Italien mit dem Motorrad, Teil 3

16.5.2012

Wir fuhren weiter in Richtung Lago di Garda, allerdings nicht mehr auf der Autobahn, die hatten wir in Bozen/Bolzano bereits verlassen, über Trento, Arco, Nago, Torbole.

Also mal ganz ehrlich, der Garda-See ist in meinen Augen überreklamiert. Ich würde den Lago di Como jederzeit vorziehen (am Lago Maggiore war ich noch nicht). Aber ich glaube wir waren auf der weniger interessanten Seite des Sees. 

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Das Örtchen hätte mich gereizt …

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Na gut, so uninteressant war es gar nicht! Aber deutlich schöner auf der anderen Seite … 😉   Vielleicht war es mir zu touristisch.

Nette kleine Orte waren da aber trotzdem: Malcesine, Porto, Campo, Castelletto, wir assen in einem ziemlich kitschig eingerichteten Restaurant am Strand, das aber gutes Essen servierte. In Castelletto machten wir unsere erste Pause. Das Restaurant kam später.

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An den Fahnen kann man sehen, dass der Wind aus Nord/Nord-Ost kam. Daher war es trotz Sonne nicht sehr warm.

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Blick von Castelletto aus auf die andere Seite des Sees.

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Ich versuche, in meine Jacke runterzukriechen.

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Hier zwei Bilder von dem Restaurant. Dort war alles mit Gold bemalt, sogar die Verzierung auf den Fliesen und die Vorhänge in der Toilette.

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Man hatte einen schönen Ausblick.

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Unser Weg führte uns weiter über Lazise (hier verliessen wir den Gardasee), Valeggio sul Mincio, Marengo, Goito, Gazoldo degli Ippoliti, Marcaria.

Unser GPS führte uns von Cesole bis Dosolo auf dem Deich am Po entlang, von wo wir eine atemberaubende Aussicht hatten. Ich war so hin und weg, dass ich gar nicht fotografiert habe. Erst waren wir nicht sicher, ob wir da überhaupt fahren durften, aber es fuhren auch einige wenige Autos dort oben, also schien es legal zu sein. In Dosolo kreuzten wir noch einmal den Po. Eigentlich wollten wir ein Hotel finden, aber das gestaltete sich schwierig.

Vor der Stadt, die auf der anderen Seite des Flusses lag, Guastalla, befand sich auf der rechten Seite ein Luxus-Hotel-Komplex mit dem Problem, dass er geschlossen und verwaist war. Gleich gegenüber lag noch ein Hotel, das aber recht heruntergekommen wirkte. Wir fuhren weiter in die Stadt hinein, konnten aber kein einziges Hotel mehr ausmachen. Die Bevölkerung schien hauptsächlich aus Indern oder Pakistanern zu bestehen. Nicht, dass ich etwas gegen sie hätte, es wunderte mich nur.

Wir sahen uns gezwungen weiterzufahren, und zwar über Novellara bis zu einem kleinen Ort, der Ponte Vettigano hiess und wo wir das Hotel Santo Steffano fanden.

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Das Hotel wurde von einer Schweizerin und ihrem italienischen Freund geführt. Das zugehörige Restaurant hatte allerdings einen anderen Pächter. Und dort war in der Nacht Diskothek bis um 02.00 Uhr morgens. Da war Knall drauf. Wir waren eigentlich am meisten besorgt wegen unseres Motorrads, das draussen stand. Wir wussten ja nicht, was das für Leute waren. Da wir wegen der lauten Musik sowieso nicht schlafen konnten, schlich ich am Ende des Disko-Abends in den ersten Stock. Dort war ein Fenster zum Parkplatz hinaus, von wo ich beobachten konnte, ob jemand zu unserem Motorrad rüberging. Aber nichts passierte, niemand ging auch nur in seine Nähe, und nachdem die letzte Autotür zugeschlagen worden war, konnten wir endlich schlafen. Disko ist dort immer Mittwochs, ihr seid somit gewarnt! Ansonsten können wir das Hotel empfehlen. Die Dame des Hauses serviert ein sehr nettes Frühstück, sogar mit Ei, wenn man will.

Sie erzählte uns, wie schwierig es wäre, in Italien ein Geschäft zu haben; die Steuern würden einen auffressen. Nachdem wir sie bezahlt hatten, mit Bargeld, sahen wir sie in ein Auto steigen und absausen. Wir hatten den Verdacht, dass sie unterwegs war, um jemanden zu bezahlen, dem sie Geld schuldete. Sie lebten nicht nur von dem gepachteten Hotel; ihr Freund hatte einen anderen Job. Sie war nicht sehr zuversichtlich, dass sie im Hotel würden bleiben können unter den Umständen, wie sie in Italien im Moment vorherrschten. Schade, es sieht so aus als ob es überall bergab geht.

 

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Am Donnerstag ging es dann weiter in Richtung Süden. Freunde hatten uns die Stadt Lucca empfohlen. Wir sahen uns die Lage auf der Karte an und fanden, dass man von dort gute Tagestouren würde machen können. Daher beschlossen wir, dort auf jeden Fall drei Nächte zu bleiben.

Der Weg nach Lucca führte uns über Carpi, Modena, Sassuolo, Frassinoro, Passo delle Radici, eine wunderschöne Passstrasse, Castelnuovo di Garfagnana, Gallicano, Bagni di Lucca.

Auch auf diesem Abschnitt habe ich nicht so viel fotografiert wie sonst, ich war so beschäftigt mit Gucken. Ich schummele daher und setze ein paar Fotos vom Passo delle Radici rein, die ich auf der Rückfahrt gemacht habe.

 

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In Lucca fuhren wir nur kurz umher, da hatten wir auch schon ein ansprechendes Hotel gefunden, Hotel San Marco. Da der heilige Markus uns in Auer bereits gute Unterkunft beschert hatte, beschlossen wir, es dort zu versuchen. Auch sehr empfehlenswert übrigens, mit Tiefgarage. Wir haben mit unseren Hotels Glück gehabt. http://www.hotelsanmarcolucca.it/de/ Das Hotel sieht wirklich so aus wie auf den Bildern, jedenfalls in 2012. Die Webseite ist viersprachig und der junge Mann an der Rezeption sprach auch alle vier, Englisch, Französisch, Deutsch und Italienisch (er war Italiener). Vom Hotel aus war man in fünf Minuten in der Altstadt.

Hier nur ein paar Fotos von Lucca, später kommen mehr.

 

(Fortsetzung folgt)

 

 

 

Italien mit dem Motorrad, Teil 2

15.5.2012

Am nächsten Tag war wunderschönes Sommerwetter, und wir machten uns auf den Weg in die Berge. Erst einmal schauten wir auf die nähere Umgebung, aber nach dem ersten Pass packte uns das Passfieber.  😉 

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Wir fuhren über insgesamt drei Pässe: Passo di Rolle, Passo di Brocon und Passo Manghen. Bei dem letzten war mir etwas mulmig, denn die Strasse war sehr schmal, ja ich würde sie einspurig nennen, und zur Abgrundseite hin gab es keine Mauer oder ähnliche Schutzmassnahmen. Ich habe Höhenangst, kann mich aber trotzdem nicht von Bergen weghalten, weil sie so schön sind. Unterwegs ein offenes Restaurant zu finden war nicht so einfach, denn viele Etablissements waren noch geschlossen.

Ich nehme euch jetzt einfach mal auf eine Motorradtour mit:

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Bei der kleinen Marien-Kapelle waren wir dann in den „richtigen“ Dolomiten angelangt:

Es war ja so eine Art Zwischen-zwei-Saisons-Zeit, nicht mehr Wintersport und noch nicht Sommerferien. Hier einige Namen der Orte, durch die wir gekommen sind: Trudno corni, Montagna, Cavalese, Bellamonte, San Martino di Castrozza, Fiera di Primiero, Imer, Canal San Bovo, Castello Tesino, Strigno, Telve.

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KarteDolomitenTourVom Manghen Pass habe ich ein paar Bilder von oben vom Parkplatz und ein Blick auf die Strasse, die wir hinunterfahren sollten. Da stand auf der linken Seite ein lächerliches kleines Zäunchen, und das war es dann auch schon für den Rest des Weges! Es fuhren auch kaum Leute da runter.

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Auf dem Rückweg konnten wir eine dunkle Wolkenwand hinter uns sehen, die näher zu kommen schien, und beeilten uns so gut wir nun konnten. In Auer war es immer noch schön, so dass wir einen ausgiebigen Spaziergang durch den Ort machen konnten. Ich habe da unzählige Bilder. Die, die ich hier im Blog zeige sind nur ein Bruchteil derer, die ich gemacht habe. Ein fantastischer Ort! (Das Gasthaus am Ende heisst „Gasthaus Tschurtsch“.

Als wir am nächsten Morgen aus dem Fenster schauten, waren die Berge mit Schnee bedeckt. Man konnte an den Hängen eine exakte Schneegrenze sehen, wie mit dem Lineal gezogen.

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Wir waren froh, dass wir den Vortag für die Passtour genutzt hatten.

(Fortsetzung folg)

 

 

Italien mit dem Motorrad, Teil 1

Der Film ”Tea with Mussolini” gab uns die Idee, in die Toskana zu reisen, genauer gesagt, uns San Gimignano anzusehen. Von der Idee zur Tat vergingen allerdings noch mehrere Jahre. Wir gehören zu den Leuten, die z. B. öfter mal planen nach Amsterdam zu reisen, um dann in Berlin, Oslo oder Paris zu landen. Amsterdam sahen wir dann, als wir woanders hin wollten.

Doch nun zur Toskana. Es war im Jahre 2012, wir hatten Urlaub im Mai genommen, weil wir nicht die grossen Hitzefans sind (haha). Wir hatten damals eine GoldWing 1200 Aspencade, mit der wir uns auf den Weg machten.

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13.5.2012

Erst einmal ging es von Rødvig aus (via Gedser-Rostock-Fähre, Lauenburg und Lüneburger Heide) nach Bad Münder am Deister, Freunde besuchen. Dann nahmen wir den Autozug von Hildesheim nach München. Der Zug fährt am späten Nachmittag von Hamburg-Altona los und ist dann morgens gegen 07.00 Uhr in München. In Hildesheim werden dann Wagen angekoppelt. Zur Verladung, die ein Abenteuer für sich war, mussten wir früh antanzen und hatten dann noch einige Stunden Zeit, uns in Hildesheim zu amüsieren. Ohne Transportmittel wurde da nicht viel draus, und um den Bahnhof herum waren die Gehsteige hochgeklappt. Getränke gab es nur aus dem Automaten. Ausserdem war es kalt. Ich war froh über meine dicke Jacke. Und nicht nur die Jacke war damals dick …

Wir hatten uns eine Schlafkabine nur für uns genommen, sogar mit einem kleinen Bad. Das erwies sich als Fehler, denn die Betten waren furchtbar und in den Kurven rutschte man hin und her oder rauf und runter, wie man das sehen will. Also man schlief quer in der Kabine, nicht längs.

14.5.2012

Als wir morgens in München ankamen, waren da 4 Grad Celsius MINUS. Wir hatten uns anscheinend das Jahr mit dem kältesten Mai seit langem ausgesucht. Aber die Temperatur stieg rasch an und wurde angenehmer. Unser Weg führte uns auf der Brenner Autobahn, die ja für eine Autobahn sehr schön angelegt ist, zumindest wenn man sich auf ihr befindet, nach Österreich hinein.

Rastplatzimpressionen:

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Wir sahen einige wunderschöne kleine Orte auf dem Weg, u. a. einen mit einer kleinen Einfamilienburg (Colma), und beschlossen, auf dem Rückweg die Landstrasse zu nehmen, um uns die kleinen Orte etwas näher anzusehen.

Colma:
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Chiusa:

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Die folgenden Fotos habe ich vom Motorrad aus während der Fahrt gemacht.

 

Unsere erste Übernachtungsstelle war Auer oder Ora. Wir befanden uns in Tirol, wo alles zweisprachig beschildert ist, deutsch und italienisch. Wir waren im Markushof untergebracht. Den können wir empfehlen! Nette Leute, schöne Zimmer, gutes Essen, was will man mehr, und nicht teuer. Zu dem Hotel gehörte übrigens auch ein Campingplatz.

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Uns gefielen der Ort und die Umgebung so gut, dass wir beschlossen, einen Tag länger z bleiben. Schliesslich hatten wir keinen festen Zeitplan.

(Fortsetzung folgt)

Oslo, Teil 4

Hier endlich der vierte und im Moment erst einmal letzte Teil der Oslo-Serie. Aber da kommen wir sicherlich noch einmal hin. Ich muss doch den Tearoom wiederfinden … 😉

Dieses Mal waren wir hauptsächlich im Norsk Folkemuseum, dass aus drei Teilen besteht. Den grössten Teil macht das Freilandmuseum aus, eine riesige Anlage mit unzähligen Häusern, Bauernhöfen, Läden, ja sogar einer Tankstelle, wo man Esso und Tiger-Benzin kaufen konnte, aus verschiedenen Epochen Norwegens, liebevoll zusammengesammelt und wieder aufgebaut. Auch dieses Museum befindet sich auf der Halbinsel Bygdøy, zu der man im Sommer mit einem Hafentaxi kommen kann. Das geht schneller und ist irgendwie auch mal etwas anderes als ein Bus.

Ich würde auf jeden Fall empfehlen im Sommer dorthin zu fahren, denn dann herrscht richtiges Treiben im Freilandpark. Auf den Höfen gehen „Bauern“ ihrem Geschäft nach, wo ausserdem Tiere zu sehen sind wie Hühner und Schweine. Im Kolonialladen kann man dann Süssigkeiten kaufen, z. B. leckere, ganz lange Lakritzstangen. Wir waren im März dort, als noch alles geschlossen war und hatten einen Nieselregentag erwischt. Es war aber trotzdem wunderbar.

Neben wechselnden Ausstellungen und Veranstaltungen gibt es zwei feste Ausstellungen im Volksmuseum, Kunsthandwerk und Trachten.

Doch jetzt starten wir erst einmal in Kopenhagen:

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Dann kommen wir an die Stelle, wo man auf der linken Seite Helsingør mit Schloss Elsinor sehen kann und auf der rechten Seite Helsingborg mit Schloss Sofiero. Letzteres liegt in einem wunderschön angelegten Park mit extensivem Rhododendronteil. Es ist ein kleines Schloss, und im ersten Stock ist immer eine Bilderausstellung. Ich bin schon öfter mit meiner belgischen Freundin zur Rhododendronblüte dort gewesen, aber auch im Juli und im Herbst. Man kann auf der dänischen Seite alle Tickets gleichzeitig kaufen, Überfahrt nach Schweden, Bus nach Sofiero und Eintritt dort. Einmal sahen wir eine Ausstellung mit Bildern, die Prinz Charles von England gemalt hatte, gar nicht schlecht. Ein anderes Mal war dort eine Ausstellung mit Fotos von der dänischen Königin Ingrid (Mutter von Margrethe II), deren Familie Sofiero als Sommerresidenz benutzt hatte.  Aber jetzt muss ich wieder auf Oslo umschwenken … (ich bin ziemlich begeistert von Sofiero und dem Park …)   😉

Schloss Elsinor:
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Schloss Sofiero:
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Und dann sind wir schon wieder im Oslofjord und schnuppern Fjordstimmung:

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Diese Häuser liegen so idyllisch!!!

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Oslo-Panorama:
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Akershus:
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Und ab ins Museum:

Der Freilandteil, zuerst die richtig alten Häuser.

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Dieser Meilenstein hat das Projekt erst einmal zum Stocken gebracht, weil ich unbedingt herausfinden wollte, wo der herstammte. Eine Meile sind 10 km, also 50 km von Drammen und 90 km von Oslo. von 1624 bis 1924 war Christiania der Name für Oslo. Die dänischen Christiane haben überall Orte nach sich benannt. In Schweden sind wir sogar mal auf ein Christianopel gestossen, ein ganz kleines verwunschenes Örtchen. Jetzt bin ich schon wieder in Schweden …

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Zwei mögliche Orte sind der Fährhafen Horton am Westufer des Oslofjords und der Ort Svene südöstlich von Drammen.

Die Dänen und Norweger hatten ca. 435 Jahre lang eine „Union“. Das begann als Union, artete aber ziemlich schnell in eine dänische Oberherrschaft aus. Die Norweger nennen diese Zeit die „dänische Nacht“. Das erzählen die Dänen aber niemandem … 😉   Das müsste doch eigentlich zu den geschichtlichen Fakten gehören, die wir als Ausländer wissen müssen, damit wir eine Prüfung ablegen können, die uns dann dazu berechtigt, die dänische Staatsbürgerschaft zu beantragen. 😉  Norwegen ist seit 1925 unabhängig.
Hier einige neuere Häuser und ein paar Innenaufnahmen. Viele Gegenstände sind hinter Glas angebracht und lassen sich nur schwer fotografieren, weil es gleichzeitig dunkel ist.

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In der Kunsthandwerkabteilung herrschte ebenfalls das Hinterglasblitzproblem vor, aber einige Gegenstände waren besser beleuchtet, so dass ich ohne Blitz fotografieren konnte. Ich habe nur die Bilder ausgewählt, die einigermassen scharf geworden sind.

 

Von der Trachtensammlung kann ich euch leider keine Bilder zeigen. Nach drei Fotos habe ich aufgegeben. Es war entschieden zu dunkel und wieder alles hinter Glas. Ihr müsst also selber hin … 😉   Ich fand sie sehr sehenswert.

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Hier noch zwei interessante Bilder. Kurz dazu: vor 1814 (erste Verfassung Norwegens, danach parlamentarische Regierung – Stortinget) gab es so etwas wie Unterhaus und Oberhaus in England. Könnt ihr herausfinden, welches was ist?

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Da wir nach dem Besuch des Freilandmuseums total durchgeweicht waren, sogar unsere sogenannten Regenjacken, haben wir nach den beiden Ausstellungen nicht mehr viel Lust dazu gehabt, noch viel länger im Freien herumzulaufen. Wir haben daher nur etwas Kleines gegessen (die Preise verursachen Herzklopfen) und sind dann zum Schiff zurückgegangen. An Bord haben wir uns dann erst einmal trocken gelegt und aufgewärmt.

Beim Auslaufen fetzte dieses Luftkissenboot an uns vorbei:

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Habe ich übrigens schon erzählt, dass wir einmal bei der Rückfahrt ein Gratiskonzert gehört haben? Das war auf der Pearl of Scandinavia. Die ist etwas anders aufgebaut als die Crown. Das Deck über dem Restaurantdeck ist offen und bildet eine Art rundum Balkon. Von dort hörten wir Gesang. Eine ganze Gruppe stand dort und gab alle möglichen Lieder zum besten, wunderbar! Es handelte sich um einen dänischen Chor, der zu einem Wettbewerb in Oslo gewesen war. Irgendetwas Spezielles haben wir eigentlich jedes Mal gesehen oder erlebt. Ich habe sogar schon einmal eine Arbeitskollegin auf dem Schiff getroffen, mit ihrem Sohn und ihrem Vater.

In der Zwischenzeit sind wir dann wieder in Dänemark angekommen … 😉

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Diese Serie geht wie gesagt erst mit einer erneuten Osloreise weiter.
Aber wir sehen uns ja anderweitig … 😉

Ich wünsche euch eine angenehme Nachtruhe und Wochenteilung.

 

Oslo, Teil 3

Die Bilder dieses Berichts stammen von zwei Reisen, 2013 und 2015. Einmal war Sonnenwetter, einmal nicht, aber ansonsten fand ich, dass man die beiden Reisen gut miteinander verknüpfen konnte. Von der Reise einmal im Dezember habe ich insgesamt nur 4 Bilder, weil es viel zu kalt war, um die Handschuhe auszuziehen. Von der Reise stammt das Bild vom Königspalast, der mitten in der Stadt auf einem Hügel liegt. Ich habe nach der Teestube geforscht, sie aber über google nicht gefunden. Wenn es sie noch gibt, werde ich sie nächstes Mal wiederfinden (oder auch nicht) und berichten.

Es sind viele Museumsbesuche dabei, weil mein Mann auf einer der Reisen nicht richtig gehen konnte und wir daher die lange Sightseeing-Tour mitgemacht haben. Das war mal ganz interessant, da wir es bisher noch nie gemacht hatten. Ich bin nicht so ein genereller Museums-, Palast- und Kirchenbesucher, aber wenn es um Schiffe, Wikinger und Freiluftausstellungen von alten Häusern und Gerätschaften geht, bin ich begeistert. (Oder Motorräder, Autos und Eisenbahnen sowie bontanische Gärten …)

Aber erst einmal eine Diashow mit Bildern vom Oslofjord, der an der Einfahrt so breit ist, dass man die beiden Ufer nicht auf ein Foto bekommt. Vorher noch ein Abschiedsfoto vom Kopenhagener Nordhafen:

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Dyna Fyr in der Mitte des inneren Oslofjords sollte man gesehen haben. Es handelt sich hier um ein ehemaliges Leuchtfeuer, das 1874 gebaut wurde. Heute wird dieses ungewöhnliche Gebäude für Empfänge und Parties benutzt. Es ist perfekt für kleine Feiern bis zu 40 Personen. Das Menü besteht aus Frischem vom Meer der jeweiligen Saison. Dyna Fyr ist zwischen Ostern und Weihnachten für geschlossene Gesellschaften von 20 bis zu 40 Personen für Mittag- und Abendessen geöffnet:

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Wir wurden wieder von Akershus begrüsst. Das grosse rote Ziegelsteinhaus mit den zwei dicken Türmen in der Diashow ist übrigens das Rathaus. Das flache weisse Gebäude am Hafen ist die neue Oper (2009).

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Wir gingen dann unseren ”normalen” Weg am Kai entlang und trafen auf diesen Anblick: Ein Club-Treffen mit alten und neueren Morgans. Ich fragte und durfte Details fotografieren. Anscheinend gehört auch eine bestimmte Kleidung zu diesen Autos.

Auf unserem Spaziergang durch die Stadt kamen wir an weiteren interessanten Dingen/Situationen vorbei.

Der Königspalast:

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Hier eine kluge Möwe, die bequeme Beute jagt, vielleicht nicht so gesund …

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Und dann kamen wir an einer Kunstgallerie vorbei. Zum Glück war Sonntag, sonst hätte ich dieses gekauft.

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Ein Haus, das an Klondike erinnert, sich aber in einem anderen Stadtteil befindet.

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Nun zu den Museen:

Das Fram-Museum (Frammuseet) erzählt die Geschichte der norwegischen Polarforscher. Es liegt auf der Halbinsel Bygdøy. Leider ist es in den Museen sehr dunkel und vieles ist unter Glas, so dass man nicht einmal Blitz benutzen kann. Daher sind die Fotos teilweise nicht so toll.

Die Fram wurde 1892 in Norwegen gebaut. Sie ist noch vollständig erhalten und wird als Museumsschiff genutzt. Die Fram wurde von Schiffsbauer Colin Archer auf Bestellung von Fridtjof Nansen gebaut, der es für seine Nordpolexpedition benutzen wollte.

Man kann dort im Schiff auch die Kajüten der Expeditionsmitglieder sehen, mit der Originaleinrichtung, in denen sie drei Jahre lang gelebt haben. Auch eine Übersicht über sämtliche Expeditionen (auch englische) kann man im Museum finden, sowie Foto- und Filmmaterial usw. usw. Ich fand es sehr interessant.

Das Kontiki-Museum (Kon-Tiki Museet), Thor Heyerdahls Forschungsstiftung, wurde 1950 als privates Museum eingerichtet. Es befindet sich ebenfalls auf der Halbinsel Bygdøy. Das ist eine richtige Museumsinsel, aber darüber später mehr.

Die Kon-Tiki war ein Floss aus Balsaholz, das under der Leitung des Norwegers Thor Heyerdahl gebaut und gesegelt wurde. Er leitete 1947 die Kon-Tiki-Expedition, die seine Theorie bekräftigen sollte, dass die Völkerwanderung nach Polynesien über das Meer von Lateinamerika aus erfolgt sein könnte. 

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Es gibt auch ein Thor Heyerdahl Museum auf Teneriffa, angeschlossen an die Pyramiden von Güimar. Dort erfährt man, dass er lange Zeit auf Teneriffa gelebt hätte, aber bei Wikipedia steht nichts davon. Irgendeine Verbindung muss er ja gehabt haben, sonst wäre da kein Museum zu seinen Ehren, denke ich mal.

Ich bin ziemlich beeindruckt von dem Mann, die Forschungsreisen die er unternommen hat, aber ich muss mich Eines fragen: Warum heiratet ein Mann, der fast nie zuhause ist drei Mal und setzt fünf Kinder in die Welt? Er muss doch beim ersten Mal schon gemerkt haben, dass er die beiden Dinge nicht vereinbaren konnte. Seine beiden ersten Frauen starben übrigens.

Vigelandsanlegget (die Vigelands-Anlage) ist ein Skulpturenpark im Frognerpark in Oslo. Die Sammlung hat ihren Namen nach Gustav Vigeland, der die Anlage gestaltet hat.
Die Vigelands-Anlage erstreckt sich über 32 Hektar und enthält 214 Skulpturen mit fast 600 Figuren, sowie 13 schmiedeeiserne tore. Alle Kunstwerke stammen von Vigeland.


Soll ich meine Meinung dazu sagen? O.k., ich tue es. Gustav Vigeland war ohne Zweifel ein sehr begabter Bildhauer, aber die meisten seiner Statuen stellen nackte Menschen aller Altersklassen dar. Also von der Wiege zum Verfall. Und das 600 Mal? Sorry, es war also nicht so ganz mein Fall. Aber der Park an sich ist toll angelegt. An einigen Stellen vergisst man völlig, dass man sich in einer Stadt befindet.

Als letztes Museum das Wikingerschiff-Museum mit einigen wunderschönen Gebrauchsgegenständen und Resten von grossen Schiffen.

Dieser Artikel verdient ein besonderes Bild, das Kopfstück eines Wikingerschiffs. Es ist mitnichten aus Metall, sondern aus auf Hochglanz poliertem Holz. Ist es nicht wunderschön?

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Auf den Hügeln über Oslo, auf dem Holmekollen, liegt die grosse Skisprungschanze, die neu gebaut und 2010 wieder eingeweiht wurde. Es gibt dort seit 1892 eine Sprungschanze, die u. a. für die Winterolympiade 1952 und diverse Weltmeisterschaften benutzt wurde und wird.

Wenn man wieder absegelt kommt man an diesem Kaffee vorbei, dass auf einer Insel liegt und nur mit einem Boot erreicht werden kann. Auch viele Wohnhäuser auf den kleinen Inseln im Fjord oder sogar auf dem Festland sind nur vom Wasser her zugänglich.

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Und zum Abschluss noch einige Impressionen von der Ankunft in Kopenhagen. An der ”Langen Linje” legen die grossen Kreuzfahrtschiffe aus aller Welt an.

Damit ist die Reise für dieses Mal vorbei. Jetzt habt ihr noch einen Oslo-Teil zugute, und zwar wird der von dem Volksmuseum, das auch auf der Halbinsel Bygdøy liegt, handeln. Dort sind gleich drei Museen an einem Platz versammelt, aber mehr verrate ich nicht. 😉  

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mariager Fjord, Teil 2

Den zweiten Teil vom 6. Mai will ich euch nicht vorenthalten. Geplant war eine weitere Radtour am nördlichen Ufer des Mariager-Fjords entlang. Es gab keine ausgesprochenen Fahrradwege, aber so genannte „fahrradfreundliche“ Wege, aber das werdet ihr ja noch sehen. Jedenfalls sind es hauptsächlich Landschaftsfotos dieses Mal.

Ein etwas anderer Anblick empfing uns am Samstag Morgen:

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Spiegelglatt das Wasser, so gut wie kein Wind. Es wurden später ganze 22 Grad (Celsius), ein richtiger Sommertag.

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Da drüben würden wir entlangfahren. Ganz links sieht man noch eine Ecke eines kleinen idyllischen Hafens, der „Høllet“ heisst. Das weisse Haus mit dem roten Dach ist ein ganz wunderbares Anwesen.

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Auch an dem gelben Haus kamen wir später vorbei. Rechts daneben sieht man Stinesminde.

Wir starteten in Hobro am Hafen …

… hier ein Haus zu haben könnte man doch gut aushalten oder?  😉   …  die Strasse endet blind, sie ist also keine Durchfahrtsstrasse …

… dann auf einem Schotterweg am Golfplatz vorbei und dann landet man hier:

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Von hier aus hat man einen fantastischen Ausblick auf den Fjord.

Die folgende slide show zeigt den „fahrradfreundlichen“ Weg  bis zu den Bramslev Hügeln, vorbei am gleichnamigen Restaurant, wo gerade eine Konfirmation stattfand und zum Aussichtspunkt am Fjord, wo auch ein Restaurant lag, wo ebenfalls gerade eine Konfirmation stattfand. Das war eine kleinere Angelegenheit, höchstens 50 Leute. 😉  An einigen Stellen konnte man sehen, dass direkt am Wasser entlang ein Fussweg war. Den werden wir nächstes Mal gehen.

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Von den Bramslev Hügeln kehrten wir nach Hobro zurück, allerdings auf richtigen Fahrradwegen an der Strasse entlang. Dort setzten wir uns ins Auto und setzten fort, wo wir aufgehört hatten, denn wir wollten nach Stinesminde. Der Weg dorthin wurde uns angepriesen und sollte mit dem Auto befahrbar sein, obwohl es eine Sandstrasse ist.

Die Sandwegtour in der slideshow beginnt an einem Aussichtsplatz „Lundshøj“ (Wiesenhöhe) (mit Picknicktisch natürlich). Die zwei Gewässer, die man von dort oben sieht sind einmal der Fjord hinten und weiter vorne ein kleiner See, der Kielstrup Sø. Es sieht fast so aus, als ob Wasserdampf vom Fjord hochsteigt …
dann ging es weiter am Wasser entlang und durch den Wald, kilometerlang wunderschön, an „Høllet“ und den eingangs genannten Häusern vorbei bis nach Stinesminde. Dazwischen immer wieder dieser fantastische Weg, der „Under Skoven“ heisst (unter dem Wald). Ich hoffe, dass es euch nicht langweilig wird:

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Man kann an den Bildern sehen, dass da viel Sonne war; viele sind überbelichtet, aber einen Eindruck geben sie trotzdem.

Auf dem Rückweg gingen wir in Hadsund in einem italienischen Restaurant am Hafen essen. Dort liefen gerade sage und schreibe drei Konfirmationen. Vielleicht war deshalb die Pizza so schlecht (aber teuer). Jedenfalls war sie nicht richtig fertiggebacken. Dort werden wir nicht wieder hingehen. Aber ich brauchte wieder nicht zu kochen. Das ist auch mal ganz schön, selbst wenn ich gerne koche.

Das war es erst einmal wieder aus dem hohen Norden. Gute Nacht und einen schönen Sonntag wünsche ich euch allen.

 

Mariager Fjord im Mai, Teil 1

Vom 4. bis zum 7. Mai waren wir mit dem Wohnwagen auf dem Campingplatz in Mariager am Fjord mit demselben Namen. In Dänemark sagt man, dass dies der schönste Fjord in Dänemark sei. Da könnte was dran sein!

Wir kamen bei harter Cooling von Nord-Nordost an. Natürlich wollten wir uns so aufstellen, dass wir direkt aufs Wasser guckten, aber von dort kam der Wind. Nun haben wir ja in Trelde Næs bereits das Zusammenpacken bei Sturm geübt, aber das Aufbauen bei Sturm ist noch um einiges schwieriger. Zum Schluss gaben wir auf und beschlossen, einige Stunden zu warten, ob der Wind sich legen würde.

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Der Campingplatz liegt direkt am Fjord und ist nicht so riesig, sauber und mit netten Leuten bestückt.

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Wir kamen an einem Freitag an, am frühen Nachmittag, da waren noch nicht so viele Camper.

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Ja, so sah das aus, der Wind presste das Zelt gegen den Wohnwagen. Für jede Zeltstange hätten wir eine Person zum Festhalten gebraucht, aber so viele waren wir nicht, nur mein Mann und ich. Wir sind dann immer unterdurch gekrabbelt, denn wir wollten das Zelt nicht wieder aus der Schiene ziehen. Es war schwer genug gewesen, es hinein zu bekommen.

In der Zwischenzeit sind wir dann erst einmal Essen gegangen. Die Stadt liegt auf der anderen Seite der Strasse, also nur drei Minuten zu Fuss vom Platz aus. Hier kehrten wir ein, im Postgaarden: Sehr gemütlich.

So gegen 21.00 Uhr bauten wir dann endlich das Vorzelt auf. Es wehte noch immer ziemlich stark, aber es gelang uns.

Am nächsten Morgen empfing uns dieser Anblick:

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Nicht gerade windstill, aber blauer Himmel. Wir wollten eine Radtour von Hadsund nach Als Odde machen, wo der Mariager-Fjord ins Kattegat mündet. Der Weg führte uns über Dania, einen kleinen Ort, der völlig in privater Hand ist. Er entstand um eine Zementfabrik herum, die jetzt stillgelegt ist, und besteht hauptsächlich aus Reihenhäusern für die Arbeiter, Einzelhäusern für die Angestellten und einem extra luxuriösem Haus für den Direktor. In den meisten Häusern wohnen jetzt Privatleute oder es sind dort Kleinbetriebe untergebracht.

Von der Jugendherberge in Hadsund aus ging es dann mit dem Fahrrad weiter. Wir machten einen Abstecher zur Havnø Mølle, die im Sommer zu besichtigen ist. Solche Kleinodien sind in Dänemark oft nur durch freiwilliges Personal bestückt, genau wie der alte Kaufmannsladen in Tornby.

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Wir schafften es nicht ganz bis nach Als Odde, denn wir kämpften die ganze Zeit gegen den Wind. Wir drehten um und fuhren die Strecke noch einmal mit dem Auto, denn wir wollten im Cafe an der Mündung Kaffee trinken. Es war aber geschlossen, daher fuhren wir zurück in den Wald, wo wir das Jägerhaus JÆGERHUSET  gesehen hatten. Das sah gemütlich aus. Wie man auf den Bildern sehen kann, war der Eindruck berechtigt. Wir wurden von einer interessanten älteren Dame, also so in unserem Alter 😉 begrüsst. Sie hat das Restaurant seit 30 Jahren, glaube ich, und sie erzählte uns, dass in dem Haus nie ein Jäger gewohnt hätte. Es war also nicht klar, wo der Name herkam. Auch die vielen Hexen, die im Restaurant zur Stelle waren, hatten keinen historischen Hintergrund.   😉

Es gefiel uns dort so gut, dass wir am selben Abend zum Essen zurückkehrten. Für abends muss man dort einen Tisch bestellen, sonst kann es passieren, dass man keinen Platz bekommt. Im Sommer kann man auch draussen sitzen. Das Essen ist gut und wirklich nicht überteuert.

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Abends gingen wir dann noch durch Mariager. Wir hatten so viel darüber gehört. Schaut selbst:

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Ich mache ja nicht gerne schlechte Reklame, aber das Eis am Marktplatz ist wirklich nicht zu empfehlen. Es hat eine merkwürdige Konsistens, so als ob da Gelatine mit drin wäre. Ich hatte noch nie so ein seltsam klebriges Eis im Mund. Empfehlen können wir aber die Eisbude im 14 km entfernten Hobro an der Mole im Hafen. Das ist echtes, dekadentes, dänisches Vollsahneeis!

Mariager hat: Ein Kloster mit Klosterkirche, Klostergarten, Klosterrosengarten, Veteran-Eisenbahn, Raddampfer, Salzsiederei mit angeschlossener Wellnessanlage, Museum, Kino, Freimaurerloge (in Dänemark sind die Freimaurer ziemlich stark vertreten) und viele Ausflugmöglichkeiten auf dem Wasser, zu Fuss oder mit dem Fahrrad. Die Mariageraner sind sehr stolz auf ihre Rosen. Leider blühten die natürlich noch nicht. Zwei Tage waren auf jeden Fall viel zu kurz, und wir werden im Sommer noch einmal dorthin fahren.

Der zweite Teil folgt in Bälde. Es ist gar nicht so einfach, die Fotos auszuwählen. Jetzt erst einmal gute Nacht!