Ausgewähltes von Storm P.

Fangen wir mit einer „Fliege“ an:

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Haben Sie Legitimation? – Nein, ich kann nichts merken.

Und eine sehr nützliche Erfindung. Man kann merken, dass sie aus der Kriegszeit stammt …

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Dieses Fahrrad erfreut sich grosser Beliebtheit. Da es inzwischen unmöglich ist, Gummi für die Räder zu fassen zu bekommen, haben wir ein Walzenfahrrad hergestellt; das ist einfach und behaglich, fährt überall und über alle, hält gleichzeitig die Fahrradwege glatt und nimmt nur wenig Platz in Anspruch. Es ist mit Sicherheit das Fahrrad der Zukunft!

Und hier eine Geschichte von Peter und Ping:

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Und zum krönenden Abschluss wieder eine Malerei: („die Freiheit“, das ist sehr dänisch … 😉  )

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Die Dänen lieben ihre Fahne. Sie sind ganz fest davon überzeugt, dass es die schönste Fahne der Welt ist. Und wer, ausser den Dänen, hat schon eine Fahne direkt von Gott geschenkt bekommen, der sie vom Himmel hinunterschweben liess?

Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag, ohne Überschwemmungen, Stürme, Orkane, Tornados und was es im Moment sonst noch alles so gibt.

 

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Fotos des Monats, November 2017/Photos of the month, November 2017

Dieses Mal gebe ich nicht einmal vor, nur ein Foto einzustellen. Da gibt es mehrere, die ich aus verschiedenen Gründen gut finde.

Hier mein roter Weihnachtskaktus, der jetzt auch schon fast ausgeblüht hat:

This time I won’t even pretend to just post one photo. There are several which I like for different reasons.

First my red Christmas cactus, which has almost finished its blossom now:

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Und „unsere“ Vögel haben das Futter endlich entdeckt. Hauptsächlich sind es Feldspatzen und ein Amselpärchen. Es kommen aber auch Kohlmeisen und eine einzelne Blaumeise. Die Meisen sind im Gegensatz zu den Spatzen noch sehr scheu.

„Our“ birds have finally discovered the food. The majority are wood sparrows and there is a pair of blackbirds. We do have great tits and one individual blue tit. However, the tits are, contrary to the sparrows, still extremely shy.

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Mein Lieblingsbild vom Regenwald:

My favourite photo from the „rainforest“:

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Und dann drei Fotos von Lundby bakker, die mich alle drei unterschiedlich ansprechen:

And last but not least three photos from the excursion to Lundby bakker, which appeal to me in different ways:

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Das Bechermoos hat mich schon immer fasziniert, so wunderbar eingerichtet!

I always liked this kind of moss (Cladonia pyxidata), so cleverly equipped!

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Bei diesem und speziell auch dem folgenden Bild ist es die Stimmung und die ausgeprägte Herbstfärbung.

In this and especially the following photo, it is the atmosphere and the distinct autumn colours that I find attractive.

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Und damit wünsche ich euch allen einen guten Dezemberanfang!

And with this I wish you all a good beginning of the month of December!

 

Der Monsanto-Minister muss weg …

… wie ist das überhaupt möglich, so etwas auf illegale Weise durchzudrücken … und ist eine Entscheidung überhaupt gültig, wenn die Vorgehensweise nicht korrekt war? Warum hat nicht gleich jemand protestiert?

Weiteres könnt ihr hier lesen … und mitmachen:

http://www.umweltinstitut.org/mitmach-aktionen/monsanto-minister/bestaetigung.html

Das war eben mal wichtig …

Noch ein Toskana-Rezept

Das hatte ich schon länger versprochen und vergessen, tut mir leid!

Hier kommt der grüne Spargel aus der Toskana. Ganz einfach, sehr lecker, und dazu weiter unten noch der auch versprochene Champignon-Risotto, ebenfalls ganz einfach und sehr lecker.

Asparagi alla mandorle (Spargel mit Mandelrahm)

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Das Rezept ist für 5 Pfund grünen Spargel. Ich frage mich, mit wie vielen Leuten die rechnen! Wir hatten, auch da er teuer ist, nur 1 Pfund Spargel. Grosszügig schneiden die Italiener dann alles bis auf 10 cm ab.

Dann wird der Spargel in siedendem Salzwasser 10 Minuten gegart. Ich habe eigenmächtig etwas Gemüsebrühe ins Wasser getan.

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Während der Spargel gart, kann man schnell die Mandelhobel rösten.

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Man muss schon aufpassen, sobald sie sich braun färben, müssen sie raus aus der Pfanne, weil die ja noch länger warm ist und die Hobel dann leicht anbrennen.

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Dann bereitet man blitzschnell den Mandelrahm zu. Wir haben übrigens Mandelrahm für 5 Pfund Spargel zubereitet … 😉

Dazu erhitzt man 100 g Butter und zwei Esslöffel Sahne in einer Pfanne, lässt sie unter Schwenken kurz aufkochen und fügt dann die Mandeln, Pfeffer und den Saft einer halben Zitrone hinzu. Es darf dabei nicht mehr kochen, damit die Sahne nicht gerinnt. Selbst wenn sie es tun sollte, schmeckt das alles immer noch gut.

Dann „napiert“ man den Spargel mit dem Mandelrahm. Ich weiss nicht, was „napieren“ ist und hoffe, dass ich es richtig gemacht habe.

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Auf dem Bild sind gebratene Nudeln, kein Risotto, die auch üppig „napiert“ wurden.

Aber hier noch das Rezept für den Risotto, allerdings ohne Bilder:

Für zwei Personen nehme ich
einen Kaffeebecher Basmatireis (keinen Risottoreis, einfach weil ich Basmati am liebsten mag und Wasser- und Zeitplan darauf ausgerichtet sind),
etwas Butter oder Olivenöl,
eine kleine gehackte Zwiebel,
eine gequetschte Knoblauchzehe,
300 g Champignons, geviertelt wenn klein, geachtelt wenn grösser (wer Scheiben haben will, der schneide dünne Scheiben),
weisses Pfefferpulver,
eine kleine Menge gehobelten Gratinkäse, ich nehme da gerne Cheddar,
und zum angiessen zwei Kaffeebecher Wasser und Gemüsebrühe (Würfel oder Pulver).

Im Fett werden gebraten: Zwiebel, Knoblauch, Pilze und Reis, so in der Reihenfolge, kurz hintereinander in den Topf geben. Die Reiskörner dürfen gerne ein ganz klein wenig braun werden, das hebt den Geschmack. Dann löscht man mit dem Wasser ab und fügt die Gemüsebrühe und Pfeffer nach Geschmack hinzu und lässt das Ganze bei geschlossenem Deckel auf kleiner Hitze weiterköcheln.
Normalerweise wird Risotto ja so zubereitet, dass man langsam mehr und mehr Wasser hinzufügt, aber bei Basmati wird es bei doppelter Menge Wasser perfekt. Das macht die Angelegenheit um einiges leichter.  😉

Wenn das Wasser fast weggekocht ist, fügt man den Käse hinzu, nimmt den Topf vom Herd und lässt noch ein wenig nachquellen.

Schmeckt gut zu allem möglichen!

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Auf diese Weise kann man natürlich auch andere Sorten Risotto zubereiten, zum Beispiel mit Tomaten, Paprikaschoten und Zwiebeln, was auch sehr gut schmeckt.  Auch andere Pilze als Champignons kann man benutzen. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

Guten Appetit und bis die Tage!

 

 

 

Gedanken zu den Geschichten aus 1001 Nacht

Ich habe mich jetzt fast durch den ersten Band hindurchgelesen. Bei dieser originalnahen Version treten die kulturellen Unterschiede ziemlich deutlich hervor. Ich finde sowas immer interessant.

Auch historisch lernt man dies und das, so z. B., dass damals in der Gegend wo das Ganze sich angeblich abspielt, durchaus nicht alle Moslems waren, nicht einmal alle Herrscherfamilien, obwohl der Islam sehr gepriesen wird.

Der Schahriar und sein Bruder stammten ja „von den Inseln Indiens und Chinas“, waren also selbst höchstwahrscheinlich ursprünglich keine Moslems. Obwohl ich nicht umhin kann, die Ähnlichkeit des Namens mit dem islamischen Shariah-Gesetz zu bemerken und mich über die Herkunft zu wundern. (Habe nachgeforscht, shari’a bedeutet anscheinend „der rechte Weg“ oder so, also im Sinne von richtiger Weg … 😉  😀 ) Schahriar erbte den Thron und müsste daher eigentlich König über Indien und China gewesen sein, während er seinen Bruder zum König über „Samarkand im Berberreich“ machte. Das ist im heutigen Usbekistan und gehörte anscheinend irgendwann einmal zum persischen Grossreich. Die waren Anhänger des Zoroastrismus. Persien wurde erst im 7. Jahrhundert islamisch.

Ferner wird von Juden, Nazarenern und Heiden berichtet. Auf den Glauben der Heiden wird nicht näher eingegangen, aber Nazarener und Juden sah man anscheinend nicht als Heiden an. Ich denke daher mal, dass die Geschichten aus dem 5./6. Jahrhundert stammen. Die Geschichten von Harun al Raschid sind aus dem 8. Jahrhundert, das ist eine historische Person.

Auch ist es interessant zu lesen, dass bei Feiern durchaus Wein getrunken wurde und das nicht zu knapp, und man nur abstinent war, wenn man sich auf Pilgerfahrt befand.

Beide Brüder wurden ja von ihren Ehefrauen mit grossen, hässlichen Mohren betrogen. (!) Warum nun die gute Scheherezade in ihren Geschichten dauernd Frauen mit ebensolchen Mohren fremdgehen lässt, verstehe ich nicht so ganz. Müsste das den Schahriar nicht jedes Mal wieder aufbringen? Männer sind in den Geschichten bis jetzt jedenfalls nicht fremdgegangen… 😉 … vielleicht hat sie ihm ja auch nur erzählt, was er hören wollte … 😉 … ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass die Männer alle so moralisch hochstehend waren … 😉 … ah, aber sie bringen durch aufbrausendes Temperament und unüberlegtes Handeln öfter mal Leute in Lebensgefahr, also die Männer. (Scheherezade, ich hör dir trapsen … 😉 )

Ihr könnt sehen, die Lektüre ist recht lehrreich … 😉

Also, immer mit der Ruhe …

BuddhaBlog

Ich wünsche euch allen einen friedvollen Abend!

Übrigens … Versprechen halten können beide Geschlechter nicht … 😉

Noch ein schockierendes Bild …

… habt ihr euch von der letzten Schublade erholt? Seid ihr bereit für eine neue?

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Ich sage euch, ich weiss genau, wo was ist!

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Und dann gleich noch, wenn wir schon dabei sind, Schublade Nr. 3;

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Nun könnte man beim Anblick dieser Schubladen auf den Gedanken kommen, dass wir ziemlich essenfixiert sind … und man hätte Recht!  😉  … und wir mögen’s gut gewürzt!

Ich wünsche euch allen eine gut gekräuterte Woche!

Ausgewähltes von Storm P.

Hier noch einmal drei seiner Perlen:

Eine Fliege:

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Geehrtes Publikum, ich muss jetzt leider Schluss machen … aber wenn Sie in die gleiche Richtung müssen, kann ich Ihnen den Rest in der Strassenbahn erzählen.

 

Eine nützliche Erfindung:

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Von diesen drei Erfindungen ist die ganz aussen links die wichtigste, das so genannte „Hängerad“. – Damit kann man auf angenehme Weise motionieren, und auch Leute, die einen grossen Teil ihrer Zeit schlafwandeln, können es ohne Gefahr benutzen – und dann hat es noch den grossen Vorteil, dass man weder auf- noch absteigen muss.
[So eins will ich haben … ;-)]

Und zum Abschluss eines seiner Malereien, „der Hofsänger“:

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[Alle Abbildungen stammen von der Webseite des Storm-P.-Museums]

Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag!