Wir essen also gerne, na und?

Vorletzte Woche war zu mehr als 50% Balles-World-Woche. Balle stellt auf ihrem Blog u. a. Rezepte ihrer Mutter aus Makedonien vor, die neben den griechischen, den toskanischen (Buch)  und den 5-Elemente-Rezepten (unbezahlte Reklame) jetzt mit zu unseren Lieblingen gehören.

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(Hier macht es Spass zu kochen. Wahnsinnig, wie der Philodendron explodiert ist! Der obere Zweig war auch schon beim Kalender angelangt, da habe ich ihn umgedreht und zurückwachsen lassen, denn schliesslich soll man das schöne Aquarell aus Dubrovnik noch sehen können.)

Sonntag vor zwei Wochen gab es die wunderbaren Fischfrikadellen von Balles Mutter mit den Sahnekartoffeln aus unserem Toskana-Kochbuch, die ich hier schon einmal vorgestellt habe.

Am Montag probierten wir Balles Bohneneintopf „Tavce Gravce“. Ich hatte Bedenken, weil mein Mann immer behauptet, dass er keine Hülsenfrüchte mag. Von wegen! Er ass drei Portionen und eine allerletzte Miniportion, der Rest, den ich nicht mehr hinunterklemmen konnte. Dazu gab es Pita vom Zitronen-und-Olivenöl-Blog mit Oregano und Thymian gewürzt.

Am Donnerstag gab es dann den Nudel-Spinat-Auflauf von Balle, sehr lecker, keine Reste … 😉

Am Freitag, der fast immer unser Restetag ist, gab es die restlichen Fischfrikadellen (ich hatte extra mehrere gemacht) mit gratinierten Restkartoffeln.

In der Woche darauf, nachdem wir aus Kopenhagen zurück waren, hatten wir noch einen Rest Bohneneintopf (extra mehr gemacht, damit ich nach der „Reise“ nicht gleich kompliziert kochen musste), zu welchem ich kleine Fladen briet, mehr kleine Pfannkuchen (Blinis?) als Brot und sehr lecker, „Lalangites“ vom Zitronen-und Olivenöl-Blog. Ich machte nur die Hälfte der angegebenen Menge, weil wir ja nur zu zweit sind, aber das war ein Fehler, denn die schmecken auch kalt zwischendurch, wann immer.  😉

Ich verbringe eine Menge Zeit mit Kochen, und ich geniesse es, denn als ich noch arbeiten ging, hatte ich keine Zeit dazu; abends war ich einfach zu müde. Ich halte mich nach dem ersten Ausprobieren nicht immer buchstäblich an Rezepte, sondern übernehme eigentlich mehr Ideen. Bei der griechischen und der toskanischen Küche sind das z. B. die frischen Kräuter und die Gewürze. Da gibt es manchmal Kombinationen, auf die ich von allein nicht gekommen wäre.

Könnt ihr euch vorstellen, ich habe mir seit ein paar Monaten tatsächlich angewöhnt, einen Essensplan für die Woche zu machen, nach welchem ich dann den Einkaufszettel schreibe und an den wir uns auch so ziemlich halten. 😉  Das spart so viel Geld, man glaubt es kaum. Vorher liessen wir uns eher davon inspirieren, was im Supermarkt angeboten wurde, was nicht unbedingt immer ratsam ist … 😉

Aber jetzt wünsche ich euch allen erst einmal einen guten Appetit!

 

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Orecchiette, eine Spezialität aus Apulien … Orecchiette, a specialty from Apulia

Dieses Pasta-Gericht ist wiederum ein Resultat des Fernsehens, aus der Sendung mit dem englischen Chef, der in Italien herumreist und kulinarische Kostbarkeiten aufstöbert.

… This pasta dish is again a result of television, from the series with the English chef, who travels around Italy to discover culinary treasures.

Orecchiette (Öhrchen) sind runde, halbkugelförmige Nudeln aus Hartweizengriess, eine Spezialität aus Apulien. Der Rest des Rezeptes ähnelt sehr den Pasta Bologna, d. h. gebratenes Gemüse, etwas Nudelwasser dazu und dann die Pasta hinzufügen. Ausser der Tatsache, dass man die Pasta selber herstellt, also ein recht einfaches Rezept, das in Italien recht populär zu sein scheint. Es schmeckt auch sehr gut und hat viele Variationsmöglichkeiten. In Apulien macht man es traditionell mit „cime di rapa“, was laut Wörterbuch sowohl „Stängelkohl“ als auch „Rübengrün“ bedeuten kann. In der Fernsehsendung machten sie es mit Rübengrün und ohne jegliches Fleisch.

… Orecchiette (little ears) are round pasta, half sphere shaped, made of durum wheat semolina, a specialty from Apulia. The rest of the recipe resembles a lot the Pasta Bologna, meaning fried vegetable, a bit of the pasta cooking water and then add the cooked pasta. Apart from the fact that you are manufacturing the pasta yourself, it is quite an easy recipe, which seems to be quite popular in Italy. It tastes well and has many possibilities for variation. In Apulia it is traditionally made with „cime di rapa“, which according to the dictionary could mean both, a kind of broccoli that is shaped like a stick with a little head on top, I couldn’t find out, what it is called in English, and turnip green. In the series they did it with turnip green and without any meat.

Doch hier zum Rezept, das aus der Zeitschrift „Essen und Trinken“ stammt.

… But now the recipe, which is taken from the magazine „Essen und Trinken“ (eat and drink). The English version is below the German.

Zutaten für vier Personen:
(Natürlich bekommt man in Dänemark weder Griess noch Hartweizengriess, aber ich fand doch Hartweizenmehl, ist doch schon mal was … 😉  Wenn man Stängelkohl oder Rübengrün  nicht auftreiben kann, kann man auch Brokkoli nehmen, der mit dem Stängelkohl verwandt ist. Ich habe ganz andere Gemüse genommen, denn hier sind ja die Orecchiette das Wichtigste.)

  • 250 g Mehl
  • 250 g Hartweizengriess
  • Salz
  • 250 ml lauwarmes Wasser
  • Griess

Zubereitung:

  1. Mehl, Griess und 1 Tl Salz mischen, in einer Schüssel aufhäufen, in die Mitte eine Mulde drücken, 250 ml lauwarmes Wasser zugeben.
  2. Nach und nach das Mehl unter das Wasser mischen. Auf der Arbeitsfläche zu einem glatten Teig verkneten, in Folie wickeln, 1 Std. ruhenlassen.
  3. Teig achteln, 7 Teile abdecken. Das 8. Stück zu einer 30 cm langen Rolle formen und in 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. In jede Scheibe mit dem Daumen eine Vertiefung drücken.
  4. Den Teig mit der Vertiefung über eine Fingerkuppe stülpen und mit den Fingern festdrücken. Fertig geformte Orecchiette auf ein mit Griess bestreutes Blech (oder Tablett) legen und abdecken.
  5. Orecchiette in kochendem Salzwasser 10-12 Min. kochen lassen.

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(Foto: Daniela Braun Toskana.net)

now the recipe, which is taken from the magazine „Essen und Trinken“ (eat and drink). The English version is below the German.

Ingredients for four servings:
(Of course I cannot get semolina or durum wheat semolina in Denmark, but I did get durum wheat flour, that’s something, isn’t it?  … 😉  If you cannot get the sticky broccoli or turnip green, you can also use normal broccoli. I used completely different vegetables, as here the focus is on the orecchiette.)

  • 250 g flour (8.8 oz)  (US?/UK?/both??, wink, wink, nudge, nudge, say no more … 😉 )
  • 250 g durum wheat semolina
  • salt
  • 250 ml lukewarm water (8.45 US oz/8.8 UK oz)
  • semolina for the table

Preparation:

  1. Blend flour, durum wheat semolina and a teaspoon of salt in a bowl. Press a hollow in the middle and pour 250 ml lukewarm water into it.
  2. Slowly blend the flour mixture with the water and work into a smooth dough. wrap into foil and let it rest for an hour.
  3. Divide the dough into 8 pieces. Cover 7 of them with a tea towel. Form the 8th roll into a 30 cm long roll and cut into 0.5 cm thick pieces. With your thumb press a hollow into each piece.
  4. Put each piece with the hollow on a finger tip and press into shape. The formed orecchiette put on a baking tray or sheet covered with semolina and cover with a tea towel or similar.
  5. Cook the Orecchiette in boiling salted water for 10-12 minutes.

Orechiette_DanielaBraun_Toskana_Net BLOG
(Foto: Daniela Braun Toskana.net)

Und so sahen meine aus:                    … and this is, what mine looked like:

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Tjaaaaa, schade, meine Fotos sind verloren gegangen … 😉

… Weeeeelllllll, unfortunately, my photos got lost … 😉

Spass beiseite, die Orecchiette sind mir total misslungen, zu gross, zu dick, und daher zu hart, wie Radiergummis … und ich habe gelernt, dass ich solche Gerichte nicht in hungrigem Zustand zubereiten sollte, das wirkt sich sehr auf die Geduld aus, deren Meister ich im Vorwege nicht bin. Ich hoffe, dass ihr mehr Erfolg habt! Falls hier Italiener lesen: bitte nicht lachen!

… All joking aside, this was a total flop, the orecchiette were too big, too thick and, therefore, too hard, like erasers … and I have learned that I shouldn’t prepare dishes like this when I am hungry. It has a negative effect on my patience, which I am not a master of to begin with. I hope you will be more successful! In case Italiens read this: please don’t laugh!

Ich wünsch‘ euch was … 🙂  (nur das Beste, natürlich)

… I wish you all the best … 🙂

 

 

 

Lauchsosse … Leek sauce

Das klingt vielleicht nicht aufregend, schmeckte aber wirklich gut, fanden wir, daher will ich das Rezept hier teilen.

… That doesn’t sound exciting maybe, but it tasted really well, we thought, and therefore I decided to share the recipe here. You find the English version after the German.

Zutaten für zwei Personen:

1 grosser Lauch, gewaschen und in sehr feine Ringe geschnitten
etwas Olivenöl (oder anderes Öl) zum Braten des Lauchs
1/4 l süsse Sahne (40% Fett)  😉   für echte Vikinger …
je einen kleinen Zweig Oregano, Thymian und Minze (ich habe die marokkanische Minze genommen, wenn ihr richtige Pfefferminze nehmt, solltet ihr vielleicht etwas Vorsicht walten lassen, denn die hat einen viel stärkeren Geschmack)
Salz, Pfeffer, einen Tick Muskat und etwas geriebene Zitronenschale
eine halbe Handvoll geriebenen Cheddar

Zubereitung:

Den Lauch in einem Topf im Öl braten, bis er weich ist (aufpassen, dass er nicht braun wird). Dann die Sahne und alle Gewürze und Kräuter hinzufügen  und ein Viertelstündchen vorsichtig vor sich hinköcheln lassen. Zum Schluss den Käse hineinrühren und schmelzen lassen, fertig.

 

… Ingredients for two people:

… 1 large leek, washed and cut in very fine rings
… a bit of olive oil (or other oil) to fry the leek
… 8.5 American or 8.8 British ounces (Are you serious? Please, please go metric!) of cream (liquid, 40% fat) 😉  for real vikings … 😉
… a small branch each of oregano, thyme and mint (I used Moroccan mint; if you use peppermint, maybe a bit of restraint is recommendable, as that one has a much stronger taste)
… salt, pepper, a pinch of nutmeg and a bit of grated lemon peel.
… half a handful of grated Cheddar

… Preparation:

… Fry the leek in the oil in a pot until soft (take care that it doesn’t turn brown). Then add the cream and all spices and herbs and let it simmer carefully for about 15 minutes without a lid on. Then add the cheese and let it melt, done.

Wir fanden die Kombination mit Kartoffelmus besonders gut.

… We especially liked the combination of that sauce with mashed potatoes.

 

 

Einfach kann so lecker sein … Simple can be so delicious

Dies war eines der Gerichte, wo nichts übrigblieb. Es bestand aus einem Gemüsegericht aus der Toskana kombiniert mit Rösti-Pfannkuchen.

… This was a dish of which there were no leftovers. It was a combination of a vegetable dish from Tuscany and hash browns pancakes.

Ich fing mit dem Gemüse an, denn das musste kochen und danach noch in den Backofen. Hier folgt das Originalrezept aus dem Buch „Toskana, Koch-Rezepte um 1900 aus Italiens Gemüse-Garten“, Papyrus-Verlag, Verfasser: Ross & Waterfield.

… I started with the vegetables, as they had to cook and after that to be baked in the oven. Here the original recipe from the book „Toskana, Koch-Rezepte um 1900 aus Italiens Gemüse-Garten“ Papyrus-Verlag, authors: Ross & Waterfield. English original title:  „Leaves from our Tuscan kitchen“.

Zutaten   …   Ingredients:

500 g Karotten                   … 500 g carots
3 Stangen Sellerie             … 3 celery stalks
Wasser                                … Water
1 Teel. Brühe  (Pulver)     … 1 teaspoon stock powder
30 g Butter                          … 30 g butter
30 g Mehl                            … 30 g flour
30 g geriebener Parmesan                  … 30 g grated Parmesan
30 g geriebener Cheddar                     … 30 g grated Cheddar
Parmesan zum Drüberstreuen          … Parmesan to sprinkle on top

Zubereitung                     … Preparation:

Das Gemüse waschen, schälen und in 1 cm grosse Stücke schneiden. In einen flachen Topf geben und knapp mit kaltem Wasser bedecken. die Brühe hinzugeben. Auf kleiner Flamme garkochen lassen.

… Wash, peel and cut the vegetables into pieces about 1 cm (2/5 inch) in size. Place in a low pot and cover the vegetables with cold water, but only just. Add the stock powder and let boil slowly until done on low heat.

Wenn das Gemüse gar ist, das Wasser abgiessen und auffangen. Im Topf die Butter zerlassen, das Mehl darin anschwitzen und mit dem Gemüsewasser glattrühren, dann solange kochen, bis die Konsistenz wie dicke Sahne ist. Füge die 30 g Parmesan und 30 g Cheddar hinzu und rühre gut um. Dann füllt man das Gemüse in eine Auflaufform, giesst die Sosse darüber und vermischt beides gut. Zum Schluss noch etwas Parmesan darüber streuen und bei 200 Grad in einem vorgeheiztem Ofen 20-25 Minuten überbacken.

… When the vegetables are soft, pour the water off, but keep it. Melt the butter in the pot, stir fry the flour, add the vegetable cooking water and stir until smooth. Let cook until the consistency is like thick cream. Then add 30 g grated Parmesan and 30 g grated Cheddar and stir well. Fill the vegetables into a casserole, add the sauce and blend well. Finally sprinkle some more grated Parmesan on top and bake in a preheated, moderately hot oven for 20-25 minutes.

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Für die Röstis habe ich 12 mittelgrosse Kartoffeln genommen und sie zusammen mit zwei kleinen Zwiebeln mit der Küchenmaschine in lange dünne Stifte geschnitten. So sah das Schneideblech aus, ziemlich kleine Löcher. Je feiner die Rösti geschnitten sind, desto besser kleben sie aneinander. In einer Schüssel habe ich dann zu den Kartoffeln noch Salz und Pfeffer hinzugefügt und alles gut miteinander vermischt.

… For the hash browns I used 12 medium sized potatoes and cut them – together with two small onions – into long thin staves (is that the correct word?) with the help of a food processor. This is what the cutter looked like, very small holes. The finer the hash browns are cut, the better they stick together. In a bowl I added salt and pepper to the potatoes and mixed everything thoroughly.

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Für die Pfannkuchen habe ich Olivenöl in einer kleinen Pfanne erhitzt (ca. 20 cm im Durchmesser) und eine gleichmässig dicke Schicht Rösti in die Pfanne gelegt. Die Pfannkuchen sollten nicht dicker als 1-1,5 cm sein, damit sie schön knusprig werden. Bevor man den Pfannkuchen umdreht, sollte man sicherstellen, dass die Unterseite fest ist, sonst könnte er zerbrechen. Die oben angegebene Menge Kartoffeln ergab 4 Pfannkuchen.

… Heat oil in a small pan and place an even layer of grated potatoes into the pan. I used a pan with about 20 cm (8 inches) diametre and fried in olive oil. The pancakes should not be higher than 1-1.5 cm (2/5-3/5 inch) so that they get nice and crispy. Before you turn the pancake over, make sure the underside is crispy, otherwise it might break. The potatoes I used gave 4 pancakes.

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Schnell noch ein Foto, bevor alles weg ist, denn wir waren ziemlich hungrig  …
… Quickly a last photo, before everything is gone; we were quite hungry …

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Die Mischung mit Karotten und Stangensellerie gefiel mir gut, auf die Idee wäre ich nicht gekommen, und durch das langsame Kochen war sehr viel Geschmack in der Sosse. Die Zubereitung dauert etwas, daher kann man auch die Gemüse am Vortage kochen und dann einfach nur am nächsten Tag gratinieren.

… I liked the combination of carrots and celery stalks, I would never have gotten the idea, and through the slow cooking there was a lot of taste in the sauce. The preparation takes time, so one could choose to cook the vegetables the day before and then just put them in the oven the next day.

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende!

… I wish you all a splendid weekend!

 

Essen, ja, bitte! … Food, yes, please!

Ich wollte es mir einfach machen … muss ich mehr sagen? 😉   Es sollte gebratene Pita-Brote geben mit drei Dips, die ich ganz schnell herstellen wollte, während der Pita-Teig eine halbe Stunde ging.

… I wanted to make it easy for me … do I have to say more? 😉  Fried pita bread was on the programme with three dips, which I wanted to prepare quickly, while the pita dough rested for half an hour.

Das Rezept für gebratene Pita habe ich von Mitbloggerin Zitronen und Olivenöl und bereits mehrmals probiert, mit und ohne Fetafüllung.

… The recipe for the fried pita is from another blogger Zitronen und Olivenöl, and I have made them several times already, with and without feta filling.

Dieses Mal machte ich sie ohne Füllung, weil ich eine Feta-Creme als Dip (Dip Nr. 1) machen wollte (auch vom Zitronen und Olivenöl Blog).

… This time I made them without filling, because I planned a feta cream as dip (Dip no. 1) (also from the Zitronen und Olivenöl blog).

2018-09-05 15.22.23BLOG

Der zweite Dip war ein so genannter Walnuss-Snack (Dip Nr. 2)  aus dem Nahen Osten aus meinem Buch „En verden i grønt“ (eine grüne Welt), das ich nachstehend aufschreiben werde, und der dritte war „einfach“ Tsatsiki (Dip Nr. 3).

… The second dip was a so called walnut snack (dip no. 2) from the Middle East from my book „En verden i grønt“ (a green world), which I will give you below, and the third one was „only“ Tsatsiki (dip no. 3)

Dip Nr. 3: Zutaten für Tsatsiki, wie ich es mag:
Dip no. 3: Ingredients for Tsatskiki, as I like it:

500 g griechischen Joghurt
1 Salatgurke, geschält und grob geraspelt
3 Knoblauchzehen zerquetscht
etwas Salz und Pfeffer

… 500 g Greek yoghurt
… 1 cucumber, peeled and roughly grated
… 3 gloves of garlic, crushed
… salt and pepper

2018-09-05 15.22.39BLOG

Ich mag mein Tsatsiki feucht, wer es lieber etwas trockener mag, sollte den Joghurt über Nacht abtropfen lassen oder u. U. Quark nehmen, und auch die Gurke nach dem Raspeln ausdrücken. Die Zubereitung besteht darin, dass man obige Zutagen zusammenrührt.

… I like my Tsatsiki moist. If you prefer it drier, you should let the yoghurt drain over night or use curd instead, and press the liquid out of the grated cucumber. The preparation consists of stirring the ingredients together.

Dip Nr. 2: Zutaten für den Walnuss-Snack
Dip no. 2: Ingredients for the walnut snack

1 Esslöffel Sesam-Samen
75 g feingehackte Walnüsse
75 g Semmelbrösel
1/2 Teelöffel gemahlener Kreuzkümmel
1/2 Teelöffel Chilipulver
1/2-1 Teelöffel Tahin
Saft einer Zitrone
2 Esslöffel Wasser
1 Esslöffel frische Petersilie
Salz und Pfeffer

… 1 tablespoon sesame seeds
… 75 g finely grated walnuts
… 75 g breadcrumbs
… 1/2 teaspoon cumin powder
… 1/2 teaspoon chili powder
… 1/2-1 teaspoon tahina
… juice of one lemon
… 2 tablespoons water
… 1 tablespoon fresh parsley
… salt and pepper

2018-09-05 15.22.28BLOG

Die Zubereitung ist wiederum sehr einfach, man gibt alle Zutaten in einen Mixer und mixt. Wenn die Konsistenz zu fest ist, kann man etwas mehr Wasser oder Zitronensaft hinzufügen, je nach eigenem Geschmack. Ich habe etwas Olivenöl hinzugefügt, weil ich finde, dass es dann cremiger wird. Es wurde jedenfalls ziemlich lecker.

… The preparation is again very easy: you put all ingredients into a blender and blend. If the consistency is too firm, you can add more water or lemon juice, as you prefer. I have added a bit of olive oil, because I find that it gets creamier that way. It turned out quite edible.

Hier seht ihr alles zusammen, bevor es alles aufgegessen ist. Wenn man nicht will, dass die Pita-Brote Blasen werfen, muss man sie in der Pfanne mit der Gabel anstechen, aber ich mag es, wenn sie Blasen werfen.

… Here you can see everything together, before it all gets eaten. If you don’t wish that the pita breads form bubbles on the surface, you need to pierce holes into the dough with a fork. However, I like the bubbles.

2018-09-05 15.34.14BLOG

Drei Dips herzustellen war vielleicht etwas ambitiös, zwei hätten gereicht. Wir konnten gar nicht alles essen und haben die Reste eingefroren.

… It might have been a bit ambitious to make three dips, two would have been sufficient. We were not able to eat it all and froze the leftovers.

Habt ein schönes Wochenende alle zusammen!

… Have a splendid weekend, everybody!

 

 

Gesehen und gleich gemacht … seen and made immediately

Gemeint ist hier der umgedrehte Bananenkuchen von AVP , der brasilianischen Webseite mit den leckeren Rezepten und vielem mehr.

… Meant is the inverted banana cake by AVP , the Brazilian webpage with the delicious recipes and much more.

Ich fragte meinen Mann „was würdest du zu umgedrehtem Bananenkuchen“ sagen? Seine Augen leuchteten auf, „ich weiss zwar nicht, was das ist, aber Bananenkuchen hört sich immer gut an“. – „O.K.“, meinte ich, „aber nicht jetzt natürlich, vielleicht am Wochenende.“   Da hättet ihr mal einen traurigen Gentleman sehen können. Er fand mich grausam und daher liess ich mich erweichen und machte den Kuchen sofort.

… I asked my husband how he would like inverted banana cake? His eyes got all shiny and he said that he didn’t know what that was, but banana cake sounded always good. O.k. I said, but , of course, not today, maybe on the weekend. You should have seen his face, poor sad husband. He thought I was cruel, so I gave in and made it right away.

2018-09-04 19.13.53 BLOG

Zutaten:

Für den Sirup:
2 sehr reife Bananen,
2 Teelöffel Kokosnussöl,
1/3 Teetasse Xylitol,
1/2 Teelöffel Zimtpulver,
1 Esslöffel Wasser.

Für den Teig:
1 reife Banane, gut zerkleinert,
3 Eier
1/2 Tasse Wasser
1/3 Tasse Kokosnussöl
1/2 Teelöffel Zimtpulver
1/2 Teetasse Xylitol
1 Esslöffel Vanille-Essenz (aaaahhh!)
1/2 Teetasse Paranussmehl
1 Teetasse Hafermehl
1 Teelöffel Backpulver

(Was das Tassenmass angeht würde ich einfach empfehlen, immer die gleiche Grösse Tasse zu benutzen, dann passt das schon.)
… (As far as the cup measurement is concerned, I would recommend to always use the same type of cup. But in GB and USA you also measure in cups etc., don’t you?)

Dazu muss ich ein paar Bemerkungen machen, denn natürlich kann ich in Dänemark nicht alle Ingredienzen bekommen, wie z. B. Paranüsse, die bekommt man nur zu Weihnachten und dann in Schokolade. Beim nächsten Deutschlandbesuch werde ich mich mit allem möglichen eindecken … 😉

… I need to add a few remarks here, because, naturally, I couldn’t get all the ingredients in Denmark like for example Brazil nuts. We can only get them at Christmas time and then with a chocolate coating. I will hoard all kinds of supplies when next we go to Germany … 😉

Dann die Frage, was ist Xylitol? Nie gehört … aber es musste was zum Eindicken sein. Gegooglet (erst nach dem Backen): haha, da lag ich ganz verkehrt, es ist ein Süssstoff … 😉 … naja, ich habe Gelierzucker genommen, das hat jedenfalls einen guten Sirup ergeben … 😉  😀

… Then the question: what is Xylitol? Never heard about it … but it had to be something to thicken stuff. I googled it later (after baking): haha, I was completely wrong, it is a sweetener … 😉 … well, I had taken preserving sugar (a ready made mixture of sugar and pectin that we use for jam making). It gave a nice syrup, it did … 😉  😀

Ich hatte also weder Paranüsse noch Hafermehl, so dass ich kurzerhand einfach Weizenmehl genommen habe. Das war natürlich alles total entgegen der eigentlichen Idee des Authors, einen Kuchen ohne Zucker und Weissmehl zu backen. Tut mir leid, AVP, aber meine ungesunde Version schmeckte auch ganz ausgezeichnet. Laut meinem Mann hatte sie nur einen Fehler: es war zu wenig davon da! (Ich hatte nur die halbe Menge gemacht und zwei kleine Formen gebacken, die, die ich sonst für die Crumpets nehme.) Aber ich MUSS das mit Paranussmehl probieren!

So, I didn’t have any Brazil nuts or oat flower, so that I had to use wheat flower. That was, of course, completely against the author’s actual idea, to bake a cake without sugar and wheat  flower.  Sorry, AVP, but my unhealthy version tasted really nice as well. As per my husband it only had one flaw: there was too little of it! (I had only prepared half of the measures and baked it in two small baking dishes, the ones that I use for crumpets.) But I HAVE to try this with Brazil nut flower!

Doch jetzt zur Zubereitung:

… For English speakers, please see ingredients and preparation on AVP’s blog .

Man fängt mit dem Sirup an, wärmt alles ausser den Bananen in einer Pfanne und lässt es zu einem dicken Sirup einkochen. Das füllt man auf den Boden einer Backform und legt die Bananen, in Scheiben geschnitten darauf.

Für den Teig mischt man alle Zutaten mit einer Gabel schön fein zusammen und giesst es über die Bananen. Ich habe die Formen vorher noch dünn mit Kokosöl eingefettet, damit nichts hängen bleibt beim Stürzen.

Der Kuchen wird dann 30-40 Minuten in einem auf 180 Grad vorgeheiztem Ofen gebacken. Nach kurzem Abkühlen stürzt man ihn auf einen Teller, so dass die Bananen jetzt oben liegen. Hier noch einmal das Bild:

2018-09-04 19.13.53 BLOG

Die Geschmackskombination aus Bananen, Kokosnuss, Zimt und Vanille ist traumhaft!

… The combination of bananas, coconut, cinnamon and vanilla is a dream!

 

Essen IST wichtig … Food IS important

Letzte Woche war bei uns mal wieder Experimente-Woche. Die Kichererbsen MeiMei haben den Griechentest bestanden. Es gab Giouvetsi vom „Zitronen und Olivenöl“ Blog. Normalerweise benutzt man die kleinen Nudeln, die wie Reiskörner aussehen und die man in türkischen oder nahöstlichen Läden bekommt, aber wir haben noch so viele Sorten kleine Nudeln aus Malta, die wollten wir erst einmal aufbrauchen.

… Last week we had an experimental week again. The chickpea MeiMei has stood its Greek food test. We made Giouvetsi of the ”Zitronen und Olivenöl” blog. Normally one uses the small pasta that looks like rice and that you can buy in Turkish or Middle Eastern shops, but we still had so many small kinds of pasta from Malta, which we wanted to use up first.

2018-08-02 11.58.09

An einem anderen Tag gab es mit Feta gefüllte Pitabrote  (auch von obigem Blog) mit selbstgemachtem Hummus. Das Rezept für den Hummus habe ich in einem Buch wiederentdeckt, dass ich schon fast vergessen hatte “En verden i grønt” (Eine ganz grüne Welt). In diesem Buch findet man vegetarische und vegane Rezepte aus aller Welt.
(Rezept und Anleitung: Man nehme 300 g gekochte und abgetropfte Kichererbsen, etwas vom Kochwasser aufbewahren, 2 Teelöffel Tahin, 3 Zehen Knoblauch, Saft einer halben bis zu einer Zitrone, je nach eigenem Geschmack, ein wenig Öl, Salz und Pfeffer sowie 2 Esslöffel frische Petersilie gehackt zum Bestreuen. Man füllt alle Zutaten in einen Mixer, fügt 2 Esslöffel des Kochwassers hinzu und mixt alles zu einer homogenen Paste. Wenn es zu dick ist, kann man noch mehr Kochwasser oder Öl hinzufügen. Wir haben ganz zum Schluss noch etwas Olivenöl untergerührt, dadurch wird das Hummus schön cremig. Dann in eine Schüssel füllen und mit der gehackten Petersilie bestreuen, fertig. Noch eine Bemerkung: die Kichererbsen müssen über Nacht in kaltem Wasser einweichen. Das Kochen dauert ca. 1,5 Stunden – man kann also getrost seine Doktorarbeit schreiben während man wartet. 😉 )

… Another day we had filled pita bread (also of the above blog) with homemade hummus. The recipe for hummus I found in a book that I have rediscovered “En verden i grønt” (A green world). This book contains vegetarian and vegan recipes from all over the world.
(Recipe and instructions: Use 300 g cooked and dripped dry chickpeas, keep a bit of the cooking water, 2 teaspoons tahini, 3 cloves garlic, juice of half or up to one lemon, after taste, a bit of oil, salt and pepper as well as 2 table spoons fresh parsley, minced, for sprinkling. Put all ingredients into a blender together with 2 table spoons full cooking water and blend them into a homogenous cream. It it is too thick, you can add some more cooking water or oil. We have added some more oil before serving, that makes the hummus nice and creamy. Then fill it in a bowl and sprinkle with the parsley, done. One more remark: the chickpeas have to be soaked in cold water over night. Cooking takes about 1.5 hours, so you can easily write your thesis while waiting.  😉 )

2018-08-02 19.08.27 BLOG

O.K., die sind nicht rund … wenn ich den Teig über dem Feta gefaltet habe, sind die eben viereckig … 😉
… Allright, they are not round … when I have folded the dough over the cheese, they end up as squares …
😉

Ebenfalls aus diesem Buch gab es dann an einem anderen Tag “Papas chorreadas”, einem Rezept aus Kolumbien. (Rezept und Anleitung: 4 grosse Kartoffeln, in dicke Scheiben geschnitten, eine feingehackte Zwiebel, drei gehackte Tomaten, 225 g geriebener Cheddar, zwei Esslöffel Joghurt oder Crème fraîche, Öl, Salz und Pfeffer. Man kocht die Kartoffeln bis sie gar sind und hält sie warm. Dann brät man die Zwiebeln 5 Minuten im Öl in einem Topf, fügt die Tomaten hinzu und schmeckt im Salz und Pfeffer ab. Man nimmt den Topf vom Herd, lässt ihn ein wenig abkühlen und rührt den Joghurt/Crème fraîche hinein, so dass man eine cremige Mischung erhält. Der Käse wird hinzugefügt und die Creme vorsichtig erwärmt, bis der Käse geschmolzen ist. Der Joghurt/Crème fraîche darf nicht kochen. Zum Schluss die Käse-Crème über die Kartoffeln Giessen und servieren. Ich frage mich, warum man die Käse-Crème nicht zubereiten kann während die Kartoffeln kochen? Dann wäre alles gleichzeitig fertig … nur so eine Idee.)

… Also from this book, we made “Papas chorreadas” another day, a recipe from Columbia. (Recipe and instructions:  4 big potatoes cut in thick slices, one finely hacked onion, three hacked tomatoes, 225 g ground Cheddar, two table spoons yoghurt or Crème fraiche, oil, salt and pepper.  Boil the potatoes until done, keep warm. Sautee onion for five minutes in the oil in a pot, add the tomatoes, spice with salt and pepper. Take the pot off the stove and let cool a bit. Then stir in the Yoghurt/Crème fraiche to achieve a creamy mixture. Add the cheese and warm mixture carefully until the cheese has melted. The Yoghurt/Crème fraiche must not boil. Then pour the cheesy cream over the potatoes and serve. I am asking myself, why one wouldn’t prepare the cheese cream while the potatoes are boiling? Then everything would be ready at the same time … just an idea.)

Ausserdem habe ich drei Brote und diverse englische  Muffins gebacken und wie ein Weltmeister Früchte verarbeitet. Ich habe ja von meiner Nachbarin vor einigen Wochen 20 Kilo Frucht geschenkt bekommen, und nur 10 Kilo hatten überhaupt Platz in unserem Gefrierschrank. Die eine Hälfte ergab dann zwei grosse Behälter rote Grütze, drei Gläser Pflaumengrütze, ein grosses Glas Kirschsosse für Weihnachten für die “Ris a la mande”, die man hier in Dänemark am Heiligabend isst, sowie 28 Gläser verschiedene Marmeladen (schwarze Johannisbeere, Himbeere und Sauerkirsche).

… Furthermore, I have baked three breads and several English muffins and made preserves from fruit like a world champion. Some time ago, my neighbour gave me 20 kilos of fruit, and only 10 kilos could fit into our freezer. So one half ended up in two big containers with red fruit jelly*, three glasses of plum jelly*, a big glass of cherry sauce for Christmas for the “Ris a la mande”, which they eat in Denmark on Christmas Eve, and 28 glasses of different jams (black currant, raspberry and sour cherry).
*In English they seem to call this „jelly“, but it is not jelly. The consistency is more like porridge. We eat it with either cream, milk or vanilla sauce.

Nach dem Brotbacken musste ich ja wieder Brot einfrieren, und damit wurden mehr schwarze Johannisbeeren heimatlos; die wurden umgeformt zu weiteren 27 Gläsern Marmelade. Nun sind da noch ca. ein Kilo Erdbeeren und zwei Kilo Himbeeren im Gefrierschrank. Mein Mann meinte, dass wir jetzt ca. zwei Jahre keine Marmelade zu kaufen brauchten.  Das könnte so ungefähr hinkommen … 😉

… After having baked bread, I had to freeze some of it, and therewith more black currants became homeless; they were transformed to 27 more glasses of jam. Now we have about one kilo strawberries and two kilos raspberries left in the freezer. My husband thinks that the next two years at least we won’t have to buy jam. I agree … 😉 

2018-08-02 11.56.56 BLOG

Es sind die einfachen Freuden im Leben, die zählen … 😉 wie zum Beispiel selbstgemachte Marmelade auf selbstgemachten englischen Muffins … 😀 … Ich wünsche euch allen ein leckeres Wochenende.

… It is the simple things in life that count … 😉 as for example homemade jam on homemade English muffins … 😀 … Have a delicious weekend, all of you!