Fuerteventura – Oasis Park, botanischer Garten und Tierpark … botanical garden and animal sanctuary

Eigentlich sind mein Mann und ich dafür, alles was wie Zoo aussieht zu vermeiden, genau wie diese Delphin- und Orca-Shows, Papageien die Fahrradfahren und Seelöwen, die in die Flossen klatschen. Oasis Park versprach jedoch, ein gross angelegter botanischer Garten zu sein, dazu noch mit einer ausgedehnten Fläche einheimischer Pflanzen und Tiere und Vogelbeobachtungsposten. Also machten wir uns am vorletzten Tag unseres Auftenhalts auf Fuerteventura dorthin auf.

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… In principle, my husband and I are in favour of avoiding everything that resembles a zoo, just like dolphin and orca shows, parrots that ride a bicycle and sea lions that clap their flappers. However, Oasis Park promised to be a generously planned botanical garden, plus a large area with local plants and animals and bird watching spots. Therefore, we went there on the second before last day of our Fuerteventura trip.

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Wir haben es nicht bereut; es ist ein wunderschön angelegter Park, und man ist eifrig dabei, das Gelände auszuweiten und mehr Platz für die Tiere zu schaffen. Eines der Ziele, die die Leitung des Parks sich gesetzt hat ist, gefährdete Tierarten zu vermehren. Das klingt jetzt verkehrt, also noch einmal: dafür zu sorgen, dass sich gefährdete Tierarten wieder vermehren. Ausserdem nimmt der Tierpark misshandelte Tiere auf, entweder aus privater Tierhaltung oder kranke Tiere aus anderen Zoos oder anderweitig gefundene Tiere. Ich gehe bei den einzelnen Tierarten noch näher darauf ein.

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… We did not regret it; it is a beautifully planned park, and they are working hard to enlarge the area and get more room for the animals. One of the goals that the management has set for themselves is to increase the number of endangered species. No, that sounds completely wrong, let’s try again: to take care that endangered species breed and increase in numbers. The animal sanctuary takes in maltreated animals, either pets from private households or sick ones from other zoos or otherwise found. I will remark more on this topic.

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Die Shows mit einzelnen Tierarten werden dort „Live Shows“ genannt. Es gibt sie für Echsen, Raubvögel, Papageien und Seelöwen. Die Shows gehen so vor sich, dass die einzelnen Tiere vorgestellt werden, woher sie kommen, wie sie leben, was sie fressen und was man tun kann, damit sie nicht aussterben. Bei den Seelöwen schwimmt die Tierpflegerin mit ihnen im Wasser und spielt mit ihnen und gleichzeitig erklärt jemand.

… The shows with some of the animals are called „live shows“. They do them with cold-blooded animals like saurians and monitors, birds of prey, parrots and sea lions. During the show the animals are presented, one gets to know where they come from, how they live, on what they feed, and what one can do to prevent their extinction. For the sea lions, one of the keepers swims and plays with the animals and somebody else explains.

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Dann gibt es noch die Möglichkeit, ganz dicht an einzelne Tierarten heranzukommen, die „Experiences“. Man kann z. B. mit einem der Seelöwen schwimmen und in einem bestimmten Haus die Lemuren treffen. Das dritte war eine „Kamel“safari (es sind Dromedare). Nach unserer Erfahrung auf Gran Canaria hatten wir uns geschworen, das nie wieder zu machen. Dort mussten die Dromedare nämlich Geräte tragen, wo rechts und links jeweils drei Erwachsene sitzen konnten, d. h. jedes Tier musste, wenn es Pech hatte, sechs Erwachsene durch die Gegend schleppen. Kein Wunder, dass die grantig waren. Im Oasis Park tragen sie allerdings nur 2,5 Personen, jeweils rechts und links einen Erwachsenen und in der Mitte vielleicht ein Kind oder gar nichts. Das fand ich zwar wesentlich humaner, aber wir haben es trotzdem nicht gemacht. Wenn man alle Live shows und Experiences erleben will braucht man mehrere Tage, sonst artet das in Stress aus, und ich wollte auch den Park sehen, die Pflanzen, zum Teil seltene, und eigentlich ganz gerne auch den „wilden“ Teil des Parks.

… And then there is the possibility to get close to special kinds of animals, the „Experiences“, for example swimming with a sea lion or visiting the lemurs. The third was a „camel“ safari (they are all dromedars). After our experience on Gran Canaria, we had sworn never to do that again. On Gran Canaria the dromedars were loaded with contraptions on which three adults could sit on either side, meaning that each animal – if unlucky – had to carry around six adults. No wonder they were miffed. In Oasis Park they only carry 2.5 persons, one adult on either side and in the middle a child or nothing. We found that a lot more humane, but we didn’t do it anyway. If one wants to see all Live shows and participate in all the experiences, one needs several days otherwise it will end up in stress, and I wanted to see the park itself, the plants, partly rare ones, and also the „wild“ part of the park.

Weder zu den Raubvögeln, noch den Papageien oder den Lemuren konnte man ansonsten hinkommen. Nach einer Vorstellung oder einer Begegnung, hatten sie ihre Ruhe.

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Doch nun zu einigen von den Tieren und Pflanzen, ich werde laufend kommentieren. Oben ein paar Flamingos und ein grosser, weisser Vogel mit einem langen löffelförmigen Schnabel.

… But now to some of the animals and plants. I will comment to the individual photos. Above some flamingos and a big white bird with a long beak shaped like a spoon at the end.

Unten: Auf dem Absatz liegen ein paar Baby-Alligatoren, gut getarnt.

… Below: On the protrusion are some very well camouflaged baby alligators.

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Das Otterbassin mit Felsufer und danach ein Otter. Die sind kaum zu fotografieren, weil die keine Sekunde still sitzen.

… The otter basin with rocky bank, and on the next one an otter. They are hard to photograph, as they don’t sit still for a second.

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Da liegt ein Gepard auf der „Terrasse“. Dieser und ein einzelner Lux sind die einzigen grossen Katzen, die im Oasis Park leben. Die stammen vielleicht sogar aus privaten Haushalten. Manche Menschen halten ja die unglaublichsten Haustiere. Die kleinen Primaten, die im Park leben, stammen alle aus Privatbesitz. Man kann nicht direkt Kontakt zu ihnen bekommen, weil es doch immer wieder Besucher gibt, die unbedingt Salznüsse an Tiere verfüttern müssen, und das kann sie ernsthaft krank machen.

… There is a gepard lying on the „terrace“. This and a lynx are the only two big cats at Oasis Park. My guess is that they are from private households. Some people keep the most incredible pets. The small primates that live in the park are all from private households. It is not possible to get direct contact to them, as there are always visitors, who just have to feed animals with salted nuts, which can make them very sick.

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Drei Flusspferde leben im Park. Wir kamen gerade zur Fütterungszeit. Sie sperren das Maul auf, und der Pfleger wirft eimerweise verschiedene Gemüse in den Abgrund.

… Three hippos are living in the park. We came just in time for feeding hour. They open wide and the keeper throws bucket loads of vegetables into the precipice.

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Man sieht hier sehr schön die blaue Zunge der Giraffe. Das ist autorisiertes Futter. Man kann am Eingang und unterwegs Papiertüten mit tierspezifischem Futter kaufen, wenn man gerne etwas näheren Kontakt haben möchte. Allerdings kommt man nicht überall  so dicht an die Tiere heran, dass man sie berühren kann.

… You can clearly see the blue tongue of the giraffe. This was authorized food. It is possible to buy paper bags with animal specific food at the entrance and in between, if one wishes to get into closer contact. However, it is not everywhere possible to get so close to the animals that one can touch them.

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Noch ein Giraffengehege. Hier ist man am Bauen. Da ist was mit fliessend Wasser den Hügel runter geplant.

… Another giraffe enclosure. It is still under construction. Something with water running down the hill seems to be the plan.

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He, wartet, lasst mir was übrig!

… Hey, wait, leave something for me!

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Dromedare sind ebenfalls reichlich vorhanden. Wahrscheinlich bekommen sie hier viele „Patienten“ aus Gran Canaria mit kaputtem Rücken. Einige sahen ziemlich mitgenommen aus, zwei Teenager waren dabei, sich zu prügeln, während andere ganz entspannt waren.

… Dromedars are also available in great numbers. I guess that they get a lot of „patients“ with ruined back from Gran Canaria. Some looked really pitiful, two teenagers were having a fight, whereas others were quite relaxed.

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An einer Stelle war ein riesiges Savannengehege mit verschiedenen Antilopen, einer Art Schaf, Straussen, Zebras, Lamas etc. Die Futterstellen sind immer in der Nähe der Besucher, aber hinterher können die Tiere sich zurückziehen, Das geht da den Hügel hoch und dahinter noch weiter und zieht sich auch einige 100 Meter am Weg entlang. In dem hohen Gras im Hintergrund liefen kleine schwarze Vögel herum, das könnten Perlhühner gewesen sein. Es gibt auch ein Paar Emus und Haubenkraniche im Park, aber die werden alle separat von den Straussen gehalten.

… At one point was a huge savanna enclosure with different antilopes, a kind of sheep, ostriches, zebras, lamas etc. The feeding places are always near the visitors, but afterwards the animals can retreat. The enclosure goes up the hill and continues behind it. It also stretches several hundred feet along the path. In the high grass in the background small, black birds were running around; it could have been guinea fowl. They also have a pair of Emus and a pair of African cranes in the park, but they are not kept together with the ostriches.

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Schaut euch das mal an, setzt sich in den Futtertrog, was sind denn das für Manieren?

… Look at this, somebody is standing in the feeding trough. Where are your manners?

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Dies ist eine Antilopenart, die vom Aussterben bedroht ist, und die man erfolgreich zum sich Vermehren gebracht hat. Die tragen enorme Hörner mit sich herum.

… This is a kind of antilope, which is endangered, and which is successfully breeding in the park. Their horns are enormous.

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Die Oryx-Antilopen stehen für sich allein in einem Gehege, vielleicht sind die nicht so friedlich.

… The oryx have an enclosure for themselves. Maybe they are not so willing to share.

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Die letzten Tiere, von denen ich berichten möchte, sind die Elefanten, drei Stück. Da ist ein kleiner, der eindeutig zu viel Last zu lange getragen hat, und das von klein auf an. Es ist wirklich ein ziemlich kleiner Elefant, aber ich habe den Eindruck, dass er nicht mehr wachsen wird.

… The last animals I will talk about here are the elefants, three of them. A small one with a back that clearly has carried too much weight too long and at too young an age. It is a very small elefant, but I have the feeling that it won’t get any taller.

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Dieser hier sieht gut aus und ist von mittlerer Grösse.

… This one looks quite fine and is of middle size.

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Und dann war da ein dritter, ein ziemlich grosser. Ich habe kein Foto, aber mein Mann hat ein Video gemacht. Sie kam schnell und zielstrebig um die Ecke (das ist nicht mit im Video, sie kam zu überraschend) und blieb dann wie angewurzelt stehen, als sie den anderen Elefanten an der Futterstelle sah, den mit dem kaputten Rücken. Sie war ja viel grösser, aber traute sich nicht näher zu kommen, sichtlich unentschlossen und vielleicht unsicher? Sie sammelte mit dem Rüssel Sand auf und streute ihn sich über die Füsse. Sie hatte keine Stosszähne, nicht einmal Stümpfe waren zu sehen. Man kann nur darüber spekulieren, was ihr wohl passiert ist … ein zutiefst traumatisiertes Tier, nehme ich an. Ich hoffe, dass sie sich sozialisieren kann und den Rest ihres Lebens dort in Frieden verbringen darf.

… And then there was a third one, quite a tall one. I don’t have a photo, but my husband made a video. She came quickly and determined around the corner (this didn’t make it into the video, she came around the corner too suddenly) and then stopped dead when she saw the other elefant, the small one with the ruined back, at the feeding place. She was much taller, but didn’t dare to go closer, a picture of indecision and maybe insecurity? She picked up sand with her trunk and blow it on herself. She did not have her tusks, not even stumps were to be seen. One can only guess what has happened to her … a deeply traumatized animal, I presume. I hope she will be able to get socialized and live her life out in peace at the park.

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Und dann kamen wir zum Kaktusteil. Es gab übrigens überall kleine überdachte Bänke, wo man im Schatten sitzen konnte. Die Spinne auf dem Feigenkaktus war enorm!

… And then we came to the cactus part. By the way, there were small benches with a roof everywhere, so that one could sit in the shade. The spider on the prickly pear cactus was enormous!

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Und dann kamen wir an dieses Schild:         … And then we came to this signboard:

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Wir waren bis hierher bereits 4,5 Stunden herumgetrabt, und das mit meinen Säuregichtfüssen. Und jetzt sollten wir noch 20 Minuten aufwärts wandern zum „Wildteil“ des Parks mit den Vogelbeobachtungsplätzen, und dort noch einmal eine Fläche von 5 Hektar durchqueren. Wir waren eine halbe Stunde vom Eingang weg und würden unseren Bus zurück zum Hotel verpassen. Wir mussten „nein, danke“ sagen, mit Bedauern. Wir müssen also unbedingt noch einmal nach Fuerteventura!

… Until that point we had already jogged around for 4.5 hours, and that with my gouty feet. And now we were supposed to walk up some hills for 20 minutes to get to the „wild“ part of the park with bird watching spots, another area of 5 hectares to cover. We were half an hour away from the entrance as it was, and we would miss our bus back to the hotel. So we had to say „no, thanks“, with regret. We will have to go back to Fuerteventura, there is nothing else to do!

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Es gab natürlich auch einen Souvenir-Laden. Ich schätze zu 90% konnte man dort Plüschtiere in allen Grössen und Ausführungen erstehen. Dann etwas Kunsthandwerk, Kaffeebecher mit Tiermotiven, andere Gegenstände mit Tiermotiven (erkennt ihr das Muster hier?), Blumensaat, Reisebücher, Wanderkarten und Kochbücher. Mit anderen Worten: alles nützliche Dinge. Dort habe ich mein Buch mit Mojos erstanden. Zwei Rezepte haben wir schon ausprobiert, oi, oi, ich sage nur: Knoblauch … 😉

… Of course they had a souvenir shop there. I think that about 90% of the merchandise were cuddly animal toys in all sizes and makes. Then a bit of handicrafts, coffee mugs with animal themes, other articles with animal themes (you see the pattern here?), flower seeds, travel books, maps for hikers and cook books. In other words: all highly useful stuff. I bought my book with Mojos there. We tried two recipes already, oy, oy, I only say: garlic … 😉

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Das war jetzt erst einmal der letzte Beitrag über Fuerteventura, jedenfalls von dieser Reise … macht’s gut und habt einen schönen Tag!

… This was – for the time being – the last post about Fuerteventura, of this trip anyway … be good and well and have a pleasant day!

 

 

 

 

 

Fuerteventura, Teil 3/Part 3

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Den Ort „Caleta de Fuste“ (auf der Karte, erster Kreis rechts) hatten wir gesehen, als wir vom Flughafen ins Hotel transportiert wurden. Er sah von den Häusern her sehr einladend und gepflegt aus. Man erzählte uns, dass er hauptsächlich von Skandinaviern und Engländern frequentiert wird. Hier ein paar Fotos von der imponierenden Strandpromenade aus. Dort kann man kilometerweit laufen, immer am Wasser lang.

… The town „Caleta de Fuste“ (on the map, first circle on the righthand side) we had seen, when we were transported from the Airport to the hotel. The houses looked attractive and well maintained. We were told that preferably Scandinavians and English frequent the place. Below some photos of the impressive water front promenade. One can walk for miles there.

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Gut, dass man einen Mann dabei hat, der dafür sorgt, dass die Laternenpfähle nicht umfallen … 😉

… It is good to have a husband who takes care that the lamp posts don’t fall over … 😉

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Im Ort selber waren dann diese Hyper-Mega-Shopping- und -Restaurant-Zentren, wie es sie auch auf Gran Canaria und Tenerife gibt, und die eher nicht mein Fall sind.

… In the town centre there were these hyper-mega-shopping and restaurant centres, that they also have on Gran Canaria and Tenerife, and those are not really my cup of tea.

Wir fuhren weiter an der schönen Ostküste entlang in Richtung Norden, denn dort sollte eine richtige Wüste liegen. Wenn ihr auf die Karte schaut, es ist mit einem Oval markiert, ein ziemlich grosses Gebiet, alles Wüste.

… We proceeded along the beautiful east coast towards the North, because there was supposed to be a real desert. When you look at the map, I have marked it with a big oval, quite a large area, and all desert.

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Nicht weit von dort, an der nördlichsten Spitze, liegt Corralejo, ein wirklich gemütliches Städtchen mit winzigen Gassen und kleinen Restaurants. Auch dort gab es wieder eine kilometerlange Promenade am Wasser entlang. Das mit den Promenaden hat man gut im Griff auf Fuerteventura!

… Not far from there, at the most northern tip, lies the town Corralejo, a really pleasant place with tiny alleys and small restaurants. Also there they had a miles long promenade along the water front. They really master their promenades on Fuerteventura!

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Hier sassen wir gut im Windschatten

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Vom Hafen gehen die Fähren nach Lanzarote ab. Es gibt auch Tagesausflüge zur kleinen Insel „Isla de Lobos“, was eigentlich „Wolfinsel“ bedeutet, aber es sind die Seeleoparden (oder waren es Seelöwen?) gemeint. Beide Inseln kann man vom Hafen aus sehen. Auf der Isla de Lobos gibt es einen Leuchtturm, der jetzt nicht mehr in Betrieb ist. Die Familie, die zuletzt für ihn zuständig war, hat aber ein Informationszentrum im Leuchtturm eingerichtet.

… The ferries to Lanzarote depart from the harbour. But there are also day excursions to the small island „Isla de Lobos“, which actually means „wolves‘ island“, but what they mean are the see leopards (or where they sea lions?). One can see both islands from the harbour. On Isla de Lobos is a lighthouse, which is not operated anymore. The family that was responsible for it last, has created an information centre in it.

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(Rechts Isla de Lobos, links schwach im Hintergrund Lanzarote.)
… (To the right Isla de Lobos, to the left, in the hazy background, Lanzarote.)

Ich hatte mich bereits auf Gran Canaria darüber gewundert, dass man Warnschilder mit Kühen an den Strassen fand, denn ich habe bisher noch keine einzige Kuh auf Gran Canaria gesehen. Auch auf Fuerteventura waren diese Schilder vertreten sowie auch Warnschilder mit einem springenden Rehbock (es gibt dort weder Kühe noch Rehe). Nun erklärte man uns, dass das wegen der Tausenden von Ziegen wäre … (es gibt genau so viele Ziegen wie Einwohner auf Fuerteventura, viele davon wild … also die Ziegen …). Wenn man nun ein Schild mit einem Rehbock sieht, dann warnt das vor wilden, ergo unbeaufsichtigten Ziegen. Wenn man das Schild mit der Kuh sieht, kündigt das eine grosse Ziegenfarm an, wo grössere Mengen Ziegen, wenn auch beaufsichtigt, die Strasse überqueren könnten. Und warum benutzte man dann nicht Schilder mit Ziegen drauf? Die waren einfach nicht zu bekommen! Ich fand es übrigens interessant, dass diese Ziegen zu mehr als 90% zwecks Käseherstellung gehalten werden und nicht für die Schlachtung. Die verschiedenen Ziegenkäse auf Fuerteventura sind sehr delikat. Hier ein Video von beaufsichtigten Ziegen. Diese Herde hatte gerade unsere Strasse überquert.

Already on Gran Canaria I was surprised to find warning signs with cows on along the country roads, as I have never seen any cows on Gran Canaria. Also on Fuerteventura they had these signs and a second kind with a jumping roe buck (there aren’t any cows or roes on Fuerteventura). We were told that this was because of the thousands of goats … (there are as many goats as inhabitants on the island, some of them living wild … the goats that is …). When we would see a sign with a roe buck, then it would warn us that there were wild running, ergo unsupervised goats to be expected. And when we would see the sign with a cow, it would mean that we were approaching a large goat breeding farm, where larger amounts of goats, though supervised, might cross the road. But why on earth didn’t they use signs with goats on for these purposes? They simply couldn’t get hold of any! I thought it was interesting that these goats to 90% are being bred for the production of cheese and not for meat. The different goat cheeses on Fuerteventura are delicious. Here a Video of supervised goats. This flock had just crossed the road.

Auf der Rückfahrt fuhren wir an der Westküste die Strasse des Llanos de la Concepcion hinunter, die blind endete und landeten an der nächsten Sackgasse in einem Ort, der „Los Molinos“ hiess (Kreis auf der Karte im Westen, d. h. links 😉 ), wo es aber gar keine Mühlen gab.

… On the way back we drove on the west coast and down the Llanos de la Concepcion, which ended blind. On the next dead end road we came to a place called „Los Molinos“ (on the map, the circle on the west coast, that is on the left 😉 ), but there weren’t any mills.

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Los Molinos gefiel mir überaus gut. Anscheinend kommen doch einige Touristen in diesen abgelegenen Ort, denn er hatte gleich zwei Restaurants. Eines hiess „Cafe Bohemian Amor“ oder so ähnlich.

… I really liked Los Molinos. It seems like there is some tourism in this remote place, because there were two restaurants. One was called „Cafe Bohemian Amor“ or something like that.

Das zweite Haus von links ist das Bohemian Amor (man kann da eine Dachterrasse erkennen), ganz rechts am Ortseingang mit der blauen Persenning, das ist Bar Restaurant „Casa Pan“. (Eine „Bar“ ist auf den kanarischen Inseln keine Trinkstätte für Nachteulen, sondern eine Art Imbiss. Man bekommt dort Tapas, kleine Snacks.)

… the second house on the left is the Bohemian Amor (you can spot a terrace on the roof), to the very right at the entrance of the village, with the blue tarpaulin, that is bar and restaurant „Casa Pan“. (A „bar“ is not an drinking place for night owls on the Canary Islands, but something like a Light Bite. You usually get Tapas there, small snacks.)

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Am Ortseingang trafen wir auch auf diese Vögel (Gänse oder Hühner?). Erst dachte ich, dass man die dort ausgesetzt hätte als Touristenattraktion, aber wir haben sie auch noch woanders gesehen, sogar im Fluge. Sie fliegen nicht sehr hoch, vielleicht weil sie ganz schön bauchlastig sind.

… At the entrance of the village we saw these birds (geese or hens?). First I thought that they had been put there as a tourist attraction, but we also saw them in other places, even in flight. They don’t fly very high, maybe because their tummies are on the heavy side.

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Oben auf den Felsen ist ein schmalster Pfad den man entlanggehen kann, wenn man den Mut dazu hat. Für mich ging es ein wenig zu steil nach unten. Ich schaue mir das gerne an, aber von einem sicheren Standpunkt aus. Die Felsen sind tatsächlich Schwarz hier, das sind nicht nur die Wolken.

… On top of the rocks is the narrowest of paths, which one can follow, if one has the courage. For me it was just too high a drop. I like to look at it, but from a safe standing point. The rocks are really black there, it is not just because of the clouds.

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Los Molinos war ein schöner Abschluss für unseren Tagesausflug.

… Los Molinos was a nice last stop on our day trip.

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Wir versuchten uns im Auffinden kleinerer Strassen, um nicht denselben Weg zurückzufahren. Dabei habe ich ein paar „Blümchen im Wind“ fotografiert, blühende und andere Pflanzen, die den schwierigen Umständen trotzen. Hauptsächlich besteht der Bewuchs allerdings aus runden Dornensträuchern, die mich irgendwie an das Tumbleweed aus den Westernfilmen erinnern, nur dass sie nicht tumbeln.

… We tried to find small roads for our way back, roads that we had not taken yet. I took some photos of flowers and other plants, which defy the difficult circumstances. The main vegetation consists of round thorny bushes that remind me somehow of the tumbleweed from the western movies, only that they don’t tumble.

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Dies hier sieht fast wie eine Art Calendula aus:
… This could resemble a kind of marigold:

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Mit was Kleinem, Lilafarbigen dazwischen
… here with something small with lilac flowers in between

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An einigen Stellen in den Bergen konnte man grosse Flächen in weinroter Farbe sehen. Die werden von Tausenden dieser kleinen, nicht unterzukriegenden Sukkulenten gebildet.

… In some places in the mountains we saw large areas in dark red. They consists of thousands of these small, indefatigable succulents.

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Dieser kriechende Klee wagt sich wohl etwas zu weit vor …
… This creeping clover seems to be stretching a bit too far …

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Am Sonnabend fuhren wir mit dem Bus in den Oasis Park, einem riesigen botanischen Garten und Tierpark. Davon werde ich später einmal separat berichten, denn es gab sehr viel zu sehen und zu erfahren. Das ist ein Tierpark etwas anderer Art. Wegen des fetten Essens (Butter) und den einfach nicht vermeidbaren, zahlreichen und wohlschmeckenden Profiteroles, sowie Gratisalkohol (ich sage nur „Cocktails“) hatte ich Säureprobleme in den Füssen bekommen. Ich hielt mich mit Schmerztabletten fit, denn ich wollte unbedingt den Park sehen. Aber wie gesagt, der Bericht wird eine Weile dauern.

… On Saturday we went by bus to see the Oasis Park, a huge botanical garden and zoo. I will report about this later in a separate post, because there was so much to see and to learn. It is a zoo of a different kind. Because of the fat food (butter), the simply inevitable, numerous and delicious profiteroles, as well as free alcohol (cocktails!), I had gotten acid problems in my feet. I kept myself fit with painkillers, because I was set on seeing this park. But, as said, the report will take a while.

Ich kaufte dort jedoch dieses Kleinod als Souvenir: Die Mojos der Kanaren, Rezepte für die wunderbaren kalten Sossen.

… However, I bought this valuable gem as a souvenir: the Mojos of the Canaries, recipes of the delicious cold sauces.

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Am Sonntag entspannten wir uns, denn wir waren trotz meiner schmerzenden Füsse ca. 5 Stunden im Park herumgelaufen, hügelauf und hügelab. Wir gingen ein wenig am Strand entlang. Dieses Mal ging ich auch mit den Füssen im Wasser, das tat ihnen richtig gut. Ich musste schliesslich dafür sorgen, dass ich am nächsten Tag, unserem Abreisetag, in meine Schuhe passte.

… On Sunday we relaxed, as we had been walking in the park for about 5 hours, in spite of pain in my feet, up and down the hills. We went along the beach a bit. This time I also had me feet in the water, and it really did them good. I had to take care that I would fit my shoes the next day, our departure day.

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Ein gemütlicher Abschluss in der Strandbar
… A pleasant goodbye at the beach bar

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Die zwei Turteltauben sagen „Auf Wiedersehen“ Fuerteventura!
… The two lovebirds say „goodbye soon“ Fuerteventura!

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Fuerteventura – die Ankunft m. m. … Fuerteventura – the arrival and more

Meinen Mann zog es in die Wärme und da lief uns prompt eine Buch-heute-flieg-morgen-Reise über den Weg. Dazu noch mit voller Verpflegung und Getränke mit inbegriffen. Das haben wir noch nie gemacht (und werden wir auch nicht wieder, aber darüber später). Es ging nach Fuerteventura, eine kanarische Insel, die wir noch nicht kannten. Es ist die älteste und zweitgrösste der kanarischen Inseln. Hier eine Übersicht über die Inseln mit Dank an Wikipedia:

… My husband was drawn towards warm weather, and promptly we found a book-today-fly-tomorrow-flight, including all meals and drinks. We have never booked all inclusive before (and will not again, but about that later). We went to Fuerteventura, a Canary island that we didn’t know yet. It is the oldest and the second largest island of the Canaries. Below a map over the islands with thanks to Wikipedia:

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Das ist eine ziemlich lange Reise, denn wir müssen zwei Stunden bis nach Billund fahren, dann dort rumhocken, 5,5 Stunden fliegen, dann dort am Flughafen rumhocken und danach noch eine Stunde mit dem Bus ins Hotel fahren, d. h. ca. 12 Stunden von zuhause bis zum Hotel. Warum macht man sowas? Weil es dort warm ist und die Sonne scheint! 20 Grad Celsius, Leute!

… It is quite a long journey, as we have to drive two hours to the airport at Billund, then we have to hang around there, fly about 5.5 hours, then hang around for the luggage and after that a bus ride of about an hour to the hotel, that is about 12 hours from home to hotel. Why does anybody do that? Because it is warm there and the sun is shining! 20 degress Celsius, guys! (68 degrees Fahrenheit)

Am Ankunftstag haben wir nicht viel unternommen, nur entspannt und das reichhaltige und gute Buffet genossen. Auch Vegetarier werden satt. Lokaler Wein in rot und weiss sowie Leichtbier gehören zum „all inclusive“, genau wie Cocktails und andere Getränke an der Bar, allerdings „nur“ bis 23.00 Uhr … 😉

… We didn’t do much that day, except to relax and to enjoy the good an copious buffet. Even vegetarians get enough to eat. Local wine in red and white as well as light beer are part of the „all inclusive“, just like cocktails and other drinks at the bar, but „only“ until til 11 p.m. … 😉

Das Auto hatten wir von Mittwoch bis Freitag bestellt, so dass wir am Dienstag erst einmal die nähere Umgebung und den Ort erkundeten. Wir waren am Südende der Insel gelandet in einem Ort, der Costa Calma heisst. Ich weiss nicht, warum er Calma heisst, denn es weht dort genauso stark wie überall. Am Montag und Dienstag hatten wir Cooling, das wette ich, aber dann flaute der Wind ab und es wurde richtig angenehm warm. Doch jetzt erst einmal Bilder.

… We had booked a car from Wednesday to Friday, so that we took a look at the local area and the town. We ended up in a place called Costa Calma. I don’t know, why it is called Calma, as there is just as much wind as everywhere else. On Monday and Tuesday we had cooling, I am sure of it, but then the wind calmed down and it became really nine and warm. But now some photos.

Vor dem Hotel:                                    … In front of the hotel:

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Nach links war es am Strand steinig:        … At the beach it was rocky to the left:

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Auch aus Lavasteinen kann man Germanenburgen bauen … 😉 … ist das in Deutschland eigentlich immer noch so, dass alle eine Individualburg haben müssen? Ich meine in Timmendorf keine gesehen zu haben.

… Even from lava stones, a German can build a beach castle … 😉  (Explanation: Germans have the strange urge to build little beach castles, walls around their chair or bath towel, that they can label „mine“. In Germany they decorate the walls with seashells and that spot is „mine“ for the entire holidays. When I went to the beach at Warnemünde at the Baltics together with my grandparents, we sometimes had a hard time getting to the water, because people left no paths between „their“ castles. Luckily it is forbidden in Denmark to do that … 😉  I am not sure that it is still like that in Germany nowadays. I asked my German readers.)

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Nach rechts war breiter Strand (der wird noch breiter, ihr werdet sehen): (der Gentleman sieht nicht nur gemütlich, sondern auch sehr entspannt und zufrieden aus. Links hinter ihm „unser“ Hotel)

… To the right there was a large, sandy beach (it gets larger around the corner, you will see): (The Gentleman does not only look cosy, but also very relaxed and content. To the left behind him „our“ hotel)

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Von links gingen wir im Bogen durch das Villenviertel zum Hotel zurück. Ich schätze mal, dass es sich hier auch um Ferienhäuser handelt und nicht um Häuser, wo die arbeitende Bevölkerung wohnt. Die Bepflanzungen werden mit Gummischlangen bewässert. Es kommt nur direkt dort, wo eine Pflanze steht, Wasser heraus. Man ist sehr sparsam damit auf Fuerteventura, denn Regen ist eine Seltenheit.

… We went in a circle through a detached houses area back to the hotel. I guess that those houses are also holiday homes and not houses, where the working population is residing. The gardens are being watered with hoses, and only there where there is a plant, water will come out. They are very careful with their water on Fuerteventura, as rain is a rarity.

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Etwas ist speziell in Costa Calma: Wer ein Hotel bauen will, muss genauso viel Fläche Grünanlage anlegen. Aus dem Grunde ist es dort grüner als anderswo auf der Insel. Parallel zur Hauptstrasse zieht sich ein breiter Streifen Parkanlage durch den Ort mit Fuss- und Fahrradwegen. Ich schätze, dass man darin bestimmt eine Stunde spazierengehen kann und durch die Bäume ist man angenehm beschattet. (Auf google map steht unter Costa Calma auch die Bezeichnung „Stadtgarten von Fuerteventura“.)

… One thing is special at Costa Calma: If somebody wants to build a hotel, they have to create a piece of land of the same size as greem area. That is why one sees more plants and trees there than elsewhere on the island. Parallel to the main road, a wide belt of public park stretches along the whole length of the place, with pedestrian and bicycle paths. I believe that one can easily walk in there for an hour, and the trees are giving pleasant shade. (On google map it says under Costa Calma „urban garden of Fuerteventura“.)

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Ich sammelte eine Frucht vom Boden auf. Ich weiss nicht, von welchem Baum oder welcher Pflanze sie gefallen ist. Sie ist ca. 5 cm gross, die äussere Hülle ist wie Fruchtfleisch und innen liegen zwei grüne, harte, Nuss ähnliche Kerne. Das wird ein neues Experiment! Weiss jemand von euch, was das ist?

… I found a fruit in the park. I do not know, from which tree or plant it fell. It is about 2 inches long, the outer cover is fruitlike, and inside I found two light green, hard, nut like kernels. That will be my next experiment! Does anybody of you know, what this is?

Blick auf den Hotelpark und Swimming-Pool. Alles war schön gepflegt und sauber.

… View on the hotel park and the swimming pool. Everything was well cared for and clean.

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Ich fand daher, dass die Feuerlöschgeräte etwas gegen den übrigen Standard abfielen:

… Therefore, I found that the fire extinguishing gear did not come up to the overall standard:

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Der Feuerlöscher selber war seit April 2018 abgelaufen:

… The hand-held extinguisher had actually expired in April 2018:

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Aber wir haben schliesslich Gottvertrauen … 😉

… But in God we trust … 😉

Nach dem üppigen Mittagsbüffet ging es dann nach rechts am Strand entlang. Dort trafen wir zum ersten Mal auf die kleinen Streifenhörnchen.

… After the opulent lunch buffet, we went to the beach on the righthand side. There we met the little chipmunks for the first time.

Mein Mann ging am und im Wasser, so weit war ich noch nicht.

… My husband went along and in the water; I hadn’t reached that mindset yet.

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Auf dem Rückweg wollten wir dann oben an den Hotels entlanggehen, weil man von dort einen schönen Blick hatte, aber zwischen den Anlagen waren Zäune. Wir versuchten hinüberzuklettern, aber es ging auf der anderen Seite so tief runter, dass wir aufgeben mussten.

… On the way back we wanted to walk along the hotel promenades, from where we had a nice view, but between the different hotels were fences. We tried to climb over, but it was so steep on the other side that we had to give up.

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Und dann reden alle von Morro Jable, dem südlichsten Ort der Insel, von wo auch die Fähre nach Gran Canaria fährt (oder segelt). Gemäss der Karte verläuft dort das bisher einzige Stück Autobahn der Insel und parallel dazu die alte Strasse. Das verhält sich aber in Wirklichkeit anders. Die Autobahn ist zum grossen Teil noch im Bau und die alte Strasse ist teilweise in die Autobahn integriert worden. Morro Jable sagte uns nicht so zu. Da waren noch mehr Luxushotels und riesige Luxuseinkaufszentren.

… And then everybody is talking about Morro Jable, the most southern place on the island, from where the ferries to Gran Canaria are sailing. The map shows that the first and only stretch of motorway is running there, and parallelly there is still the old road winding along. But reality is a bit different. The motorway is mostly still under construction, and parts of the old road have been integrated. Morro Jable was not our favourite place. There were even more large luxury hotels and huge luxury shopping malls.

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Auf der anderen Seite der Strasse war dort jedoch ein wirklich enormer Strand, breit und langgestreckt. Und da trafen wir noch mehr Hörnchen. Mit denen werden ihr jetzt zugeschmissen, ich finde die zu süss.

… But, on the other side of the road was a truly enormous beach, wide and going on for miles. And there we met more of the chipmunks. I will shower you with chipmunks now, I think they are too sweet.

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Und hier noch ein Film, wo eines der kleinen Viecher ein Sandbad nimmt.

… And here a video of one of the little creatures taking a sand bath.

Wenn man sich die Karte anschaut kann man sehen, dass es hinter dem Fährhafen wieder interessant wird. Da ist noch ein zweiter Leuchtturm an der südlichsten Spitze. Von dort aus kann man sicherlich Gran Canaria sehen. Die Fotoapparate auf der Karte geben an, wo es die so genannten „miradores“ gibt, Aussichtspunkte. Wenn die hoch liegen, kann man vielleicht sogar den Teide auf Teneriffa erspähen. Und dann ist die ganze Landschaft dort Naturschutzgebiet. Es sind aber nur Sandstrassen vorhanden, und die durften wir mit dem Leihauto nicht fahren (ja, ich bin ein wenig im Zeitplan gesprungen). Wenn wir da noch einmal hinfliegen sollten, werden wir einen kleinen Jeep leihen müssen.

… When you take a look at the map, you can see that it gets really interesting after having passed the ferry terminal. There is another lighthouse at the southernmost tip. I am sure that you can see Gran Canaria from there. The cameras on the map indicate the so called „miradores“, viewpoints. If they are high up, I guess one could get a glimpse of the Teide on Tenerife. And the entire area is a natural reserve. But there are only sand roads, and we were not allowed to drive on them with the rental car (yes, I have jumped in the time plan). If we should fly to Fuerteventura again, we will have to rent a little jeep.

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Und dann waren wir noch in Richtung Norden an der Ostküste entlang in einem kleinen Ort, der Gran Tarajal hiess und der mir sehr gut gefiel. Das war ein Ort, wo „richtige“ Menschen wohnten und nicht nur Touristen. Das zeigte sich auch an den Geschäften und den Gaststätten. Dort gab es eine schöne Strandpromenade ohne Tingeltangel.

… And then we went a bit further north to a little place called „Gran Tarajal“, which I really liked. It was a place, where „real“ people lived, not only tourist. That was also visible from the shops and the gastronomy. They had a great promenade at the waterfront there, just without the tourist stuff.

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Zum Schluss für heute noch ein paar Abendbilder:

… And as goodbye for today some evening photos:

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Fortsetzung folgt und es wird interessanter … finde ich … 😉

… Stay tooned, and it will get more interesting … at least I think so … 😉