Budapest Ungarn … Budapest, Hungary

Dieser Bericht steht noch aus. Meine Bilder von Bucharest und Belgrad sind nicht aufzufinden. Ich weiss, dass ich in Wien meine Kamera nicht dabei hatte und dass es in Helsinki die ganze Zeit stockfinster war (Januar!!!), aber ich weiss, dass ich ein paar wenige Fotos in Bucharest gemacht habe und einige mehr in Belgrad. Das geht mir ein wenig nahe, weil ich da ein paar interessante Entdeckungen gemacht habe. Vielleicht kann ich die beiden Berichte mit Fremdfotos bestücken.

… This report was still outstanding. My photos of Bucharest and Belgrade have disappeared. I know that I didn’t bring my camera to Vienna and that in Helsinki it was dark most of the time (January!!!), but I know that I have taken some photos in Bucharest and some more in Belgrade. I am a bit sad about that because I had made some interesting discoveries. Maybe I can puzzle those two reports together with photos from others.

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Doch jetzt zu Budapest. Die Stadt ist zusammengewachsen aus den Städten Buda am Westufer der Donau und Pest am Ostufer und existiert als Budapest seit 1873. Von der Architektur her erinnert es sehr an Wien. Nun gibt es unter Umständen Leute, die euch erzählen werden, dass in Wien alles richtig alt ist und in Budapest ist alles kopiert und nicht authentisch. Lasst es an euch vorbeirauschen und geniesst die Stadt. Sie ist wunderschön und die Ungarn sind sehr freundlich und zuvorkommend. Wir haben nicht eine einzige schlechte Erfahrung gemacht … jedenfalls nicht mit den Ungarn … 😉

… But now let’s talk about Budapest. The city is grown together from the towns Buda at the west bank of the Danube and Pest on the east bank, and exists as Budapest since 1873.  The architecture reminds a lot of Vienna’s. Clever people might pop up and tell you that in Vienna everything is really old and in Budapest everything is copied and not authentic. Let that buzz by and enjoy the city. It is beautiful, and the Hungarians are very kind and hospitable. We did not have any bad experience … not with the Hungarians that is … 😉

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(Die Fischerbastei                      … The Fisherman’s Bastion)

Um Geld zu sparen, hatte mein Chef neben den Übersetzern nur zwei von uns Korrekturlesern/Assistentinnen mitgenommen, eine russische Kollegin und mich. Es war eine internationale Konferenz zum Thema Umwelt und Gesundheit.

… To save money, my supervisor only took two of us proofreaders/assistents with him beside the translators, a Russian colleague and me. It was an international conference about the topic environment and health.

Wir hatten nicht soviel Freizeit, aber ab und zu entwischten drei von uns zu Stadtspaziergängen (meine russische Kollegin, der Übersetzer für Französisch, ein Belgier, komisch, die meisten unserer französischen Übersetzer waren immer Belgier … und ich). In der Zwischenzeit bereitete ich ein Programm für das Wochenende vor, denn mein Mann wollte am Donnerstag Nachmittag, nach Ende der Konferenz, nach Budapest kommen. Die Fotos stammen alle von den Tagen, an denen mein Mann da war.

… We did not have much free time, but it happened that three of us slipped away together for a prolonged walk in the city (my Russian colleague, the translator for French, a Belgian, strange, most of our francophone translators were always Belgians … and I). In the meantime I prepared a programme for the weekend, as my husband would join me in Budapest on Thursday afternoon, after the conference. The photos are all from the days when my husband was there.

Ich hatte eine Tagestour an und auf der Donau gebucht, eine Stadterkundung auf eigene Hand geplant mit u. a. Besuch einer Jugendstilausstellung,  Karten für eine Volkstanzvorführung gekauft, und, und, und …    Was wir nicht gemacht haben und hätten machen sollen war ein Besuch eines der berühmten Heilbäder. Aber ich würde sowieso gerne noch einmal dorthin fahren … 😉

… I had booked a day trip along and on the Danube, planned a city tour with among others an Art Nouveau exhibition, bought tickets for a folkdance performance, and, and, and …    What we didn’t do and should have done was a visit to one of the famous baths. But I wouldn’t mind to visit Budapest again anyway … 😉

Starten wir mit ein paar typischen Bildern von der Stadt. Wir gingen unter anderem die Treppe hinauf, die ihr auf dem ersten Bild seht. Das ist die Fischerbastei. Einen besonders schönen Ausblick hat man vom Burgpalast auf die Stadt und die Donau. Der Burgpalast liegt im Burgviertel auf dem Burgberg und nimmt den grössten Teil der Südseite desselben ein. Der Herr, zu dem ich mich gesellte, war ein ungarischer Volksheld (oder Dichter???? Meine Recherchen waren erfolglos). Für meinen Mann war leider keine passende Partnerin vorhanden …

…  Let us start with some typical pictures of the city. Among others, we climbed the steps that you see on the first photo. That is the Fisherman’s Bastion. An especially beautiful view on the city and the Danube one gets from the Buda Castle. The Castle is situated in the castle quarter on the castle hill and covers most of the southern part of the latter. The gentleman I joined, was a Hungarian hero of the people (or a poet???? My investigations were without success). Unfortunately, there wasn’t a suitable partner for my husband …

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Im Ungarischen Museum für Kunst und Gewerbe lief damals gerade eine grosse Jugendstilausstellung. Das Museum selber ist ein sehr kunstvolles Gebäude.

… At the Museum of applied arts in Budapest ran a great Art Nouveau exhibition at that time. The museum itself is a very artistic building.

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Der Heldenplatz                                     … The Heroes‘ Square

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In der Budapester Kunsthalle befand sich gerade eine Picasso-Ausstellung.

… In the Budapest Hall of Art a Picasso exhibition was held.

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Dieses Haus gefiel mir einfach nur gut.            … This house I just liked a lot.

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Als mein Mann kam, zog ich von unserem Konferenz-Protzhotel in eine kleine Pension um. Wir waren dann 25 Minuten mit der Bahn vom Stadtzentrum entfernt, das war doch nicht zu viel. Die Leute in der Pension waren sehr nett, so dass wir uns richtig willkommen fühlten. Sie existiert übrigens heute noch … 😉 (unbezahlte Reklame)

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… When my husband joined me, we moved from the posh conference hotel into a small pension. It was 25 minutes by train from the city centre, that was not too much. The owner and personnel of the pension were very nice, so that we felt truly welcome. It still exists, actually … 😉 (unpaid ad)

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Kaiserin Sissi (Elisabeth) ist überall immer noch gegenwärtig. Man stösst dauernd auf grössere und kleinere Sissi-Monumente. Diese hier lag auf dem Weg zur Bahn, keine fünf Minuten von der Pension entfernt (also die Bahn).

Empress Sisi (Elisabeth) is still very present. You will meet many smaller and bigger Sissi monuments all over the place. This one we passed on our way to the train, not five minutes away from the pension (the train that is).

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Der Tagesausflug führte uns in einem kleinen Bus mit vielleicht 10 Leuten und einem Fremdenführer an der Donau entlang bis wir nach Esztergom kamen, der alten, ehemaligen Hauptstadt. Dort sahen wir uns Burg und Basilika an und genossen das tolle Panorama über die Donau und das gegenüberliegende Ufer.

… The day trip took us in a small bus with maybe 10 people and a guide along the river Danube until we reached Esztergom, the old former capital. There we looked at the castle and the basilica and enjoyed the view over the Danube and the other bank.

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Danach machten wir Halt an einem Restaurant direkt an einer der berühmtesten Donau-Biegungen (Donau-Knie heisst das, habe ich mich belehren lassen), wo es ein leckeres Büffet gab und ein Musiker Sirtaki spielte.  😉  😀

… Afterwards we held a lunch break at a restaurant situated directly at one of the most famous bends of the Danube (in German it is called a „knee“ not a bend, I don’t know, if it is the same in English), where we were served a delicious buffet while a musician played Sirtaki. 😉  😀

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Das war unterhalb von Visegrad, dem ehemaligen Königssitz (ab Mitte des 14. Jahrhunderts). Die Festung sahen wir nur von unten.

… This was below the fortress of Visegrad, the former royal castle (as of mid 14th century). We only saw it from below.

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Es ging dann weiter zu dem malerischen Ort Szentendre, der eine Künstlerkolonie ist.

… We then proceeded to the picturesque little place Szentendre, an artists‘ colony.

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Schaut mal diese schöne geschnitzte Pforte. Ich erinnere mich nicht mehr daran, aber es könnte der Eingang zum ethnografischen Freiluftmuseum sein.

… Look at this beautifully carved gate. I don’t remember anymore, but it could be the entrance to the ethnographical open air museum.

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Von Szentendre aus nahmen wir ein Schiff zurück nach Budapest.

… From Szentrendre we took a boat back to Budapest.

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Das Parlamentsgebäude                           … The Houses of Parliament

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Der Burgpalast                                        … The Buda Palace

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Unser Fremdenführer war sehr nett und gab uns viele Hintergrundinformationen. Zum Beispiel, dass nicht alle Ungarn froh darüber waren, dass der Kommunismus vorbei war. Nach Abschaffung des Kommunismus sei eine Suizid-Welle durch das Land gegangen, hauptsächlich von Männern. (Ich habe versucht, das nachzuprüfen. Ungarn scheint generell ein Land mit hohem Suizidaufkommen zu sein. Weltweit werden ca. 80% der Suizide von Männern begangen.) Nach diesem erhebenden Einschub fahren wir weiter … 😉

… Our guide was very nice and gave us a lot of background information. For example that not all Hungarians were happy about the end of communism. After communism was abolished, a suicide wave went through the country, mainly of men. (I have tried to investigate that. Hungary generally seems to be a country with a high suicide rate. Worldwide about 80% of the suicides are being committed by men.) After this uplifting excursion, let’s move on … 😉

Bis auf eine Person, die dauernd und über alles meckerte, war unsere Gruppe angenehm. Die Person mieden wir im weiteren Verlauf tunlichst.

… With the exception of one Lady, who complained all the time and about everything, our group was a pleasant one. After two talks, we avoided that person for the rest of the trip.

Nun fand 2004 eine Fussball Europameisterschaft statt, und Dänemark spielte gegen irgendjemand anders gerade an dem Abend, an dem ich den Volkstanz gebucht hatte. Ich konnte sehen, dass mein Mann mir das nicht vermiesen wollte, aber nicht ganz glücklich war. Er machte jedoch gute Miene zum bösen Spiel und ging mit mir zum Volkstanz. Nach dem dritten Csardas begann er jedoch unruhig zu werden und gestand mir, dass er jetzt doch ganz gerne zur Pension zurück wollte und Fussball gucken. Das machten wir dann. Als wir die Pension betraten wurde mein Mann lautstark von unserem Wirt und weiteren Ungarn empfangen und eingeladen, mit ihnen zusammen Fussball anzuschauen, wo doch Dänemark spielte. Das fand ich nett.

… It so happened that in 2004 a European football championship took place, and Denmark would be playing against somebody else just on that evening, when I had booked the folk dance. I could see that my husband did not want to ruin the evening for me, but he was not completely happy. He put up a brave front and went with me to the dance performance. However, after the third czardas he started to get restless and admitted that he would very much like to go back to the pension and watch football. And so we did. When we came in the door, my husband was greeted loudly and heartily by our host and other Hungarians and invited to watch football with them, as Denmark was playing and all. That was so nice of them.

Am Montag, unserem Abflugtag, besuchten wir noch kurz die Margareteninsel, die in der Donau liegt, und ein Rekreationsort für die Anwohner ist (und Touristen, die sich dorthin verirren). Rund um die Insel herum verläuft ein Jogging-Pfad mit einem federnden Belag. Das ist sicherlich gut für die Füsse und Knie. Ansonsten findet man dort Spazierwege und eine Menge lauschige Plätzchen.

… On Monday, our departure day, we visited for a short while Margaret Island, which is situated in the Danube and is a recreational place for the locals (and tourists, who wander astray). Around the island runs a jogging path with a kind of bouncy covering. I guess that is very healthy for as well feet as knees. Otherwise you will find walking paths and a lot of cosy corners there.

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In Budapest hätten wir noch ein paar Tage länger bleiben können, aber man weiss das ja nie im Voraus. Wenn mich jemand fragt, ob ich einen Besuch der Stadt und der Donau empfehlen könnte, würde ich uneingeschränkt „ja“ sagen. Ich habe die Restaurants überhaupt nicht erwähnt: viele und gute Auswahl, Vegetarier können gut überleben … 😉

… We would have like to stay a few days longer in Budapest, but one never knows that beforehand. If somebody asks me, whether I could recommend a visit of the city and the Danube or not, I would absolutely say „yes“. I did not mention the restaurants at all: many and a wide range of choice, vegetarians do survive well … 😉

Zum Abschied von Budapest eine frühe Abendszene am Donauufer.

… To say „good-bye“ to Budapest, here an early evening scene at the banks of the Danube.

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Fuerteventura – Oasis Park, botanischer Garten und Tierpark … botanical garden and animal sanctuary

Eigentlich sind mein Mann und ich dafür, alles was wie Zoo aussieht zu vermeiden, genau wie diese Delphin- und Orca-Shows, Papageien die Fahrradfahren und Seelöwen, die in die Flossen klatschen. Oasis Park versprach jedoch, ein gross angelegter botanischer Garten zu sein, dazu noch mit einer ausgedehnten Fläche einheimischer Pflanzen und Tiere und Vogelbeobachtungsposten. Also machten wir uns am vorletzten Tag unseres Auftenhalts auf Fuerteventura dorthin auf.

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… In principle, my husband and I are in favour of avoiding everything that resembles a zoo, just like dolphin and orca shows, parrots that ride a bicycle and sea lions that clap their flappers. However, Oasis Park promised to be a generously planned botanical garden, plus a large area with local plants and animals and bird watching spots. Therefore, we went there on the second before last day of our Fuerteventura trip.

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Wir haben es nicht bereut; es ist ein wunderschön angelegter Park, und man ist eifrig dabei, das Gelände auszuweiten und mehr Platz für die Tiere zu schaffen. Eines der Ziele, die die Leitung des Parks sich gesetzt hat ist, gefährdete Tierarten zu vermehren. Das klingt jetzt verkehrt, also noch einmal: dafür zu sorgen, dass sich gefährdete Tierarten wieder vermehren. Ausserdem nimmt der Tierpark misshandelte Tiere auf, entweder aus privater Tierhaltung oder kranke Tiere aus anderen Zoos oder anderweitig gefundene Tiere. Ich gehe bei den einzelnen Tierarten noch näher darauf ein.

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… We did not regret it; it is a beautifully planned park, and they are working hard to enlarge the area and get more room for the animals. One of the goals that the management has set for themselves is to increase the number of endangered species. No, that sounds completely wrong, let’s try again: to take care that endangered species breed and increase in numbers. The animal sanctuary takes in maltreated animals, either pets from private households or sick ones from other zoos or otherwise found. I will remark more on this topic.

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Die Shows mit einzelnen Tierarten werden dort „Live Shows“ genannt. Es gibt sie für Echsen, Raubvögel, Papageien und Seelöwen. Die Shows gehen so vor sich, dass die einzelnen Tiere vorgestellt werden, woher sie kommen, wie sie leben, was sie fressen und was man tun kann, damit sie nicht aussterben. Bei den Seelöwen schwimmt die Tierpflegerin mit ihnen im Wasser und spielt mit ihnen und gleichzeitig erklärt jemand.

… The shows with some of the animals are called „live shows“. They do them with cold-blooded animals like saurians and monitors, birds of prey, parrots and sea lions. During the show the animals are presented, one gets to know where they come from, how they live, on what they feed, and what one can do to prevent their extinction. For the sea lions, one of the keepers swims and plays with the animals and somebody else explains.

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Dann gibt es noch die Möglichkeit, ganz dicht an einzelne Tierarten heranzukommen, die „Experiences“. Man kann z. B. mit einem der Seelöwen schwimmen und in einem bestimmten Haus die Lemuren treffen. Das dritte war eine „Kamel“safari (es sind Dromedare). Nach unserer Erfahrung auf Gran Canaria hatten wir uns geschworen, das nie wieder zu machen. Dort mussten die Dromedare nämlich Geräte tragen, wo rechts und links jeweils drei Erwachsene sitzen konnten, d. h. jedes Tier musste, wenn es Pech hatte, sechs Erwachsene durch die Gegend schleppen. Kein Wunder, dass die grantig waren. Im Oasis Park tragen sie allerdings nur 2,5 Personen, jeweils rechts und links einen Erwachsenen und in der Mitte vielleicht ein Kind oder gar nichts. Das fand ich zwar wesentlich humaner, aber wir haben es trotzdem nicht gemacht. Wenn man alle Live shows und Experiences erleben will braucht man mehrere Tage, sonst artet das in Stress aus, und ich wollte auch den Park sehen, die Pflanzen, zum Teil seltene, und eigentlich ganz gerne auch den „wilden“ Teil des Parks.

… And then there is the possibility to get close to special kinds of animals, the „Experiences“, for example swimming with a sea lion or visiting the lemurs. The third was a „camel“ safari (they are all dromedars). After our experience on Gran Canaria, we had sworn never to do that again. On Gran Canaria the dromedars were loaded with contraptions on which three adults could sit on either side, meaning that each animal – if unlucky – had to carry around six adults. No wonder they were miffed. In Oasis Park they only carry 2.5 persons, one adult on either side and in the middle a child or nothing. We found that a lot more humane, but we didn’t do it anyway. If one wants to see all Live shows and participate in all the experiences, one needs several days otherwise it will end up in stress, and I wanted to see the park itself, the plants, partly rare ones, and also the „wild“ part of the park.

Weder zu den Raubvögeln, noch den Papageien oder den Lemuren konnte man ansonsten hinkommen. Nach einer Vorstellung oder einer Begegnung, hatten sie ihre Ruhe.

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Doch nun zu einigen von den Tieren und Pflanzen, ich werde laufend kommentieren. Oben ein paar Flamingos und ein grosser, weisser Vogel mit einem langen löffelförmigen Schnabel.

… But now to some of the animals and plants. I will comment to the individual photos. Above some flamingos and a big white bird with a long beak shaped like a spoon at the end.

Unten: Auf dem Absatz liegen ein paar Baby-Alligatoren, gut getarnt.

… Below: On the protrusion are some very well camouflaged baby alligators.

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Das Otterbassin mit Felsufer und danach ein Otter. Die sind kaum zu fotografieren, weil die keine Sekunde still sitzen.

… The otter basin with rocky bank, and on the next one an otter. They are hard to photograph, as they don’t sit still for a second.

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Da liegt ein Gepard auf der „Terrasse“. Dieser und ein einzelner Lux sind die einzigen grossen Katzen, die im Oasis Park leben. Die stammen vielleicht sogar aus privaten Haushalten. Manche Menschen halten ja die unglaublichsten Haustiere. Die kleinen Primaten, die im Park leben, stammen alle aus Privatbesitz. Man kann nicht direkt Kontakt zu ihnen bekommen, weil es doch immer wieder Besucher gibt, die unbedingt Salznüsse an Tiere verfüttern müssen, und das kann sie ernsthaft krank machen.

… There is a gepard lying on the „terrace“. This and a lynx are the only two big cats at Oasis Park. My guess is that they are from private households. Some people keep the most incredible pets. The small primates that live in the park are all from private households. It is not possible to get direct contact to them, as there are always visitors, who just have to feed animals with salted nuts, which can make them very sick.

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Drei Flusspferde leben im Park. Wir kamen gerade zur Fütterungszeit. Sie sperren das Maul auf, und der Pfleger wirft eimerweise verschiedene Gemüse in den Abgrund.

… Three hippos are living in the park. We came just in time for feeding hour. They open wide and the keeper throws bucket loads of vegetables into the precipice.

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Man sieht hier sehr schön die blaue Zunge der Giraffe. Das ist autorisiertes Futter. Man kann am Eingang und unterwegs Papiertüten mit tierspezifischem Futter kaufen, wenn man gerne etwas näheren Kontakt haben möchte. Allerdings kommt man nicht überall  so dicht an die Tiere heran, dass man sie berühren kann.

… You can clearly see the blue tongue of the giraffe. This was authorized food. It is possible to buy paper bags with animal specific food at the entrance and in between, if one wishes to get into closer contact. However, it is not everywhere possible to get so close to the animals that one can touch them.

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Noch ein Giraffengehege. Hier ist man am Bauen. Da ist was mit fliessend Wasser den Hügel runter geplant.

… Another giraffe enclosure. It is still under construction. Something with water running down the hill seems to be the plan.

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He, wartet, lasst mir was übrig!

… Hey, wait, leave something for me!

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Dromedare sind ebenfalls reichlich vorhanden. Wahrscheinlich bekommen sie hier viele „Patienten“ aus Gran Canaria mit kaputtem Rücken. Einige sahen ziemlich mitgenommen aus, zwei Teenager waren dabei, sich zu prügeln, während andere ganz entspannt waren.

… Dromedars are also available in great numbers. I guess that they get a lot of „patients“ with ruined back from Gran Canaria. Some looked really pitiful, two teenagers were having a fight, whereas others were quite relaxed.

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An einer Stelle war ein riesiges Savannengehege mit verschiedenen Antilopen, einer Art Schaf, Straussen, Zebras, Lamas etc. Die Futterstellen sind immer in der Nähe der Besucher, aber hinterher können die Tiere sich zurückziehen, Das geht da den Hügel hoch und dahinter noch weiter und zieht sich auch einige 100 Meter am Weg entlang. In dem hohen Gras im Hintergrund liefen kleine schwarze Vögel herum, das könnten Perlhühner gewesen sein. Es gibt auch ein Paar Emus und Haubenkraniche im Park, aber die werden alle separat von den Straussen gehalten.

… At one point was a huge savanna enclosure with different antilopes, a kind of sheep, ostriches, zebras, lamas etc. The feeding places are always near the visitors, but afterwards the animals can retreat. The enclosure goes up the hill and continues behind it. It also stretches several hundred feet along the path. In the high grass in the background small, black birds were running around; it could have been guinea fowl. They also have a pair of Emus and a pair of African cranes in the park, but they are not kept together with the ostriches.

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Schaut euch das mal an, setzt sich in den Futtertrog, was sind denn das für Manieren?

… Look at this, somebody is standing in the feeding trough. Where are your manners?

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Dies ist eine Antilopenart, die vom Aussterben bedroht ist, und die man erfolgreich zum sich Vermehren gebracht hat. Die tragen enorme Hörner mit sich herum.

… This is a kind of antilope, which is endangered, and which is successfully breeding in the park. Their horns are enormous.

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Die Oryx-Antilopen stehen für sich allein in einem Gehege, vielleicht sind die nicht so friedlich.

… The oryx have an enclosure for themselves. Maybe they are not so willing to share.

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Die letzten Tiere, von denen ich berichten möchte, sind die Elefanten, drei Stück. Da ist ein kleiner, der eindeutig zu viel Last zu lange getragen hat, und das von klein auf an. Es ist wirklich ein ziemlich kleiner Elefant, aber ich habe den Eindruck, dass er nicht mehr wachsen wird.

… The last animals I will talk about here are the elefants, three of them. A small one with a back that clearly has carried too much weight too long and at too young an age. It is a very small elefant, but I have the feeling that it won’t get any taller.

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Dieser hier sieht gut aus und ist von mittlerer Grösse.

… This one looks quite fine and is of middle size.

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Und dann war da ein dritter, ein ziemlich grosser. Ich habe kein Foto, aber mein Mann hat ein Video gemacht. Sie kam schnell und zielstrebig um die Ecke (das ist nicht mit im Video, sie kam zu überraschend) und blieb dann wie angewurzelt stehen, als sie den anderen Elefanten an der Futterstelle sah, den mit dem kaputten Rücken. Sie war ja viel grösser, aber traute sich nicht näher zu kommen, sichtlich unentschlossen und vielleicht unsicher? Sie sammelte mit dem Rüssel Sand auf und streute ihn sich über die Füsse. Sie hatte keine Stosszähne, nicht einmal Stümpfe waren zu sehen. Man kann nur darüber spekulieren, was ihr wohl passiert ist … ein zutiefst traumatisiertes Tier, nehme ich an. Ich hoffe, dass sie sich sozialisieren kann und den Rest ihres Lebens dort in Frieden verbringen darf.

… And then there was a third one, quite a tall one. I don’t have a photo, but my husband made a video. She came quickly and determined around the corner (this didn’t make it into the video, she came around the corner too suddenly) and then stopped dead when she saw the other elefant, the small one with the ruined back, at the feeding place. She was much taller, but didn’t dare to go closer, a picture of indecision and maybe insecurity? She picked up sand with her trunk and blow it on herself. She did not have her tusks, not even stumps were to be seen. One can only guess what has happened to her … a deeply traumatized animal, I presume. I hope she will be able to get socialized and live her life out in peace at the park.

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Und dann kamen wir zum Kaktusteil. Es gab übrigens überall kleine überdachte Bänke, wo man im Schatten sitzen konnte. Die Spinne auf dem Feigenkaktus war enorm!

… And then we came to the cactus part. By the way, there were small benches with a roof everywhere, so that one could sit in the shade. The spider on the prickly pear cactus was enormous!

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Und dann kamen wir an dieses Schild:         … And then we came to this signboard:

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Wir waren bis hierher bereits 4,5 Stunden herumgetrabt, und das mit meinen Säuregichtfüssen. Und jetzt sollten wir noch 20 Minuten aufwärts wandern zum „Wildteil“ des Parks mit den Vogelbeobachtungsplätzen, und dort noch einmal eine Fläche von 5 Hektar durchqueren. Wir waren eine halbe Stunde vom Eingang weg und würden unseren Bus zurück zum Hotel verpassen. Wir mussten „nein, danke“ sagen, mit Bedauern. Wir müssen also unbedingt noch einmal nach Fuerteventura!

… Until that point we had already jogged around for 4.5 hours, and that with my gouty feet. And now we were supposed to walk up some hills for 20 minutes to get to the „wild“ part of the park with bird watching spots, another area of 5 hectares to cover. We were half an hour away from the entrance as it was, and we would miss our bus back to the hotel. So we had to say „no, thanks“, with regret. We will have to go back to Fuerteventura, there is nothing else to do!

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Es gab natürlich auch einen Souvenir-Laden. Ich schätze zu 90% konnte man dort Plüschtiere in allen Grössen und Ausführungen erstehen. Dann etwas Kunsthandwerk, Kaffeebecher mit Tiermotiven, andere Gegenstände mit Tiermotiven (erkennt ihr das Muster hier?), Blumensaat, Reisebücher, Wanderkarten und Kochbücher. Mit anderen Worten: alles nützliche Dinge. Dort habe ich mein Buch mit Mojos erstanden. Zwei Rezepte haben wir schon ausprobiert, oi, oi, ich sage nur: Knoblauch … 😉

… Of course they had a souvenir shop there. I think that about 90% of the merchandise were cuddly animal toys in all sizes and makes. Then a bit of handicrafts, coffee mugs with animal themes, other articles with animal themes (you see the pattern here?), flower seeds, travel books, maps for hikers and cook books. In other words: all highly useful stuff. I bought my book with Mojos there. We tried two recipes already, oy, oy, I only say: garlic … 😉

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Das war jetzt erst einmal der letzte Beitrag über Fuerteventura, jedenfalls von dieser Reise … macht’s gut und habt einen schönen Tag!

… This was – for the time being – the last post about Fuerteventura, of this trip anyway … be good and well and have a pleasant day!

 

 

 

 

 

Fuerteventura, Teil 3/Part 3

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Den Ort „Caleta de Fuste“ (auf der Karte, erster Kreis rechts) hatten wir gesehen, als wir vom Flughafen ins Hotel transportiert wurden. Er sah von den Häusern her sehr einladend und gepflegt aus. Man erzählte uns, dass er hauptsächlich von Skandinaviern und Engländern frequentiert wird. Hier ein paar Fotos von der imponierenden Strandpromenade aus. Dort kann man kilometerweit laufen, immer am Wasser lang.

… The town „Caleta de Fuste“ (on the map, first circle on the righthand side) we had seen, when we were transported from the Airport to the hotel. The houses looked attractive and well maintained. We were told that preferably Scandinavians and English frequent the place. Below some photos of the impressive water front promenade. One can walk for miles there.

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Gut, dass man einen Mann dabei hat, der dafür sorgt, dass die Laternenpfähle nicht umfallen … 😉

… It is good to have a husband who takes care that the lamp posts don’t fall over … 😉

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Im Ort selber waren dann diese Hyper-Mega-Shopping- und -Restaurant-Zentren, wie es sie auch auf Gran Canaria und Tenerife gibt, und die eher nicht mein Fall sind.

… In the town centre there were these hyper-mega-shopping and restaurant centres, that they also have on Gran Canaria and Tenerife, and those are not really my cup of tea.

Wir fuhren weiter an der schönen Ostküste entlang in Richtung Norden, denn dort sollte eine richtige Wüste liegen. Wenn ihr auf die Karte schaut, es ist mit einem Oval markiert, ein ziemlich grosses Gebiet, alles Wüste.

… We proceeded along the beautiful east coast towards the North, because there was supposed to be a real desert. When you look at the map, I have marked it with a big oval, quite a large area, and all desert.

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Nicht weit von dort, an der nördlichsten Spitze, liegt Corralejo, ein wirklich gemütliches Städtchen mit winzigen Gassen und kleinen Restaurants. Auch dort gab es wieder eine kilometerlange Promenade am Wasser entlang. Das mit den Promenaden hat man gut im Griff auf Fuerteventura!

… Not far from there, at the most northern tip, lies the town Corralejo, a really pleasant place with tiny alleys and small restaurants. Also there they had a miles long promenade along the water front. They really master their promenades on Fuerteventura!

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Hier sassen wir gut im Windschatten

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Vom Hafen gehen die Fähren nach Lanzarote ab. Es gibt auch Tagesausflüge zur kleinen Insel „Isla de Lobos“, was eigentlich „Wolfinsel“ bedeutet, aber es sind die Seeleoparden (oder waren es Seelöwen?) gemeint. Beide Inseln kann man vom Hafen aus sehen. Auf der Isla de Lobos gibt es einen Leuchtturm, der jetzt nicht mehr in Betrieb ist. Die Familie, die zuletzt für ihn zuständig war, hat aber ein Informationszentrum im Leuchtturm eingerichtet.

… The ferries to Lanzarote depart from the harbour. But there are also day excursions to the small island „Isla de Lobos“, which actually means „wolves‘ island“, but what they mean are the see leopards (or where they sea lions?). One can see both islands from the harbour. On Isla de Lobos is a lighthouse, which is not operated anymore. The family that was responsible for it last, has created an information centre in it.

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(Rechts Isla de Lobos, links schwach im Hintergrund Lanzarote.)
… (To the right Isla de Lobos, to the left, in the hazy background, Lanzarote.)

Ich hatte mich bereits auf Gran Canaria darüber gewundert, dass man Warnschilder mit Kühen an den Strassen fand, denn ich habe bisher noch keine einzige Kuh auf Gran Canaria gesehen. Auch auf Fuerteventura waren diese Schilder vertreten sowie auch Warnschilder mit einem springenden Rehbock (es gibt dort weder Kühe noch Rehe). Nun erklärte man uns, dass das wegen der Tausenden von Ziegen wäre … (es gibt genau so viele Ziegen wie Einwohner auf Fuerteventura, viele davon wild … also die Ziegen …). Wenn man nun ein Schild mit einem Rehbock sieht, dann warnt das vor wilden, ergo unbeaufsichtigten Ziegen. Wenn man das Schild mit der Kuh sieht, kündigt das eine grosse Ziegenfarm an, wo grössere Mengen Ziegen, wenn auch beaufsichtigt, die Strasse überqueren könnten. Und warum benutzte man dann nicht Schilder mit Ziegen drauf? Die waren einfach nicht zu bekommen! Ich fand es übrigens interessant, dass diese Ziegen zu mehr als 90% zwecks Käseherstellung gehalten werden und nicht für die Schlachtung. Die verschiedenen Ziegenkäse auf Fuerteventura sind sehr delikat. Hier ein Video von beaufsichtigten Ziegen. Diese Herde hatte gerade unsere Strasse überquert.

Already on Gran Canaria I was surprised to find warning signs with cows on along the country roads, as I have never seen any cows on Gran Canaria. Also on Fuerteventura they had these signs and a second kind with a jumping roe buck (there aren’t any cows or roes on Fuerteventura). We were told that this was because of the thousands of goats … (there are as many goats as inhabitants on the island, some of them living wild … the goats that is …). When we would see a sign with a roe buck, then it would warn us that there were wild running, ergo unsupervised goats to be expected. And when we would see the sign with a cow, it would mean that we were approaching a large goat breeding farm, where larger amounts of goats, though supervised, might cross the road. But why on earth didn’t they use signs with goats on for these purposes? They simply couldn’t get hold of any! I thought it was interesting that these goats to 90% are being bred for the production of cheese and not for meat. The different goat cheeses on Fuerteventura are delicious. Here a Video of supervised goats. This flock had just crossed the road.

Auf der Rückfahrt fuhren wir an der Westküste die Strasse des Llanos de la Concepcion hinunter, die blind endete und landeten an der nächsten Sackgasse in einem Ort, der „Los Molinos“ hiess (Kreis auf der Karte im Westen, d. h. links 😉 ), wo es aber gar keine Mühlen gab.

… On the way back we drove on the west coast and down the Llanos de la Concepcion, which ended blind. On the next dead end road we came to a place called „Los Molinos“ (on the map, the circle on the west coast, that is on the left 😉 ), but there weren’t any mills.

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Los Molinos gefiel mir überaus gut. Anscheinend kommen doch einige Touristen in diesen abgelegenen Ort, denn er hatte gleich zwei Restaurants. Eines hiess „Cafe Bohemian Amor“ oder so ähnlich.

… I really liked Los Molinos. It seems like there is some tourism in this remote place, because there were two restaurants. One was called „Cafe Bohemian Amor“ or something like that.

Das zweite Haus von links ist das Bohemian Amor (man kann da eine Dachterrasse erkennen), ganz rechts am Ortseingang mit der blauen Persenning, das ist Bar Restaurant „Casa Pan“. (Eine „Bar“ ist auf den kanarischen Inseln keine Trinkstätte für Nachteulen, sondern eine Art Imbiss. Man bekommt dort Tapas, kleine Snacks.)

… the second house on the left is the Bohemian Amor (you can spot a terrace on the roof), to the very right at the entrance of the village, with the blue tarpaulin, that is bar and restaurant „Casa Pan“. (A „bar“ is not an drinking place for night owls on the Canary Islands, but something like a Light Bite. You usually get Tapas there, small snacks.)

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Am Ortseingang trafen wir auch auf diese Vögel (Gänse oder Hühner?). Erst dachte ich, dass man die dort ausgesetzt hätte als Touristenattraktion, aber wir haben sie auch noch woanders gesehen, sogar im Fluge. Sie fliegen nicht sehr hoch, vielleicht weil sie ganz schön bauchlastig sind.

… At the entrance of the village we saw these birds (geese or hens?). First I thought that they had been put there as a tourist attraction, but we also saw them in other places, even in flight. They don’t fly very high, maybe because their tummies are on the heavy side.

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Oben auf den Felsen ist ein schmalster Pfad den man entlanggehen kann, wenn man den Mut dazu hat. Für mich ging es ein wenig zu steil nach unten. Ich schaue mir das gerne an, aber von einem sicheren Standpunkt aus. Die Felsen sind tatsächlich Schwarz hier, das sind nicht nur die Wolken.

… On top of the rocks is the narrowest of paths, which one can follow, if one has the courage. For me it was just too high a drop. I like to look at it, but from a safe standing point. The rocks are really black there, it is not just because of the clouds.

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Los Molinos war ein schöner Abschluss für unseren Tagesausflug.

… Los Molinos was a nice last stop on our day trip.

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Wir versuchten uns im Auffinden kleinerer Strassen, um nicht denselben Weg zurückzufahren. Dabei habe ich ein paar „Blümchen im Wind“ fotografiert, blühende und andere Pflanzen, die den schwierigen Umständen trotzen. Hauptsächlich besteht der Bewuchs allerdings aus runden Dornensträuchern, die mich irgendwie an das Tumbleweed aus den Westernfilmen erinnern, nur dass sie nicht tumbeln.

… We tried to find small roads for our way back, roads that we had not taken yet. I took some photos of flowers and other plants, which defy the difficult circumstances. The main vegetation consists of round thorny bushes that remind me somehow of the tumbleweed from the western movies, only that they don’t tumble.

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Dies hier sieht fast wie eine Art Calendula aus:
… This could resemble a kind of marigold:

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Mit was Kleinem, Lilafarbigen dazwischen
… here with something small with lilac flowers in between

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An einigen Stellen in den Bergen konnte man grosse Flächen in weinroter Farbe sehen. Die werden von Tausenden dieser kleinen, nicht unterzukriegenden Sukkulenten gebildet.

… In some places in the mountains we saw large areas in dark red. They consists of thousands of these small, indefatigable succulents.

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Dieser kriechende Klee wagt sich wohl etwas zu weit vor …
… This creeping clover seems to be stretching a bit too far …

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Am Sonnabend fuhren wir mit dem Bus in den Oasis Park, einem riesigen botanischen Garten und Tierpark. Davon werde ich später einmal separat berichten, denn es gab sehr viel zu sehen und zu erfahren. Das ist ein Tierpark etwas anderer Art. Wegen des fetten Essens (Butter) und den einfach nicht vermeidbaren, zahlreichen und wohlschmeckenden Profiteroles, sowie Gratisalkohol (ich sage nur „Cocktails“) hatte ich Säureprobleme in den Füssen bekommen. Ich hielt mich mit Schmerztabletten fit, denn ich wollte unbedingt den Park sehen. Aber wie gesagt, der Bericht wird eine Weile dauern.

… On Saturday we went by bus to see the Oasis Park, a huge botanical garden and zoo. I will report about this later in a separate post, because there was so much to see and to learn. It is a zoo of a different kind. Because of the fat food (butter), the simply inevitable, numerous and delicious profiteroles, as well as free alcohol (cocktails!), I had gotten acid problems in my feet. I kept myself fit with painkillers, because I was set on seeing this park. But, as said, the report will take a while.

Ich kaufte dort jedoch dieses Kleinod als Souvenir: Die Mojos der Kanaren, Rezepte für die wunderbaren kalten Sossen.

… However, I bought this valuable gem as a souvenir: the Mojos of the Canaries, recipes of the delicious cold sauces.

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Am Sonntag entspannten wir uns, denn wir waren trotz meiner schmerzenden Füsse ca. 5 Stunden im Park herumgelaufen, hügelauf und hügelab. Wir gingen ein wenig am Strand entlang. Dieses Mal ging ich auch mit den Füssen im Wasser, das tat ihnen richtig gut. Ich musste schliesslich dafür sorgen, dass ich am nächsten Tag, unserem Abreisetag, in meine Schuhe passte.

… On Sunday we relaxed, as we had been walking in the park for about 5 hours, in spite of pain in my feet, up and down the hills. We went along the beach a bit. This time I also had me feet in the water, and it really did them good. I had to take care that I would fit my shoes the next day, our departure day.

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Ein gemütlicher Abschluss in der Strandbar
… A pleasant goodbye at the beach bar

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Die zwei Turteltauben sagen „Auf Wiedersehen“ Fuerteventura!
… The two lovebirds say „goodbye soon“ Fuerteventura!

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Fuerteventura, Teil 2/Part 2

Fuerteventura bekommt nicht sehr viel Regen ab, daher ist die Insel ziemlich ungrün. Ausser dort, wo gewässert wird, da springt das Leben aus der fruchtbaren Erde. Die Bergformationen auf dieser Insel sind jedoch äusserst imponierend.

… Fuerteventura doesn’t get much rain. The island is, therefore, quite un-green. Except where people water, there life jumps up from the fertile soil. However, the mountain ranges on this island are rather formidable.

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Auf Fuerteventura hat man das Glück – so sehe ich das – dass zwischen den ehemaligen Vulkanen weite Ebenen sind, wo man Strassen bauen kann. Man führt die Strassen um die Berge herum und muss nur selten eine komplizierte Bergstrasse anlegen, wie man sie z. B. auf Gran Canaria oder Tenerife zuhauf findet. Eine Strasse dieser Art fanden wir nur einmal im Westen der Insel. Sie war von der Sorte „eigentlich nur einspurig“, was Bussen und anderen grösseren Fahrzeugen einigen Beschwer bereitete. Aber ich greife vor.

… People on Fuerteventura are lucky in – in my eyes – that there are vast plains between the former volcanos, where roads can be built. They can be constructed around the mountains, and complicated, curvy mountain roads,  like they have them galore on Gran Canaria or Tenerife, have hardly to be made. We only found one road of that kind in the west of the island. It was of the „one-lane-only“ kind, which caused problems for busses and other larger vehicles. But I am getting ahead of myself.

Wir wollten die Westküste erforschen und hatten in der Reiseveranstalterbroschüre zwei Orte gesehen, die wir unbedingt besuchen wollten.

… We wanted to explore the west coast and had seen two places in the travel agent’s brochure that we had to visit.

Auf dem Wege dorthin machten wir an einem Aussichtspunkt Halt, wo sich dieser wunderbare Ausblick zu allen Seiten bot: (Mirador astronómico de Sicasumbre, man musste den Rest zu Fuss gehen, die Strasse ist da ganz unten …)

… On our way we stopped at a viewpoint in the mountains, where this wonderful panorama could be seen in all directions: (Mirador astronómico de Sicasumbre, one had to walk for the rest of the way, the road is far down below … )

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Ich fand es erstaunlich, wie viele verschiedene Gesteinsfarben zum Vorschein kamen.

… I found it astonishing, how many different colours the different mountain ranges had.

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Auf diesem Bild kann man ganz weit unten unseren Leihwagen an der Strasse sehen:

… On this photo you can see our rental car far, far down on the road:

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Und hier ein Riese, der auf dem Bauch schläft, das rechte Bein angewinkelt:

… This is a giant, sleeping on his belly, the right leg bent upwards:

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Die Gruppe mit den abgerundeten Hügeln fand ich besonders interessant. Die sahen fast aus, als ob sie sich bewegten.

… The group with the roundish hills I thought was the most interesting.  They looked almost as if they were moving.

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Und warum müssen Männer immer direkt am Abgrund stehen? 😉

… And why do men always have to stand directly at the precipice? 😉

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Wenn man im Dunkeln hinkommt, soll man ganz toll den Sternenhimmel sehen können. Das haben wir noch zugute.

… When you go there in the dark, it is said that the starry sky looks fantastic. We are still owed that.

Übrigens hat man sich mit diesem Mirador richtig viel Mühe gegeben. Man hat eine lange Treppe mit Geländern gebaut und zwei Plattformen, halbe Höhe und ganz oben, wo man windgeschützt sitzen kann. Davon habe ich keine Fotos gemacht, ich war zu sehr von den Bergen beeindruckt.

… By the way, people made a great effort with this mirador. They built a long staircase with bannisters and two platforms, one at half height and one on top, where one could sit in lee. I didn’t take any photos of those, as I was too impressed by the mountains.

Dann ging es weiter nach Ajuy, einer der oben genannten Orte, wo sich Piratenhöhlen befanden.

… Then we went on to Ajuy, one of the above mentioned places, where we would visit the pirates‘ caves.

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Ajuy war früher der Hafen für die ehemalige Inselhauptstadt Betancuria und wurde auch Puerto de la Pena genannt, Hafen des Schmerzes. Ich denke mal, dass der Name wegen der vielen Piratenüberfälle entstand. So heisst auch der Strand „Playa de los Muertos“, Strand der Toten, denn dort hat so manches Massaker stattgefunden. Auch der Eroberer Jean de Bethencourt ging hier an Land. Ansonsten lebte der Ort von der Kalkbrennerei. Es gibt immer noch aktive Kalköfen dort. Die Höhlen wurden von den Piraten als Zufluchtsort und Lagerort für das Beutegut genutzt.

… Ajuy had been the harbour for the former capital of the island Betancuria, and was also called Puerto de la Pena, Harbour of Pain. I think the name was based on the many pirate attacks on that part of the coast. The beach is also called „Playa de los Muertos“, Beach of the Dead, because many massacres had taken place there. The conqueror Jean de Bethencourt also landed there. In normal times, the people of Ajuy lived of lime burning. They still have active limekilns there. The caves were used by the pirates, both, for hiding out and for stashing their loot.

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Ein junger Mann musste sich vor seiner Freundin aufspielen und auf die freistehende Klippe vor der Höhle klettern. Als er oben sass, sah er sich beifallheischend um, aber seine Freundin hatte das anscheinend bescheuert gefunden und war ganz einfach ohne ihn zurückgegangen. Ja, so kann das daneben gehen … 😉

… A young man had to show off in front of his girlfriend and climb on the solitary rock at the entrance of the cave. When he had reached the top he looked around, hoping for applause, but his girlfriend had obviously felt embarrassed about his goings on and had gone back without him. Yes, things don’t always play out as planned … 😉

Die begehbare Höhle war mitnichten die einzige. Wie ihr auf den folgenden beiden Bildern sehen könnt, sind da eine ganze Reihe von Höhlen.

… The accessible cave was far from the only one. As you can see on the following two pictures, there are a great many of them.

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Unser nächstes Ziel war ein Ort namens Betancuria, benannt nach oben erwähntem Jean de Bethencourt.

… Our next goal was a place called Betancuria, named after the above mentioned Jean de Bethencourt.

„Betancuria wurde 1404 von dem französischen Eroberer Jean de Béthencourt, dessen Namen sie trägt, und seinem Gefährten Gadifer de la Salle gegründet. Seitdem war sie Hauptstadt und Regierungszentrum der Insel. 1834 wurde Betancuria von Antigua als Hauptstadt abgelöst, seit 1860 ist Puerto de Cabras, das heutige Puerto del Rosario Inselhauptstadt.“
So weit die Wikipedia. Man erzählte uns allerdings, dass Puerto del Rosario nur die Hauptverwaltung wäre und dass die Insel hauptstadtmässig unter Las Palmas de Gran Canaria gehört. Also anscheinend regiert Fuerteventura sich nicht selber …

… “Betancuria was founded in 1404 by the French conqueror Jean de Béthencourt, after whom it is named, and his associate Gadifer de la Salle. Since that time it was the capital and centre of government of Fuerteventura. In 1834 Antigua took over as capital, and since 1860 it is the role of Puerto de Cabras, today’s Puerto del Rosario.”
So far Wikipedia. However, we have been told, that Puerto del Rosario only has an administrative function and that the island – as far as a capital is concerned – belongs under Las Palmas de Gran Canaria. So it seems that Fuerteventura does not govern itself …

Der Weg vom Parkplatz zum Ort ist lauschig, und wir erstürmten das wunderbar gemütlich aussehende Cafe gleich am Ortseingang, weil ich mal ganz schrecklich wohin musste und die Toiletten am Parkplatz abgeschlossen waren, und genossen Kaffee und Kuchen (beides sehr gut!). Man hatte einen guten Ausblick von dort.

… The path from the parking lot to the village is lovely, and we stormed the rather cosy looking coffee place right at the entrance, as I had an urgent need, and the restrooms at the parking lot were locked. We enjoyed really good coffee and cake and had a good view from there.

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Als wir endlich fertig pausiert hatten und uns den Ort ansehen wollten, hatte sich eine dicke Wolke auf den niedergesenkt und mein Mann behauptete, dass es regnete.

… When we were done with our break and wanted to have a look at the village, a thick cloud had settled down on it, and my husband claimed that it was raining.

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Ich meine, dass es kein Regen ist, wenn man sich direkt in der Wolke befindet, sondern nur sehr hohe Luftfeuchtigkeit. 😉  Wie dem auch sei, man konnte bald nicht mehr viel sehen und wir beschlossen weiterzufahren; auf kalt waren wir vorbereitet, auf nass nicht. (Da möchte ich gerne noch einmal hin!) Es ist merkwürdig, durch eine Wolke zu fahren, links ist nichts zu sehen, rechts ist nichts zu sehen, aber die Strasse kann man gut sehen. Ich kam mir vor wie in diesem Buch „Die unendliche Geschichte“ wo plötzlich alles verschwindet.

… In my eyes it is actually not rain, when one is directly inside the cloud, but only very high humidity. 😉  Be that as it may, soon we were not able to see much and we decided to move on; we were prepared for cold, but not for wet. (I have to go there again!) It is strange to drive through a cloud. We couldn’t see anything to the left and the right, but we could see the road. I had to think of this book „the neverending story“, where all of a sudden everything disappears.

Wir liessen die Wolken jedoch schnell hinter uns und landeten wieder in der Sonne.

… We left the clouds behind us quickly and reappeared in the sun.

Nachstehend zwei Fotos von der Bergstrasse, die ich eingangs erwähnte. Auf dem ersten  kämpft sich mittig ein grosser, gelber Bus durch. Zwei Busse konnten auf dieser Strasse nicht aneinander vorbeikommen.

… Below two photos of the mountain road that I mentioned at the beginning. On the first one, a big yellow bus is fighting its way through. Two busses are not able to pass each other on that road.

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Unten im Tal sieht man einen grünen Fleck. Dort muss eine Farm liegen, man sieht auch die mit Persenning überdachten Tomaten-Gewächshäuser.

… Down in the valley I spotted a green area. There has to be a farm there, one can also see the tomato greenhouses covered with tarpaulin.

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Blick auf die Südspitze auf dem Rückweg:

… View onto the southern part of the island on our way back:

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Zurück im Hotel:                     … Back at the hotel:

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Im nächsten Beitrag fahren wir an der Ostküste entlang nach Norden und lernen Dinge über Ziegen und Hinweisschilder.

… In the next part we will drive north along the east coast and learn things about goats and signposts.

Fuerteventura – die Ankunft m. m. … Fuerteventura – the arrival and more

Meinen Mann zog es in die Wärme und da lief uns prompt eine Buch-heute-flieg-morgen-Reise über den Weg. Dazu noch mit voller Verpflegung und Getränke mit inbegriffen. Das haben wir noch nie gemacht (und werden wir auch nicht wieder, aber darüber später). Es ging nach Fuerteventura, eine kanarische Insel, die wir noch nicht kannten. Es ist die älteste und zweitgrösste der kanarischen Inseln. Hier eine Übersicht über die Inseln mit Dank an Wikipedia:

… My husband was drawn towards warm weather, and promptly we found a book-today-fly-tomorrow-flight, including all meals and drinks. We have never booked all inclusive before (and will not again, but about that later). We went to Fuerteventura, a Canary island that we didn’t know yet. It is the oldest and the second largest island of the Canaries. Below a map over the islands with thanks to Wikipedia:

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Das ist eine ziemlich lange Reise, denn wir müssen zwei Stunden bis nach Billund fahren, dann dort rumhocken, 5,5 Stunden fliegen, dann dort am Flughafen rumhocken und danach noch eine Stunde mit dem Bus ins Hotel fahren, d. h. ca. 12 Stunden von zuhause bis zum Hotel. Warum macht man sowas? Weil es dort warm ist und die Sonne scheint! 20 Grad Celsius, Leute!

… It is quite a long journey, as we have to drive two hours to the airport at Billund, then we have to hang around there, fly about 5.5 hours, then hang around for the luggage and after that a bus ride of about an hour to the hotel, that is about 12 hours from home to hotel. Why does anybody do that? Because it is warm there and the sun is shining! 20 degress Celsius, guys! (68 degrees Fahrenheit)

Am Ankunftstag haben wir nicht viel unternommen, nur entspannt und das reichhaltige und gute Buffet genossen. Auch Vegetarier werden satt. Lokaler Wein in rot und weiss sowie Leichtbier gehören zum „all inclusive“, genau wie Cocktails und andere Getränke an der Bar, allerdings „nur“ bis 23.00 Uhr … 😉

… We didn’t do much that day, except to relax and to enjoy the good an copious buffet. Even vegetarians get enough to eat. Local wine in red and white as well as light beer are part of the „all inclusive“, just like cocktails and other drinks at the bar, but „only“ until til 11 p.m. … 😉

Das Auto hatten wir von Mittwoch bis Freitag bestellt, so dass wir am Dienstag erst einmal die nähere Umgebung und den Ort erkundeten. Wir waren am Südende der Insel gelandet in einem Ort, der Costa Calma heisst. Ich weiss nicht, warum er Calma heisst, denn es weht dort genauso stark wie überall. Am Montag und Dienstag hatten wir Cooling, das wette ich, aber dann flaute der Wind ab und es wurde richtig angenehm warm. Doch jetzt erst einmal Bilder.

… We had booked a car from Wednesday to Friday, so that we took a look at the local area and the town. We ended up in a place called Costa Calma. I don’t know, why it is called Calma, as there is just as much wind as everywhere else. On Monday and Tuesday we had cooling, I am sure of it, but then the wind calmed down and it became really nine and warm. But now some photos.

Vor dem Hotel:                                    … In front of the hotel:

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Nach links war es am Strand steinig:        … At the beach it was rocky to the left:

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Auch aus Lavasteinen kann man Germanenburgen bauen … 😉 … ist das in Deutschland eigentlich immer noch so, dass alle eine Individualburg haben müssen? Ich meine in Timmendorf keine gesehen zu haben.

… Even from lava stones, a German can build a beach castle … 😉  (Explanation: Germans have the strange urge to build little beach castles, walls around their chair or bath towel, that they can label „mine“. In Germany they decorate the walls with seashells and that spot is „mine“ for the entire holidays. When I went to the beach at Warnemünde at the Baltics together with my grandparents, we sometimes had a hard time getting to the water, because people left no paths between „their“ castles. Luckily it is forbidden in Denmark to do that … 😉  I am not sure that it is still like that in Germany nowadays. I asked my German readers.)

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Nach rechts war breiter Strand (der wird noch breiter, ihr werdet sehen): (der Gentleman sieht nicht nur gemütlich, sondern auch sehr entspannt und zufrieden aus. Links hinter ihm „unser“ Hotel)

… To the right there was a large, sandy beach (it gets larger around the corner, you will see): (The Gentleman does not only look cosy, but also very relaxed and content. To the left behind him „our“ hotel)

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Von links gingen wir im Bogen durch das Villenviertel zum Hotel zurück. Ich schätze mal, dass es sich hier auch um Ferienhäuser handelt und nicht um Häuser, wo die arbeitende Bevölkerung wohnt. Die Bepflanzungen werden mit Gummischlangen bewässert. Es kommt nur direkt dort, wo eine Pflanze steht, Wasser heraus. Man ist sehr sparsam damit auf Fuerteventura, denn Regen ist eine Seltenheit.

… We went in a circle through a detached houses area back to the hotel. I guess that those houses are also holiday homes and not houses, where the working population is residing. The gardens are being watered with hoses, and only there where there is a plant, water will come out. They are very careful with their water on Fuerteventura, as rain is a rarity.

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Etwas ist speziell in Costa Calma: Wer ein Hotel bauen will, muss genauso viel Fläche Grünanlage anlegen. Aus dem Grunde ist es dort grüner als anderswo auf der Insel. Parallel zur Hauptstrasse zieht sich ein breiter Streifen Parkanlage durch den Ort mit Fuss- und Fahrradwegen. Ich schätze, dass man darin bestimmt eine Stunde spazierengehen kann und durch die Bäume ist man angenehm beschattet. (Auf google map steht unter Costa Calma auch die Bezeichnung „Stadtgarten von Fuerteventura“.)

… One thing is special at Costa Calma: If somebody wants to build a hotel, they have to create a piece of land of the same size as greem area. That is why one sees more plants and trees there than elsewhere on the island. Parallel to the main road, a wide belt of public park stretches along the whole length of the place, with pedestrian and bicycle paths. I believe that one can easily walk in there for an hour, and the trees are giving pleasant shade. (On google map it says under Costa Calma „urban garden of Fuerteventura“.)

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Ich sammelte eine Frucht vom Boden auf. Ich weiss nicht, von welchem Baum oder welcher Pflanze sie gefallen ist. Sie ist ca. 5 cm gross, die äussere Hülle ist wie Fruchtfleisch und innen liegen zwei grüne, harte, Nuss ähnliche Kerne. Das wird ein neues Experiment! Weiss jemand von euch, was das ist?

… I found a fruit in the park. I do not know, from which tree or plant it fell. It is about 2 inches long, the outer cover is fruitlike, and inside I found two light green, hard, nut like kernels. That will be my next experiment! Does anybody of you know, what this is?

Blick auf den Hotelpark und Swimming-Pool. Alles war schön gepflegt und sauber.

… View on the hotel park and the swimming pool. Everything was well cared for and clean.

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Ich fand daher, dass die Feuerlöschgeräte etwas gegen den übrigen Standard abfielen:

… Therefore, I found that the fire extinguishing gear did not come up to the overall standard:

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Der Feuerlöscher selber war seit April 2018 abgelaufen:

… The hand-held extinguisher had actually expired in April 2018:

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Aber wir haben schliesslich Gottvertrauen … 😉

… But in God we trust … 😉

Nach dem üppigen Mittagsbüffet ging es dann nach rechts am Strand entlang. Dort trafen wir zum ersten Mal auf die kleinen Streifenhörnchen.

… After the opulent lunch buffet, we went to the beach on the righthand side. There we met the little chipmunks for the first time.

Mein Mann ging am und im Wasser, so weit war ich noch nicht.

… My husband went along and in the water; I hadn’t reached that mindset yet.

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Auf dem Rückweg wollten wir dann oben an den Hotels entlanggehen, weil man von dort einen schönen Blick hatte, aber zwischen den Anlagen waren Zäune. Wir versuchten hinüberzuklettern, aber es ging auf der anderen Seite so tief runter, dass wir aufgeben mussten.

… On the way back we wanted to walk along the hotel promenades, from where we had a nice view, but between the different hotels were fences. We tried to climb over, but it was so steep on the other side that we had to give up.

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Und dann reden alle von Morro Jable, dem südlichsten Ort der Insel, von wo auch die Fähre nach Gran Canaria fährt (oder segelt). Gemäss der Karte verläuft dort das bisher einzige Stück Autobahn der Insel und parallel dazu die alte Strasse. Das verhält sich aber in Wirklichkeit anders. Die Autobahn ist zum grossen Teil noch im Bau und die alte Strasse ist teilweise in die Autobahn integriert worden. Morro Jable sagte uns nicht so zu. Da waren noch mehr Luxushotels und riesige Luxuseinkaufszentren.

… And then everybody is talking about Morro Jable, the most southern place on the island, from where the ferries to Gran Canaria are sailing. The map shows that the first and only stretch of motorway is running there, and parallelly there is still the old road winding along. But reality is a bit different. The motorway is mostly still under construction, and parts of the old road have been integrated. Morro Jable was not our favourite place. There were even more large luxury hotels and huge luxury shopping malls.

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Auf der anderen Seite der Strasse war dort jedoch ein wirklich enormer Strand, breit und langgestreckt. Und da trafen wir noch mehr Hörnchen. Mit denen werden ihr jetzt zugeschmissen, ich finde die zu süss.

… But, on the other side of the road was a truly enormous beach, wide and going on for miles. And there we met more of the chipmunks. I will shower you with chipmunks now, I think they are too sweet.

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Und hier noch ein Film, wo eines der kleinen Viecher ein Sandbad nimmt.

… And here a video of one of the little creatures taking a sand bath.

Wenn man sich die Karte anschaut kann man sehen, dass es hinter dem Fährhafen wieder interessant wird. Da ist noch ein zweiter Leuchtturm an der südlichsten Spitze. Von dort aus kann man sicherlich Gran Canaria sehen. Die Fotoapparate auf der Karte geben an, wo es die so genannten „miradores“ gibt, Aussichtspunkte. Wenn die hoch liegen, kann man vielleicht sogar den Teide auf Teneriffa erspähen. Und dann ist die ganze Landschaft dort Naturschutzgebiet. Es sind aber nur Sandstrassen vorhanden, und die durften wir mit dem Leihauto nicht fahren (ja, ich bin ein wenig im Zeitplan gesprungen). Wenn wir da noch einmal hinfliegen sollten, werden wir einen kleinen Jeep leihen müssen.

… When you take a look at the map, you can see that it gets really interesting after having passed the ferry terminal. There is another lighthouse at the southernmost tip. I am sure that you can see Gran Canaria from there. The cameras on the map indicate the so called „miradores“, viewpoints. If they are high up, I guess one could get a glimpse of the Teide on Tenerife. And the entire area is a natural reserve. But there are only sand roads, and we were not allowed to drive on them with the rental car (yes, I have jumped in the time plan). If we should fly to Fuerteventura again, we will have to rent a little jeep.

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Und dann waren wir noch in Richtung Norden an der Ostküste entlang in einem kleinen Ort, der Gran Tarajal hiess und der mir sehr gut gefiel. Das war ein Ort, wo „richtige“ Menschen wohnten und nicht nur Touristen. Das zeigte sich auch an den Geschäften und den Gaststätten. Dort gab es eine schöne Strandpromenade ohne Tingeltangel.

… And then we went a bit further north to a little place called „Gran Tarajal“, which I really liked. It was a place, where „real“ people lived, not only tourist. That was also visible from the shops and the gastronomy. They had a great promenade at the waterfront there, just without the tourist stuff.

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Zum Schluss für heute noch ein paar Abendbilder:

… And as goodbye for today some evening photos:

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Fortsetzung folgt und es wird interessanter … finde ich … 😉

… Stay tooned, and it will get more interesting … at least I think so … 😉

Ilica, Çeşme,Türkei … Ilica, Çeşme, Turkey

Die letzte Jahresversammlung, an der ich teilgenommen habe oder besser, für die ich gearbeitet habe, fand im September 2013 in Ilica statt, einem kleinen Ferienort in der Nähe von Çeşme, im Verwaltungsbezirk Izmir (Türkei). Eigentlich sollte sie in Izmir stattfinden, was aber im allerletzten Moment abgeblasen wurde, weil dort zu dem Zeitpunkt Demonstrationen stattfanden und man von Seiten der Regierung bekümmert war, die Sicherheit der Delegierten nicht garantieren zu können.

… The last annual meeting, in which I participated, or better said, for which I worked, took place in September 2013 in Ilica, a small holiday resort near Çeşme, county of Izmir (Turkey). Originally it was planned to be held in Izmir, but at the last moment the venue was changed, because there were demonstrations going on in Izmir, and the government did not feel that they would be able to guarantee the safety of the delegates there.

Ich fand das sehr schade, denn Izmir hätte ich mir gerne einmal angesehen. Ich traf vor vielen Jahren mal zwei junge Türken im Zug von Ahrensburg nach Hamburg. Sie machten Ferien in Deutschland und waren auf einer Rundreise. Der eine von ihnen hatte ein Fotogeschäft in Izmir und gab mir seine Visitenkarte. Ich sollte mich unbedingt melden, wenn ich jemals dorthin kommen sollte. Das hätte ich glatt gemacht.

… That was a pity. I would have liked to see Izmir. Many years ago I met two young Turks in a train to Hamburg. They were tourists and on a round-trip through Germany. One of them owned a photo shop in Izmir and gave me his business card. I was invited to come and see him, if I ever should be in that area. I would have done that, I think.

Ilica wurde stattdessen ausgewählt. Das war auch keine schlechte Wahl, schaut mal den Ausblick an, den ich von meinem Hotel aus hatte:

… They chose Ilica instead. That was not a bad choice at all. Look at the view from my hotel:

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Zur anderen Seite konnte ich zu meinem Arbeitsplatz hinübergucken, dem hässlichen Kasten. Wieder war ich froh, nicht dort zu wohnen.

… To the right I could see my place of work, the ugly box. Again I was glad not to reside there.

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Mir gefiel mein gemütliches, kleines, aber feines Hotel. Das Zimmermädchen faltete immer die Zierdecke auf meinem Bett auf verschiedene Weisen, jeden Tag anders. Das animierte mich dazu, ihr Trinkgeld in Figuren zu legen oder z. B. einen Fächer aus einem Schein zu falten und auf der Zierdecke zu hinterlassen. Ich weiss nicht, ob sie es auch witzig fand, denn ich habe sie nie getroffen. Ich war kaum im Hotel und leider nie zu den Öffnungszeiten des Restaurants.

… I liked my cosy, little, but fine hotel. The maid folded the cover on my bed in different creative ways, each day differently. That made me put her tip in figures or fold a fan out of a banknote and place it on the cover. I don’t know, if she also found that funny, because I never met her. I was hardly in the hotel and unfortunately never during the opening hours of its restaurant.

Ilica und der auf der anderen Seite der kleinen Halbinsel an einer romantischen Bucht gelegene Ort Çeşme, sind Ferienorte für wohlhabende Türken und einige wenige ausländische Touristen. Dort hat keiner von uns irgendwelche Feindseligkeiten erlebt oder sich unsicher gefühlt. Ilica ist ein schöner kleiner Ort an einer malerischen Küste gelegen mit dem wundervollsten klaren Wasser, das man sich vorstellen kann. Es gibt viele kleine Restaurants, hauptsächlich mit türkischem Essen, das ich sehr gerne mag. Es gab auch ein rustikales Fischrestaurant wo man an langen Holztischen auf Bänken sass und den Fisch nach Gewicht bestellte. Dazu gab es traditionelle Salate und warme Beilagen. Das hatte mein Gruppenleiter aufgetan. Der fand immer spezielle Dinge, wie z.B. das türkische Restaurant in Baku. (Ich fand einmal den Ausdruck eines türkischen Kochbuchs am Drucker im Büro, das kam von ihm. Nun lag der Drucker aber ziemlich weit von den Büros entfernt, so dass ich mir in aller Ruhe eine Kopie machen konnte … 😉  😀 . Kleiner Abschweifer …)

… Ilica and Çeşme, which is situated on the other side of the little peninsula at a romantic bay, are holiday resorts for well off Turks and a few foreign tourists. None of us experienced animosity there or felt unsafe. Ilica is a beautiful little place at a picturesque coast with the most wonderful clear water you can imagine. There were quite a few little restaurants, mostly with Turkish food, which I like very much. There was also a rustic place, where one sat at long wooden tables on benches and ordered fish after weight. They served traditional salads and warm side dishes with it. My group leader had found it. He always discovered special places, like the Turkish restaurant in Baku. (Once I found a printout of a Turkish cookbook in the printer at the office, which he had printed out. Luckily, the printer was far away from the offices, so that I could copy it for me in peace … 😉  😀 . Little digression … )

Wir hatten nicht viel Zeit, Ausflüge zu unternehmen, aber der Ort war so angenehm, dass ich es nicht so sehr vermisst habe. Ausserdem hatte ich gerade Herpes Zoster um die linke Achsel und Schulter herum, was enorm schmerzte und meinen Unternehmungsdrang hemmte. Einmal ging ich mit meinen belgischen Kollegen in der Villengegend spazieren,

… We didn’t have much time to go on walks together, but the place was so comfortable that I didn’t miss that too much. Furthermore, I was suffering from shingles at the time around the left shoulder and under the arm, which was extremely painful and damped my spirit of enterprise. One day I went for a walk around villa quarter with my Belgian colleagues,

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und einmal ging ich alleine links um die Bucht herum, was sehr schön war.

… and another day I walked on my own to the left side of the bay, which was very nice.

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Mustafa Kemal Atatürk, der „Vater der Türken“, ist immer noch sehr präsent. Er hat sein Bestes versucht, die Türkei zu einer modernen Republik zu machen, die sich an Europa orientierte. Er führte lateinische Buchstaben ein, die Trennung von Religion und Staat, sowie die Gleichberechtigung von Mann und Frau; die Frauen bekamen 1930 das Wahlrecht   …  und jetzt geht alles, was er erreicht hat, den Bach hinunter …

… Mustafa Kemal Atatürk, the „Father of the Turks“, is still a presence everywhere. He tried his best to make a modern republic out of Turkey, orientating itself after Europe. He introduced the Latin alphabet, the separation of religion and government; and gave men and women the same rights; in 1930 women got the right to vote … and now everything he has achieved is going down the drain …

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Dies war die örtliche Moschee. Oben am Minarett seht ihr die Lautsprecher, denn die Zeiten, in denen der Imam auf die Minarette kletterte, um die Gläubigen zum Gebet zu rufen, sind vorbei. Technik ist angesagt. Fünfmal am Tag ertönte der Ruf, ich glaube zum ersten Mal um sechs Uhr morgens. Wenn tagsüber der Ruf ertönte konnte ich nicht beobachten, dass alle in Richtung Moschee spurteten. Auch gingen die Frauen nicht mit Kopftüchern und diesen langen Mänteln, wie sie es z. B. in Hamburg taten.

… This was the local mosque. On top of the minaret you see loudspeakers, as the times, in which the imam climbed the minarets to call the believers to prayer have gone. Technics are in demand. Five times a day the call was sent out, ich think at 6 a. m. for the first time. When the call was heard during the day, I could not observe that people were rushing towards the mosque. The women didn’t go with scarves either or with long coats, like they did for example in Hamburg.

Die Katze hatte die Ruhe weg:               … this cat was restfulness incarnate:

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Dieses Hotel hier ist der reine Luxus. Googelt es mal (NARS ILICA), dann seht ihr Bilder von drinnen. Ich kann mir schon vorstellen, hier in einem Urlaub auf so einem Liegestuhl zu liegen und auf das unglaublich klare Wasser und die im Hintergrund liegenden, imponierenden Berge zu schauen, wozu ich ja leider keine Zeit hatte. Ausserdem kann man alle möglichen Ausflüge mit dem Boot machen. Aber das Hotel wäre mir zu teuer. Ich hatte eine genauso schöne Aussicht von meinem Balkon aus.

… This hotel is pure luxury. If you google NARS ILICA you will see photos of the interior. I can imagine a holiday, lying on a chair like that and look upon the incredibly clear water and the impressive mountains in the background, for which I unfortunately didn’t have time. All kinds of boat trips are also being offered. But that hotel is too expensive for my budget. The view from my hotel was just as beautiful.

Hier ein Porträt des Wassers:                … Here a portrait of the water:

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Und dieses Haus war das einzige, das ich in Ilica entdecken konnte, das nicht perfekt gepflegt war.

… And this house was the only one that I could find in Ilica that wasn’t perfectly maintained.

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Auf der Karte könnt ihr sehen, wo der Ort lag. Ilica ist der rote Punkt, links davon Çeşme, ein wunderschöner kleiner Hafenort. Ich war selber leider nicht dort, aber ich habe Fotos gesehen. Das Meer ist das ägäische. Auf Google sah ich auch, dass einige der griechischen Inseln wirklich sehr dicht an der türkischen Küste liegen.

… On the map you can see, where the place is situated. Ilica is the red thingy, to the left Çeşme, a beautiful little harbour place. I haven’t been there, but I have seen photos. The sea is the Aegean. On Google one can also see that some of the Greek islands are really close to the Turkish coast.

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Dieses schöne Holzboot musste ich unbedingt fotografieren:

… I had to take a photo of this impressive wooden boat:

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Die Einwohner von Ilica waren sehr freundlich zu uns. Wenn man einige Worte auf Türkisch sagte, waren sie sehr anerkennend. Viele hatten ein Familienmitglied, das entweder in Deutschland wohnte oder gewohnt hatte. Die Inhaberin von dem wundervollen Laden, wo ich mein Strandkleid aus dünnster, weichster türkischer Baumwolle und meine  schwarze Tunika kaufte, hatte ein Familienmitglied, das in Dänemark wohnte, ich glaube es war Esbjerg. Was mir wehtat waren all die reifen Granatäpfel an den Bäumen in einigen Vorgärten, die anscheinend niemand erntete. Davon hätte ich mir gerne welche unter den Nagel gerissen.

… The inhabitants of Ilica were very friendly to us. When we tried to use some Turkish words, they were very appreciative. Many had a family member, who either lived or had lived in Germany. The owner of the wonderful shop where I bought my beach dress of thinnest, softest, Turkish cotton and my black tunic, had a family member, who lived in Denmark, I think it was Esbjerg. What hurt me to see were all the ripe pomegranates on the trees in some of the front gardens, which obviously nobody picked. My fingers itched to steal some of them.

Wir hatten fast die ganze Woche über gutes Wetter. Nur an einem Abend goss es auf einmal sintflutartig, so dass die Hauptstrasse zu einem Bach wurde, an dem man sich entlanghangeln musste. In einigen Restaurants fiel sogar der Strom aus. Am nächsten Morgen war alles vergessen und man konnte nur noch kleine feuchte Flecken auf den Steinen sehen.

… We had fine weather nearly the entire week. Only one evening it started to rain in bucket loads, so that the main street transformed into a rivulet, along which one had to fight for foothold. Some of the restaurants even lost their electricity. Next morning it was all gone, and we could only see small wet blotches on the stones.

Zum Abschied von Ilica ein romantisches Bild:      … A romantic goodbye to Ilica:

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Vor dem Rückflug kaufte ich mir noch ein Buch von einer türkischen Autorin, Elif Shafak, die meist gelesene Frau in der Türkei. Das Buch heisst „The forty rules of Love“ (die vierzig Regeln der Liebe) und handelt einerseits davon, wie der spätere Dichter und Philosoph Rumi seinen Lehrer, den Sufi Shams von Tabriz traf und in einer Parallelgeschichte in der heutigen Zeit von einer Frau, die aus ihrer Ehe ausbricht. In dem Buch werden die vierzig Regeln der Liebe nach und nach alle erwähnt. Ich kann es wärmstens empfehlen! (Werbung ohne Verdienst oder wie das heisst.)

… Before our return flight I bought a book by a Turkish author, Elif Shafak, the most read female author in Turkey. The book is called „The forty rules of Love“ and is partly about how the later poet and philosopher Rumi met his teacher, the Sufi Shams of Tabriz, and partly, in a parallel story in present time, about a woman, who breaks out of her marriage. The forty rules of Love are being mentioned bit by bit during the story about Rumi and Shams. I can recommend it warmly! (Promotion without profit or what the term is.)

Ich weiss nicht, wie die heutige politische Lage in der Türkei sich in Ilica bemerkbar macht. 2013 war es jedenfalls ein sehr angenehmer Aufenthaltsort.

… I don’t know, if the present political situation in Turkey is noticeable in Ilica. In 2013 it was a good place to be.

 

 

 

 

Apropos Schweden … Sweden

Als wir Kristianopel entdeckten, waren wir ja auf dem Weg nach Öland, der schwedischen Insel, die bei den Schweden als Urlaubsort so ausserordentlich beliebt ist. Unsere Erwartungen waren dementsprechend hoch. Die Insel liegt der Stadt Kalmar gegenüber, die ein gut erhaltenes Renaissance-Schloss besitzt.

… When we discovered Kristianopel, we were actually on our way to Öland, a Swedish island, which is a popular vacation destination for the Swedes themselves. Our expectations were consequently high. The island is situated opposite of the city of Kalmar, where you will find a very well preserved Renaissance castle.

Unser erster Eindruck war: Kühe, Schafe, Windmühlen. Tatsächlich hat früher anscheinend jeder Bauer seine eigene Windmühle gehabt. Es sollen bis zu 4000 auf der Insel gewesen sein. Jetzt sind „nur“ noch 400 übrig.  😉   Spass beiseite, ich mag Windmühlen, ich finde nur, dass diese Individualmühlen eine ziemliche Materialverschwendung darstellten. Anscheinend galt es damals als Statussymbol, eine eigene Windmühle zu haben.

… Our first impression was: cows, sheep, windmills. In the past – so it is reported – nearly every farmer had his own windmill. The number came up to 4000 on the island. Now there are „only“ 400 left. 😉   Joke aside, I like windmills, I just find that these individual mills were rather a waste of building material. But it seemed to have been a status symbol to own a windmill.

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Nun, genug mit den Windmühlen … wir kamen nunmehr zu einer Mauer, die recht unmotiviert in der Landschaft steht (jedenfalls heutzutage) und einmal quer über die ganze Insel verläuft. Als ich damals (2004) versuchte etwas darüber herauszufinden, gelang es mir nicht, aber inzwischen hat jemand etwas auf Wikipedia darüber geschrieben:

… Enough of the windmills … we came to a wall, which is placed into the landscape seemingly without purpose (at least nowadays) and runs across the entire island. When I tried to find out something about it (in 2004), I wasn’t successful, but in the meantime somebody wrote about it in Wikipedia:

„Die Karl X Gustafs mur (dt.: Mauer Karls X. Gustav) ist eine aus Kalkstein errichtete Mauer, die quer über das Südende der schwedischen Ostseeinsel Öland verläuft.

… „Karl X. Gustafs wall is built of lime stone, and runs across the southern end of the Swedish island Öland.

Die Mauer wurde 1653 errichtet und ist nach dem späteren schwedischen König Karl X. Gustav benannt. Sie zieht sich vom Ufer des Kalmarsunds, beginnend südlich von Grönhögen, in östlicher Richtung gerade über Öland, bis sie nach etwa fünf Kilometern das Ufer der Ostsee erreicht. Sie ist heute nur durch die Durchlässe für zwei Landstraßen unterbrochen, ansonsten aber erhalten.

… The wall was built in 1653 and is named after the later King Karl X. Gustaf. It starts from the banks of the Kalmarsund south of Grönhögen, and stretches straight across the island until after about five km miles it reaches the banks of the Baltic Sea. Today it is open in two places to give way for the roads; otherwise it is intact.

Der Zweck der Mauer bestand darin, das im südlichen Teil der Insel gehaltene Rotwild im Bereich des Königsguts Ottenby zu halten, um so dem königlichen Jagdrevier einen hohen Wildbestand zu sichern. Darüber hinaus wird ihr auch die Funktion eines Prestigeobjekts im Sinne einer Demonstration königlicher Macht zugesprochen.

… The purpose of the wall was to keep the red deer that lived in the south of the island near the royal manor Ottenby, so that the royal hunting grounds wouldn’t lack wildlife stock. In addition it is said that it had the function of a prestige object to demonstrate royal power.

Eine ähnliche Mauer, die Jagdmauer, gab es auch an der Nordspitze Ölands.“

… A similar wall, the hunting wall, existed at the north end of Öland.“

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(Foto: Wikipedia, Öland, Schweden/Sweden, Karl X. Gustaf’s Mauer/wall)

Erzählt das bloss nicht dem Donald … 😉 … so eine Mauer wäre Wind auf seine Mühlen … (hahaha, ich lach mich schlapp, wie soll ich das nur übersetzen?).

… Don’t tell Donald that … 😉 … such a wall would be wind to his mills …

Auf der anderen Seite der Insel wurde die Landschaft interessanter. Wir kamen an einem idyllischen kleinen Hafen vorbei.

… On the other side of the island the landscape got more interesting. We passed an idyllic little harbour.

Und dann stiessen wir auf das Freilichtmuseum Himmelsberga. Dort hat man einige sehr schöne alte Bauernhäuser und landwirtschaftliche Geräte zusammengesammelt. Ich liebe sowas, zu sehen, wie die Leute früher gelebt haben, welche Hilfsmittel sie sich gebaut haben. Da stehen so einige mechanisch interessante Dinge. Hier ein Fotorundgang in verschiedenen Häusern und in Stall und Scheune:

… And then we found the open air museum at Himmelsberga. They have collected some beautiful old farmhouses and farming gear there. I love to see how people lived in „olden“ times, and what kind of devices they built to help with the work. There are some interesting mechanical devices to see. Below a photo tour in several houses, stable and barn:

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Ausserdem gab es im Cafe hervorragenden Kuchen (in diesem Falle mit Blaubeeren). Den mochten auch die frechen Spatzen.

… And last but not least they serve a delicious cake in the cafe (in this case with blueberries). The cheeky sparrows loved it as well.

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Wir konnten dann nicht länger bleiben, es sollte ja nur ein Tagesausflug sein, und wir hatten zu viel Zeit in Kristianopel „verschwendet“, daher sahen wir uns nicht noch weiter auf der Insel um. Leider hatten wir daher auch keine Zeit mehr für Kalmar mit seinem Renaissance-Schloss.

… We couldn’t stay any longer; this was supposed to be a day trip, and we had „wasted“ too much time in Kristianopel. Therefore, we did not see more of the island. Unfortunately we didn’t have time to look at Kalmar and the Renaissance-castle either.

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(Foto: Wikipedia, Kalmar Schloss/castle 1903)

Wenn ihr mal an Kalmar vorbeikommt, fahrt doch mal rüber … allein für das Freilichtmuseum (und den Kuchen) lohnt sich das schon.

… If you pass Kalmar, drive across to the island … for the open air museum (and the cake) alone it would be worth the while.

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