Wie wichtig ist Essen?

Anscheinend sehr, denn letzte Woche habe ich alle möglichen Dinge hergestellt, und das neben dem normalen Essenkochen:

  • Graubrot (ich backe immer gleich drei und friere ein)
  • Apfelgelee
  • englische Muffins für drei Wochenenden
  • Vegetarwürstchen
  • unsere eigene, private Curry-Mischung (Marsala)
  • und als Krönung der Woche den allerersten Apfelstrudel meines Lebens mit selbstgemachter Vanillesauce. Für den Strudel habe ich das Rezept von Katja vom Homeiswheretheboysare-Blog benutzt. Sehr lecker! Von wegen Zuckerentzug … 😉
    https://homeiswheretheboysare.com/2018/01/19/apfelstrudel/

Von den warmen Mahlzeiten waren die mehr interessanten eine Miniversion vom griechischen Pastitio mit Qorn-Hack; gebratene Lachsfilets mit Kartoffeln und Zitronensosse und Vegetargulasch mit einem Teil der selbst hergestellten Vegetarwürstchen, an einem Tag mit Kartoffelmus und an einem anderen Tag mit Reis. Zwischendurch gab’s Reste. Oh, und nicht zu vergessen „Chartscho“, ein georgisches Rezept vom Specklogik-Blog. https://specklogik.wordpress.com/2018/02/08/chartscho/

Ich muss endlich mal wieder Nudeln selbermachen.

Wenn ich bedenke, wie wir in unserer Kindheit gegessen haben, dann leben wir jetzt wie Gott in Frankreich.

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Ich wünsche mir … I would wish

Dass Menschen, wenn sie einander treffen in erster Linie einen anderen Menschen sehen, ohne Ansehen des Geschlechts, des Alters, der Hautfarbe, der Nationalität oder des Glaubens. (Habe ich irgendeine vorurteilsbildende Kategorie ausgelassen?)

… That people when meeting each other, first and foremost see another human being, without regarding gender, age, colour of skin, nationality or creed. (Did I miss any prejudice inducing category?)

Allein das würde schon reichlich für Entspannung sorgen.

… That alone would already decrease a lot of the tensions.

Ich denke, dass man sonst viele Begegnungen verpatzt, Bekanntschaften verpasst …

… I think that otherwise one spoils encounters, misses out on contacts …

Wäre es nicht einen Versuch wert, anderen Menschen ohne diese Kategorisierungen zu begegnen, ohne sie auf den ersten Blick einzusortieren und zu beurteilen?

… Wouldn’t it be worthwhile to meet other people without using this categorization, without assorting and evaluating them on first sight?

Wir wären dann weniger beeinflussbar, wenn es darum geht, dass wir bestimmte Gruppen hassen sollen.

… We would then be less manipulable when somebody wants us to hate certain groups of people.

 

Jemand fragte mich einmal: ”Wie ist es denn mit einem Schwarzen zusammen zu sein? ”

Ich antwortete: “Keine Ahnung, ich weiss nur, wie es ist mit David zusammen zu sein.” Wie konnte ich von meinem Verlobten auf sämtliche Schwarzen aller Länder schliessen? Die Frage kam mir zutiefst dämlich vor.

Wenn ich ihn ansah, sah ich Davids Gesicht, nicht das Gesicht „eines“ schwarzen Mannes.

 

… Somebody asked me once: “How is it to be together with a black man?”

I answered: “I have no idea, I only know how it is to be with David.” How could I make a conclusion from my fiancé to all other black men in all countries? I found the question profoundly dim-witted.

When I looked at him, I saw David’s face, not the face of „a“ black man.

 

Wenn ich meinen jetzigen Mann (seit 25 Jahren) anschaue, sehe ich ihn, nicht einen grossen, nicht gerade klapperdürren, weisshäutigen Dänen.

… When I look at my present husband (for 25 years), then I see him, not a tall, not exactly Twiggy-figured, white skinned Dane.

 

Ich möchte diesen mehr nachdenklichen Beitrag mit einigen Worten von George Harrison beschliessen.

… I should like to conclude this rather musing post with some words by George Harrison.

Give me love
Give me love
Give me peace on earth
Give me light
Give me life
Keep me free from birth
Give me hope
Help me cope, with this heavy load
Trying to, touch and reach you with,
Heart and soul

https://www.youtube.com/watch?v=s-KAvPbO8JY

Buddha_Blog

Ich habe eine technische Frage …

… zu WordPress, und zwar verstehe ich nicht, warum ich einigen Blogs nur im Reader folgen kann und bei anderen bekomme ich E-Mails, wenn neue Beiträge veröffentlicht werden. Liegt das an dem jeweiligen Blog, also wie der zusammengestrickt ist? Vielleicht kennt jemand von euch die Antwort … 😉

Ebenso kann ich bei manchen Blogs die Beiträge nicht „liken“ und bei anderen die Kommentare nicht. Kann man diese Funktionen abwählen?

Und hier ein Aufheller für graues Fieselwetter:

2018-01-19 11.00.44 Blog

Ist es nicht toll geworden seit letztem Mal? Es sind alles neue Blüten.

Das Leben ohne Zucker … Life without sugar …

… die Zweite … take two …

Das erste Mal begann ich im Mai 2016 auf Zucker zu verzichten. „Zucker“ soll hier heissen alle konzentrierten, künstlich hergestellten Zuckerarten wie Zucker, Honig, Sirup etc., nicht der natürliche Zuckergehalt in Frucht und Gemüse; eigentlich gehört auch Weissmehl dazu, aber das habe ich nicht ganz aufgegeben.

May 2016 was the first time that I tried to give up sugar. „Sugar“ meaning all concentrated, artificially produced/extracted sugars like normal sugar, honey and syrup etc., not the natural sugar content in fruit and vegetables; actually, also white flour would be in that category, but I have not completely given that up.

Die strenge Zuckerenthaltung hielten wir ein halbes Jahr aus. Danach gelang es uns aber, den Verbrauch wirklich niedrig zu halten. Das ging dann gut bis zum Umzug im September 2017. Da fielen wir in die alte Abendliche-Schokoladeorgien-Falle. Am schlimmsten war es im November und Dezember.

The strict sugar ban lasted about 6 months. After that, however, we were able to keep the level really low. That went fine until the move in September 2017. At that point we fell into the old trap of evening chocolate orgies. The worst months were November and December.

Am 1. Januar starteten wir ein zweites Mal. Genau wie beim ersten Mal, sind die ersten Tage schwer. Man bekommt nicht nur Kopfschmerzen, sondern entwickelt auch ziemliche Aggressionen, obwohl es nicht so schlimm zu werden scheint wie letztes Mal.  😉

On 1 January we started a second time. Exactly as at the first time, the initial days are difficult. I don’t only get a headache, but also develop rather serious aggressions, although it seems not to be getting as bad as last time.  😉

Ich hoffe, dass wir nächsten Winter nicht wieder so tief fallen. Meine Gelenke würden es mir danken!  😉

I hope that the coming winter we won’t fall that deep again. My knees and ankles would be greatful!  😉

2018-01-02 23.35.59 Blog

In dieses Glas passte 1 Kilo Zucker, das für meinen Mann und mich in der moderaten Phase einen Monat reichte, also 12 Kilos im Jahr. Anfang 2016 lag allein mein Verbrauch bei 60 g Zucker in Kaffee und Tee am Tag, d. h. fast 22 Kilos im Jahr, nur ich, nur in Getränken, dazu kamen dann noch Kuchen, Kekse, Schokolade und Eis. Als ich das einmal nachrechnete, bekam ich einen Schock und war daher sehr motiviert.

One kilo of sugar could be in this glas, which during our moderate phase lasted a month for my husband and me together, 12 kilos a year. Before I started the first sugar free period in 2016, my consummation of sugar was 60 g a day in coffee and tea, that is almost 22 kilos per year, only me, only in hot drinks. In addition I ate cake, biscuits, chocolate and icecream. When I first did the maths, I was shocked, and very motivated.

Ich denke mal, dass das Glas leerbleiben sollte!

I really think that the glass should remain empty!

P.S.: Wenn ihr mich in Versuchung führen wollen solltet, meine Lieblingsschokolade ist die Milchschokolade der Firma Moser-Roth, die man im Aldi kaufen kann.

If you should want to tempt me, my favourite chocolate is the milk chocolate of the brand Moser-Roth that is available at the Aldi supermarkets.

Ist es euch schon einmal passiert …

… dass ihr mit vollem Karacho in eine Tür vom Küchenhängeschrank lauft, weil die aus unerfindlichen Gründen offensteht und ihr nach unten guckt und „wamm“?

(Ich bin fast in die Knie gegangen, so ein Aufprall. Zum Glück hatte ich was zum sofortigen Draufsprühen, so dass die Schwellung nicht so gross wurde und der Schmerz ziemlich sofort weg war.  Statt dunkelblau wurde die Beule nur ganz zartblau.  😉  )

… dass euch beim Zähnebürsten die Bürste abbricht und ihr euch mit dem abgebrochenen Stiel eine blutende Schramme am Kinn beibringt?

(Was sind das für lächerliche Zahnbürsten, wenn eine ältere Frau sie so einfach zerbrechen kann?)

… dass ihr in euer eigenes, weites Hosenbein tretet und euch dadurch selber fast zu Fall bringt?

(Das war so eine altmodische Jogging-Hose mit viel zu weiten Beinen. Ich war barfuss und die Hosenbeine schlappten auf dem Boden herum. Ziemlich unpraktisch zum Joggen …)

Der gemütliche Gentleman meinte, dass ich bitte besser auf seine Frau aufpassen sollte, denn er brauche sie noch … 😉

Und nein, diese Ereignisse fanden nicht frühmorgens statt. Und nein, ich bin kein Ganztagskonfusel!

Passt auf euch auf … die meisten Gefahren lauern zuhause … 😉   😀

(Das nächste Jahr kann nur besser werden oder????)

Same procedure as last year …

The cozy gentleman and the hippie biker bride wish you happy, contemplative days, whatever you celebrate … or don’t.

Weihnachten 2017 Blog

This year I came across the term „Rauhnacht“ again (smoke night, the custom is of Germanic/celtic origin; as far as I can see from the Internet, the customs are quite different in the English speaking countries), and I did some research because I did not know in detail what it was about. Maybe you all know it already, but if not, I have made a summary from the German page http://www.bauernregeln.net. The quotes from the page are marked.

The term „Rauhnacht“ dates from pre-Christian times and refers to the nights between the 24th of December and the 5th of January.

„These nights were always counted from midnight to midnight. So from 24.00 hrs. on Christmas Eve, the „Mother’s Night“ to 24.00 hrs. on 25 December – this was the first Rauhnacht. „Night“ because we are now, as per the Celtic cycle of the year, in the annual night. Thus, the whole day is „night“. And the last Rauhnacht ends at 24.00 clock on 5 January. This night is another special night, the Perchten night. “

During the night of Perchten, evil spirits and darkness were driven out, new fires started in the houses, and new lights were lit. In some parts of Europe, this night is still celebrated with a procession of masked figures.

„The ancients used each of these Rauhnächte for a month of the year for interpretation and oracles. Thus, the first Rauhnacht stands for January, the second for February and so on. They watched everything: weather, how the food tasted, whether people argued or held their peace. Whether everything went smoothly that day or there were problems. And if so, what problems, etc. Everything, even the most unimportant detail, had a meaning. And those who understood the signs, could interpret the development of the coming months in advance.“

In the Middle Ages, these nights were also the magical nights when everything could happen where anything was possible, both dangerous and exciting. But if you had acted stupidly during the first four Rauhnächte, not everything was lost for the New Year, because:

„Then there were special days like the 28th of December and the 5th of January. These days were apt to dissolve and redeem everything. Assuming that the first three days were only quarrels, the weather was horrible etc., then on December 28th, the day of the children, one would get the opportunity to make things right and to dissolve tension. For doing so it was important to exactly recall everything that had happened and then bathe it in white light or in purple light and let it transform into something positive. The same could be done again at the end of the Rauhnächte, on January 5th. Therefore, during these Rauhnächte people were cautious and vigilant in what they were doing, as those days contained the whole of the coming year and everyone was responsible for setting the course.“

Would it not be nice if all these days and nights could be freed from work in order to meaningfully prepare for the new year?

In this spirit we wish you a much better year 2018!

Alle Jahre wieder … (the English version will follow in 8 hours in a separate post)

Der gemütliche Gentleman und die Hippie-Bikerbraut wünschen euch frohe, besinnliche Tage, was auch immer ihr feiert … oder auch nicht.

Weihnachten 2017 Blog

Dieses Jahr bin ich mal wieder auf den Begriff ”Rauhnacht” (Rauchnacht) gestossen und habe etwas geforscht, weil ich im Detail nicht wusste, worum es sich handelt. Vielleicht wisst ihr ja alle Bescheid, aber falls nicht, habe ich einen Text von der Seite www.bauernregeln.net etwas zusammengestutzt. Wer mehr wissen will kann es hier finden. Die Zitate sind gekennzeichnet.

Der Begriff ”Rauhnacht” stammt aus vorchristlicher Zeit und bezeichnet die Nächte zwischen dem 24. Dezember und dem 5. Januar.

” Diese Rauhnächte gingen immer von Nacht zu Nacht. Also von 24.00 Uhr an Heilig Abend, der „Mutternacht“ bis 24.00 Uhr am 25. Dezember – das war die erste Rauhnacht. „Nacht“ deswegen, weil wir uns nach dem keltischen Jahreskreis in der Jahresnacht befinden. Somit ist der ganze Tag „Nacht“. Und die letzte Rauhnacht endet um 24.00 Uhr am 5. Januar. Diese Nacht ist wieder eine besondere Nacht, die Perchten-Nacht.”

In der Perchten-Nacht wurden die bösen Geister und die Dunkelheit vertrieben und in den Häusern neue Feuer entfacht und neues Licht angezündet. In einigen Gegenden Europas wird diese Nacht noch immer mit Maskenumzügen begangen.

” Die Alten benutzten jede dieser Rauhnächte für einen Monat des Jahres zum Deuten und Orakeln. Somit steht die erste Rauhnacht für den Januar, die zweite für den Februar und so fort. Sie beobachteten alles: Wetter, wie das Essen geschmeckt hat, ob gestritten wurde oder ob es friedlich zuging. Ob an diesem Tag alles glatt lief oder es Probleme gab. Und wenn ja, welche Probleme usw. Alles, auch das noch so unwichtige, hatte eine Bedeutung. Und wer es verstand, der konnte den dazugehörigen Monat im Vorhinein deuten.”

Im Mittelalter waren es auch die magischen Nächte, wo alles geschehen konnte, wo alles möglich war, sowohl gefährlich als auch spannend.

Aber wenn man sich die ersten vier Rauhnächte dumm aufgeführt hat, ist noch nicht alles für das neue Jahr verloren, denn:

” Dann gab es besondere Tage, wie der 28. Dezember und der 5. Januar. Diese Tage waren geeignet, alles wieder aufzulösen und zu erlösen. Angenommen, man hatte die ersten drei Tage nur Streit, das Wetter war grauenvoll usw., dann hatten man am 28. Dezember, dem Tag der Kinder – die Möglichkeit – alles wieder gut zu machen und aufzulösen. Dazu war es wichtig, sich alles nochmal genau vorzustellen und dann in weißes Licht zu tauchen oder in violettes und es verwandeln zu lassen in etwas positives. Das gleiche konnte man am Ende auch nochmal machen – also am 5. Januar. Drum wurden diese Rauhnächte vorsichtig und wachsam begangen, da sie das ganze kommende Jahr in sich bargen und jeder selber dafür verantwortlich war, wie er die Weichen stellte.”

Wäre es nicht schön, wenn alle diese Tage und Nächte von der Arbeit befreit werden könnten, um sich sinnvoll auf das neue Jahr vorzubereiten?

In diesem Sinne wünschen wir euch ein sehr viel besseres Jahr 2018!