Fahrradfahren auf einer stillgelegten Eisenbahnstrecke … Cycling on a closed down railroad track

Man hat an einigen Stellen Dänemarks stillgelegte Eisenbahnstrecken dazu benutzt, um Fahrradwege anzulegen. (Die Schienen etc. hat man natürlich entfernt … 😉 )  Diese Wege haben den Vorteil, dass sie quer durch die Landschaft gehen und man Strassen mal überquert, aber nicht an ihnen entlang oder gar auf ihnen fährt. Wir bekamen den Tipp von einem unserer Neffen. Es handelt sich um einen Weg von Løgstør nach Süden. Wir wollten ca. 11,5 km fahren, weil wir dann ja auch die gleiche Strecke wieder zurück zum Auto mussten, also alles in allem 23 km, reichlich für mich!

… In some places in Denmark the town councils have used closed down railroad tracks to create bicycle routes. ( They did remove the tracks, of course … 😉 )  These paths have the advantage that they lead across the countryside, and roads are being crossed, but not followed, and one never has to bike on a road. One of our nephews gave us the hint. The path we took leads from Løgstør southward. we had planned to go 7 miles, because we also had to return the same distance to the car, meaning all in all 14 miles km, plenty for me!

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Wir machten hier kurz Pause, um das Panorama zu geniessen. Der Streifen ganz im Hintergrund ist Heidelandschaft. Der Weg führt durch verschiedene Landschaften, Wald, Felder, manchmal kommt man auch an einem Haus vorbei, alles in allem sehr angenehm und ausblickmässig ein Genuss.

… We took a short break to enjoy the panorama. The stretch of land in the background is heather landscape. The path leads through different kinds of landscape, wood, fields, sometimes one passes a house, all in all very pleasant and as far as views are concerned an absolute treat.

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Als ich fühlte, dass wir jetzt umkehren sollten, weil mein Hintern und ich es sonst nicht zurück nach Løgstør schaffen würden, dachten wir, dass wir noch ca. 2 km von unserem Wendepunkt entfernt wären. Gut jedenfalls, dass wir umkehrten, denn ich habe es nur mit Mühe und Not geschafft, so sehr schmerzten meine Gesässknochen. Wir stellten dann fest, dass wir sogar weiter gefahren waren als geplant, siehe Karte unten.

… When I felt that we should turn around, because my behind and I otherwise wouldn’t make it back to Løgstør, we thought that we were still about 1.2 miles away from our turning point. In any case, good that we turned around, because I have only barely made it, my bones hurt so much (the ones you sit on, I can’t find the English name). We found out that we had even cycled longer than planned, see map below.

FahrradtourKarte

Mein Mann fand, dass ich mir mit meinem Heroismus ein Eis verdient hätte unten am Hafen, er würde sich dann opfern und eins mitessen. 😉

… My husband thought that my heroism should be rewarded with an ice cream down at the harbour. He would make the sacrifice and eat one too, just to keep me company. 😉

Sieht das nicht gemütlich aus?           … Doesn’t this look cozy?

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Ganz unten war es schön windstill und die Bretter von der Sonne vorgewärmt. Und ich habe nicht zwei Eis auf einmal gegessen, das eine halte ich nur für den Fotografen!

… Down there I was sheltered from the wind, and the planks were pre-heated by the sun. And I did not eat two ice creams, I am just holding one for the photographer!

Das war mein Ausblick, gut auszuhalten:             … That was my view, very bearable:

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Man beachte die trendigen Socken …  😉        … take notice of the trendy socks …     😉

Das waren nicht viele Fotos dieses Mal, aber wir werden noch öfter dorthin fahren. Ich wollte aber trotzdem diese Anregung geben für eventuelle, sportliche Dänemarkurlauber, die dann die ganze Strecke fahren (Løgstør-Viborg = 72 km). 😉

… There are not so many photos to show this time, but we will go there again. I wanted to post this suggestion anyway for possible sporty Denmark holiday makers, who will cycle the entire distance Løgstør-Viborg of 43.2 miles.  😉

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Paris bleibt uns für immer … …We’ll always have Paris

2015 waren zum bisher letzten Mal in Paris. Ich dachte, dass ich hier schon davon berichtet hätte, aber das scheint nicht der Fall zu sein. Paris ist eine unserer Lieblingsgrossstädte, noch vor Oslo … 😉  Wir haben teilweise die alten, bekannten Orte besucht, aber im zweiten Teil kommt dann ein Bericht über etwas, von dem wir gar nicht wussten, dass es so etwas in Paris überhaupt gibt, und zwar die Bootsfahrt auf dem Canal Saint Martin mit seinen vielen Schleusen. Für einige von euch ist das vielleicht ein alter Hut, für uns war es total neu.

… In 2015 we were the last time in Paris (for now). I thought I had reported about it here, but it does not seem to be the case. Paris is one of our favourite big cities, even more so than Oslo … 😉 Partly we visited the old, well-known sites, but the second part of the Paris report will be about something, which we didn’t know existed in Paris, and that is the boat trip up (or down) the Canal Saint Martin with its many watergates. For some of you this may be old hat, but for us it was completely new.

Aber nun zu den „normalen“ Parisbildern. Wir wohnten im Stadtteil Pernety Montparnasse, nur ein paar Metro-Stationen von der Innenstadt entfernt. Das ist ein gemütlicher Stadtteil mit vielen kleinen Restaurants.

… But now to the „normal“ Paris photos. We resided in the quarter of Pernety Montparnasse, only a few stops by Metro from the city centre. It is a cosy part of town with a lot of small restaurants.

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Das Hotel hat zugemacht … zu Recht … 😉 Der Innenhof war das einzige gemütliche. (Das Strassenschild ist geklaut!) 😀

… The hotel has closed down … rightly so … 😉 The inner yard was the only nice part. (The street sign is pinched from somewhere!) 😀

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Wir gönnten uns eine Stadtrundfahrt und machten ein paar Fotos von bekannten Sehenswürdigkeiten.

… We gave ourselves a tour of the city and took some photos of popular sights.

Hier das Hôtel des Invalides mit der Kuppel des dazugehörigen Domes im Hintergrund.

… Here the Hôtel des Invalides with the copular of the Cathedral in the background.

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Der Louvre                                           … The Louvre museum

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Der Triumphbogen                                          … The Arc de Triomphe de l’Étoile

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Die Conciergerie                                               … The Conciergerie

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Der Eiffelturm                                                     … The Eiffel Tower
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Dieses Mal besuchten wir einige der Einkaufspassagen, was wir vorher noch nie gemacht hatten. Sie gefielen mir richtig gut und sind besonders empfehlenswert für Regentage.

… this time we visited some of the shopping arcades, something which we had never done before. I really enjoyed them, and they can be recommended especially for rainy days.

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Hier hat ein Mitblogger eine tolle Zusammenfassung zu dem Thema Einkaufspassagen geschrieben: https://geheimtippsparis.wordpress.com/2013/11/09/die-passagen-von-paris/

… Another blogger has written a splendid summary to the topic of shopping arcades in Paris (German only, but he made maps and everything): https://geheimtippsparis.wordpress.com/2013/11/09/die-passagen-von-paris/

Hier eines der typischen Strassencafes:

… Here one of the typical pavement/sidewalk cafes:

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Diese drei Musiker machten Musik im Django-Reinhard-Stil und wir kauften eine CD von ihnen. Von hier aus kann man zum „Place du Tertre“ hochgehen (da wogt das Leben). Wenn man die „Rue Lepic“ nimmt, kommt man am „Café des Deux Moulins“ vorbei, das viele sicher aus dem Film „Amélie“ kennen.

… These three musicians were playing Django-Reinhard style, and we bought a CD from them. From here one can walk up to „Place du Tertre“ (where life is surging). If you walk up the „Rue Lepic“, you pass by the „Café des Deux Moulins“, which many might remember from the movie „Amélie“.

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Trotz all der Menschen, die dorthin pilgern, ist der Stadtteil Montmartre immer wieder einer unserer Lieblingsplätze in Paris, speziell die kleinen Gassen und der Platz vor dem Sacre Coeur, immer noch meine Lieblingskirche (in der Sagrada Familia war ich noch nicht … 😉 ).  Hier einige Eindrücke vom Montmartre:

… In spite of all the people, who pilgrimage up there, Montmartre is always one of our favourite places in Paris, especially the narrow alleys and the area in front of Sacre Coeur, still my favourite church (I haven’t been to Sagrada familia yet … 😉 ). Here some impressions of Montmartre:

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Ein Spaziergang an der Seine entlang, ein historisches Foto mit Notre Dame im Hintergrund.

… A walk along the Seine, a historical photo with Notre Dame in the background.

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Dieser nette junge Mann hatte nichts dagegen, mit mir fotografiert zu werden. Sein Gefährt erinnerte mich an Storm P. und seine kuriosen Erfindungen.

… This nice young man did not mind to be photographed with me. His vehicle reminded me of Storm P. and his quaint inventions.

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Damit vergingen die ersten beiden Tage. Am nächsten Tag sollte die Kanaltour stattfinden, auf die ich sehr gespannt war. (Fortsetzung folgt)

… That took care of the first two days. For the next day, we had planned the canal trip, about which I was quite excited. (to be continued or „stay tooned“)

Ulbjerg Klint: für Naturliebhaber … for nature lovers

Wir haben ein Neues Kleinod entdeckt – durch Zufall, wie sonst. 😉 Wir wollten nach Lundø zu unserem bevorzugten Cafe, mussten aber feststellen, dass es geschlossen war. Wir trafen einen freundlich gesinnten Einheimischen, der uns erklärte, dass es der Dame, der das Cafe gehört, zu viel geworden war. Schade!

… We discovered a new gem – by coincidence, how else. 😉 We had planned to visit Lundø and our favourite cafe, but found it closed. We met a friendly native, who explained to us that the owner of the cafe, an elderly lady, couldn’t cope anymore. What a pity!

LundøCafe

Jedenfalls handelte es sich bei dem Herrn um einen dieser wortkargen Nordjütländer. Wir erfuhren daher alles über sein Haus (Bild unten), ein wirklich schönes Exemplar, wie es isoliert war und wie alt das Dach war und was es gekostet hat, inwieweit das Dach ausgebaut war, und was man noch machen könnte, dass es sich um sein Geburtsheim handelte und er nie woanders gewohnt hat. (Ich mache mich hier über dieses Mitteilungsbedürfnis lustig, aber in Wirklichkeit finde ich es sehr einnehmend. Es ist auch nur lustig, weil diese Leute den Ruf haben, schweigsam und introvertiert zu sein.) Die Männer unterhielten sich dann noch über die verschiedenen Möglichkeiten der Hausbeheizung. Mir war warm genug … 😉

… However, this gentleman was one of the species „taciturn Northern Jutlander“. In other words, we got to know everything about his house (photo below), a really beautiful specimen, how it was insulated, how old the roof was and what it had cost, how much of the roof was developed into living space, and what else could be done, and that it was his birth home and he had never lived anywhere else. (I am mocking this need to talk here, but I actually find it quite charming. It is only funny really, because the people from here have the reputation to be introverted and silent.) The men then discussed the various possibilities of heating a house. I found it warm enough … 😉

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Falls ihr mal nach Lundø kommt, so kann man auch beim Campingplatz Kaffee trinken und Kuchen essen, der auch dort hausgebacken ist.

… In case you should ever come to Lundø, you can also have coffee and cake at the camping site. Their’s is homemade as well.

Vom Campingplatz aus hatten wir auf dem gegenüberliegenden Ufer eine Steilküste entdeckt, eine Art Mini-Møn. Da fuhren wir also hin zur näheren Begutachtung. Man kann zum Strand hinunterfahren (wo es anscheinend ein WC gibt) oder das Auto auf dem Parkplatz weiter oben abstellen und ein kleines Stückchen weiter hochgehen. Das machten wir.

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… From the camping site we discovered a kind of cliff line on the opposite bank, a kind of Mini-Møn. So we went there for closer inspection. One can drive down to the beach (where there seems to be a WC) or park further up the hill and walk to the top of the cliff. That’s what we did.

Panorama ins Land hinein                         … Panorama inland

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Panorama auf den Limfjord                        … Panorama onto Limfjord

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Und nochmal in Zeitlupe (mit Gentleman)         … And once more in slow motion (with Gentleman)

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An der Küste führt über viele Kilometer ein schmaler Strandstreifen entlang, den man u. a. zum Spazierengehen nutzen kann oder wahlweise kann man auch oben an der Steilküste gehen, dann hat man den tollen Ausblick. Trotzdem es Samstag Nachmittag war und warm und sonnig, sahen wir nicht einen einzigen Menschen am Strand. Ist das nicht erstaunlich?

… Along the entire coast leads a narrow strip of beach for miles on end, which can be used for a walk (among other things), or one could choose to walk on top of the cliff, where one has this fabulous view. Although it was Saturday afternoon and warm and sunny, we did not see a single person on the beach. Is that not astonishing?

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Diesen Ort haben wir uns für unser nächstes Picknick vorgemerkt, dann gibt es Strandbilder.  😉

… We have earmarked this place for our next picnic, then you will get beach photos. 😉

Kopenhagen Tivoli … Copenhagen Tivoli

Ich glaube nicht, dass ich das Tivoli in grösserem Umfang präsentiert habe, irgendwo in einem anderen Beitrag, glaube ich. Aber hier noch einmal etwas ausführlicher, der Park verdient es.

… I don’t think that I have presented Tivoli to a larger extent, maybe somewhere in another post on Copenhagen. But here once more, a bit more detailed, the park deserves it.

Es handelt sich nicht nur um einen Vergnügungspark mit allen möglichen Torturmaschinen (wie ich meine), sondern auch um einen Blumenpark. Die Bepflanzung der Beete und grossen Gefässe wechselt mit den Jahreszeiten. Sie ist jedes Jahr etwas  anders, aber immer wunderschön.

… It is not only an amusement park with all kinds of torture instruments (my opinion), but also a flower park. The planting in the beds and the large containers changes with the seasons. It is different each year, but always beautiful.

Was jedes Jahr gleich bleibt sind die Rosenbeete an den Springbrunnen, aber da kommen wir noch hin.

… Something is the same each year, and that are the rose beds at the fountains, but we will get there later.

Ausserdem gibt es im Tivolipark Cafes und Restaurants verschiedenster Art, ein Pantomimetheater, einen Konzertsaal, einen Theatersaal und eine Freilichtbühne. Man kann es also leicht einen ganzen Tag lang dort aushalten.

… Furthermore, the Tivoli park offers different kinds of cafes and restaurants, a pantomime theatre, a concert hall, a theatre hall and an open air scene. To be there for the entire day does not get boring.

Viele Kopenhagener habe eine Jahreskarte für das Tivoli, denn bereits nach drei Besuchen hat sie sich „amortisiert“. 😉

… Many Copenhageners have an annual ticket for Tivoli, as after three visits it has already „amortized“.

Doch beginnen wir hier, bei unserem Lieblingsitaliener. Während man sein Essen geniesst, sieht man im Hintergrund ein Torturinstrument und hört die Todesangstschreie der Opfer.  😉

… But let us start here, at our favourite Italien restaurant. While you enjoy your food, you can watch a torture machine in the background and hear the victims‘ screams of mortal fear. 😉

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Hier eines der neueren Folterwerkzeuge mit diversen Loops.

… Here one of the latest torture instruments with several loops.

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Oh, Schreck, dies ist sogar noch schlimmer:

… Oh, dear me, this is even worse:

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Der schöne chinesische Turm (innen drin ein Restaurant), der niemanden durch die Luft schleudert, sondern einfach nur friedvoll dasteht.

… The beautiful Chinese tower (with a restaurant inside), which does not haul anybody through the air, but simply stands there peacefully.

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Das hier ist mehr „mein“ Tivoli:               … This is more „my“ Tivoli:

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Kleine Gastgästten, wo man am Wasser sitzt inklusive einer Mini-Brauerei.

… Small pubs, where one can sit at the water, including a mini brewery.

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Hier war ein Theaterstück für Kinder im Gang mit Petzi, kennt ihr den noch? In Dänemark heisst er „Rasmus Klump“. Petzi (links), versteckt sich gekonnt hinter einem Strauss Blätter und die Dame rechts kann ihn natürlich überhaupt nicht sehen. 😉

… A theatre piece for children was playing here, with Petzi, do you still know him? In Denmark they call him „Rasmus Klump“. Petzi (to the left) is skillfully hiding behind a bundle of leaves, and the lady to the right cannot, of course, see him at all. 😉

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Das ist richtiges Petzi-Land hier. Ist der in Deutschland auch noch so beliebt? Ich meine das war mehr in den 1950igern/1960igern oder? [Ich habe die Popularität in Dänemark geklärt: Petzi wurde 1951 von einem dänischen Ehepaar ins Leben gerufen.]

… This is real Petzi-land here. Is he popular in the UK or USA/Canada as well? I think in Germany it was more in the 1950s or 1960s. [I found out about the popularity in Denmark: Petzi was created in 1951 by a Danish couple.]

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Die Libellen auf diesem See sind abends angeleuchtet.

… In the evening, the dragonflies on the lake are illuminated.

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Auf der anderen Seite des Sees liegt mein absoluter Lieblingsteil des Parks. Dort sind nur Blumenbeete, Brunnen und Bänke, wo man in Ruhe sitzen und lesen kann. Das habe ich oft gemacht, als wir in der Nähe von Kopenhagen wohnten und ich auf meinen Mann wartete, wenn er länger arbeiten musste (ich hatte natürlich eine Jahreskarte). Bei kühlem Wetter ging ich in eines der Cafes und trank eine heisse Schokolade.

… On the other side of the lake lies my absolute favourite part of the park. There are only flower beds, fountains and benches, where one can sit in peace and read. I have done that often, when we lived near Copenhagen and I waited for my husband, when he had to work longer (I was, of course, the proud owner of an annual ticket). When it was too cold to sit outside, I frequented one of the cafes and got myself a hot chocolate.

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In dem schönen Piratenschiff ist auch ein Restaurant untergebracht.

… The beautiful pirate frigate is also housing a restaurant.

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Hier geht es hinauf zum Gourmet-Restaurant der Gebrüder Price (Priehsse – zwei Silben -ausgesprochen), beides bekannte Fernsehköche mit dem Slogan „Reichlich mit Sahne, reichlich mit Butter“. Einer ist auch Musiker und beide schreiben Revue-Tekste, ein vielseitiges und humorvolles Brüderpaar. Ich habe auch schon Gerichte von ihnen nachgekocht. Leider sind sie meistens sehr fleischlastig.

… This staircase leads to the gourmet restaurant owned by the brothers Price (pronounced in two syllables, Pree-ce), both well known tv-chefs with their slogan „plenty of cream, plenty of butter“. One of them is a musician as well and both of them are writing sketches for different revue theatres, a versatile and humorous pair of brothers. I have also prepared some of their dishes. Unfortunately most of their recipes are very meaty.

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In diesem Lupinenbeet gab es einige ungewöhnliche Farben. Nicht so exotisch und teuer, wie es die Bepflanzungen manchmal sind, aber sehr ins Auge fallend. Es muss nicht immer alles viel kosten um uns zu erfreuen.

… This bed of lupins shows some unusual colours. Not as exotic and expensive as the plantings sometimes are, but very pleasant to the eye. We can very well take pleasure in things that don’t cost so much.

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Doch wir mussten auch noch unser Lieblingscafe heimsuchen. Rechts davon liegt die Freilichtbühne, links davon unten am Wasser, die wunderschönen Rosenbeete. Im Hintergrund sieht man den Beweis dafür, dass Dänemark doch Berge hat. Ist das nicht der Montblanc? Wusstet ihr, dass der in Dänemark liegt?  😉  😀

… But, we still had our favourite coffee place to visit. To the right of it is the open air scene, to the left, down at the fountains, the wonderful rose beds. In the background you see the proof that Denmark indeed has mountains. Is that not Mont Blanc? Did you know that it was in Denmark? 😉  😀

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Hier ein kleiner Gast. Dieses Exemplar war ein wenig unsoigniert (arrrrgh, Dänizismus: ungepflegt); er hatte einen Teil seiner Unterwäsche am Schwanz kleben.

… Here a little guest. This specimen was a bit scruffy; he had parts of his underwear sticking to his tail.

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Doch jetzt zu den Rosen. Jede Sorte hatte ein Beet für sich in der Grösse ca. 3×3 Meter, ziemlich gross.

… But now to the roses. Every kind had a separate, rather large bed of about 10×10 feet.

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Troika stammt von dem dänischen Züchter Poulsen und hat einen wunderbaren Duft.

… Troika was bred by the Danish rose breeder Poulsen and has a wonderful fragrance.

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Ebenfalls eine Rose von Poulsen mit einem herrlichen Zitrusduft. Sie wurde nach Karen Blixen benannt, einer dänischen Schriftstellerin mit mehr (sie hat auch gemalt und fotografiert). Von zweien ihrer Bücher weiss ich mit Sicherheit, dass sie verfilmt wurden (ich habe die Filme gesehen 😉 ), und zwar „Out of Africa“ und „Babette’s Feast“.

A rose that was bred by Poulsen as well and has an enchanting citrus fragrance. It was named after Karen Blixen, a Danish author and more (she also indulged in painting and photography). I know for sure that two of her books were made into movies (I saw them 😉 ), and those are „Out of Africa“ and „Babette’s Feast“.

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Ingrid Bergman, benannt nach der schwedischen Schauspielerin, die die meisten aus meiner Generation zumindest aus „Casablanca“ kennen. Auch diese Rose stammt aus dem Hause Poulsen und ist bereits 35 Jahre auf dem Markt. Trotzdem sie nicht duftet, gilt sie bei vielen Züchtern immer noch als eine der besten roten Edelrosen.

… Rose Ingrid Bergman, named after the Swedish actress, whom most people of my generation at least know from „Casablanca“. This rose as well came out of the house Poulsen and exists on the market for 35 years already. Although it does not have any fragrance, many breeders judge it to be still one of the best red hybrid tea roses.

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Diese Rose stammt aus dem Hause … wer kann es raten? Ja, genau, Poulsen!!! 😉

… This rose was bred by … who can guess? Yes, exactly, Poulsen!!! 😉

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Victor Borge war ein dänischer Pianist und Komiker, der in Dänemark immer noch sehr beliebt ist, obwohl er 1941 nach Amerika zog (wahrscheinlich auf Grund der Nazis, denn er war Jude) und dort auch starb. Man kann viele YouTube-Videos von ihm ansehen, wenn man interessiert ist. Ich selber finde ihn herrlich. Oh, und die Rose stammt, tadaaaa aus dem House Poulsen …

Victor Borge was a Danish pianist and comedian, who is still very popular in Denmark, although he moved to America in 1941 (most probably because of the nazis, as he was Jewish) and also died there. On YouTube you will find numerous sketches with him, if you are interested. I find him hilarious. Oh, and the rose is from, tadaaaaa the house of Poulsen …

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Ebenfalls eine sehr schöne Rose, die auch schon einige meiner Gärten geziert hat, und sie stammt aus dem Hause TANTAU, jawoll, aus Deutschland, aus Uetersen, der Stadt mit dem kunstfertigen Hundertwasser-Bahnhof.

… This is another beautiful rose, which has graced some of my gardens, and it comes from the house of TANTAU, yes, indeed, from Germany, the town of Uetersen, the town with the railway station designed by Hundertwasser.

Hier noch einmal Romanze als Gruppenbild, im Hintergrund der Konzertsaal.

… Here Romanze again as a group photo, in the background the concert hall.

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Noch ein paar Beispiele von Bepflanzungskunst.

… Some examples of the art of planting.

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Und zum Abschied spielt die Tivoli-Garde für uns.

… And as a goodbye, the Tivoli band is playing for us.

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Das Tivoli ist immer einen Besuch wert. Seit einigen Jahren ist es ja auch im November/Dezember mit Weihnachtsausstelllung und -markt geöffnet.

… Tivoli is always worth a visit. For some years now it opens also during November/December with a Christmas exhibition and market.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Belgrad … Belgrade

Die Konferenz, für die ich arbeiten sollte, fand im September 2007 in der Serbischen Nationalversammlung in Belgrad statt. Das war nur 10 Minuten zu Fuss von unserem Hotel entfernt, wiederum ein kleineres. Auf der anderen Strassenseite lag das feinste italienische Restaurant. Es war sehr modern in der Aufmachung mit schwarzen und dunkellila Wänden, und das Essen war sehr gut. Ich meine, dass es ”Verdi” hiess, aber gegenüber von dem Hotel ist jetzt eine Grünanlage. Dafür gibt es ein Restaurant “Verdi” in den nahegelegenen Einkaufsarkaden.

   … The conference, for which I was supposed to work, took place in September 2007 in the National Assembly of Serbia in Belgrade. The venue was only 10 minutes on foot away from our hotel, again a smaller one. On the other side of the road was the finest Italian restaurant. It was very modern in its design, with black and dark lilac walls, and the food was excellent. I believe it was called “Verdi”. However, opposite the hotel is now a recreation area. On the other hand there is a restaurant “Verdi” in the nearby shopping arcades.

Serbiski_parlament(Foto: Wikipedia)

Über den Verlust meiner Bilder bin ich traurig, weil ich nämlich bei einem Spaziergang über eine Bonsai-Ausstellung regelrecht  stolperte. Da waren richtig uralte Bonsais zur Schau gestellt, und zwar nicht in Gefässen, sondern auf Felststücken und anderen Landschaftskulissen. Das fand ich besonders schön. Ich habe das Internet abgesucht und nichts gefunden, was 100% den Bonsais von damals ähnelte. Hier bei Pinterest gibt es Ähnliches. Aber die in Belgrad waren anders. Sie bestanden aus einem einzelnen Baum, der z. B. in eine Senke in einem Stück Fels gepflanzt war mit den natürlichen Kleinpflanzen, die sich normalerweise so ansiedeln. Die waren einfach toll und wie gesagt sehr alt.

… I am very sad to have lost my photos, because on a walk I literally stumbled over a bonsai exhibition. Really old bonsais were shown, and not in pots, but on pieces of rock and other landscape backgrounds. I found that especially attractive. I have searched the Internet high and low, but found nothing that looked 100% like those bonsais. At Pinterest I found something similar. But the ones in Belgrade were different. They consisted of one tree each, which e. g. was planted in a hollow on a rock together with all the natural small plants that usually settle down there. They were simply amazing and – as said – very old.

Ein anderes – für mich imponierendes – Element in Belgrad waren die Gemüsemärkte, auch in Hallen. Man konnte wirklich jeden Tag frisches Gemüse kaufen, und das in unseren Augen für wenig Geld. Ein Vegetarierparadies! Den am Spiess gegrillten Hammel kann man ja weglassen.

… Another – for me impressing – element in Belgrade were the vegetable markets, also in halls. One could buy fresh vegetables every day, and that for little money (from our point of view). A paradise for vegetarians! The mutton grilled on a skewer can be left out.

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(Foto: Pixabay) 

Aber ein paar Worte zu Belgrad allgemein, der Hauptstadt und grössten Stadt des heutigen Serbiens. Ihr Name bedeutet ”Weisse Stadt”. Sie liegt an der Stelle, an der die Sava in die Donau mündet. Bis 1991 gehörte Serbien zu Jugoslawien, das in dem Jahr anfing sich aufzulösen. Zwischen 1991-1999 fanden vier Kriege statt. 2007 waren die Länder also noch sehr vom Krieg gezeichnet. Daher auch der manglende Tourismus, wie wir später feststellten.

… But a few words to Belgrade in general, the capital and largest city of today’s Serbia. Its name means “white city”. It is situated at the point, where the river Sava flows into the Danube. Until 1991, Serbia belonged to Yugoslavia, which started to dissolve that year. Between 1991 and 1999, four wars took place. In 2007 the countries were, therefore, still very much marked by the wars. That was also the reason for the lack of tourism, as we later found out.

BelgradKarte
(KARTE: Google.com)

Am westlichen Ufer der Sava befand (und befindet) sich ein grossflächiges Rekreationsareal mit diversen Restaurants direkt am Wasser. Dort ging ich sowohl mit Kollegen als auch meinem Mann spazieren und essen. Er war nämlich dabei. Er kam dann allerdings nicht mehr während einer Konferenz mit, weil ich einfach nicht viel Freizeit hatte, und er auf sich allein gestellt war. In Budapest haben wir es dann ja schlauer gemacht. Es gab mehrere Restaurants auf dem Wasser. Ich glaube, dass wir in dem ganz rechts waren, das etwas abseits liegt. Es hatte diese Pavillion-Form.

… On the western bank of the Sava were (and is) a large recreational area with several restaurants directly at the water front. I went there together with my husband and also my colleagues. He was there too. But that was the first and last time he joined me during a conference, because I didn’t have much free time and could not be with him. In Budapest we were cleverer. There were several restaurants on the water. I think we were in the one to the right, a bit apart from the others. It had this pavilion shape.

WasserkanteBelgrad
(SATELLITENFOTO: Google.com)

Eine Anekdote möchte ich noch berichten. Ein Kollege hatte herausgefunden, dass wir ganz billig mit unseren Handys telefonieren könnten, wenn wir eine zeitbegrenzte serbische Sim-Karte erstünden. Tolle Idee, das machten wir natürlich alle! Bis ich dann meine deutsche Kollegin per SMS an etwas erinnerte und sie mir erbost zurückschrieb, dass es genüge, ihr einmal zu schreiben und nicht 16 Mal. ??? Da ich nicht wollte, dass sie ein Erklärungs-SMS auch 16 Mal bekam, rief ich sie kurz an und erklärte, dass was mit der Sim-Karte nicht stimmte. Im Nachhinein fand ich dann heraus, dass es vielen von uns so ergangen war. 😉  😀 

… One little anecdote I would like to tell: One colleague had found out that we could call each other on our mobile phones at a very low rate, if we bought a time-limited Serbian sim card. Great idea, we all did that, of course! Until I reminded my German colleague of something via SMS and received a really grumpy answer from her that it was sufficient to remind her once and not 16 times.  ???  As I did not want that she received an explanation SMS 16 times as well, I called her and explained that the sim card must be faulty. Later I found out that many of us had the same experience.  😉  😀 

Wir blieben nach der Konferenz noch einen Tag länger und eigentlich wäre ich gerne nach Drvengrad gefahren. Das ist ein Dorf in der Nähe von Belgrad, das der Filmregisseur Emir Kusturica als Kulisse für seinen Film ”Life is beautiful” gebaut hat. Jetzt dient es als Freilandmuseum, wo alte Handwerkskunst wiederbelebt wird. (Weitere Informationen über Emir Kusturica findet ihr als P.S. für alle, die es interessiert.)

… After the conference we stayed a day longer, and I would have liked to visit Drvengrad. This is a village near Belgrade that the movie director Emir Kusturica had built as setting for his movie “Life is beautiful”. It serves as an open air museum now, where old crafts are being reintroduced. (More information about Emir Kusturica you will find as a P.S. for all those, who are interested.)

Für den vom Reisebüro angebotenen Ausflug nach Drvengrad sollten wir selber 20 Personen zusammensammeln, dann würde man mit uns dorthin fahren mit einem englischsprachigen Fremdenführer. Zum Zusammentrommeln hatten wir nun gar keine Zeit.

… For the excursion to Drvengrad that was offered by the tourist office, we were supposed to find 20 persons ourselves, then they would drive us there with an English speaking guide. But we really didn’t have time for that.

Wir begnügten uns daher mit einer längeren Stadtrundfahrt, die es nur am Sonntag Vormittag gab (wie gesagt, der Tourismus war noch nicht wieder richtig im Gang). Wir waren nur vier Leute und hatten schon Angst, dass diese Tour nun auch abgeblasen würde, aber dann kamen noch vier andere Touristen angelaufen und es konnte losgehen. Unser Guide war ein Geschichtsstudent, der uns kundig durch die Stadt führte.

… We, therefore, contented ourselves with a long tour of the city, which was only on offer on Sunday mornings (as mentioned, tourism wasn’t up and running yet). We were only four people, and I was afraid that this tour would be cancelled as well, but then four more tourists came running towards the bus, and we could start. Our guide was a history student, who gave us an intensive tour around the city.

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(Foto: Wikipedia)

Für ein ehemalig sozialistisches Land, gibt es in Belgrad ziemlich viele grossartige Kirchen und nicht alle serbisch orthodox. In der Kathedrale  des Heiligen Sava waren wir. Es ist die grösste christlich-orthodoxe Kathedrale der Welt. Der Heilige Sava ist für viele Südslaven der Schutzheilige.

… For a former socialist country, there are rather many formidable churches in Belgrade, and not all Serbian Orthodox. We went into one of them, the Cathedral of Saint Sava. It is the largest Christian orthodox cathedral in the world. The Holy Sava is the patron saint for many southern Slavs.

Sherlock Stella war am Werk: Auf dem Transparent an der Kathedrale steht: Christos vaskrce, vaistinu vaskrce. Das ist der orthodoxe Ostergruss, was uns Aufschluss darüber gibt, wann das Foto gemacht wurde. Auf Deutsch: (Als Gruss) Christus ist auferstanden, die Antwort: Er ist wahrhaftig auferstanden.

… Sherlock Stella was at work: On the banner on the Cathedral it says:  Christos vaskrce, vaistinu vaskrce. That is the Orthodox Easter greeting, which tells us something about when the photo was taken. In English: (the greeting) Christ is risen, the answer: He is truly risen.

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Kathedrale Hl. Sava (die größte christlich-orthodoxe Kathedrale der Welt, Foto: Wikipedia)
Cathedral of Saint Sava (the biggest Christian-Orthodox cathedral in the world, photo: Wikipedia)

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(Foto: Wikipedia,  Alexander-Newski-Kirche   … The Church of St. Alexander Nevsky)

CathedralOfTheBessedVirginMary_Belgrade(Foto: Beogradskaja Nadbiskupaja, Katedrala Blazene Djevice Marije (St. Maria), eine römisch-katholische Kathedrale, die Beschreibung ist leider nur auf Englisch,
Saint Mary Cathedral (Roman-Catholic) )   

Saborna_crkva_HeiligerMichaelKathedrale(Foto: Wikipedia, Kathedrale des hl. Erzengel Michael (serbisch-orthodox)
St. Michael’s Cathedral (Serbian-Orthodox))     DCIM100MEDIADer Hauptplatz und geografische Mittelpunkt Belgrads, der Terazije
… The main square and geographical centre of Belgrade, the Terazije,
FOTO: NinoBeg – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=17869065)

OLYMPUS DIGITAL CAMERANikola-Tesla-Museum         … Nikola Tesla Museum        (FOTO: Wikipedia) 

Der Fremdenführer zeigte uns auch die Chinesische Botschaft, die die Amerikaner während des Krieges mit ihren Präzisionsbomben getroffen hatten. Er war der Meinung, dass die Amerikaner das mit Absicht gemacht hätten um zu sehen, ob und wie die Chinesen reagieren würden.

… The guide also showed us the Chinese Embassy, which the Americans had hit with their precision bombings during the war. He was of the opinion that the Americans had done that on purpose, to see if and how the Chinese would react.

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(Foto: Wikipedia)

Wir hatten eine schöne Zeit in Belgrad. Die Leute waren durchweg nett und entgegenkommend. Man kam  manchmal mit Französisch weiter als mit Englisch. Ansonsten mit Händen und Füssen, das funktioniert immer, wenn der gute Wille da ist. Die jungen Leute verstanden jedoch in den meisten Fällen Englisch, besonders in Hotels und Restaurants gab es keinerlei Verständigungsprobleme.

… We had a great time in Belgrade. The people were altogether nice and helpful. Sometimes one had better chances with French than with English. Otherwise with hand and feet, that always works with a bit of goodwill. Most of the young people understood English though. Especially in hotels and restaurants there weren’t any communication problems. 

Wir wollten bequeme Schuhe für meinen Mann kaufen, weil wir einen längeren Spaziergang am Savaufer machen wollten (siehe Satellitenfoto oben), bekamen aber nicht seine Grösse und es passierte etwas Erstaunliches: Die Verkäuferin erzählte uns von einem anderen Geschäft, wo sie meinte, dass wir gute Chancen haben würden und erklärte uns sogar, wie wir dorthin kamen! Das ist mir tatsächlich noch nirgendwo passiert, dass man uns zur Konkurrenz schickt, um uns behilflich zu sein.

… We wanted to buy a pair of comfortable shoes for my husband, as we were planning a prolonged walk along the river Sava (see the satellite photo above), but couldn’t get his size, and then something astonishing happened: the shop assistant told us about another shop, where she believed we would have good chances to find what we were looking for, and she even explained to us how to get there! It never happened to me anywhere that I was sent to the competition, because somebody wanted to help me.

Auch die Restaurants waren durchweg gute Erlebnisse (drei im Ganzen, in dem Pavillon am Sava-Ufer waren wir zweimal 😉 ). Frühstück bekamen wir im Hotel und Lunch am Konferenzort in Form eines Buffets. Abends waren wir auf uns allein gestellt.

… The restaurants we visited (three in all, we went to the pavilion at the river Sava twice 😉 ) were all good experiences. Breakfast we got at the hotel, and lunch at the conference venue in the shape of a buffet. In the evenings we were on our own.

Belgrad würde ich gerne noch einmal besuchen, auch um Drvengrad zu sehen … 😉 … ich bin nun einmal Kusturica-Fan.

… I would like to see Belgrade again, also for visiting Drvengrad … 😉 … I can’t help being a Kusturica-Fan.

 

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P.S.: Emir Kusturica   (for the English version scroll past the German version)

Emir Kusturica ist ein vielseitiger Mann und hat eine grosse Fanschar in Serbien.

Den ersten Film, den ich jemals von ihm gesehen habe war 1989 ”Time of the gypsies”, den ich hervorragend fand. Ich mag die skurrilen Persönlichkeiten in seinen Filmen. Danach kam Black cat white cat             (super skurril), “Life is beautiful” und einer, der gegen Ende der Belagerung von Sarajewo spielt und von dem ich den Titel vergessen habe, alle drei wunderbare Filme.

Er hat 1993 seinen einzigen Film über Amerika gedreht, ”Arizona Dream”,  ein surrealistisches, französisch-amerikanisches Komödiendrama mit Schauspielergrössen wie Johnny Depp, Jerry Lewis, Faye Dunaway, Lili Taylor und Vincent Gallo.

Ausserdem hat er in internationalen Filmen als Schauspieler mitgewirkt, z. B. in „The widow of St. Pierre“ und anderen.

Jetzt lese ich gerade, dass er auch drei Bücher geschrieben hat: Death is an unverified rumour (2010), Hundred pains (2013) und Why did I need this (2018).

Aber er ist auch Musiker und spielt in einer Band die “No smoking orchestra” heisst. Die Musik benutzt er auch in seinen Filmen.  Wie ihr in dem Video sehen könnt, spielen sie vor grossem Publikum.

Und Emir bezahlt mich nicht für diesen Bericht … 😉

 

… P.S.

Emir Kusturica is a multi-talented man and has a big following in Serbia.  

The first of his movies that I have seen was ”Time of the gypsies” in 1989, which I liked very much. I like the cranky personalities in his movies. Then Black cat white cat             (super cranky) “Life is beautiful” and another one playing at the end of the siege on Sarajewo, the title of which I have forgotten, all three wonderful movies.

He has made only one movie about America in 1993, ”Arizona Dream”,  a surreal French-American comedy drama with great actors like Johnny Depp, Jerry Lewis, Faye Dunaway, Lili Taylor and Vincent Gallo.

Furthermore, he has been an actor in several international movies, for example „The widow of St. Pierre“ and others.

Just now I am reading that he has also written three books: Death is an unverified rumour (2010), Hundred pains (2013) and Why did I need this (2018)..

But he is also a musician and plays in a band called  “No smoking orchestra” . He also uses the music in his movies. As you can see from the video, they are playing in front of big audiences.

And Emir does not pay me for this report … 😉

 

 

 

 

Budapest Ungarn … Budapest, Hungary

Dieser Bericht steht noch aus. Meine Bilder von Bucharest und Belgrad sind nicht aufzufinden. Ich weiss, dass ich in Wien meine Kamera nicht dabei hatte und dass es in Helsinki die ganze Zeit stockfinster war (Januar!!!), aber ich weiss, dass ich ein paar wenige Fotos in Bucharest gemacht habe und einige mehr in Belgrad. Das geht mir ein wenig nahe, weil ich da ein paar interessante Entdeckungen gemacht habe. Vielleicht kann ich die beiden Berichte mit Fremdfotos bestücken.

… This report was still outstanding. My photos of Bucharest and Belgrade have disappeared. I know that I didn’t bring my camera to Vienna and that in Helsinki it was dark most of the time (January!!!), but I know that I have taken some photos in Bucharest and some more in Belgrade. I am a bit sad about that because I had made some interesting discoveries. Maybe I can puzzle those two reports together with photos from others.

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Doch jetzt zu Budapest. Die Stadt ist zusammengewachsen aus den Städten Buda am Westufer der Donau und Pest am Ostufer und existiert als Budapest seit 1873. Von der Architektur her erinnert es sehr an Wien. Nun gibt es unter Umständen Leute, die euch erzählen werden, dass in Wien alles richtig alt ist und in Budapest ist alles kopiert und nicht authentisch. Lasst es an euch vorbeirauschen und geniesst die Stadt. Sie ist wunderschön und die Ungarn sind sehr freundlich und zuvorkommend. Wir haben nicht eine einzige schlechte Erfahrung gemacht … jedenfalls nicht mit den Ungarn … 😉

… But now let’s talk about Budapest. The city is grown together from the towns Buda at the west bank of the Danube and Pest on the east bank, and exists as Budapest since 1873.  The architecture reminds a lot of Vienna’s. Clever people might pop up and tell you that in Vienna everything is really old and in Budapest everything is copied and not authentic. Let that buzz by and enjoy the city. It is beautiful, and the Hungarians are very kind and hospitable. We did not have any bad experience … not with the Hungarians that is … 😉

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(Die Fischerbastei                      … The Fisherman’s Bastion)

Um Geld zu sparen, hatte mein Chef neben den Übersetzern nur zwei von uns Korrekturlesern/Assistentinnen mitgenommen, eine russische Kollegin und mich. Es war eine internationale Konferenz zum Thema Umwelt und Gesundheit.

… To save money, my supervisor only took two of us proofreaders/assistents with him beside the translators, a Russian colleague and me. It was an international conference about the topic environment and health.

Wir hatten nicht soviel Freizeit, aber ab und zu entwischten drei von uns zu Stadtspaziergängen (meine russische Kollegin, der Übersetzer für Französisch, ein Belgier, komisch, die meisten unserer französischen Übersetzer waren immer Belgier … und ich). In der Zwischenzeit bereitete ich ein Programm für das Wochenende vor, denn mein Mann wollte am Donnerstag Nachmittag, nach Ende der Konferenz, nach Budapest kommen. Die Fotos stammen alle von den Tagen, an denen mein Mann da war.

… We did not have much free time, but it happened that three of us slipped away together for a prolonged walk in the city (my Russian colleague, the translator for French, a Belgian, strange, most of our francophone translators were always Belgians … and I). In the meantime I prepared a programme for the weekend, as my husband would join me in Budapest on Thursday afternoon, after the conference. The photos are all from the days when my husband was there.

Ich hatte eine Tagestour an und auf der Donau gebucht, eine Stadterkundung auf eigene Hand geplant mit u. a. Besuch einer Jugendstilausstellung,  Karten für eine Volkstanzvorführung gekauft, und, und, und …    Was wir nicht gemacht haben und hätten machen sollen war ein Besuch eines der berühmten Heilbäder. Aber ich würde sowieso gerne noch einmal dorthin fahren … 😉

… I had booked a day trip along and on the Danube, planned a city tour with among others an Art Nouveau exhibition, bought tickets for a folkdance performance, and, and, and …    What we didn’t do and should have done was a visit to one of the famous baths. But I wouldn’t mind to visit Budapest again anyway … 😉

Starten wir mit ein paar typischen Bildern von der Stadt. Wir gingen unter anderem die Treppe hinauf, die ihr auf dem ersten Bild seht. Das ist die Fischerbastei. Einen besonders schönen Ausblick hat man vom Burgpalast auf die Stadt und die Donau. Der Burgpalast liegt im Burgviertel auf dem Burgberg und nimmt den grössten Teil der Südseite desselben ein. Der Herr, zu dem ich mich gesellte, war ein ungarischer Volksheld (oder Dichter???? Meine Recherchen waren erfolglos). Für meinen Mann war leider keine passende Partnerin vorhanden …

…  Let us start with some typical pictures of the city. Among others, we climbed the steps that you see on the first photo. That is the Fisherman’s Bastion. An especially beautiful view on the city and the Danube one gets from the Buda Castle. The Castle is situated in the castle quarter on the castle hill and covers most of the southern part of the latter. The gentleman I joined, was a Hungarian hero of the people (or a poet???? My investigations were without success). Unfortunately, there wasn’t a suitable partner for my husband …

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Im Ungarischen Museum für Kunst und Gewerbe lief damals gerade eine grosse Jugendstilausstellung. Das Museum selber ist ein sehr kunstvolles Gebäude.

… At the Museum of applied arts in Budapest ran a great Art Nouveau exhibition at that time. The museum itself is a very artistic building.

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Der Heldenplatz                                     … The Heroes‘ Square

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In der Budapester Kunsthalle befand sich gerade eine Picasso-Ausstellung.

… In the Budapest Hall of Art a Picasso exhibition was held.

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Dieses Haus gefiel mir einfach nur gut.            … This house I just liked a lot.

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Als mein Mann kam, zog ich von unserem Konferenz-Protzhotel in eine kleine Pension um. Wir waren dann 25 Minuten mit der Bahn vom Stadtzentrum entfernt, das war doch nicht zu viel. Die Leute in der Pension waren sehr nett, so dass wir uns richtig willkommen fühlten. Sie existiert übrigens heute noch … 😉 (unbezahlte Reklame)

Karte

… When my husband joined me, we moved from the posh conference hotel into a small pension. It was 25 minutes by train from the city centre, that was not too much. The owner and personnel of the pension were very nice, so that we felt truly welcome. It still exists, actually … 😉 (unpaid ad)

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Kaiserin Sissi (Elisabeth) ist überall immer noch gegenwärtig. Man stösst dauernd auf grössere und kleinere Sissi-Monumente. Diese hier lag auf dem Weg zur Bahn, keine fünf Minuten von der Pension entfernt (also die Bahn).

Empress Sisi (Elisabeth) is still very present. You will meet many smaller and bigger Sissi monuments all over the place. This one we passed on our way to the train, not five minutes away from the pension (the train that is).

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Der Tagesausflug führte uns in einem kleinen Bus mit vielleicht 10 Leuten und einem Fremdenführer an der Donau entlang bis wir nach Esztergom kamen, der alten, ehemaligen Hauptstadt. Dort sahen wir uns Burg und Basilika an und genossen das tolle Panorama über die Donau und das gegenüberliegende Ufer.

… The day trip took us in a small bus with maybe 10 people and a guide along the river Danube until we reached Esztergom, the old former capital. There we looked at the castle and the basilica and enjoyed the view over the Danube and the other bank.

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Danach machten wir Halt an einem Restaurant direkt an einer der berühmtesten Donau-Biegungen (Donau-Knie heisst das, habe ich mich belehren lassen), wo es ein leckeres Büffet gab und ein Musiker Sirtaki spielte.  😉  😀

… Afterwards we held a lunch break at a restaurant situated directly at one of the most famous bends of the Danube (in German it is called a „knee“ not a bend, I don’t know, if it is the same in English), where we were served a delicious buffet while a musician played Sirtaki. 😉  😀

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Das war unterhalb von Visegrad, dem ehemaligen Königssitz (ab Mitte des 14. Jahrhunderts). Die Festung sahen wir nur von unten.

… This was below the fortress of Visegrad, the former royal castle (as of mid 14th century). We only saw it from below.

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Es ging dann weiter zu dem malerischen Ort Szentendre, der eine Künstlerkolonie ist.

… We then proceeded to the picturesque little place Szentendre, an artists‘ colony.

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Schaut mal diese schöne geschnitzte Pforte. Ich erinnere mich nicht mehr daran, aber es könnte der Eingang zum ethnografischen Freiluftmuseum sein.

… Look at this beautifully carved gate. I don’t remember anymore, but it could be the entrance to the ethnographical open air museum.

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Von Szentendre aus nahmen wir ein Schiff zurück nach Budapest.

… From Szentrendre we took a boat back to Budapest.

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Das Parlamentsgebäude                           … The Houses of Parliament

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Der Burgpalast                                        … The Buda Palace

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Unser Fremdenführer war sehr nett und gab uns viele Hintergrundinformationen. Zum Beispiel, dass nicht alle Ungarn froh darüber waren, dass der Kommunismus vorbei war. Nach Abschaffung des Kommunismus sei eine Suizid-Welle durch das Land gegangen, hauptsächlich von Männern. (Ich habe versucht, das nachzuprüfen. Ungarn scheint generell ein Land mit hohem Suizidaufkommen zu sein. Weltweit werden ca. 80% der Suizide von Männern begangen.) Nach diesem erhebenden Einschub fahren wir weiter … 😉

… Our guide was very nice and gave us a lot of background information. For example that not all Hungarians were happy about the end of communism. After communism was abolished, a suicide wave went through the country, mainly of men. (I have tried to investigate that. Hungary generally seems to be a country with a high suicide rate. Worldwide about 80% of the suicides are being committed by men.) After this uplifting excursion, let’s move on … 😉

Bis auf eine Person, die dauernd und über alles meckerte, war unsere Gruppe angenehm. Die Person mieden wir im weiteren Verlauf tunlichst.

… With the exception of one Lady, who complained all the time and about everything, our group was a pleasant one. After two talks, we avoided that person for the rest of the trip.

Nun fand 2004 eine Fussball Europameisterschaft statt, und Dänemark spielte gegen irgendjemand anders gerade an dem Abend, an dem ich den Volkstanz gebucht hatte. Ich konnte sehen, dass mein Mann mir das nicht vermiesen wollte, aber nicht ganz glücklich war. Er machte jedoch gute Miene zum bösen Spiel und ging mit mir zum Volkstanz. Nach dem dritten Csardas begann er jedoch unruhig zu werden und gestand mir, dass er jetzt doch ganz gerne zur Pension zurück wollte und Fussball gucken. Das machten wir dann. Als wir die Pension betraten wurde mein Mann lautstark von unserem Wirt und weiteren Ungarn empfangen und eingeladen, mit ihnen zusammen Fussball anzuschauen, wo doch Dänemark spielte. Das fand ich nett.

… It so happened that in 2004 a European football championship took place, and Denmark would be playing against somebody else just on that evening, when I had booked the folk dance. I could see that my husband did not want to ruin the evening for me, but he was not completely happy. He put up a brave front and went with me to the dance performance. However, after the third czardas he started to get restless and admitted that he would very much like to go back to the pension and watch football. And so we did. When we came in the door, my husband was greeted loudly and heartily by our host and other Hungarians and invited to watch football with them, as Denmark was playing and all. That was so nice of them.

Am Montag, unserem Abflugtag, besuchten wir noch kurz die Margareteninsel, die in der Donau liegt, und ein Rekreationsort für die Anwohner ist (und Touristen, die sich dorthin verirren). Rund um die Insel herum verläuft ein Jogging-Pfad mit einem federnden Belag. Das ist sicherlich gut für die Füsse und Knie. Ansonsten findet man dort Spazierwege und eine Menge lauschige Plätzchen.

… On Monday, our departure day, we visited for a short while Margaret Island, which is situated in the Danube and is a recreational place for the locals (and tourists, who wander astray). Around the island runs a jogging path with a kind of bouncy covering. I guess that is very healthy for as well feet as knees. Otherwise you will find walking paths and a lot of cosy corners there.

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In Budapest hätten wir noch ein paar Tage länger bleiben können, aber man weiss das ja nie im Voraus. Wenn mich jemand fragt, ob ich einen Besuch der Stadt und der Donau empfehlen könnte, würde ich uneingeschränkt „ja“ sagen. Ich habe die Restaurants überhaupt nicht erwähnt: viele und gute Auswahl, Vegetarier können gut überleben … 😉

… We would have like to stay a few days longer in Budapest, but one never knows that beforehand. If somebody asks me, whether I could recommend a visit of the city and the Danube or not, I would absolutely say „yes“. I did not mention the restaurants at all: many and a wide range of choice, vegetarians do survive well … 😉

Zum Abschied von Budapest eine frühe Abendszene am Donauufer.

… To say „good-bye“ to Budapest, here an early evening scene at the banks of the Danube.

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Fuerteventura – Oasis Park, botanischer Garten und Tierpark … botanical garden and animal sanctuary

Eigentlich sind mein Mann und ich dafür, alles was wie Zoo aussieht zu vermeiden, genau wie diese Delphin- und Orca-Shows, Papageien die Fahrradfahren und Seelöwen, die in die Flossen klatschen. Oasis Park versprach jedoch, ein gross angelegter botanischer Garten zu sein, dazu noch mit einer ausgedehnten Fläche einheimischer Pflanzen und Tiere und Vogelbeobachtungsposten. Also machten wir uns am vorletzten Tag unseres Auftenhalts auf Fuerteventura dorthin auf.

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… In principle, my husband and I are in favour of avoiding everything that resembles a zoo, just like dolphin and orca shows, parrots that ride a bicycle and sea lions that clap their flappers. However, Oasis Park promised to be a generously planned botanical garden, plus a large area with local plants and animals and bird watching spots. Therefore, we went there on the second before last day of our Fuerteventura trip.

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Wir haben es nicht bereut; es ist ein wunderschön angelegter Park, und man ist eifrig dabei, das Gelände auszuweiten und mehr Platz für die Tiere zu schaffen. Eines der Ziele, die die Leitung des Parks sich gesetzt hat ist, gefährdete Tierarten zu vermehren. Das klingt jetzt verkehrt, also noch einmal: dafür zu sorgen, dass sich gefährdete Tierarten wieder vermehren. Ausserdem nimmt der Tierpark misshandelte Tiere auf, entweder aus privater Tierhaltung oder kranke Tiere aus anderen Zoos oder anderweitig gefundene Tiere. Ich gehe bei den einzelnen Tierarten noch näher darauf ein.

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… We did not regret it; it is a beautifully planned park, and they are working hard to enlarge the area and get more room for the animals. One of the goals that the management has set for themselves is to increase the number of endangered species. No, that sounds completely wrong, let’s try again: to take care that endangered species breed and increase in numbers. The animal sanctuary takes in maltreated animals, either pets from private households or sick ones from other zoos or otherwise found. I will remark more on this topic.

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Die Shows mit einzelnen Tierarten werden dort „Live Shows“ genannt. Es gibt sie für Echsen, Raubvögel, Papageien und Seelöwen. Die Shows gehen so vor sich, dass die einzelnen Tiere vorgestellt werden, woher sie kommen, wie sie leben, was sie fressen und was man tun kann, damit sie nicht aussterben. Bei den Seelöwen schwimmt die Tierpflegerin mit ihnen im Wasser und spielt mit ihnen und gleichzeitig erklärt jemand.

… The shows with some of the animals are called „live shows“. They do them with cold-blooded animals like saurians and monitors, birds of prey, parrots and sea lions. During the show the animals are presented, one gets to know where they come from, how they live, on what they feed, and what one can do to prevent their extinction. For the sea lions, one of the keepers swims and plays with the animals and somebody else explains.

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Dann gibt es noch die Möglichkeit, ganz dicht an einzelne Tierarten heranzukommen, die „Experiences“. Man kann z. B. mit einem der Seelöwen schwimmen und in einem bestimmten Haus die Lemuren treffen. Das dritte war eine „Kamel“safari (es sind Dromedare). Nach unserer Erfahrung auf Gran Canaria hatten wir uns geschworen, das nie wieder zu machen. Dort mussten die Dromedare nämlich Geräte tragen, wo rechts und links jeweils drei Erwachsene sitzen konnten, d. h. jedes Tier musste, wenn es Pech hatte, sechs Erwachsene durch die Gegend schleppen. Kein Wunder, dass die grantig waren. Im Oasis Park tragen sie allerdings nur 2,5 Personen, jeweils rechts und links einen Erwachsenen und in der Mitte vielleicht ein Kind oder gar nichts. Das fand ich zwar wesentlich humaner, aber wir haben es trotzdem nicht gemacht. Wenn man alle Live shows und Experiences erleben will braucht man mehrere Tage, sonst artet das in Stress aus, und ich wollte auch den Park sehen, die Pflanzen, zum Teil seltene, und eigentlich ganz gerne auch den „wilden“ Teil des Parks.

… And then there is the possibility to get close to special kinds of animals, the „Experiences“, for example swimming with a sea lion or visiting the lemurs. The third was a „camel“ safari (they are all dromedars). After our experience on Gran Canaria, we had sworn never to do that again. On Gran Canaria the dromedars were loaded with contraptions on which three adults could sit on either side, meaning that each animal – if unlucky – had to carry around six adults. No wonder they were miffed. In Oasis Park they only carry 2.5 persons, one adult on either side and in the middle a child or nothing. We found that a lot more humane, but we didn’t do it anyway. If one wants to see all Live shows and participate in all the experiences, one needs several days otherwise it will end up in stress, and I wanted to see the park itself, the plants, partly rare ones, and also the „wild“ part of the park.

Weder zu den Raubvögeln, noch den Papageien oder den Lemuren konnte man ansonsten hinkommen. Nach einer Vorstellung oder einer Begegnung, hatten sie ihre Ruhe.

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Doch nun zu einigen von den Tieren und Pflanzen, ich werde laufend kommentieren. Oben ein paar Flamingos und ein grosser, weisser Vogel mit einem langen löffelförmigen Schnabel.

… But now to some of the animals and plants. I will comment to the individual photos. Above some flamingos and a big white bird with a long beak shaped like a spoon at the end.

Unten: Auf dem Absatz liegen ein paar Baby-Alligatoren, gut getarnt.

… Below: On the protrusion are some very well camouflaged baby alligators.

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Das Otterbassin mit Felsufer und danach ein Otter. Die sind kaum zu fotografieren, weil die keine Sekunde still sitzen.

… The otter basin with rocky bank, and on the next one an otter. They are hard to photograph, as they don’t sit still for a second.

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Da liegt ein Gepard auf der „Terrasse“. Dieser und ein einzelner Lux sind die einzigen grossen Katzen, die im Oasis Park leben. Die stammen vielleicht sogar aus privaten Haushalten. Manche Menschen halten ja die unglaublichsten Haustiere. Die kleinen Primaten, die im Park leben, stammen alle aus Privatbesitz. Man kann nicht direkt Kontakt zu ihnen bekommen, weil es doch immer wieder Besucher gibt, die unbedingt Salznüsse an Tiere verfüttern müssen, und das kann sie ernsthaft krank machen.

… There is a gepard lying on the „terrace“. This and a lynx are the only two big cats at Oasis Park. My guess is that they are from private households. Some people keep the most incredible pets. The small primates that live in the park are all from private households. It is not possible to get direct contact to them, as there are always visitors, who just have to feed animals with salted nuts, which can make them very sick.

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Drei Flusspferde leben im Park. Wir kamen gerade zur Fütterungszeit. Sie sperren das Maul auf, und der Pfleger wirft eimerweise verschiedene Gemüse in den Abgrund.

… Three hippos are living in the park. We came just in time for feeding hour. They open wide and the keeper throws bucket loads of vegetables into the precipice.

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Man sieht hier sehr schön die blaue Zunge der Giraffe. Das ist autorisiertes Futter. Man kann am Eingang und unterwegs Papiertüten mit tierspezifischem Futter kaufen, wenn man gerne etwas näheren Kontakt haben möchte. Allerdings kommt man nicht überall  so dicht an die Tiere heran, dass man sie berühren kann.

… You can clearly see the blue tongue of the giraffe. This was authorized food. It is possible to buy paper bags with animal specific food at the entrance and in between, if one wishes to get into closer contact. However, it is not everywhere possible to get so close to the animals that one can touch them.

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Noch ein Giraffengehege. Hier ist man am Bauen. Da ist was mit fliessend Wasser den Hügel runter geplant.

… Another giraffe enclosure. It is still under construction. Something with water running down the hill seems to be the plan.

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He, wartet, lasst mir was übrig!

… Hey, wait, leave something for me!

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Dromedare sind ebenfalls reichlich vorhanden. Wahrscheinlich bekommen sie hier viele „Patienten“ aus Gran Canaria mit kaputtem Rücken. Einige sahen ziemlich mitgenommen aus, zwei Teenager waren dabei, sich zu prügeln, während andere ganz entspannt waren.

… Dromedars are also available in great numbers. I guess that they get a lot of „patients“ with ruined back from Gran Canaria. Some looked really pitiful, two teenagers were having a fight, whereas others were quite relaxed.

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An einer Stelle war ein riesiges Savannengehege mit verschiedenen Antilopen, einer Art Schaf, Straussen, Zebras, Lamas etc. Die Futterstellen sind immer in der Nähe der Besucher, aber hinterher können die Tiere sich zurückziehen, Das geht da den Hügel hoch und dahinter noch weiter und zieht sich auch einige 100 Meter am Weg entlang. In dem hohen Gras im Hintergrund liefen kleine schwarze Vögel herum, das könnten Perlhühner gewesen sein. Es gibt auch ein Paar Emus und Haubenkraniche im Park, aber die werden alle separat von den Straussen gehalten.

… At one point was a huge savanna enclosure with different antilopes, a kind of sheep, ostriches, zebras, lamas etc. The feeding places are always near the visitors, but afterwards the animals can retreat. The enclosure goes up the hill and continues behind it. It also stretches several hundred feet along the path. In the high grass in the background small, black birds were running around; it could have been guinea fowl. They also have a pair of Emus and a pair of African cranes in the park, but they are not kept together with the ostriches.

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Schaut euch das mal an, setzt sich in den Futtertrog, was sind denn das für Manieren?

… Look at this, somebody is standing in the feeding trough. Where are your manners?

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Dies ist eine Antilopenart, die vom Aussterben bedroht ist, und die man erfolgreich zum sich Vermehren gebracht hat. Die tragen enorme Hörner mit sich herum.

… This is a kind of antilope, which is endangered, and which is successfully breeding in the park. Their horns are enormous.

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Die Oryx-Antilopen stehen für sich allein in einem Gehege, vielleicht sind die nicht so friedlich.

… The oryx have an enclosure for themselves. Maybe they are not so willing to share.

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Die letzten Tiere, von denen ich berichten möchte, sind die Elefanten, drei Stück. Da ist ein kleiner, der eindeutig zu viel Last zu lange getragen hat, und das von klein auf an. Es ist wirklich ein ziemlich kleiner Elefant, aber ich habe den Eindruck, dass er nicht mehr wachsen wird.

… The last animals I will talk about here are the elefants, three of them. A small one with a back that clearly has carried too much weight too long and at too young an age. It is a very small elefant, but I have the feeling that it won’t get any taller.

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Dieser hier sieht gut aus und ist von mittlerer Grösse.

… This one looks quite fine and is of middle size.

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Und dann war da ein dritter, ein ziemlich grosser. Ich habe kein Foto, aber mein Mann hat ein Video gemacht. Sie kam schnell und zielstrebig um die Ecke (das ist nicht mit im Video, sie kam zu überraschend) und blieb dann wie angewurzelt stehen, als sie den anderen Elefanten an der Futterstelle sah, den mit dem kaputten Rücken. Sie war ja viel grösser, aber traute sich nicht näher zu kommen, sichtlich unentschlossen und vielleicht unsicher? Sie sammelte mit dem Rüssel Sand auf und streute ihn sich über die Füsse. Sie hatte keine Stosszähne, nicht einmal Stümpfe waren zu sehen. Man kann nur darüber spekulieren, was ihr wohl passiert ist … ein zutiefst traumatisiertes Tier, nehme ich an. Ich hoffe, dass sie sich sozialisieren kann und den Rest ihres Lebens dort in Frieden verbringen darf.

… And then there was a third one, quite a tall one. I don’t have a photo, but my husband made a video. She came quickly and determined around the corner (this didn’t make it into the video, she came around the corner too suddenly) and then stopped dead when she saw the other elefant, the small one with the ruined back, at the feeding place. She was much taller, but didn’t dare to go closer, a picture of indecision and maybe insecurity? She picked up sand with her trunk and blow it on herself. She did not have her tusks, not even stumps were to be seen. One can only guess what has happened to her … a deeply traumatized animal, I presume. I hope she will be able to get socialized and live her life out in peace at the park.

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Und dann kamen wir zum Kaktusteil. Es gab übrigens überall kleine überdachte Bänke, wo man im Schatten sitzen konnte. Die Spinne auf dem Feigenkaktus war enorm!

… And then we came to the cactus part. By the way, there were small benches with a roof everywhere, so that one could sit in the shade. The spider on the prickly pear cactus was enormous!

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Und dann kamen wir an dieses Schild:         … And then we came to this signboard:

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Wir waren bis hierher bereits 4,5 Stunden herumgetrabt, und das mit meinen Säuregichtfüssen. Und jetzt sollten wir noch 20 Minuten aufwärts wandern zum „Wildteil“ des Parks mit den Vogelbeobachtungsplätzen, und dort noch einmal eine Fläche von 5 Hektar durchqueren. Wir waren eine halbe Stunde vom Eingang weg und würden unseren Bus zurück zum Hotel verpassen. Wir mussten „nein, danke“ sagen, mit Bedauern. Wir müssen also unbedingt noch einmal nach Fuerteventura!

… Until that point we had already jogged around for 4.5 hours, and that with my gouty feet. And now we were supposed to walk up some hills for 20 minutes to get to the „wild“ part of the park with bird watching spots, another area of 5 hectares to cover. We were half an hour away from the entrance as it was, and we would miss our bus back to the hotel. So we had to say „no, thanks“, with regret. We will have to go back to Fuerteventura, there is nothing else to do!

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Es gab natürlich auch einen Souvenir-Laden. Ich schätze zu 90% konnte man dort Plüschtiere in allen Grössen und Ausführungen erstehen. Dann etwas Kunsthandwerk, Kaffeebecher mit Tiermotiven, andere Gegenstände mit Tiermotiven (erkennt ihr das Muster hier?), Blumensaat, Reisebücher, Wanderkarten und Kochbücher. Mit anderen Worten: alles nützliche Dinge. Dort habe ich mein Buch mit Mojos erstanden. Zwei Rezepte haben wir schon ausprobiert, oi, oi, ich sage nur: Knoblauch … 😉

… Of course they had a souvenir shop there. I think that about 90% of the merchandise were cuddly animal toys in all sizes and makes. Then a bit of handicrafts, coffee mugs with animal themes, other articles with animal themes (you see the pattern here?), flower seeds, travel books, maps for hikers and cook books. In other words: all highly useful stuff. I bought my book with Mojos there. We tried two recipes already, oy, oy, I only say: garlic … 😉

2019-02-18 01.05.26

Das war jetzt erst einmal der letzte Beitrag über Fuerteventura, jedenfalls von dieser Reise … macht’s gut und habt einen schönen Tag!

… This was – for the time being – the last post about Fuerteventura, of this trip anyway … be good and well and have a pleasant day!