Das pressiert jetzt gerade …

Umweltinstitut

Erde an Bundestag: Klimaschutz jetzt!

Die Wissenschaft ist sich einig: Wenn wir die Klimakrise noch eingrenzen wollen, müssen wir jetzt das Ruder herumreißen. Doch obwohl sich die Bundesrepublik mit dem Pariser Abkommen dazu verpflichtet hat, die globale Erwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, reichen die dafür beschlossenen Maßnahmen vorne und hinten nicht.

Seit Monaten demonstrieren deshalb jeden Freitag SchülerInnen und Studierende der Bewegung Fridays for Future für den Klimaschutz. Jetzt haben sie einen Katalog mit sechs konkreten Forderungen an die deutsche Politik aufgestellt. Bitte unterstützen Sie die Jugendlichen in ihrem Kampf um ihre Zukunft: Rufen Sie jetzt die Abgeordneten Ihres Wahlkreises dazu auf, sich hinter die Forderungen von Fridays for Future zu stellen!

Hier mitmachen

 

(Es sieht leider so aus, als ob ich mit einer dänischen Postleitzahl nicht teilnehmen kann. Ich habe versucht, eine von Flensburg einzugeben, aber da kam keine Bestätigungsmail. Ich nehme an, weil die Postleitzahl nicht mit meinen persönlichen Daten übereinstimmt, die sie von mir haben.)

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Das pressiert jetzt gerade … Vom Winde verweht: Pestizide – das Ergebnis einer Untersuchung

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Das geht wieder einmal uns alle an, denn sogar in Schulräumen (Dänemark) hat man Pestizidrückstände gefunden! Die hier vorliegende Untersuchung prüfte nach, wie weit Pestizide sich wirklich durch den Wind verbreiten. Sie wurde zwar in Tirol vorgenommen, aber überall dort, wo Ackergifte verwendet werden bestehen die gleichen Probleme.

 

Pestizide in der Luft – Untersuchung in Südtirol

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

jetzt haben wir es schwarz auf weiß: Pestizide aus der Landwirtschaft bleiben nicht nur dort, wo sie eingesetzt werden. Auch wenn uns die Chemieindustrie und Behörden das gerne weismachen wollen. Die Ackergifte verbreiten sich unkontrolliert durch die Luft – teilweise sogar über viele Kilometer hinweg.

Sieben Monate lang haben wir an vier Standorten im Vinschgau (Südtirol) alle drei Wochen Luftproben genommen und auf Pestizidrückstände untersucht. Das Ergebnis ist erschreckend: Von Mitte März bis Ende August ist die Luft ununterbrochen belastet. Wir konnten in dieser Zeit immer mehrere Mittel nachweisen, die sich gegenseitig beeinflussen können. Sechs Gifte fanden wir sogar noch auf mehr als 1.600 Höhenmetern in einem Seitental.

Besonders brisant: Bei fünf dieser Stoffe behauptet die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, dass sie nicht in die Luft übergehen und sich dort schnell zersetzen würden. Das ist offensichtlich falsch. Die Behörde arbeitet mit unrealistischen Annahmen – zum Schaden unserer Gesundheit und unserer Umwelt.

Mit dieser Untersuchung haben wir Pionierarbeit geleistet. Es gibt keine andere Veröffentlichung, die die Verbreitung von Pestiziden durch die Luft im Zeitverlauf so genau nachzeichnet. Entsprechend groß war das Echo, das wir damit hervorgerufen haben. In Italien, Deutschland, Österreich und der Schweiz wurde über unsere Ergebnisse berichtet. Der Südtiroler Landesrat für Landwirtschaft diskutierte am Dienstag zur besten Sendezeit live mit unserem Referenten Karl Bär im Südtiroler Fernsehen.

Unsere Untersuchung hat nicht nur die Diskussion um Pestizide im Apfelanbau neu entfacht. Wir konnten auch zeigen, dass es bisher keinen wirksamen Schutz vor Pestizidabdrift gibt. Die einzige Möglichkeit, die Verbreitung der Spritzmittel durch die Luft zu verhindern ist es, keine Ackergifte zu verwenden!

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Das pressiert jetzt gerade …

Umweltinstitut

Neue Insektengifte: Weitere Zulassung erteilt

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

wenn das Insektensterben in diesem Tempo weitergeht, könnte es in 100 Jahren keine Bienen, Hummeln oder andere Insekten mehr geben. Zu diesem erschreckenden Ergebnis kam eine aktuelle Studie. Doch für die Bundesregierung ist diese dramatische Entwicklung scheinbar noch immer kein Grund, aktiv zu werden. Ganz im Gegenteil: Neue, für Bestäuber schädliche Pestizide werden von den Behörden zugelassen!

Vor wenigen Wochen kam das sulfoxaflorhaltige Gift „Closer“ auf den Markt, allerdings mit starken Auflagen und beschränkt auf den Einsatz im Gewächshaus. Nun folgte eine Genehmigung für ein Insektizid mit dem Wirkstoff Flupyradifuron. Dieser ist ebenfalls gefährlich für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge, darf künftig aber sogar in Haus- und Kleingärten eingesetzt werden!

Als Begründung führt die zuständige Behörde an, dass das Insektengift als kleines Stäbchen direkt in die Erde gesteckt wird und deshalb unbedenklich für Bienen und andere Nützlinge sei. Wenn die Wurzeln den Wirkstoff allerdings aufnehmen, wird er in der ganzen Pflanze verteilt. So landet das Gift auch in den Blüten und damit in Pollen und Nektar, die von Bestäubern gesammelt werden.

Mit einer Online-Aktion fordern wir deshalb von Umweltministerin Schulze und Agrarministerin Klöckner, den neuen Insektengiften die Zulassung zu verweigern und bereits erteilte Genehmigungen umgehend zurückzuziehen. Schon fast 450.000 UnterstützerInnen haben sich unserem gemeinsamen Appell mit Campact angeschlossen. Helfen Sie uns, noch viele weitere Menschen zu erreichen, indem Sie die Aktion jetzt mit Ihren FreundInnen und Bekannten teilen.

 

[Das erinnert mich an eine Ärztin, die mir erklärte, dass Kortison nicht ins Blut gelangt, wenn man es inhaliert, das bleibt dann in der Lunge … :-D]

Mal was Positives …

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Dieses Ereignis ist zwar schon einige Zeit her, zeigt aber, dass sich mit Solidarität eine Menge erreichen lässt. Das zeigt sich auch bei den Lebensmitteln. Wenn die Leute den Dreck mit Chemie und Geschmacksverstärkern nicht mehr haben wollen, stellen sich auch die grossen Firmen wohl oder übel langsam darauf ein.

 

„Mit Widerstand und Wissenschaft gegen die Atomgefahr

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

gemeinsam mit 100.000 Menschen haben wir Ostern 1986 gegen die atomare Wiederaufbereitungsanlage demonstriert, die in Wackersdorf gebaut werden sollte. Der damalige bayerische Ministerpräsident Franz Josef Strauß wollte uns weismachen, die Anlage sei nicht gefährlicher „als eine Fahrradspeichenfabrik“. Doch wir ließen uns nicht für dumm verkaufen – und gaben nicht auf. Drei Jahre später hatten unsere Proteste den Energieproduzenten VEBA (heute E.ON) mürbegemacht. Die Firma blies das Projekt ab.“

Mehr könnt ihr hier lesen.

 

Das pressiert jetzt gerade: Demo in Berlin am 19. Januar

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Entscheidungsjahr 2019: Wir gehen auf die Straße!

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

unser Agrarsystem steckt in der Krise. Der Klimawandel, der Verlust an Biodiversität und fruchtbaren Böden, die Aneignung von Land und Saatgut durch immer weniger Konzerne – so kann es nicht weitergehen. Im Jahr 2019 stehen ganz konkrete, wichtige Entscheidungen an:

  • Die EU reformiert ihre Agrarsubventionen. Wird weiterhin lediglich Grundbesitz belohnt oder wird eine Landwirtschaft unterstützt, die wirklich etwas für den Schutz fruchtbarer Böden, des Klimas und der Artenvielfalt tut?
  • Die Industrie drängt darauf, das Gentechnikrecht aufzuschnüren. Sie will neue, noch mächtigere Gentechnologien unreguliert vermarkten. Finden wir schon bald Genfood ohne Kennzeichnung in den Supermärkten und auf den Feldern?
  • Deutschen Behörden liegen dutzende Anträge für Spritzmittel mit Glyphosat und neuen Insektengiften vor. Wie lange werden wir, die Insekten und unsere Böden noch mit diesen Chemikalien vergiftet?

Wie die Entscheidungen ausfallen, hängt auch davon ab, ob wir uns einmischen. Deshalb beginnen wir das Entscheidungsjahr 2019 mit einer großen Demo. Unter dem Motto „Wir haben es satt!“ demonstrieren wir am Samstag, 19. Januar in Berlin für die Agrarwende.

Wir haben es satt! – Demo in Berlin

Infomaterial und Infos zur Anreise mit Bussen aus ganz Deutschland finden Sie auf der Demo-Seite. Das Umweltinstitut ist mit einem Stand direkt am Kundgebungsort vertreten.

Auftakt: 12 Uhr, Brandenburger Tor, Berlin

Hier kommt ihr zur Demo-Seite

 

Das pressiert jetzt gerade …

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So eine Abschmiere! Wer da wohl alles „geschmiert“ worden ist für positive Gutachten. Ich finde das ziemlich verachtenswert, sich den Bevölkerungen der EU-Mitgliederstaaten gegenüber so zu verhalten. Diese Leute werden von den Steuergeldern der Bürger bezahlt, aber wahrscheinlich bezahlen Giganten wie Monsanto wesentlich besser.

Es geht um Pestizid-Gutachten, bei denen man seitenweise vom Antragsteller selber abgeschrieben hat. Es besteht jetzt Zweifel daran, inwiefern man die Stoffe überhaupt untersucht hat. Es erstaunt mich immer wieder, dass die Leute, die sowas machen glauben, dass es sie und ihre Familien nicht betrifft. Die essen wahrscheinlich ökologisch und trinken Quellwasser, aber irgendwann ist es damit auch vorbei, wenn sie so weitermachen.

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