Rosenportrait

Meine schöne rote Rose „Victor Hugo“ blüht seit drei Jahren zum ersten Mal. Ich hatte sie letzten Sommer in Kruså aus der „Wüste“ gerettet und in einen Topf gepflanzt. Das scheint ihr gut zu gefallen. Diese Rose wird nicht so gross, aber die Blüten!!!! Und der Duft ist der reine Wahnsinn!!

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Hier die einzige meiner 4 Klematis, die dieses Jahr geblüht hat. Die anderen müssen sich wohl erst einmal daran gewöhnen im Topf zu stehen. Vielleicht brauchen die alle mal Dünger.

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Und meine Pflanzen rechts und links von der Eingangstür. Das tröstet ein bisschen.

 

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende. Bei uns soll es morgen den ganzen Tag regnen, und wir wollten mit Familie Meermond grillen … 😦

Entspannung der Lage?

Gestern Morgen wurde noch einmal eine kleine Portion Holz „nachgelegt“:

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Aber gleichzeitig kamen Leute, um am Abwasserabfluss eine Art Siphon anzubringen, damit bei bestimmten Windrichtungen nicht Kloakgeruch herrscht. Deshalb hatten wir nämlich unseren Sitzplatz verlegt, weil da Kloakgeruch aus den Deckeln und dem Keller kam, wenn der Wind in das Abflussroh blies. Das Abwasser wird in einem breiten Flexrohr unterirdisch in einen Graben hinter dem Waldstück geleitet und endet dann letztendlich in dem Teich, den man vom Grillplatz aus sehen kann. Aber nicht das aus der Toilette, das fliesst in einen Septiktank.

Ausserdem sind der Hauswirt und ein Mann dabei, den Sockel an der Stelle zu reparieren, wo das Wasser in den Keller kommt. Da wird sich die nagelneue Pellet-Heizung freuen, die seit Ende Februar im Wasser gestanden hat. Er klingelte an, um Bescheid zu sagen, dass er jetzt am Sockel arbeite und dass sie auf die Pflanzen achtgeben würden (!!!) und weil er Wasser brauchte, um die Mauer abzuspülen. Der erste Blick in die Augen war nicht sehr freundlich, aber dann führten wir uns beide musterhaft auf.  Ich fragte ihn sogar, ob ich die Tomaten entfernen sollte, um guten Willen zu zeigen. Seid ihr nicht stolz auf mich???  😉  😀

Ich weiss nicht, was in ihn gefahren ist, aber ich bin froh, wenn sich die Situation auf diese Weise entschärft. Vielleicht hat er Einsichten gehabt? Vielleicht will er es nicht auf sich sitzen lassen, dass mein Mann ihn unzuverlässig genannt hat? Wie dem auch sei, die neuen Mieter werden es besser haben. Zumindest mit der Bausubstanz. Ich bin nicht sicher, dass er das mit der Kränkung des Privatfriedens begreift.

Und hier noch etwas Schönes:

Drinnen:

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Die fünf priviligierten Oleanderpflänzchen (plus Geranienableger, der sich gerade auf eine neue Blüte vorbereitet) …

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… und die zehn anderen. Ich habe einfach noch nicht so viele weisse Übertöpfe, aber das mache ich noch. Der oberste kleine Oleander ist eine Art Halbalbino, wie der Bärlauch in Trelde.

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Die Malta-Pflanze wächst enorm, trotzdem ich den Haupttrieb bereits beschnitten habe. Der gelbe Klee steht trocken in der Speisekammer. Wenn ich den wieder anfange zu giessen, müssten sich eigentlich aus den Knöllchen, die er abgeworfen hat, neue Pflanzen bilden. Wir werden sehen …

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Hier eine aparte Kletterpflanze. Ich weiss nicht, wie sie heisst. Die dickfleischigen, herzförmigen Blättchen sind ungefähr daumennagelgross. Und dann bekommt sie diese kleinen lila Blüten, die wie Laternchen aussehen.

Draussen:

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Hier stehen jetzt alle meine Rhodos. Sie sehen schön gesund aus. Kleinere Stauden habe ich einfach mit in die Kübel gestellt. Der Trailer steht dort als Windschutz. Ich grabe das meiste schon aus und fülle die Löcher auf, denn dann kann sich das Gras bis zu unserem Auszug wieder erholen.

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Die Osttreppe. Das Beet davor ist dabei sich zu etablieren. Die Stockrosen waren eigentlich dazu gedacht, die Treppe zu verdecken, aber ich nehme sie alle mit, auch die Lupinen (nicht mit im Bild).

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Unsere Tomaten sind alle am Blühen. Die Früchte werden sicherlich alle gleichzeitig im August reif sein … 😀

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Zwischen all den blauen Glockenblumen hat sich bisher nur eine einzige weisse gezeigt. Die Pflanze werde ich mitnehmen. Von den blauen habe ich eine Menge in anderen Blumentöpfen (sie sähen sich überall hin). Ich finde sie wunderschön! Sie blühen ziemlich lange und halten sich auch gut in der Vase.

So, das war’s für heute. Ich wollte eigentlich gestern schon posten, aber mir ging es nicht so gut. Gestern Mittag hatte ich auf einmal 38 Fieber! Die Medizin ist auch ein echter Hammer und macht mich müde, aber sie scheint zu wirken, denn das Borreliose-Erythem ist fast weg. Noch fünf Tage Antibiotikum und dann bin ich wieder „frisk som en havørn“, wie man hier sagt (fit wie ein Seeadler).

Ich wünsche euch allen eine schöne Woche. (Am Donnerstag soll es bei uns Sturm, Regen und Gewitter geben, mal sehen … es kommt ja nicht immer so, wie sie es vorhersagen … 😉   )

 

 

 

Abbruchszenen

Ich habe kurz einmal abgelichtet, was heute passiert ist. Gestern Vormittag kam ja unser gemütlicher Hauswirt laut hupend auf den Hof gefahren und rief uns zu: „Na, seid ihr frisch? Morgen kommen die Arbeiter, ihr entfernt wohl besser eure Sachen aus dem Stall und der Garage!“  So lieben wir es! Er wollte uns ‚rechtzeitig‘ Bescheid sagen, aber der Begriff ist wohl auch relativ. Zum Glück war ich damals bereits skeptisch und habe schon vor vier Wochen damit angefangen, so nach und nach alles rauszuholen. Das wäre sonst ganz schön hektisch geworden.

Als wir heute Morgen zur ersten Hausbesichtigung (Løgstør) losfuhren, so gegen 09.00 Uhr, waren weder Arbeiter noch Container gekommen. Als wir so gegen 13.00 Uhr wiederkamen, war der Container immer noch nicht da, aber die Arbeiter hatten angefangen. Später kamen noch mehr Maschinen (und der Container für den Abfall), so dass insgesamt vier grosse Maschinen im Einsatz waren. Der Traktor hat so einen starken Gabelgriff, damit packt man eine Dachplatte, dreht die hin und her, und dann bricht sie ab. Die Jungs haben ja erst so gegen 14.00 Uhr losgelegt und so gegen 18.00 Uhr wieder aufgehört, aber ich finde, dass sie ganz gut was geschafft haben in der Zeit. Zwischendurch waren wir bei der zweiten Hausbesichtigung in Gærum, in der Nähe von Frederikshavn. Es wurde dann Løgstør, eine sehr nette kleinere Hafenstadt am Limfjord. Wir haben nicht lange gefackelt, denn die guten Häuser sind sehr schnell vergriffen. Der Hauswirt wirkte wesentlich mehr professionell. Stellt euch vor, er besucht regelmässig Kurse der Vermietervereinigung, um sich über die Gesetzgebung auf dem Laufenden zu halten. Hat man so was schon gehört?  😉

Der Sohn unseres jetzigen Hauswirts war auch beim Abreissen dabei. So ein wohlerzogener, höflicher junger Mann. Der muss bei der Mutter aufgewachsen sein … 😉

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Und hier noch was Schönes:

Harkness-Rose ‚Jacqueline du Pre‘ (wenn die Blüte sich frisch öffnet, sind die Staubgefässe goldgelb; später färben sie sich dann immer dunkler rot):

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Und hier eine der ‚geretteten‘ Rosen, wo ich das dicke Unkraut- und Graspolster abgegraben habe:

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So hätte die ganze Südfront aussehen können, wenn sich ‚Ihr wisst schon wer‘ nicht eingemischt hätte. Das ist eine wunderschöne kleine Rose, finde ich.

Und hier meine letzten vier überlebenden Kaffeebäumchen von 11. Die bekam ich von meinem Vetter. Elf Pflanzen waren in einen kleinen Kaffeebecher gepflanzt. Das Umpflanzen haben dann diese vier überlebt. Die Idee mit den Konservendosen stammt von AnDi Schlemmerbalkon, meine ich.

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Das war’s für heute. Ich wünsche euch allen eine gute Nacht!

(Mir ist ganz elend, ich glaube ich bin langsam zu alt für so viel Aufregung … 😉  )

 

Zwischenmeldung …

… Oslo Teile 3 und 4 stehen aus, ich weiss, und Italien habe ich schon seit längerem fertig geschrieben, aber die Fotos auszusortieren und zu behandeln ist eine Monsteraufgabe …

In Kopenhagen habe ich gar nicht fotografiert, es war so warm und da waren so viele Menschen, Hilfe!!!! Ich gebürtige Hamburgerin bin ein richtiges Landei geworden … 😉

Daher bekommt ihr hier noch einmal ein paar Eindrücke vom Garten …

Erst einmal Tomaten, die MUSSTEN raus. Eine liebe Freundin hat mir geholfen, die Maurerbaljen zu beschützen, u. a. mit einer Glasscheibe von der Ruine. Das sind ganz dicke Scheiben, auf jeden Fall doppeltes Glas, und das lässt er da so rumstehen …

 

Ein neues Apfelbaumabenteuer? Wieder einmal Pink Lady. Der Kern mit der langen Wurzel war bereits im Apfel gekeimt:

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Maltapflanzen; der rote Klee wuchert, und ich erwäge ihn nach draussen zu pflanzen. Die Ich-weiss-nicht-was-es-ist-Pflanze wächst und wächst, aber ich habe immer noch nicht herausgefunden, was es ist. Die Oleander haben gekeimt, wie gesagt das erste Mal, dass es mir gelungen ist. 15 Stück habe ich gezählt:

 

Einige Blüten, u. a. von Steingartenpflanzen, aber der Steingarten ist ja noch nicht fertig. Ich habe eine Schale gemacht mit Lavasteinen, die ich aus Tenerife habe mitgehen lassen:

 

Und ein paar Eindrücke von dem Blütenteppichwaldstück, wo im Moment die Waldhyazinthen in blau, rosa und weiss vorherrschen, sowie die Riesenmaiglöckchen und überall stehen diese wunderbaren, grossblütigen Vergissmeinnicht; ich habe am Grillplatz eine einzige weissblühende Pflanze entdeckt. Die weissen Sterne kenne ich leider nicht; vielleicht wisst ihr was das ist?

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

Ich habe leider erst ab nächste Woche Dienstag wieder Zeit zu bloggen. Ich werde mich bemühen, dass es eine Oslo-Folge wird. Die Bilder sind schon ausgesucht, sie müssen „nur noch“ behandelt (verkleinerpixelt) werden.

Ich wünsche euch allen eine schöne, sonnige Woche!

Neues vom Garten

Wie ihr auf den Übersichtsfotos sehen könnt, sind die Bäume hier noch nicht richtig belaubt. Die Birken und Buchen sowie der Weissdorn sind wohl am längsten. Nach den letzten paar warmen Sonnentagen haben sogar die Schlehenbüsche und die Kastanien angefangen, die Blattknospen zu öffen. Die Eichen sind immer noch ziemlich kahl.

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Mein Arbeitsplatz ist etwas grösser geworden …

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… die „Terrasse“ ist nach unten auf das Fussballfeld gewandert … (das andere Gebilde verrate ich noch nicht …)

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… die Ferkelwaage hat ihren Platz im Garten gefunden … (ich muss sie nur noch mit Holzschutzmittel anmalen)

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… die kleine Sitzgruppe ist auch umgezogen …

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… ein paar Stockrosen haben gekeimt, trotz der anhaltenden Kälte … (jetzt wieder, von 22 auf 9 Grad)

 

… ein paar Tulpen blühen, ausser der lilafarbenen alles Wildtulpen … (die lilafarbene duftet stark und lecker nach Nelken und Vanille)

… und noch ein paar Blümchen im Wind …

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… mein vierjähriger Apfelbaum aus Royal-Gala-Samen, den ich vor dem Umzug stark beschnitten habe … (ich muss Wachs zum Versiegeln kaufen, damit ich das dumme Plastik endlich entfernen kann; die eine „Pink Lady“ von hier: https://wordpress.com/post/birgitdiestarkeblog.wordpress.com/662  lebt übrigens immer noch, und ich habe ihn, den Baum, ausgeplanzt)

… meine beiden Mirabellen-Stecklinge, die anscheinend beide leben, obwohl die kleinere fast keine wurzeln mitbekommen hat.

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… ein Kleiner Beerenbusch, der schon blüht … (dies ist eine schwarze Johannisbeere; von den 9, die ich mitgenommen habe sind allerdings nur 6 Büsche; 3 haben sich als Kirschbäume entpuppt, ich weiss nicht ob das Zierkirschen oder Esskirschen sind, daher lasse ich sie erst einmal stehen; ansonsten sind da 2 schwarze und 3 rote Johannisbeerbüsche und ein Stachelbeerbusch)

Die Rosen kommen mit neuen Trieben von unten.

Und hier noch einmal Tomaten und die Malta-Pflanze, was auch immer es ist:

In den vier Tagen, an denen wir in Mariager waren, sind die Tomaten bis zur ersten Fenstersprosse gewachsen. Sie müssen jetzt wirklich raus. Wenn es nur nicht so kalt und stürmisch wäre … 😦    Als wir nach Hause kamen, war das kleine Plastikgewächshaus weg. Ich fand es auf meinen grossen Iris. Zum Glück hatte ich die Front hochgerollt und es war mit der Öffnung nach unten gelandet, sonst wären die alle platt gewesen.

Fünf von den 19 Tomatenpflanzen sehen etwas anders aus. Sie sind nicht nur wesentlich kleiner, sonder auch dunkler in der Blattfarbe. Auch die Form der Blätter ist etwas anders. Wir sind gespannt!

Das war’s erst einmal wieder aus dem hohen Norden. Ich wünsche euch allen eine schöne Woche!