Nigeria trifft Indien trifft Europa … Nigeria meets India meets Europe

Es geht natürlich wieder einmal ums Essen … 😉 … Und Vegetarier müssen wirklich einfallsreich sein in Dänemark. Wir haben bisher Qorn-Produkte in unserer Diät gehabt, nicht oft, von wegen stark verarbeitet, aber doch ab und zu. Jetzt führt unser Supermarkt die nicht mehr. Wir leben in einem Dorf, da ist nichts mit Reformhaus, ausserdem ist das hier zu teuer.

… This is about food again, of course … 😉 … And vegetarians really have to be resourceful in Denmark. Until now we have used Qorn products in our diet, not often, because it is heavily processed food, but now and then. Now our supermarket stopped selling it. We live in a small village, no health foods shops, and those are too expensive anyway.

Da nun aber die weissen Bohnen mit dem schwarzen Auge auch nicht überall zu haben sind, habe ich jetzt mit Kichererbsen experimentiert. Ich mache also MeiMei (MoiMoi) (Nigeria) aus Kichererbsen (Indien), die auch den Vorteil haben, dass sie nur eine Nacht im Wasser stehen müssen. Das Ganze würze ich dann wie ich normalerweise die Seitan-Würstchen würze; das ist dann der europäische Teil. Diese Würstchen habe ich mit in Deutschland gekauftem Seitanmehl hergestellt, weil die Herstellung von Seitan viel Kraft, Zeit und Wasser verbraucht. Aber das Seitanmehl wird mir auf die Dauer auch zu teuer.

… As the white beans with the black eyes aren’t available everywhere either, I have experimented with chickpeas. So I prepare my MeiMei (MoiMoi) (Nigeria) from chickpeas (India), which also have the advantage that they only need to soak one night. For the cakes I use the spices and other ingredients that I usually use for seitan-sausages; that would be the European part. I used to make the sausages from seitan flour bought in Germany, because the production of seitan takes a lot of arm power, time and water. But the seitan flour is also getting too expensive in the long run.

Das Ergebnis ist sehr lecker und von der Konsistenz her dem Bohnen-MeiMei sehr ähnlich. Ich werde es daher demnächst in meinen griechischen Rezepten ausprobieren. Als Scheiben gebraten haben wir es schon gegessen. In Scheiben geschnitten ist es auch sehr gut für Vegetar-Burger geeignet.

… The result is quite edible and the consistence is much like the MeiMei made from beans. Therefore, I will try it in my Greek recipes . We have tried them sliced and fried. The slices are also very suitable for vegetarian burgers.

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Kichererbsen sind auch sehr gute Eiweissquellen. Wenn man einen Teil der Kichererbsen mit gerösteten Nüssen erstattet (fällt mir gerade ein und wird nächstes Mal ausprobiert), würde das den Geschmack auch nicht gerade verderben … 😉

… Chickpeas are a very good protein source as well. If one replaces part of the chickpeas with roasted nuts (just got the idea, will try next time) it wouldn’t completely spoil the taste either … 😉

Und hier die Zutaten:           (English ingredients further down)

200 g (Trockengewicht) Kichererbsen, über Nacht in kalt Wasser eingeweicht
20 g Hefeflocken
1 Teelöffel (TP) Knoblauchpulver oder 3 frische Zehen
4 TL Paprikapulver
1/2 TL Pfeffer (weiss, Schwarz, rot, nach Belieben, ich liebe weissen Pfeffer)
3 TL Salz
2 Prisen Zucker
2 TL Zwiebelpulver oder eine kleine frische Zwiebel
6 Esslöffel (EL) Öl
1 TL Senf
4 EL Sojasauce
350 ml Wasser

(Das Rezept ab Hefeflocken bis Wasser stammt von schmidtka89 bei Chefkoch.de, die Mengen sind für 300 g Seitanmehl berechnet.)

Ich nehme zusätzlich:
1 TL Rosmarin kleingehackt, frisch oder getrocknet, geht beides
1 TL Thymian – dto.-
1/2 TL Muskatpulver
1/2 TL Kardamompulver

Alle Zutaten werden im Mixer zu einer gleichmässigen Paste verarbeitet. Wenn sie zu dick sein sollte, dann gibt man noch etwas Öl und Wasser hinzu. Je dicker der Teig, desto fester die Kuchen. Wenn sie abkühlen, werden sie dann auch noch einmal fester.

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Dann kocht man den Teig entweder ca. 45 Minuten in eingefetteten, hitzefesten Bechern im Wasserbad oder mach viereckige Tüten aus Alufolie (siehe unten) füllt sie zu ca. 3/4 mit Teig, schliesst sie oben und kocht sie in Wasser. Da man auf diese Weise mehr Teig auf einmal kocht, würde ich auf jeden Fall eine Stunde Kochzeit ansetzen. Das kochende Wasser soll nicht in die Becher/Tüten eindringen. Und dann kann man sie entweder frisch gekocht als Beilage benutzen oder kalt essen oder einen Teil einfrieren oder erkaltete in Scheiben schneiden und die braten oder … (als kleine Würfel im Salat beigeben) … etc. etc.

Aluminium-Tüten:

Man nehme ein rechteckiges Stück Alu-Folie und falte es einmal zusammen. Man hat jetzt eine geschlossene (lange) und drei offene Seiten:

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Dann falte man die lange Seite zweimal schmalkantig um:

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Danach wird die eine kurze Seite gefaltet. Zum Stabilisieren kann man die beiden Ecken noch einmal hochfalten:

 

Jetzt kann man den Teig einfüllen, aber nicht mehr als 2/3 der Tüte (siehe die roten Punkte auf dem letzten Foto), denn zum Einen muss man oben auch noch zumachen, zum Anderen dehnt sich der Teig aus.

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Zum Schluss faltet man oben auch noch zweimal schmalkantig um und klappt die Ecken einmal nach unten.

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Die fertigen Tüten werden senkrecht, mit der letzten Schliessstelle nach oben, in einen Topf gestellt und in Wasser ca. eine Stunde gekocht. Nach dem Aufkochen runterschalten, so dass das Wasser nur so gerade eben kocht.

Aluminium-Tüten ENDE:

E N G L I S H                      E N G L I S H                        E N G L I S H

… Ingredients:
200 g (dry weight) chickpeas, soaked over night in cold water
20 g yeast flakes
1 Teaspoon (TSp) garlic powder or 3 fresh cloves of garlic
4 TSp paprika powder
1/2 TSp pepper (white, black, red, as you like, I love white pepper)
3 TSp salt
2 Pinches of sugar
2 TSp onion powder or one small fresh onion
6 Table spoon (TaSp) oil
1 TSp mustard
4 TaSp soy sauce
350 ml water (11.8 ounces)

(The recipe from yeast flakes till water originates from schmidtka89 at Chefkoch.de; the quantities are calculated for 300 g (10 ounces) seitan flour.)

In addition I take:
1 TSp rosmary, cut in small pieces, fresh or dried, both is suitable
1 TSp thyme, same as above
1/2 TSp  nutmeg powder
1/2 TSp cardamom powder

All ingredients are mixed in a blender into a homogeneous paste. If it is too thick, add some oil and water. The thicker the paste, the firmer the cakes get. When they are allowed to cool, they get firmer again.

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Then you heat the paste for about 45 minutes in greased, heat-resistant mugs in bain marie, or you fold small bags from alu foil (see below), fill them about 3/4 with paste, close the top and cook them in water. As you cook more paste this way than in the mugs, I would calculate at least one hour. The water should not get into the bags/mugs. And then you can eat them either fresh from the pot or let it cool or freeze part of it or cut the cold cakes in slices and fry them or … (add in small pieces to salat) … etc. etc.

Aluminium foil bags:

Take a rectangular piece of aluminium foil and fold it together once. You have now three open sides an one closed (long) side:

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Then fold the other long side twice over in narrow folds:

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After that you fold one of the short side over twice. You can fold the edges up to stabilise the bag:

 

Now you can fill in the dough, but not more than 2/3 of the bag (see red dots on the last photo). On the one hand you will have to close the top as well, and on the other hand the dough expands while being cooked.

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Finally you close the top like the other sides and fold the edges down once.

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The ready bags are placed vertically, with the side you closed last up, into a pot and boiled in water for about one hour. When the water starts boiling, reduce the heat, so that it just keeps boiling.

Aluminium foil bags THE END.

Obwohl die Version mit Kichererbsen  seht gut schmeckt, sind die MeiMei aus den Schwarzenaugenbohnen meine Favoriten. Dieses Rezept mag im ersten Moment komplizert erscheinen, ist es aber nicht wirklich. Ausserdem kann man eine grössere Menge zubereiten und sie in kleineren Portionen einfrieren, dann braucht man sie nicht so oft zu machen.

… Although the chickpea version tastes very nice, the MeiMei made of the black eyed beans are still my favourites. This recipe might sound complicated, but it is not really so. And you can make a large portion and keep it in smaller portions in the freezer, so that you don’t have to make them so often.

 

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Nigeria trifft Griechenland … Nigeria meets Greece

Wir sind ja Liebhaber u. a. der griechischen Küche. Nach langer Zeit einmal wieder hatte ich MeiMei gemacht, ein Gericht aus Biafra (Nigeria). Ähnliches gibt es übrigens auch in Ägypten, wird dort aber als Armeleuteessen angesehen, schade … ich machte also welche und muss sagen, sie waren dieses Mal besonders schmackhaft (in aller Bescheidenheit, natürlich 😉 ).

… We are, as you know, fans of the Greek kitchen. There had gone some time that I had made MeiMei, a dish from Biafra (Nigeria). Something similar exists also in Egypt, by the way, but is looked at as poor people’s food, a pity … so I made some, and I have to say that they were especially well tasting this time (with due modesty, of course 😉 ).

Das war der nigerianische Teil. Ich wollte das nordgriechische Gericht „Riganato“ anstatt mit Fleisch, mit Stücken von MeiMei ausprobieren. Das Ergebnis war sehr essbar!

… That was the Nigerian part. I wanted to prepare the northern Greek dish „Riganato“ with pieces of MeiMei instead of meet. The result was very edible indeed!

(Das Rezept stammt vom Blog „Marias Kosmos“ bei blogger.de)IMG_8740

Man kann das Gericht in kleinen Portionsformen im Ofen oder auch einfach schnell in der Bratpfanne zubereiten. Dazu gab es eine kleine Portion Risotto mit Zwiebeln.

… You can prepare the dish either in small portions in the oven or quicker in the frying pan. We had risotto with it with a bit of onion. If you search for „riganato recipe“ on the internet, a lot of choices appear in English.

Ein schnelles Sommerrezept …. a quick summer recipe

Es ist so warm (der wärmste Mai der letzten 100 Jahre), dass wir etwas Kaltes zum Mittag/Nachmittag/Abend haben wollten. Ich versuchte also, mein altes Rezept für kalte Gurkensuppe zu finden, hatte aber keinen Erfolg. Ich machte sie aus der Erinnerung, und ich finde, sie schmeckte gut. Dazu gab es Toast mit Kräuterfrischkäse.

… It is so warm now (hottest May of the last 100 years) that we wanted something cold for lunch/dinner/supper. So I tried to find my old recipe for cold cucumber soup, but had no success. I made it from memory, and I think it tasted fine. Ingredients in English are mentioned further down.

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Zutaten für zwei Personen

1 Salatgurke (gewaschen und halbwegs geschält, in grobe Stücke geschnitten)  

1 grüne Paprikaschote (gewaschen, entkernt und in grobe Stücke geschnitten)

3 Cornichons

1 Knoblauchzehe

1 EL Senf nach Wahl (ich hatte Dijon-Senf)

1/2 TL Chilipulver

200 g Joghurt natur

200 ml Mandelgetränk (man kann natürlich auch Milch nehmen)

½ Bund Dill

2 EL frische Petersilie

2 EL Schnittlauch

Salz nach Belieben

Alle Zutaten kommen in den Mixer und werden schön durchgemixt. Danach die Suppe in den Kühlschrank stellen und etwas ziehen lassen, damit die Kräuter ihr Aroma entwickeln können.

Guten Appetit!

P.S.: Wir fanden, den Knoblauch und den Chili zu viel des Guten in dieser Suppe.

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Ingredients for two people

1 Salat cucumber (washed, partly peeled, cut in big pieces)   

1 green bellpepper (washed, core removed, cut in big pieces)

3 gherkins (the small ones, in case gherkin does not indicate the size)

1 clove of garlic

1 tablespoon mustard (your choice, I used Dijon mustard)

1/2 teaspoon chili powder

200 g Yoghurt, natural

200 ml almond “milk” (of course you can used normal milk)

A generous handful of dill

2 Tablespoons fresh parsley

2 Tablespoons fresh chives

Salt after tast

Blend all ingredients together thoroughly in a blender. Then place the soup for a while in the fridge to let the herbs develop their aroma.

Enjoy your meal!

P.S.: We found that the garlic and the chili was too much in this soup.

 

 

 

Rezept aus Brasilien … recipe from Brazil

Ich habe das Rezept hier gefunden.

… I found the recipe on this  blog. (It is in English there.)

Es handelt sich um ein im Ofen gebackenes Gericht aus Kartoffeln, Knoblauch, viel Fisch (filhote, ein süsswasser Fisch aus dem Amazonas-Gebiet), bestrichen mit einem speziellen Pesto.

Für 6 Personen rechnet man 4 kg Fisch und 1 kg Kartoffeln, sowie 20 Knoblauchzehen, Schnittlauch, 100 g Lauch, Salz, Pfeffer, eine halbe Tasse Öl und eine Handvoll Koriander-Blätter.

Den Fisch lässt man in etwas Wasser und dem Saft einer Zitrone etwas ziehen;

die Kartoffeln werden gekocht;

den Pesto stellt man aus 6 der Knoblauchzehen, Korainader, Lauch, Schnittlauch, Salz, Pfeffer und Öl her.

In eine Auflaufform füllt man erst die Kartoffeln, dann die restlichen Knoblauchzehen, dann den Fisch und bestreicht alles mit dem Pesto. Das backt ca. 40 Minuten bei mittlerer Hitze (ich habe bei 200 Grad gebacken).

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Bei der Fischwahl musste ich einen Kompromiss eingehen und habe Lachs und Seelachs genommen. Die konnten es gut mit dem starken Pesto aufnehmen. Absolut lecker! Der Verzehr hat nicht viele Minuten gedauert … 😉   (wir haben alles aufgegessen!).

Fastfood Bologna-style

Zwischen all dem Eis etwas Leckeres zum Essen …..  In between all the ice comes here something tasty to eat … 😉

Im Moment ist es so modern, dass Chefs auf Reisen gehen und das Essen anderer Länder erproben. Einer solcher Köche (aus England) war in Bologna (da müssen wir unbedingt mal hin). Die lokale Küche ist umwerfend. Aber hier soll es um ein ganz schnelles Pasta-Gericht gehen.

… At the moment it is very fashionable that chefs go abroad and study the food of other countries. One of those cooks (from England) was in Bologna (we have to go there). The local kitchen is fantastic. But this post is about a very quick pasta dish.

Man nehme Gemüse, die man im Kühlschrank hat; ich hatte Lauch – in dünne Ringe geschnitten, Roten Paprika und ein paar braune Champignons – in kleine Stücke geschnitten – und brate sie in Olivenöl weich (wenn man kein Olivenöl mag, kann man natürlich auch anderes Öl nehmen) unter Zugabe von Gewürzen und Kräutern nach Wahl; ich habe Thymian genommen sowie Salz, Paprika und weissen Pfeffer. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Die Nudeln kocht man parallel bissfest „al dente“.

… You take any vegetable that you happen to have in the fridge; (I had leek that I cut into fine rings, red bell pepper and a few brown mushrooms that I cut into small pieces), and fry them until soft in olive oil ( if you don’t like olive oil, you can, of course, take something else) adding spices and herbs of your choice; I used thyme, salt, paprika and white pepper. There are no limits to fantasy. Parallelly, you cook the pasta firm to the bite „al dente“.

Besonders an der Bologna-Art ist, dass man bevor man die Nudeln zu den Gemüsen gibt, ca. eine halbe Tasse des Nudelkochwassers in die Pfanne gibt und noch ein wenig köcheln lässt. Dann mischt man die Nudeln drunter, fertig. Ein leckerer und leichter Lunch. Das Nudelwasser bewirkt, dass man nicht dieses „alles schwimmt in Öl“ Gefühl hat.

… The specialty of the Bologna recipe is that you, before adding the pasta to the vegetables, pour about half a cup of the pasta cooking water into the frying pan and let it simmer a bit. Then you mix the pasta with the vegetables, done. A tasty and light lunch. The pasta water has the effect that you don’t get this „everything is sailing in oil“ feeling.

So sah das Ergebnis aus:                 …. The result looked like this:

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Der reisende Chef unterhielt sich in einer Kneipe mit Studenten, die alle aus Bologna oder der Umgebung stammten. Er wunderte sich, dass sie nicht in Rom oder jedenfalls woanders studieren wollten, sondern in Bologna blieben und fragte warum. Er bekam zur Antwort, weil man nirgendwo in Italien so gut und preiswert essen könnte wie in Bologna. Auf nach Bologna kann man da nur sagen!

… The travelling chef talked to some students in a pub, who were all from Bologna or the surrounding area. He was surprised that they chose to study in their hometown instead of going to Rome or other cities and asked them why. They told him, because nowhere in Italy one can eat so well and reasonably priced as in Bologna. Bologna, here I come, I would say!

 

Apropos Essen … Speaking of food

Letzte Woche war bei uns griechische Woche. Einen Tag gab es Mini-Pastitio, dann kretisches Fisch-Stifado mit ebenfalls griechischen Ofenkartoffeln, dann Bujurdi aus dem Norden Griechenlands und schliesslich Kaninchen-Stifado mit Qorn-Filets anstatt Kaninchenfleisch.

… Last week we had Greek food week at home. One day we had a miniature version of Pastitio, then fish-stifado from Crete with baked potatos Greek style, then Bujurdi from the North of Greece and last but not least rabbit stifado with quorn fillets instead of rabbit.

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Am Gitarrenjagdtag habe ich uns nur Sandwiches gemacht, die wir während der Fahrt gegessen haben und abends wurde mit Schokolade gefeiert!  😉

… On guitar hunting day I only made us sandwiches that we ate on the road, and in the evening we celebrated with chocolate! 😉

An einem Tag habe ich einfach Reste zusammengeworfen, die ja in einem Haushalt, wo (fast) jeden Tag gekocht wird, anfallen.

… On one of the days I just threw some leftovers together, which pile up in a household where food is prepared (nearly) every day.

Unser spezielles Sonntagsessen war eine Terrine aus Räucherlachs mit gekochten Kartoffeln und Petersiliensosse. Das war allerdings nicht griechisch.

… Our special Sunday dinner was a tureen of smoked salmon with boiled potatos and parsley sauce. That was not a Greek recipe though.

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Sie war ein wenig flach ausgefallen, weil ich für uns nur die Hälfte gemacht habe und keine dementsprechend kleinere Form hatte, aber man kann ahnen, wie sie eigentlich hätte aussehen sollen, und sie schmeckte sehr gut. Das Grüne ist eine Mischung aus Rukola, Spinat und Frischkäse. Die Terrine wird kalt serviert, das Grünzeug ist also roh, sehr schön würziger Geschmack!

… It came out a bit flat, because I only made half the measures and did not have a respectively smaller baking pan, but one can see, what it was supposed to look like, and it tasted very nice. The green stuff is a mixture of roquette, spinach and cream cheese. The tureen is served cold, so the greens are raw, which gives a strong, spicy taste!

Eigentlich wollte ich immer nur am Sonntag ein neues Rezept ausprobieren, aber diese griechischen Sachen sind einfach zu lecker! Für diejenigen von euch, die interessiert sind: ihr könnt die Rezepte von hier runterladen. In dem Ordner sind alle griechischen Rezepte, die ich habe. Sie stammen von einem Blogger, der unter dem Namen ”Eine Maria” bei blogger.de schreibt.

Der gemütliche Gentleman ist jetzt begeistert von der griechischen Küche!

… It was originally my intention to only try a new recipe on Sundays, but these Greek dishes are just too delicious! For those of you who are interested: you can download the recipes here. In that folder are all Greek recipes that I have. They originate from a blogger who is writing under the name “Eine Maria” at blogger.de. They are, however, in German only, sorry.

The cosy gentleman is now a fan of the Greek kitchen!

 

P.S.: hier noch zwei Gerichte von dieser Woche, die ich gelungen fand.    … Here two dishes more from this week that I thought turned out quite well.

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Piroggen mit geräuchertem Lachs         …. Pirogge with smoked salmon

2018-02-28 17.12.10Blog

Frittata Caprese vom Yassi-Pink-Punk  Blog.      …. Frittata Caprese, a recipe from Yassi-Pink-Punk  blog.

 

 

Der Kampf mit dem Keksteig … The battle with the cookie dough

Der gemütliche Gentleman hat mich mal wieder um den kleinen Finger gewickelt: ”Wir” haben beschlossen, uns jetzt sonntags etwas Süsses zu gönnen. Da wir aber am Sonnabend nach Malta flogen (ja, wir waren in Malta letzte Woche), musste ich dort backen. Ich hatte die Schokoladen-Erdnussbutter-Kekse von Clara (Gastbloggerin bei der Mosauerin) geplant und nahm Erdnussbutter und Kakao-Nips (wegen Kaloriensparen) mit und wollte den Rest auf Malta kaufen. 

… The cosy Gentleman has done it again, he “wrapped me around his little finger”, as we say in German (persuaded me against my better judgement). “We” have now decided that we will have something sweet on Sundays. (For those, who don’t know, we stopped eating refined sugar on January 1, not 100%, but 95%.) As we were supposed to fly to Malta on Saturday (yes, we were on Malta last week), I would have to bake there. I had planned to make Clara’s chocolate-peanut-butter-cookies (she is a guest blogger at “Mosauerin”), so I took peanut butter and cocoa nips along (saving calories) and wanted to buy the rest on Malta. 

Am Sonntag Abend stellte ich alle Zutaten auf den Tisch und bemerkte, dass Vanillezucker und Backpulver fehlten. O.k., dann nahm ich ein Ei mehr … (der Laden im Feriendorf hatte bereits geschlossen).

… Sunday evening I put all ingredients on the table and noticed that vanilla and baking soda was missing. O.k., so I took one more egg … (the supermarket was already closed).

Die nächste Hürde war der mangelnde Messbecher, da waren zwar ähnliche Gefässe, aber ohne Massangaben. Also nahm ich Mehl, Zucker, Butter und Ernussbutter nach der Methode “Pi-mal-Daumen” und mischte alles zusammen.

… The next obstacle was the lack of anything I could use for measuring. So I roughly estimated the amounts of flour, sugar, butter and peanutbutter and mixed it all together.

Dann wollte ich Kekse formen und sie auf das Blech legen, gedanklich war ich schon beim Einfetten und bemehlen, weil ich natürlich kein Backpapier gekauft hatte. Aber wo war das Blech? Da war kein Blech! So ein Blech!!! Da war nur ein Gitterrost. Auch in der Schublade unter dem Herd war nichts. Von den Glassachen wusste ich nicht, ob sie ofenfest waren, denn es stand nichts dementsprechendes drauf.

… Then I wanted to form the cookies and put them on the baking tray; in my thoughts I was already preparing the tray with butter and flower, because I had forgotten to buy baking paper. But where was the tray? There wasn’t any tray! What a betrayal! There wasn’t anything in the drawer underneath the stove either. There were some glass bowls, but I didn’t know whether they were ovenproof or not, nothing was mentioned on them.

Was macht die findige Frau? Sie brät die Kekse mit Butter in einer Pfanne mit Deckel … 😉 … ich sage es gleich, das ist nicht zu empfehlen!

… What does the resourceful woman do? She fries the cookies with butter in a pan with a lid … 😉 … I will say it right away: it is not recommendable!

 Cookies

 Foto: Pixabay, shutterstock

Der gemütliche Gentleman hat zwei gegessen mit Nutella ”verfeinert”, aber ich konnte sie nicht runterkriegen. Sie hatten sich derartig mit Butter vollgesogen, dass mein Magen protestierte. Ausserdem waren die Kakao-Nips nicht geschmolzen, wie ich erwartet hatte … achja. Trotz allem ging es mir total gegen den Strich, sie wegzuwerfen, ich hasse Lebensmittelverschwendung. Da habe ich wirklich ein Eigentor geschossen und hoffe, dass es nächstes Mal besser klappt. Zuhause habe ich ja alle die richtigen Zutaten … ausser Schokolade, natürlich … 😉 … ah, Zucker habe ich im Moment auch nicht …

… The cosy Gentleman ate two, “improved” with Nutella, but I simply couldn’t get them down. They had sucked up so much butter that my stomach protested. Furthermore, the cocoa nips didn’t melt as I had expected … alas. But it still hurt to throw them out; I hate to spill food! I really hit my own goal there, and I  hope that it will work better next time. At home I have all the ingredients … except chocolate, of course … 😉 … oh, sugar I don’t have at home either right now …

P.S.: Am nächsten Tag fragte ich an der Rezeption nach einem Ofenblech. Jemand kam mit einem Plastiktablett und später dann mit einem Blech, das leider zu gross für den Ofen war … 😀  😀  😀 … ich gab auf!

… P.S.: The next day I went to the reception and asked for a baking tray. Somebody came with a plastic tray, and later with a metal tray, which, alas, was too large for the oven … 😀  😀  😀 … I gave up!