Echt jetzt?

Ich wollte eigentlich nur eben zu einer Lupine und verwelkte Blätter abschneiden … und plötzlich war ich mit einem Bein bis zum Knie in einem Loch. Wie gut, dass es nicht tiefer war!

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Das Loch geht weiter nach links an der Betonkante vorbei, etwa in Oberschenkeldicke, meine Oberschenkel, die sind etwas dicker … 😉

Ich habe daher auch gleich erst einmal meine Schale entfernt, damit die nicht auch noch abstürzt.

Al-les ma-ro-de! Der Abschied wird mir immer leichter. Anfangs hatte ich immer noch Bedauern wegen des Ausblicks vom Schlafzimmerfenster aus, aber jetzt nicht mehr.

Morgen holen wir die Schlüssel für das Neue Haus. Der Hauswirt dort ist eifrig am werkeln, ich bin gespannt.

Ich wünsche euch allen noch eine schöne Restwoche!

 

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Garten oder vielleicht besser Pflanzen im August

Heute ist Miesepeterwetter bei uns. Seit gestern Abend, da hatten wir Sturzregen, heute pieselt es  durchgehend. Daher möchte ich ein paar Blümchen im Wind zeigen, denn das hebt die Laune, jedenfalls bei mir … 🙂

Ich gehe mit euch einmal ums Haus herum, von der Haustür aus nach rechts und um die Ecke.

Meine Rudbeckia, so „cool“, dass die im Container anfangen zu blühen:

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„Gartenidyll mit Leiter“

Meine kleine Lärche mit mehr. Die Geranien mochten und mögen den vielen Regen nicht und haben angefangen zu schimmeln.

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Hier meine Neuerwerbung, eine Neuzüchtung Cosmea (Schmuckkörbchen), erstaunlich: sie duftet!

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Eine prachtvolle Pflanze. Aber was sehe ich da? Ein lila Fleck!

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Eine Prairiemalve hat sich in den Topf verirrt und blüht sogar!

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Portrait. Da sind noch so viele Knospen! Ganz am Anfang sind die Blüten etwas dunkler und werden dann heller.

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Gartenidyll mit Dachgepäckträger … 😉 … und meine kleine blaue Azalee blüht. Das macht sie jedes Jahr, im Sommer muss sie noch ein bisschen …

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Die Impatiens im Apfelbaumtopf fühlen sich besonders wohl.

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Meine Rosmarinstecklinge. Mein grosser war am Abnippeln gewesen, und da habe ich versucht, die am besten aussehenden Spitzen abzuschneiden und in die Erde zu stecken. Nicht alle haben überlebt, aber so 8-9 schon, und es kommen Wurzeln unten aus dem Topf, sie leben also wirklich. Da bin ich sehr froh drüber, denn es handelt sich hier um eine besonders schmackhafte Sorte.

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Mein prachtvoller Jiaogulan! (nach dreimaligem totalen Abfrass durch Schnecken oder habe ich das bereits erwähnt?  😉  ) Apropos Stecklinge: ich haben einen abgebrochenen Zweig in eine Vase gesteckt, um die Blätter zu retten. Die sind dann gar nicht gewachsen, aber statt dessen kamen Wurzeln!

Wie sagt man auf Deutsch zu solchen Pflanzen? Tough, auf Dänisch sej, ja jetzt erinnere ich mich: zäh!

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Alle meine Rosen. Sie sehen nicht mehr so toll aus, haben alle etwas schwarze Flecken an den Blättern. Ausser meiner einen Kletterrose „Dublin Bay“, die fängt jetzt an auszutreiben und fühlt sich wohl im Container.

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Eine weitere Rose hat sich durch Blühen identifiziert „Adriana“. Normalerweise sehr schön, im Moment etwas mickerig, aber Hautsache sie überlebt. Sie duftet wunderbar. Für Adriana muss man geduldig sein, denn sie macht alles langsam, aber es lohnt sich. Jetzt ist da nur noch eine Rose nicht identifiziert.

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Mein Lupinen-Beet. Bis auf zwei mit Blüten/Knospen ist jetzt alles ausgegraben. Auch Cosmea habe überall ein wenig ausgesäht.

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So ein schönes Blau, die nehme ich natürlich mit!

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Oben links meine marokkanische Minze, daneben Iris, die ich aus dem Wald geklaut habe, denn die waren völlig runtergetrampelt. In dem anderen Topf sind Veronika und Salbei, die haben beide sehr schön geblüht.

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Hier habe ich Wildblumen ausgesäht. Eine kleine Version der Nachtkerze rechts und links unten die zarten Blätter sind, wenn ich Glück habe, wilde Glockenblumen.

 

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Das lange Beet an der Ostseite mit der einen blühenden Stockrose. Nur eine? Aber nein, siehe hier:

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Unverhofft … eine schöne dunkelrote. Da ist noch eine dritte mit Knospen. Auch hier ist fast alles ausgegraben. Die blühenden grabe ich erst ganz zum Schluss aus.

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Einer meiner drei überlebenden Schmetterlingsbüsche. Eigentlich vier, denn einer ist im Topf mit der japanischen Mispel, die drinnen steht. Der hat es nicht nach draussen geschafft.  😉

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Von der anderen Seite fotografiert. Den Rhodos geht es gut.

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Farbfleck aus Calendula und italienischer Margarite (sie hat kleinere Blüten als die „normale“, wächst auch kompakter, nicht so schlaksig), die zum zweiten Mal blüht mit etwas kleineren Blüten als beim ersten Mal. Sie säht sich selber weiter.

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Einige wenige Prairiemalven haben die Giftattacke an der Südseite überlebt. Ich hätte sie gerne ausgegraben, aber die mögen das so gar nicht, so dass ich es nicht übers Herz gebracht habe, wo sie doch so schön blühen. Ich habe ja welche und ausserdem habe ich auch noch Samen. Die dunklen Flecken sind Hummeln.

Und dann, oh Wunder, doch ein Pfauenauge, der einzige dieses Jahr. Im Wald haben wir welche gesehen, aber im Garten war dies der erste:

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Er hat überall ein wenig genascht. Von der Fächerblume fanden wir übrigens eine winzige Wildversion hinter den Dünen bei Tornby.

Und zum Abschluss ein einsamer Admiral. Das sind bei uns die Spätsommerschmetterlinge; die Pfauenaugen kommen normalerweise im Frühsommer.

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Zum Wochenende Blumen …

… als keinen Abschiedsgruss an die Sonne!  (??)  Hoffentlich noch nicht, aber wir brauchen den Regen. Die Waldhimbeeren sind so winzig, dass es sich gar nicht lohnt, sie zu pflücken.

Hier einige Eindrücke, „vom Garten“ kann ich ja nicht mehr sagen, der ist ja aufgelöst.

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Mein Südfenster, der Philodendron ist förmlich am Explodieren …

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Meine Cherrytomaten sind ein Kapitel für sich. Ich habe vom Gewächshaus das Plastik entfernt, weil die Pflanzen ausbrechen wollten. Im ersten Moment sahen die Spitzen recht kläglich aus, aber sie haben sich schnell wieder erholt. Sie stehen natürlich viel zu dicht, aber Blüten haben sie genug und Früchte auch. Sieht fast aus als ob sie angreifen wollen.  😉

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Als ich sie ausgesäht hatte, hatte ich ja den Eindruck, dass die Samen zwei verschiedene Sorten ergeben haben. Das bestätigt sich jetzt an den Früchten:

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Hellgrün und einfarbig. Diese werden sich wohl demnächst rot färben.

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Zweifarbig grün, etwas dunkel geflammt an der Stengelseite.

Ich schätze der August wird tomatenreich werden. Wir freuen uns schon darauf. Ich kann die Pflanzen nämlich nicht mitnehmen, einen Umzug überleben sie nicht. Aber vielleicht versuche ich es doch, hmmm , ich bin doch unverbesserlich …

Ich wünsche euch allen ein wunderschönes Wochenende!

Rosenportrait

Meine schöne rote Rose „Victor Hugo“ blüht seit drei Jahren zum ersten Mal. Ich hatte sie letzten Sommer in Kruså aus der „Wüste“ gerettet und in einen Topf gepflanzt. Das scheint ihr gut zu gefallen. Diese Rose wird nicht so gross, aber die Blüten!!!! Und der Duft ist der reine Wahnsinn!!

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Hier die einzige meiner 4 Klematis, die dieses Jahr geblüht hat. Die anderen müssen sich wohl erst einmal daran gewöhnen im Topf zu stehen. Vielleicht brauchen die alle mal Dünger.

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Und meine Pflanzen rechts und links von der Eingangstür. Das tröstet ein bisschen.

 

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende. Bei uns soll es morgen den ganzen Tag regnen, und wir wollten mit Familie Meermond grillen … 😦

Entspannung der Lage?

Gestern Morgen wurde noch einmal eine kleine Portion Holz „nachgelegt“:

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Aber gleichzeitig kamen Leute, um am Abwasserabfluss eine Art Siphon anzubringen, damit bei bestimmten Windrichtungen nicht Kloakgeruch herrscht. Deshalb hatten wir nämlich unseren Sitzplatz verlegt, weil da Kloakgeruch aus den Deckeln und dem Keller kam, wenn der Wind in das Abflussroh blies. Das Abwasser wird in einem breiten Flexrohr unterirdisch in einen Graben hinter dem Waldstück geleitet und endet dann letztendlich in dem Teich, den man vom Grillplatz aus sehen kann. Aber nicht das aus der Toilette, das fliesst in einen Septiktank.

Ausserdem sind der Hauswirt und ein Mann dabei, den Sockel an der Stelle zu reparieren, wo das Wasser in den Keller kommt. Da wird sich die nagelneue Pellet-Heizung freuen, die seit Ende Februar im Wasser gestanden hat. Er klingelte an, um Bescheid zu sagen, dass er jetzt am Sockel arbeite und dass sie auf die Pflanzen achtgeben würden (!!!) und weil er Wasser brauchte, um die Mauer abzuspülen. Der erste Blick in die Augen war nicht sehr freundlich, aber dann führten wir uns beide musterhaft auf.  Ich fragte ihn sogar, ob ich die Tomaten entfernen sollte, um guten Willen zu zeigen. Seid ihr nicht stolz auf mich???  😉  😀

Ich weiss nicht, was in ihn gefahren ist, aber ich bin froh, wenn sich die Situation auf diese Weise entschärft. Vielleicht hat er Einsichten gehabt? Vielleicht will er es nicht auf sich sitzen lassen, dass mein Mann ihn unzuverlässig genannt hat? Wie dem auch sei, die neuen Mieter werden es besser haben. Zumindest mit der Bausubstanz. Ich bin nicht sicher, dass er das mit der Kränkung des Privatfriedens begreift.

Und hier noch etwas Schönes:

Drinnen:

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Die fünf priviligierten Oleanderpflänzchen (plus Geranienableger, der sich gerade auf eine neue Blüte vorbereitet) …

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… und die zehn anderen. Ich habe einfach noch nicht so viele weisse Übertöpfe, aber das mache ich noch. Der oberste kleine Oleander ist eine Art Halbalbino, wie der Bärlauch in Trelde.

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Die Malta-Pflanze wächst enorm, trotzdem ich den Haupttrieb bereits beschnitten habe. Der gelbe Klee steht trocken in der Speisekammer. Wenn ich den wieder anfange zu giessen, müssten sich eigentlich aus den Knöllchen, die er abgeworfen hat, neue Pflanzen bilden. Wir werden sehen …

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Hier eine aparte Kletterpflanze. Ich weiss nicht, wie sie heisst. Die dickfleischigen, herzförmigen Blättchen sind ungefähr daumennagelgross. Und dann bekommt sie diese kleinen lila Blüten, die wie Laternchen aussehen.

Draussen:

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Hier stehen jetzt alle meine Rhodos. Sie sehen schön gesund aus. Kleinere Stauden habe ich einfach mit in die Kübel gestellt. Der Trailer steht dort als Windschutz. Ich grabe das meiste schon aus und fülle die Löcher auf, denn dann kann sich das Gras bis zu unserem Auszug wieder erholen.

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Die Osttreppe. Das Beet davor ist dabei sich zu etablieren. Die Stockrosen waren eigentlich dazu gedacht, die Treppe zu verdecken, aber ich nehme sie alle mit, auch die Lupinen (nicht mit im Bild).

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Unsere Tomaten sind alle am Blühen. Die Früchte werden sicherlich alle gleichzeitig im August reif sein … 😀

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Zwischen all den blauen Glockenblumen hat sich bisher nur eine einzige weisse gezeigt. Die Pflanze werde ich mitnehmen. Von den blauen habe ich eine Menge in anderen Blumentöpfen (sie sähen sich überall hin). Ich finde sie wunderschön! Sie blühen ziemlich lange und halten sich auch gut in der Vase.

So, das war’s für heute. Ich wollte eigentlich gestern schon posten, aber mir ging es nicht so gut. Gestern Mittag hatte ich auf einmal 38 Fieber! Die Medizin ist auch ein echter Hammer und macht mich müde, aber sie scheint zu wirken, denn das Borreliose-Erythem ist fast weg. Noch fünf Tage Antibiotikum und dann bin ich wieder „frisk som en havørn“, wie man hier sagt (fit wie ein Seeadler).

Ich wünsche euch allen eine schöne Woche. (Am Donnerstag soll es bei uns Sturm, Regen und Gewitter geben, mal sehen … es kommt ja nicht immer so, wie sie es vorhersagen … 😉   )

 

 

 

Abbruchszenen

Ich habe kurz einmal abgelichtet, was heute passiert ist. Gestern Vormittag kam ja unser gemütlicher Hauswirt laut hupend auf den Hof gefahren und rief uns zu: „Na, seid ihr frisch? Morgen kommen die Arbeiter, ihr entfernt wohl besser eure Sachen aus dem Stall und der Garage!“  So lieben wir es! Er wollte uns ‚rechtzeitig‘ Bescheid sagen, aber der Begriff ist wohl auch relativ. Zum Glück war ich damals bereits skeptisch und habe schon vor vier Wochen damit angefangen, so nach und nach alles rauszuholen. Das wäre sonst ganz schön hektisch geworden.

Als wir heute Morgen zur ersten Hausbesichtigung (Løgstør) losfuhren, so gegen 09.00 Uhr, waren weder Arbeiter noch Container gekommen. Als wir so gegen 13.00 Uhr wiederkamen, war der Container immer noch nicht da, aber die Arbeiter hatten angefangen. Später kamen noch mehr Maschinen (und der Container für den Abfall), so dass insgesamt vier grosse Maschinen im Einsatz waren. Der Traktor hat so einen starken Gabelgriff, damit packt man eine Dachplatte, dreht die hin und her, und dann bricht sie ab. Die Jungs haben ja erst so gegen 14.00 Uhr losgelegt und so gegen 18.00 Uhr wieder aufgehört, aber ich finde, dass sie ganz gut was geschafft haben in der Zeit. Zwischendurch waren wir bei der zweiten Hausbesichtigung in Gærum, in der Nähe von Frederikshavn. Es wurde dann Løgstør, eine sehr nette kleinere Hafenstadt am Limfjord. Wir haben nicht lange gefackelt, denn die guten Häuser sind sehr schnell vergriffen. Der Hauswirt wirkte wesentlich mehr professionell. Stellt euch vor, er besucht regelmässig Kurse der Vermietervereinigung, um sich über die Gesetzgebung auf dem Laufenden zu halten. Hat man so was schon gehört?  😉

Der Sohn unseres jetzigen Hauswirts war auch beim Abreissen dabei. So ein wohlerzogener, höflicher junger Mann. Der muss bei der Mutter aufgewachsen sein … 😉

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Und hier noch was Schönes:

Harkness-Rose ‚Jacqueline du Pre‘ (wenn die Blüte sich frisch öffnet, sind die Staubgefässe goldgelb; später färben sie sich dann immer dunkler rot):

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Und hier eine der ‚geretteten‘ Rosen, wo ich das dicke Unkraut- und Graspolster abgegraben habe:

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So hätte die ganze Südfront aussehen können, wenn sich ‚Ihr wisst schon wer‘ nicht eingemischt hätte. Das ist eine wunderschöne kleine Rose, finde ich.

Und hier meine letzten vier überlebenden Kaffeebäumchen von 11. Die bekam ich von meinem Vetter. Elf Pflanzen waren in einen kleinen Kaffeebecher gepflanzt. Das Umpflanzen haben dann diese vier überlebt. Die Idee mit den Konservendosen stammt von AnDi Schlemmerbalkon, meine ich.

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Das war’s für heute. Ich wünsche euch allen eine gute Nacht!

(Mir ist ganz elend, ich glaube ich bin langsam zu alt für so viel Aufregung … 😉  )