vor, Katerchen streift im Garten umher, kleiner Junge mit Riesenwasserpistole kommt aus dem Haus, sichtet Kater … ich behaupte, dass ich seine Gedanken sehen konnte … und rief nur “Don’t even think about it!!!”  Er schaute mich mit unschuldigen Augen an “wiesoooo, was denn?” (Aber er grinste … 😉 )

… One day the boys had brought their water guns. Imagine the scene, kitty roams the garden, a little boy with a giant water pump-gun comes out of the house and his eyes fall on the cat … I allege that I could SEE his thoughts … and called out “Don’t even think about it!!!”  He looked at me with innocent eyes “whyyyyy, what do you mean?” (But he was grinning … 😉 )

Wir zogen dann noch einmal in Frederikssund um, weil der Besitzer des Hauses es verkaufen wollte, und wir fanden es nicht gut genug um es zu kaufen.

… We then moved within Frederikssund, because the owner of the house wanted to sell it, and we didn’t find it good enough to buy it.

Danach waren die Jungs älter und wir konnten endlich etwas weiter wegziehen (weiter weg von ihrer Mutter). Nach einem einmonatigen Aufenthalt in einem Sommerhaus in der Nähe von Jægerspris landeten wir dann in Brøndby Strand, einer Siedlung des sozialen Wohnungsbaus, denn zu der Zeit hatten wir nur ganz wenig Geld. Unsere Firma, die Sommerhäuser verkaufte, war wie so viele andere auch, pleite gegangen, und wir mussten die Gürtel enger schnallen. Dort durfte man keine Tiere halten. Wir mussten Puri also verstecken. Auf jeden Fall konnte er nicht nach draussen. In Brøndby Strand wohnten wir nur ein Jahr, nachdem unser Keller dreimal und unser Auto einmal aufgebrochen worden waren und man versucht hatte, mir auf dem Weg von der Bahn nach Hause meine Tasche aus der Hand zu reissen. Das war der letzte Tropfen.

… Later, when the boys were older, we could move a bit further away (from their mother). After one month in a summer cottage, we moved to Brøndby Strand into an apartment in a council housing complex. At that time, we didn’t have much money. Our company that sold summer cottages had gone bankrupt together with many others of the kind, and we had to tighten our belts. We were not allowed to have animals there, so we had to hide Puri. In any case he could not go out. In Brøndby Strand we only lived a year, after our cellar had been broken into three times and our car once, and after somebody had tried to snatch my bag from me, when I came home from work. That was the last drop.

Wir hatten dann Glück, dass wir relativ schnell das alte Mühlenhaus von Schloss Bregentved leihen konnten, dem Schloss wo Hans Christian Andersen angeblich “das hässliche Entlein” geschrieben hat. Das war sehr idyllisch und dort legte ich meinen ersten richtigen Garten an. In Bregentved durfte Katerchen auch nicht nach draussen, weil der gute Graf Moltke (der Besitzer von Bregentved) in der Nähe des Hauses Fasanen aufzog, damit sie später abgeschossen werden konnten. Er wollte nicht, dass seine Fasane durch Katzen gestresst würden. Wie rücksichtsvoll!
Wir versuchten daher, Puri an eine Leine zu gewöhnen, so eine mit Riemen um die Beine herum.
Was war seine Reaktion darauf? Er legte sich auf den Rücken und weigerte sich ganz einfach zu gehen. 😀

… We were lucky that we relatively quickly could move into the old mill house of castle Bregentved, the castle where Hans Christian Andersen allegedly wrote his fairytale “the ugly duckling”. It was a very idyllic place, and there I shaped my first garden. In Bregentved, Puri wasn’t allowed to go out either, because the good count Moltke (owner of Bregentved) was breeding pheasants near our house so that they could be shot down later on. He didn’t want his pheasants to be stressed by roaming cats. How considerate!
We, therefore, tried to get Puri used to a leash, one that went through and around the forelegs. What was his reaction on that? He lay on his back and simply refused to walk.  😀

Dort in Bregentved starb Puri dann, stolze 16 Jahre alt. Wir begruben ihn im Garten unter einem Baum. Das Leben mit ihm war schön und nie langweilig! (Ich hätte nichts dagegen, wenn das auf meinem Grabstein zu stehen käme … 😉)

… In Bregentwed Puri died, proud 16 years old. We buried him in the garden, under a tree. Life with him was great and never boring! (I wouldn’t mind to have that written on my gravestone … 😉)

 

 

 

Neue Gäste am Futterbrett … … New guests at the bird feeder

Das wollte ich eigentlich unter ”Schlagzeilen” posten, aber es begab sich, dass es mir gelang eine ganze Menge Fotos zu machen, bevor die hippeligen Biester wieder auf und davon waren.

… I first wanted to publish this under “Headlines”, but it so happened that I managed to take quite a few pictures, before the jittery little beasties were gone again.

Die Buchfinken und Grünfinken sind jetzt feste Gäste, wobei die Grünfinken die frechsten sind und alle wegjagen (oder es versuchen). Den Spatzen ist das egal, denn die haben herausgefunden, dass einiges vom Futter durch die Ritzen unter die Terrasse fällt, und sie trauen sich dahin zu gehen. Die Grünfinken trauen sich nicht, ätsch, bätsch!

… The chaffinches and the greenfinches are regulars now, of which the greenfinches are the cheekiest, who chase all the others away (or try to). The sparrows are unimpressed, because they have found out that some of the food falls through the gaps and under the terrace, and they dare to go there. The greenfinches don’t dare, nyah, nyah, nyah!

Links ein Buchfing, rechts ein Grünfink, jeweils mit Frau Erlenzeisig, ein ganzes Stück kleiner als die Finken.  ... to the left a chaffinch, to the right a greenfinch, both with Mrs siskin. She is quite a bit smaller than the finches.

Aber ein ganz besonderer Gast zusammen mit ebendieser seiner besseren Hälfte war Herr Erlenzeisig.

… But a very special guest together with her above, his wee wifey, was Mr siskin.

 

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Meine Fotos sind nicht so grossartig, denn ich hatte keine Zeit mein anderes Objektiv zu holen, und die Vögel liessen mich nicht so dicht herankommen, aber immerhin sind es meine eigenen, nicht wahr? 😉

… My fotos are not very splendid, as I didn’t have any time to get my other lens, and the birds didn’t let me come very close, but at least they are my own, right? 

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag!                          … Have a nice day!