Vegane Experimente … vegan experiments

Wir haben schon seit langem öfter mal Paté gemacht. Ein Favorit ist bei uns eine, die halb aus Kichererbsen und halb aus Walnüssen hergestellt wird (dafür koche ich die Kichererbsen in Gemüsebrühe weich; die werden dann mit den Nüssen und etwas von dem Kochwasser im Mixer zu einer homogenen Masse verarbeitet, wobei man die Konsistenz mit mehr Wasser oder etwas Pflanzenöl (wird cremiger) reguliert, und dann kann man, wenn man es scharf haben möchte, ganz zum Schluss noch Chilipfeffer dazugeben), und eine andere vegane, pfeffrige „Leberwurst„. Beides schmeckt hervorragend.

… For a long time we already have made different patés from time to time. One of our favourites is made half of chickpeas and half of walnuts (I cook the chickpeas soft in vegetable stock; then they are put into a blender together with the nuts and a bit of the cooking water and are blended until you have a homogenous creamy substance. You regulate the consistency with adding water or plant oil (makes it creamier), and if you like it hot, you can add some chili at the end), and another one, a vegan „liver paté“ Both are delicious.

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Neulich habe ich dann noch Hummus gemacht nach einem Rezept aus meinem Buch „en verden i grønt“ (eine grüne Welt). Auch sehr lecker, aber ich werde die Knoblauchmenge nächstes Mal etwas reduzieren. (300 g gekochte Kichererbsen, abgetropft; etwas vom Kochwasser, 2 Teelöffel Tahin, 3 Knoblauchzehen, Saft von 1/2 bis 1 Zitrone, etwas Pflanzenöl, Salz und Pfeffer, 2 Esslöffel gehackte Petersilie zum garnieren, alles ausser der Petersilie in den Mixer und huiiiii.)

… A short while ago I made hummus from a recipe from my book „en verden i grønt“ (a green world). That’s a good one too, but next time I will reduce the amount of garlic. (300 g (10.6 oz) cooked chickpeas, dripped off; a bit of the cooking water, 2 teaspoons tahina, 3 cloves of garlic, juice of 1/2 or 1 lemon, a bit of plant oil, salt and pepper, 2 tablespoons chopped parsley for decoration; put everything except the parsley into a blender, and off you go.)

Und dann wollte ich gerne noch eine Paté haben, die etwas milder schmeckt, morgens zum Frühstück, für mich. Die komponierte ich aus so genannten butter beans (Butterbohnen?? Grosse, weisse, die ewig lange kochen müssen, aber man muss die nicht enthäuten) und Cashew-Nüssen und nur ein ganz klein wenig Salz, lecker! Das passt sogar zu Marmelade. (2/3 Bohnen, weichgekocht, 1/3 Nüsse, etwas Salz und Sonnenblumenöl zum cremig machen.)

… And then I wanted to create a paté with a milder taste, for breakfast, for me. I composed it from butter beans and cashew and just a pinch of salt, delicious! It even goes with jam! (2/3 boiled beans, 1/3 cashew, a pinch of salt and sunflower oil to make it creamy.)

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Zusätzlich zu den Patés habe ich damit experimentiert Hafersahne, Mayonnaise und Margarine zu machen.

… In addition to the patés, I have experimented with coffee cream from oats, mayonnaise and margarine.

Die Mayonnaise ist nicht richtig was geworden; sie wurde nicht cremig und der Geschmack liess zu wünschen übrig. Wenn wir das wirklich einmal haben müssen (ich bin kein Freund von Mayo), kaufen wir die eben im Bio-Laden.

… The mayonnaise did not work out; it didn’t get creamy, and the taste left a lot to be desired. If we really have to eat that one day (I am not a fan of mayonnaise), we will buy it at the health food shop.

Die Margarine ist einfach hergestellt und eignet sich gut als Unterlage, genau wie Butter. Ich habe ein einfaches Rezept gefunden, wo man einfach nur Pflanzenöl und Kokosöl zu gleichen Teilen vorsichtig aufwärmt, zusammenrührt und dann im Kühlschrank abkühlen lässt. Ich fügte eine Prise Salz hinzu. Ich machte nur den Fehler, beim ersten Versuch Olivenöl zu nehmen. Das ist zu kräftig im Geschmack, Sonnenblumenöl ist besser geeignet. Olivenöl und Marmelade harmonieren nicht so gut zusammen, obwohl das natürlich Geschmacksache ist. Man kann das auch mit Kakaobutter und Pflanzenöl machen, aber ich muss erst einmal herausfinden, wo ich die bekommen kann, wenn überhaupt. Die Margarine sieht ein wenig bleich aus, das kommt vom Kokosöl.

… The margarine is easily made and is fine to be used instead of butter. I found a simple recipe, that just carefully warms equal parts of plant oil and coconut oil together, stirs it and then lets it cool in the refrigerator.  I added a pinch of salt. I made the mistake to use olive oil for my first trial. It has too dominant a taste, sunflower oil is more suitable. Olive oil and jam don’t really go together, although that is a matter of taste, of course. One can also use cocoa butter and plant oil, but first I have to find out, where I can buy that, if at all. The margarine turned out a bit pale, but that is because of the coconut oil.

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Bleibt als Letztes die Hafersahne. Ich wollte es doch auf jeden Fall einmal probieren, weil ich die Sahne im Kaffee und Tee vermisse. (Schliesslich verzichte ich bereits heroisch auf den Zucker … 😉 .) Ich bin jetzt schon fast entwöhnt, aber solche Experimente reizen mich zu sehr, als dass ich sie sein lassen könnte … 😉
Das Ergebnis ist geschmacksmässig gut, aber die Hafersahne gibt dem Getränk nicht die schöne Karamellfarbe. Man kann nicht alles haben … 😉

… Remains the coffee cream made of oats. I wanted to try it, because I miss the cream in coffee and tea. (I mean, I am already heroically refraining from using sugar … 😉 .) I am nearly weaned from it, but such experiments are far too interesting for not doing them … 😉
The result is fine as far as the taste is concerned, but the oats cream doesn’t give the appealing caramel colour to the drink. One can’t have everything … 😉

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So in der Flasche ist sie nicht von normaler Kaffeesahne zu unterscheiden.
… In the bottle it is hardly distinguishable from normal coffee cream.

Eigentlich ist nur ein Experiment fehlgeschlagen, die Mayonnaise. Das ist doch gar kein schlechtes Ergebnis. Und dann kam meine Nachbarin noch mit selbstgebackenen Brötchen rüber … 🙂

… In the end, only one experiment went wrong, the mayonnaise. That’s not a bad result at all. And on top of it, my neighbour came over with home made buns … 😉

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Die 40 Regeln der Liebe (Shams von Tabriz) … The 40 Rules of Love (Shams of Tabriz)

Ich habe in dem Beitrag zu meiner Türkeireise über dieses Buch von Elif Shafak berichtet. Jetzt habe ich alle 40 Regeln der Liebe mal herauskopiert (getippt); das ist interessant zu lesen (finde ich 😉 ). In dem Buch gibt der Sufi Shamz von Tabriz diese 40 Regeln an seinen Schüler Rumi weiter, der später ein berühmter Dichter werden würde. Ich habe mir gedacht, dass ich die nächsten 40 Wochen eine Regel pro Woche einstellen werde. Die Welt kann noch viel Liebe gebrauchen.

Tivoli 007 BLOG

… In my post about my travel to Turkey, I have talked about this book by Elif Shafak. I have copied all 40 rules of Love out of the book (typed); this is interesting reading (in my opinion 😉 ). In the book, the Sufi Shamz of Tabriz passes the 40 rules on to his student Rumi, who later on would become a famous poet. I am planning to post one of the rules per week for the next 40 weeks. The world is still in need of a lot of love.

Regel Nr. 1:
Was wir in Gott sehen, ist eine Reflektion dessen, was wir in uns sehen. Wenn der Gedanke an Gott uns Angst macht und uns schuldig fühlen lässt, dann bedeutet das, dass in uns zuviel Furcht und zu viele Schuldgefühle aufsteigen. Wenn wir Gott als voll von Liebe und Mitgefühl ansehen, dann sind wir so. 

Rule no. 1:
How we see God is a direct reflection of how we see ourselves. If God brings to mind mostly fear and blame, it means there is too much fear and blame welled inside us. If we see God as full of Love and compassion, so are we.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen eine angenehme und mit Liebe gefüllte Woche!

… In this spirit, I wish you all a pleasant week filled with love!

Vollmond … Full Moon

Vollmond                                                                   … Full moon                 

Vollmond01

des Mondes voll                              … full of the moon                     

Vollmond02

magischer Himmelskörper                            … magical heavenly body

Vollmond03

Frauenzauber                                            … womanly spell

Vollmond04

Fuerteventura, Teil 3/Part 3

Billede1

Den Ort „Caleta de Fuste“ (auf der Karte, erster Kreis rechts) hatten wir gesehen, als wir vom Flughafen ins Hotel transportiert wurden. Er sah von den Häusern her sehr einladend und gepflegt aus. Man erzählte uns, dass er hauptsächlich von Skandinaviern und Engländern frequentiert wird. Hier ein paar Fotos von der imponierenden Strandpromenade aus. Dort kann man kilometerweit laufen, immer am Wasser lang.

… The town „Caleta de Fuste“ (on the map, first circle on the righthand side) we had seen, when we were transported from the Airport to the hotel. The houses looked attractive and well maintained. We were told that preferably Scandinavians and English frequent the place. Below some photos of the impressive water front promenade. One can walk for miles there.

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Gut, dass man einen Mann dabei hat, der dafür sorgt, dass die Laternenpfähle nicht umfallen … 😉

… It is good to have a husband who takes care that the lamp posts don’t fall over … 😉

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Im Ort selber waren dann diese Hyper-Mega-Shopping- und -Restaurant-Zentren, wie es sie auch auf Gran Canaria und Tenerife gibt, und die eher nicht mein Fall sind.

… In the town centre there were these hyper-mega-shopping and restaurant centres, that they also have on Gran Canaria and Tenerife, and those are not really my cup of tea.

Wir fuhren weiter an der schönen Ostküste entlang in Richtung Norden, denn dort sollte eine richtige Wüste liegen. Wenn ihr auf die Karte schaut, es ist mit einem Oval markiert, ein ziemlich grosses Gebiet, alles Wüste.

… We proceeded along the beautiful east coast towards the North, because there was supposed to be a real desert. When you look at the map, I have marked it with a big oval, quite a large area, and all desert.

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Nicht weit von dort, an der nördlichsten Spitze, liegt Corralejo, ein wirklich gemütliches Städtchen mit winzigen Gassen und kleinen Restaurants. Auch dort gab es wieder eine kilometerlange Promenade am Wasser entlang. Das mit den Promenaden hat man gut im Griff auf Fuerteventura!

… Not far from there, at the most northern tip, lies the town Corralejo, a really pleasant place with tiny alleys and small restaurants. Also there they had a miles long promenade along the water front. They really master their promenades on Fuerteventura!

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Hier sassen wir gut im Windschatten

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Vom Hafen gehen die Fähren nach Lanzarote ab. Es gibt auch Tagesausflüge zur kleinen Insel „Isla de Lobos“, was eigentlich „Wolfinsel“ bedeutet, aber es sind die Seeleoparden (oder waren es Seelöwen?) gemeint. Beide Inseln kann man vom Hafen aus sehen. Auf der Isla de Lobos gibt es einen Leuchtturm, der jetzt nicht mehr in Betrieb ist. Die Familie, die zuletzt für ihn zuständig war, hat aber ein Informationszentrum im Leuchtturm eingerichtet.

… The ferries to Lanzarote depart from the harbour. But there are also day excursions to the small island „Isla de Lobos“, which actually means „wolves‘ island“, but what they mean are the see leopards (or where they sea lions?). One can see both islands from the harbour. On Isla de Lobos is a lighthouse, which is not operated anymore. The family that was responsible for it last, has created an information centre in it.

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(Rechts Isla de Lobos, links schwach im Hintergrund Lanzarote.)
… (To the right Isla de Lobos, to the left, in the hazy background, Lanzarote.)

Ich hatte mich bereits auf Gran Canaria darüber gewundert, dass man Warnschilder mit Kühen an den Strassen fand, denn ich habe bisher noch keine einzige Kuh auf Gran Canaria gesehen. Auch auf Fuerteventura waren diese Schilder vertreten sowie auch Warnschilder mit einem springenden Rehbock (es gibt dort weder Kühe noch Rehe). Nun erklärte man uns, dass das wegen der Tausenden von Ziegen wäre … (es gibt genau so viele Ziegen wie Einwohner auf Fuerteventura, viele davon wild … also die Ziegen …). Wenn man nun ein Schild mit einem Rehbock sieht, dann warnt das vor wilden, ergo unbeaufsichtigten Ziegen. Wenn man das Schild mit der Kuh sieht, kündigt das eine grosse Ziegenfarm an, wo grössere Mengen Ziegen, wenn auch beaufsichtigt, die Strasse überqueren könnten. Und warum benutzte man dann nicht Schilder mit Ziegen drauf? Die waren einfach nicht zu bekommen! Ich fand es übrigens interessant, dass diese Ziegen zu mehr als 90% zwecks Käseherstellung gehalten werden und nicht für die Schlachtung. Die verschiedenen Ziegenkäse auf Fuerteventura sind sehr delikat. Hier ein Video von beaufsichtigten Ziegen. Diese Herde hatte gerade unsere Strasse überquert.

Already on Gran Canaria I was surprised to find warning signs with cows on along the country roads, as I have never seen any cows on Gran Canaria. Also on Fuerteventura they had these signs and a second kind with a jumping roe buck (there aren’t any cows or roes on Fuerteventura). We were told that this was because of the thousands of goats … (there are as many goats as inhabitants on the island, some of them living wild … the goats that is …). When we would see a sign with a roe buck, then it would warn us that there were wild running, ergo unsupervised goats to be expected. And when we would see the sign with a cow, it would mean that we were approaching a large goat breeding farm, where larger amounts of goats, though supervised, might cross the road. But why on earth didn’t they use signs with goats on for these purposes? They simply couldn’t get hold of any! I thought it was interesting that these goats to 90% are being bred for the production of cheese and not for meat. The different goat cheeses on Fuerteventura are delicious. Here a Video of supervised goats. This flock had just crossed the road.

Auf der Rückfahrt fuhren wir an der Westküste die Strasse des Llanos de la Concepcion hinunter, die blind endete und landeten an der nächsten Sackgasse in einem Ort, der „Los Molinos“ hiess (Kreis auf der Karte im Westen, d. h. links 😉 ), wo es aber gar keine Mühlen gab.

… On the way back we drove on the west coast and down the Llanos de la Concepcion, which ended blind. On the next dead end road we came to a place called „Los Molinos“ (on the map, the circle on the west coast, that is on the left 😉 ), but there weren’t any mills.

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Los Molinos gefiel mir überaus gut. Anscheinend kommen doch einige Touristen in diesen abgelegenen Ort, denn er hatte gleich zwei Restaurants. Eines hiess „Cafe Bohemian Amor“ oder so ähnlich.

… I really liked Los Molinos. It seems like there is some tourism in this remote place, because there were two restaurants. One was called „Cafe Bohemian Amor“ or something like that.

Das zweite Haus von links ist das Bohemian Amor (man kann da eine Dachterrasse erkennen), ganz rechts am Ortseingang mit der blauen Persenning, das ist Bar Restaurant „Casa Pan“. (Eine „Bar“ ist auf den kanarischen Inseln keine Trinkstätte für Nachteulen, sondern eine Art Imbiss. Man bekommt dort Tapas, kleine Snacks.)

… the second house on the left is the Bohemian Amor (you can spot a terrace on the roof), to the very right at the entrance of the village, with the blue tarpaulin, that is bar and restaurant „Casa Pan“. (A „bar“ is not an drinking place for night owls on the Canary Islands, but something like a Light Bite. You usually get Tapas there, small snacks.)

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Am Ortseingang trafen wir auch auf diese Vögel (Gänse oder Hühner?). Erst dachte ich, dass man die dort ausgesetzt hätte als Touristenattraktion, aber wir haben sie auch noch woanders gesehen, sogar im Fluge. Sie fliegen nicht sehr hoch, vielleicht weil sie ganz schön bauchlastig sind.

… At the entrance of the village we saw these birds (geese or hens?). First I thought that they had been put there as a tourist attraction, but we also saw them in other places, even in flight. They don’t fly very high, maybe because their tummies are on the heavy side.

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Oben auf den Felsen ist ein schmalster Pfad den man entlanggehen kann, wenn man den Mut dazu hat. Für mich ging es ein wenig zu steil nach unten. Ich schaue mir das gerne an, aber von einem sicheren Standpunkt aus. Die Felsen sind tatsächlich Schwarz hier, das sind nicht nur die Wolken.

… On top of the rocks is the narrowest of paths, which one can follow, if one has the courage. For me it was just too high a drop. I like to look at it, but from a safe standing point. The rocks are really black there, it is not just because of the clouds.

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Los Molinos war ein schöner Abschluss für unseren Tagesausflug.

… Los Molinos was a nice last stop on our day trip.

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Wir versuchten uns im Auffinden kleinerer Strassen, um nicht denselben Weg zurückzufahren. Dabei habe ich ein paar „Blümchen im Wind“ fotografiert, blühende und andere Pflanzen, die den schwierigen Umständen trotzen. Hauptsächlich besteht der Bewuchs allerdings aus runden Dornensträuchern, die mich irgendwie an das Tumbleweed aus den Westernfilmen erinnern, nur dass sie nicht tumbeln.

… We tried to find small roads for our way back, roads that we had not taken yet. I took some photos of flowers and other plants, which defy the difficult circumstances. The main vegetation consists of round thorny bushes that remind me somehow of the tumbleweed from the western movies, only that they don’t tumble.

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Dies hier sieht fast wie eine Art Calendula aus:
… This could resemble a kind of marigold:

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Mit was Kleinem, Lilafarbigen dazwischen
… here with something small with lilac flowers in between

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An einigen Stellen in den Bergen konnte man grosse Flächen in weinroter Farbe sehen. Die werden von Tausenden dieser kleinen, nicht unterzukriegenden Sukkulenten gebildet.

… In some places in the mountains we saw large areas in dark red. They consists of thousands of these small, indefatigable succulents.

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Dieser kriechende Klee wagt sich wohl etwas zu weit vor …
… This creeping clover seems to be stretching a bit too far …

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Am Sonnabend fuhren wir mit dem Bus in den Oasis Park, einem riesigen botanischen Garten und Tierpark. Davon werde ich später einmal separat berichten, denn es gab sehr viel zu sehen und zu erfahren. Das ist ein Tierpark etwas anderer Art. Wegen des fetten Essens (Butter) und den einfach nicht vermeidbaren, zahlreichen und wohlschmeckenden Profiteroles, sowie Gratisalkohol (ich sage nur „Cocktails“) hatte ich Säureprobleme in den Füssen bekommen. Ich hielt mich mit Schmerztabletten fit, denn ich wollte unbedingt den Park sehen. Aber wie gesagt, der Bericht wird eine Weile dauern.

… On Saturday we went by bus to see the Oasis Park, a huge botanical garden and zoo. I will report about this later in a separate post, because there was so much to see and to learn. It is a zoo of a different kind. Because of the fat food (butter), the simply inevitable, numerous and delicious profiteroles, as well as free alcohol (cocktails!), I had gotten acid problems in my feet. I kept myself fit with painkillers, because I was set on seeing this park. But, as said, the report will take a while.

Ich kaufte dort jedoch dieses Kleinod als Souvenir: Die Mojos der Kanaren, Rezepte für die wunderbaren kalten Sossen.

… However, I bought this valuable gem as a souvenir: the Mojos of the Canaries, recipes of the delicious cold sauces.

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Am Sonntag entspannten wir uns, denn wir waren trotz meiner schmerzenden Füsse ca. 5 Stunden im Park herumgelaufen, hügelauf und hügelab. Wir gingen ein wenig am Strand entlang. Dieses Mal ging ich auch mit den Füssen im Wasser, das tat ihnen richtig gut. Ich musste schliesslich dafür sorgen, dass ich am nächsten Tag, unserem Abreisetag, in meine Schuhe passte.

… On Sunday we relaxed, as we had been walking in the park for about 5 hours, in spite of pain in my feet, up and down the hills. We went along the beach a bit. This time I also had me feet in the water, and it really did them good. I had to take care that I would fit my shoes the next day, our departure day.

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Ein gemütlicher Abschluss in der Strandbar
… A pleasant goodbye at the beach bar

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Die zwei Turteltauben sagen „Auf Wiedersehen“ Fuerteventura!
… The two lovebirds say „goodbye soon“ Fuerteventura!

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Nur ganz kurz … … only a few lines…

Wir haben mit dem Blues angefangen, und es klappt viel besser als erwartet. Ich bin so froh! Vorbei sind die Zeiten, in denen ich Panik bekam, wenn in einem Takt zwei verschiedene Akkorde vorkamen … 😉 … in dem einen Jahr sind wir recht weit gekommen.

… We have started to rehearse the blues, and it is working much better than expected. I am so glad! Gone are the times, when I panicked as soon as there were two different chords in one beat … 😉 … we have come quite a way during the last 12 months.

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Wir hatten zum allerersten Mal Besuch von einem Specht an einem Futterplatz!!! Ja, das ist mitteilenswert!!!

… For the first time ever we had a woodpecker eating at our birdfeeder!!! Yes, that is noteworthy!!!

So einer:       … such a one:           (photo: Pixabay)

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Und dann noch was Neues: Mein Mann will jetzt ganz vegan leben. Wir essen alles Unvegane auf, das wir noch im Kühlschrank haben (und machen noch schnell den neuesten Kuchen von Katja 😉 ) und kaufen keine neuen Eier und Meiereiprodukte. Die Kuhmilch haben wir schon seit einiger Zeit mit Mandelgetränk ersetzt. Bis jetzt ging es relativ gut, ich habe an einigen Tagen schon mal ganz vegan gekocht, und bisher applaudierte der gemütliche Gentleman. Ich bin mal gespannt, ob das anhält. Bei meinem Mann könnten Eier und Käse ein Problem werden, bei mir Käse und Joghurt/Quark. Mal sehen …

… And then something new: my husband would like to live completely vegan now. We will eat all our non vegan stuff that we still have in our fridge (and quickly bake the latest Katja cake 😉 ) and don’t buy eggs or dairy anymore. Cow’s milk we have already substituted with almond drink for some time. So far so good. On some days I cooked entirely vegan, and so far the cosy gentleman still applauds. I am curious, if that will keep. My husband’s problem could be eggs and cheese, mine could be cheese and Yoghurt/fromage blanc. Let’s wait and see …

Und dann habe ich bemerkt, dass ich anscheinend fast ganz entschusselt bin. Es gibt kaum etwas zu berichten, ausser, dass ich ab und zu mal meine normale Brille auf die neue Lesebrille obendrauf setzen will, und im Urlaub die Kaffeesahne aus diesen kleinen abgepackten Dingern in den Tischpapierkorb ausgegossen habe, anstatt in meine Tasse. Ich bin geheilt!  😉

… And then I have noticed that I am obviously nearly entirely unscatterbrained. There is hardly anything to report, except that I from time to time try to put my normal glasses on top of my new reading glasses, and during holidays I squeezed the coffee cream from the little plastic containers into the table bin (a little bin on the table for rubbish) instead of into my cup. I am healed!  😉

Macht es gut, ihr lieben alle … 🙂

… Have a splendid time, one and all … 🙂

 

 

Fuerteventura, Teil 2/Part 2

Fuerteventura bekommt nicht sehr viel Regen ab, daher ist die Insel ziemlich ungrün. Ausser dort, wo gewässert wird, da springt das Leben aus der fruchtbaren Erde. Die Bergformationen auf dieser Insel sind jedoch äusserst imponierend.

… Fuerteventura doesn’t get much rain. The island is, therefore, quite un-green. Except where people water, there life jumps up from the fertile soil. However, the mountain ranges on this island are rather formidable.

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Auf Fuerteventura hat man das Glück – so sehe ich das – dass zwischen den ehemaligen Vulkanen weite Ebenen sind, wo man Strassen bauen kann. Man führt die Strassen um die Berge herum und muss nur selten eine komplizierte Bergstrasse anlegen, wie man sie z. B. auf Gran Canaria oder Tenerife zuhauf findet. Eine Strasse dieser Art fanden wir nur einmal im Westen der Insel. Sie war von der Sorte „eigentlich nur einspurig“, was Bussen und anderen grösseren Fahrzeugen einigen Beschwer bereitete. Aber ich greife vor.

… People on Fuerteventura are lucky in – in my eyes – that there are vast plains between the former volcanos, where roads can be built. They can be constructed around the mountains, and complicated, curvy mountain roads,  like they have them galore on Gran Canaria or Tenerife, have hardly to be made. We only found one road of that kind in the west of the island. It was of the „one-lane-only“ kind, which caused problems for busses and other larger vehicles. But I am getting ahead of myself.

Wir wollten die Westküste erforschen und hatten in der Reiseveranstalterbroschüre zwei Orte gesehen, die wir unbedingt besuchen wollten.

… We wanted to explore the west coast and had seen two places in the travel agent’s brochure that we had to visit.

Auf dem Wege dorthin machten wir an einem Aussichtspunkt Halt, wo sich dieser wunderbare Ausblick zu allen Seiten bot: (Mirador astronómico de Sicasumbre, man musste den Rest zu Fuss gehen, die Strasse ist da ganz unten …)

… On our way we stopped at a viewpoint in the mountains, where this wonderful panorama could be seen in all directions: (Mirador astronómico de Sicasumbre, one had to walk for the rest of the way, the road is far down below … )

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Ich fand es erstaunlich, wie viele verschiedene Gesteinsfarben zum Vorschein kamen.

… I found it astonishing, how many different colours the different mountain ranges had.

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Auf diesem Bild kann man ganz weit unten unseren Leihwagen an der Strasse sehen:

… On this photo you can see our rental car far, far down on the road:

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Und hier ein Riese, der auf dem Bauch schläft, das rechte Bein angewinkelt:

… This is a giant, sleeping on his belly, the right leg bent upwards:

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Die Gruppe mit den abgerundeten Hügeln fand ich besonders interessant. Die sahen fast aus, als ob sie sich bewegten.

… The group with the roundish hills I thought was the most interesting.  They looked almost as if they were moving.

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Und warum müssen Männer immer direkt am Abgrund stehen? 😉

… And why do men always have to stand directly at the precipice? 😉

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Wenn man im Dunkeln hinkommt, soll man ganz toll den Sternenhimmel sehen können. Das haben wir noch zugute.

… When you go there in the dark, it is said that the starry sky looks fantastic. We are still owed that.

Übrigens hat man sich mit diesem Mirador richtig viel Mühe gegeben. Man hat eine lange Treppe mit Geländern gebaut und zwei Plattformen, halbe Höhe und ganz oben, wo man windgeschützt sitzen kann. Davon habe ich keine Fotos gemacht, ich war zu sehr von den Bergen beeindruckt.

… By the way, people made a great effort with this mirador. They built a long staircase with bannisters and two platforms, one at half height and one on top, where one could sit in lee. I didn’t take any photos of those, as I was too impressed by the mountains.

Dann ging es weiter nach Ajuy, einer der oben genannten Orte, wo sich Piratenhöhlen befanden.

… Then we went on to Ajuy, one of the above mentioned places, where we would visit the pirates‘ caves.

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Ajuy war früher der Hafen für die ehemalige Inselhauptstadt Betancuria und wurde auch Puerto de la Pena genannt, Hafen des Schmerzes. Ich denke mal, dass der Name wegen der vielen Piratenüberfälle entstand. So heisst auch der Strand „Playa de los Muertos“, Strand der Toten, denn dort hat so manches Massaker stattgefunden. Auch der Eroberer Jean de Bethencourt ging hier an Land. Ansonsten lebte der Ort von der Kalkbrennerei. Es gibt immer noch aktive Kalköfen dort. Die Höhlen wurden von den Piraten als Zufluchtsort und Lagerort für das Beutegut genutzt.

… Ajuy had been the harbour for the former capital of the island Betancuria, and was also called Puerto de la Pena, Harbour of Pain. I think the name was based on the many pirate attacks on that part of the coast. The beach is also called „Playa de los Muertos“, Beach of the Dead, because many massacres had taken place there. The conqueror Jean de Bethencourt also landed there. In normal times, the people of Ajuy lived of lime burning. They still have active limekilns there. The caves were used by the pirates, both, for hiding out and for stashing their loot.

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Ein junger Mann musste sich vor seiner Freundin aufspielen und auf die freistehende Klippe vor der Höhle klettern. Als er oben sass, sah er sich beifallheischend um, aber seine Freundin hatte das anscheinend bescheuert gefunden und war ganz einfach ohne ihn zurückgegangen. Ja, so kann das daneben gehen … 😉

… A young man had to show off in front of his girlfriend and climb on the solitary rock at the entrance of the cave. When he had reached the top he looked around, hoping for applause, but his girlfriend had obviously felt embarrassed about his goings on and had gone back without him. Yes, things don’t always play out as planned … 😉

Die begehbare Höhle war mitnichten die einzige. Wie ihr auf den folgenden beiden Bildern sehen könnt, sind da eine ganze Reihe von Höhlen.

… The accessible cave was far from the only one. As you can see on the following two pictures, there are a great many of them.

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Unser nächstes Ziel war ein Ort namens Betancuria, benannt nach oben erwähntem Jean de Bethencourt.

… Our next goal was a place called Betancuria, named after the above mentioned Jean de Bethencourt.

„Betancuria wurde 1404 von dem französischen Eroberer Jean de Béthencourt, dessen Namen sie trägt, und seinem Gefährten Gadifer de la Salle gegründet. Seitdem war sie Hauptstadt und Regierungszentrum der Insel. 1834 wurde Betancuria von Antigua als Hauptstadt abgelöst, seit 1860 ist Puerto de Cabras, das heutige Puerto del Rosario Inselhauptstadt.“
So weit die Wikipedia. Man erzählte uns allerdings, dass Puerto del Rosario nur die Hauptverwaltung wäre und dass die Insel hauptstadtmässig unter Las Palmas de Gran Canaria gehört. Also anscheinend regiert Fuerteventura sich nicht selber …

… “Betancuria was founded in 1404 by the French conqueror Jean de Béthencourt, after whom it is named, and his associate Gadifer de la Salle. Since that time it was the capital and centre of government of Fuerteventura. In 1834 Antigua took over as capital, and since 1860 it is the role of Puerto de Cabras, today’s Puerto del Rosario.”
So far Wikipedia. However, we have been told, that Puerto del Rosario only has an administrative function and that the island – as far as a capital is concerned – belongs under Las Palmas de Gran Canaria. So it seems that Fuerteventura does not govern itself …

Der Weg vom Parkplatz zum Ort ist lauschig, und wir erstürmten das wunderbar gemütlich aussehende Cafe gleich am Ortseingang, weil ich mal ganz schrecklich wohin musste und die Toiletten am Parkplatz abgeschlossen waren, und genossen Kaffee und Kuchen (beides sehr gut!). Man hatte einen guten Ausblick von dort.

… The path from the parking lot to the village is lovely, and we stormed the rather cosy looking coffee place right at the entrance, as I had an urgent need, and the restrooms at the parking lot were locked. We enjoyed really good coffee and cake and had a good view from there.

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Als wir endlich fertig pausiert hatten und uns den Ort ansehen wollten, hatte sich eine dicke Wolke auf den niedergesenkt und mein Mann behauptete, dass es regnete.

… When we were done with our break and wanted to have a look at the village, a thick cloud had settled down on it, and my husband claimed that it was raining.

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Ich meine, dass es kein Regen ist, wenn man sich direkt in der Wolke befindet, sondern nur sehr hohe Luftfeuchtigkeit. 😉  Wie dem auch sei, man konnte bald nicht mehr viel sehen und wir beschlossen weiterzufahren; auf kalt waren wir vorbereitet, auf nass nicht. (Da möchte ich gerne noch einmal hin!) Es ist merkwürdig, durch eine Wolke zu fahren, links ist nichts zu sehen, rechts ist nichts zu sehen, aber die Strasse kann man gut sehen. Ich kam mir vor wie in diesem Buch „Die unendliche Geschichte“ wo plötzlich alles verschwindet.

… In my eyes it is actually not rain, when one is directly inside the cloud, but only very high humidity. 😉  Be that as it may, soon we were not able to see much and we decided to move on; we were prepared for cold, but not for wet. (I have to go there again!) It is strange to drive through a cloud. We couldn’t see anything to the left and the right, but we could see the road. I had to think of this book „the neverending story“, where all of a sudden everything disappears.

Wir liessen die Wolken jedoch schnell hinter uns und landeten wieder in der Sonne.

… We left the clouds behind us quickly and reappeared in the sun.

Nachstehend zwei Fotos von der Bergstrasse, die ich eingangs erwähnte. Auf dem ersten  kämpft sich mittig ein grosser, gelber Bus durch. Zwei Busse konnten auf dieser Strasse nicht aneinander vorbeikommen.

… Below two photos of the mountain road that I mentioned at the beginning. On the first one, a big yellow bus is fighting its way through. Two busses are not able to pass each other on that road.

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Unten im Tal sieht man einen grünen Fleck. Dort muss eine Farm liegen, man sieht auch die mit Persenning überdachten Tomaten-Gewächshäuser.

… Down in the valley I spotted a green area. There has to be a farm there, one can also see the tomato greenhouses covered with tarpaulin.

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Blick auf die Südspitze auf dem Rückweg:

… View onto the southern part of the island on our way back:

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Zurück im Hotel:                     … Back at the hotel:

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Im nächsten Beitrag fahren wir an der Ostküste entlang nach Norden und lernen Dinge über Ziegen und Hinweisschilder.

… In the next part we will drive north along the east coast and learn things about goats and signposts.

Fuerteventura – die Ankunft m. m. … Fuerteventura – the arrival and more

Meinen Mann zog es in die Wärme und da lief uns prompt eine Buch-heute-flieg-morgen-Reise über den Weg. Dazu noch mit voller Verpflegung und Getränke mit inbegriffen. Das haben wir noch nie gemacht (und werden wir auch nicht wieder, aber darüber später). Es ging nach Fuerteventura, eine kanarische Insel, die wir noch nicht kannten. Es ist die älteste und zweitgrösste der kanarischen Inseln. Hier eine Übersicht über die Inseln mit Dank an Wikipedia:

… My husband was drawn towards warm weather, and promptly we found a book-today-fly-tomorrow-flight, including all meals and drinks. We have never booked all inclusive before (and will not again, but about that later). We went to Fuerteventura, a Canary island that we didn’t know yet. It is the oldest and the second largest island of the Canaries. Below a map over the islands with thanks to Wikipedia:

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Das ist eine ziemlich lange Reise, denn wir müssen zwei Stunden bis nach Billund fahren, dann dort rumhocken, 5,5 Stunden fliegen, dann dort am Flughafen rumhocken und danach noch eine Stunde mit dem Bus ins Hotel fahren, d. h. ca. 12 Stunden von zuhause bis zum Hotel. Warum macht man sowas? Weil es dort warm ist und die Sonne scheint! 20 Grad Celsius, Leute!

… It is quite a long journey, as we have to drive two hours to the airport at Billund, then we have to hang around there, fly about 5.5 hours, then hang around for the luggage and after that a bus ride of about an hour to the hotel, that is about 12 hours from home to hotel. Why does anybody do that? Because it is warm there and the sun is shining! 20 degress Celsius, guys! (68 degrees Fahrenheit)

Am Ankunftstag haben wir nicht viel unternommen, nur entspannt und das reichhaltige und gute Buffet genossen. Auch Vegetarier werden satt. Lokaler Wein in rot und weiss sowie Leichtbier gehören zum „all inclusive“, genau wie Cocktails und andere Getränke an der Bar, allerdings „nur“ bis 23.00 Uhr … 😉

… We didn’t do much that day, except to relax and to enjoy the good an copious buffet. Even vegetarians get enough to eat. Local wine in red and white as well as light beer are part of the „all inclusive“, just like cocktails and other drinks at the bar, but „only“ until til 11 p.m. … 😉

Das Auto hatten wir von Mittwoch bis Freitag bestellt, so dass wir am Dienstag erst einmal die nähere Umgebung und den Ort erkundeten. Wir waren am Südende der Insel gelandet in einem Ort, der Costa Calma heisst. Ich weiss nicht, warum er Calma heisst, denn es weht dort genauso stark wie überall. Am Montag und Dienstag hatten wir Cooling, das wette ich, aber dann flaute der Wind ab und es wurde richtig angenehm warm. Doch jetzt erst einmal Bilder.

… We had booked a car from Wednesday to Friday, so that we took a look at the local area and the town. We ended up in a place called Costa Calma. I don’t know, why it is called Calma, as there is just as much wind as everywhere else. On Monday and Tuesday we had cooling, I am sure of it, but then the wind calmed down and it became really nine and warm. But now some photos.

Vor dem Hotel:                                    … In front of the hotel:

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Nach links war es am Strand steinig:        … At the beach it was rocky to the left:

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Auch aus Lavasteinen kann man Germanenburgen bauen … 😉 … ist das in Deutschland eigentlich immer noch so, dass alle eine Individualburg haben müssen? Ich meine in Timmendorf keine gesehen zu haben.

… Even from lava stones, a German can build a beach castle … 😉  (Explanation: Germans have the strange urge to build little beach castles, walls around their chair or bath towel, that they can label „mine“. In Germany they decorate the walls with seashells and that spot is „mine“ for the entire holidays. When I went to the beach at Warnemünde at the Baltics together with my grandparents, we sometimes had a hard time getting to the water, because people left no paths between „their“ castles. Luckily it is forbidden in Denmark to do that … 😉  I am not sure that it is still like that in Germany nowadays. I asked my German readers.)

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Nach rechts war breiter Strand (der wird noch breiter, ihr werdet sehen): (der Gentleman sieht nicht nur gemütlich, sondern auch sehr entspannt und zufrieden aus. Links hinter ihm „unser“ Hotel)

… To the right there was a large, sandy beach (it gets larger around the corner, you will see): (The Gentleman does not only look cosy, but also very relaxed and content. To the left behind him „our“ hotel)

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Von links gingen wir im Bogen durch das Villenviertel zum Hotel zurück. Ich schätze mal, dass es sich hier auch um Ferienhäuser handelt und nicht um Häuser, wo die arbeitende Bevölkerung wohnt. Die Bepflanzungen werden mit Gummischlangen bewässert. Es kommt nur direkt dort, wo eine Pflanze steht, Wasser heraus. Man ist sehr sparsam damit auf Fuerteventura, denn Regen ist eine Seltenheit.

… We went in a circle through a detached houses area back to the hotel. I guess that those houses are also holiday homes and not houses, where the working population is residing. The gardens are being watered with hoses, and only there where there is a plant, water will come out. They are very careful with their water on Fuerteventura, as rain is a rarity.

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Etwas ist speziell in Costa Calma: Wer ein Hotel bauen will, muss genauso viel Fläche Grünanlage anlegen. Aus dem Grunde ist es dort grüner als anderswo auf der Insel. Parallel zur Hauptstrasse zieht sich ein breiter Streifen Parkanlage durch den Ort mit Fuss- und Fahrradwegen. Ich schätze, dass man darin bestimmt eine Stunde spazierengehen kann und durch die Bäume ist man angenehm beschattet. (Auf google map steht unter Costa Calma auch die Bezeichnung „Stadtgarten von Fuerteventura“.)

… One thing is special at Costa Calma: If somebody wants to build a hotel, they have to create a piece of land of the same size as greem area. That is why one sees more plants and trees there than elsewhere on the island. Parallel to the main road, a wide belt of public park stretches along the whole length of the place, with pedestrian and bicycle paths. I believe that one can easily walk in there for an hour, and the trees are giving pleasant shade. (On google map it says under Costa Calma „urban garden of Fuerteventura“.)

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Ich sammelte eine Frucht vom Boden auf. Ich weiss nicht, von welchem Baum oder welcher Pflanze sie gefallen ist. Sie ist ca. 5 cm gross, die äussere Hülle ist wie Fruchtfleisch und innen liegen zwei grüne, harte, Nuss ähnliche Kerne. Das wird ein neues Experiment! Weiss jemand von euch, was das ist?

… I found a fruit in the park. I do not know, from which tree or plant it fell. It is about 2 inches long, the outer cover is fruitlike, and inside I found two light green, hard, nut like kernels. That will be my next experiment! Does anybody of you know, what this is?

Blick auf den Hotelpark und Swimming-Pool. Alles war schön gepflegt und sauber.

… View on the hotel park and the swimming pool. Everything was well cared for and clean.

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Ich fand daher, dass die Feuerlöschgeräte etwas gegen den übrigen Standard abfielen:

… Therefore, I found that the fire extinguishing gear did not come up to the overall standard:

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Der Feuerlöscher selber war seit April 2018 abgelaufen:

… The hand-held extinguisher had actually expired in April 2018:

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Aber wir haben schliesslich Gottvertrauen … 😉

… But in God we trust … 😉

Nach dem üppigen Mittagsbüffet ging es dann nach rechts am Strand entlang. Dort trafen wir zum ersten Mal auf die kleinen Streifenhörnchen.

… After the opulent lunch buffet, we went to the beach on the righthand side. There we met the little chipmunks for the first time.

Mein Mann ging am und im Wasser, so weit war ich noch nicht.

… My husband went along and in the water; I hadn’t reached that mindset yet.

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Auf dem Rückweg wollten wir dann oben an den Hotels entlanggehen, weil man von dort einen schönen Blick hatte, aber zwischen den Anlagen waren Zäune. Wir versuchten hinüberzuklettern, aber es ging auf der anderen Seite so tief runter, dass wir aufgeben mussten.

… On the way back we wanted to walk along the hotel promenades, from where we had a nice view, but between the different hotels were fences. We tried to climb over, but it was so steep on the other side that we had to give up.

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Und dann reden alle von Morro Jable, dem südlichsten Ort der Insel, von wo auch die Fähre nach Gran Canaria fährt (oder segelt). Gemäss der Karte verläuft dort das bisher einzige Stück Autobahn der Insel und parallel dazu die alte Strasse. Das verhält sich aber in Wirklichkeit anders. Die Autobahn ist zum grossen Teil noch im Bau und die alte Strasse ist teilweise in die Autobahn integriert worden. Morro Jable sagte uns nicht so zu. Da waren noch mehr Luxushotels und riesige Luxuseinkaufszentren.

… And then everybody is talking about Morro Jable, the most southern place on the island, from where the ferries to Gran Canaria are sailing. The map shows that the first and only stretch of motorway is running there, and parallelly there is still the old road winding along. But reality is a bit different. The motorway is mostly still under construction, and parts of the old road have been integrated. Morro Jable was not our favourite place. There were even more large luxury hotels and huge luxury shopping malls.

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Auf der anderen Seite der Strasse war dort jedoch ein wirklich enormer Strand, breit und langgestreckt. Und da trafen wir noch mehr Hörnchen. Mit denen werden ihr jetzt zugeschmissen, ich finde die zu süss.

… But, on the other side of the road was a truly enormous beach, wide and going on for miles. And there we met more of the chipmunks. I will shower you with chipmunks now, I think they are too sweet.

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Und hier noch ein Film, wo eines der kleinen Viecher ein Sandbad nimmt.

… And here a video of one of the little creatures taking a sand bath.

Wenn man sich die Karte anschaut kann man sehen, dass es hinter dem Fährhafen wieder interessant wird. Da ist noch ein zweiter Leuchtturm an der südlichsten Spitze. Von dort aus kann man sicherlich Gran Canaria sehen. Die Fotoapparate auf der Karte geben an, wo es die so genannten „miradores“ gibt, Aussichtspunkte. Wenn die hoch liegen, kann man vielleicht sogar den Teide auf Teneriffa erspähen. Und dann ist die ganze Landschaft dort Naturschutzgebiet. Es sind aber nur Sandstrassen vorhanden, und die durften wir mit dem Leihauto nicht fahren (ja, ich bin ein wenig im Zeitplan gesprungen). Wenn wir da noch einmal hinfliegen sollten, werden wir einen kleinen Jeep leihen müssen.

… When you take a look at the map, you can see that it gets really interesting after having passed the ferry terminal. There is another lighthouse at the southernmost tip. I am sure that you can see Gran Canaria from there. The cameras on the map indicate the so called „miradores“, viewpoints. If they are high up, I guess one could get a glimpse of the Teide on Tenerife. And the entire area is a natural reserve. But there are only sand roads, and we were not allowed to drive on them with the rental car (yes, I have jumped in the time plan). If we should fly to Fuerteventura again, we will have to rent a little jeep.

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Und dann waren wir noch in Richtung Norden an der Ostküste entlang in einem kleinen Ort, der Gran Tarajal hiess und der mir sehr gut gefiel. Das war ein Ort, wo „richtige“ Menschen wohnten und nicht nur Touristen. Das zeigte sich auch an den Geschäften und den Gaststätten. Dort gab es eine schöne Strandpromenade ohne Tingeltangel.

… And then we went a bit further north to a little place called „Gran Tarajal“, which I really liked. It was a place, where „real“ people lived, not only tourist. That was also visible from the shops and the gastronomy. They had a great promenade at the waterfront there, just without the tourist stuff.

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Zum Schluss für heute noch ein paar Abendbilder:

… And as goodbye for today some evening photos:

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Fortsetzung folgt und es wird interessanter … finde ich … 😉

… Stay tooned, and it will get more interesting … at least I think so … 😉