Malta – St. Julien’s … the same in English

Da wir wegen Krankheit keine Ausflüge gemacht haben und sich aus demselben Grunde auch musikalisch nichts Neues ergeben hat, kann ich genauso gut mit meinen Dienstreisen fortfahren.

… As we didn’t go on excursions because of our cold, and for the same reason no news are to be announced from the music front, I can just as well continue with my duty travel reports.

Als nächstes kommt Malta dran, selbst wenn ich es bereits zweimal hier und hier thematisiert habe. 2012 fand die Jahresversammlung, für die wir immer eine Woche an einem Ort waren, in St. Julien’s, an der Ostküste der Insel, in der Nähe der Hauptstadt Valletta, statt. Die Tagung war im Hilton Hotel, und die ”wichtigen” Personen wohnten dort auch. Wir anderen waren in kleineren Hotels untergebracht. Ehrlich gesagt, fand ich das auch besser, denn ich wollte in meinen freien Stunden nicht auch noch zwischen den Kollegen herumlaufen oder die alle morgens beim Frühstück schon sehen (ich bin morgens noch unsozial).

… The next will be Malta, even if I have written about it twice already here and here. The Annual meeting, for which we usually stayed a week at a place, took 2012 place in St. Julien’s at the east coast of the island, near the capital Valletta. The conference itself was at the Hilton Hotel and the „important“ people also stayed there. We „the others“ were accommodated in smaller hotels. To be quite honest, I preferred that. I did not want to spend my free time in sight of my colleagues or meet them at breakfast (in the mornings I am a bit unsocial still).

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Ich war nur fünf Minuten zu Fuss vom Tagungsort entfernt untergebracht, in einer kleineren Strasse mit vielen interessanten Restaurants, u. a. einem Sushi-Restaurant, das leider nur abends geöffnet war. Es gelang mir aber einmal dort zu essen und zweimal take away ins Hotel mitzunehmen. Es war alles sehr lecker und sie hatten viele vegetarische Alternativen anzubieten.

… My hotel was only five minutes on foot away from the Hilton, in a smaller street with many interesting restaurants, among others a sushi place, which unfortunately only was open in the evenings. However, I managed to eat there once and buy take away twice, which I took back to the hotel. Everything they prepared was delicious and they offered many vegetarian alternatives.

Das gleich zu Anfang: Das Essen auf Malta ist grossartig! Egal welche Nationalität das Restaurant hat, ob es eine Sandwich-Bar ist oder ob es lokale Spezialitäten zubereitet, alles schmeckt gut. Dazu sind die Malteser generell sehr offen und freundlich.

… To say it right at the beginning: Food on Malta is just great! No matter what nationality a restaurant has, if it is a sandwich bar or if it is offering local specialties, everything tastes great. On top of it, the Maltese are in general very open and friendly.

Hier ein paar Fotos von meinem Weg zur Arbeit:       

… Here some photos of my way to work:

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(Die Kabelverlegung ist schon ab und zu etwas verwegen … 😉 )

… (The cable routeing is, I admit, sometimes a bit bold … or is it foolhardy???  😉 )

Aus diesem Denkmal wurde ich nicht schlau. Es handelt sich um eine Büste des Tauchers Tony Micallef Borg, der beim Tauchen verschwand und dessen Leiche erst sieben Jahre später gefunden wurde. Diese Büste wurde bereits mehrmals abgesägt und gestohlen, aber bisher immer wiedergefunden. Ich frage mich, wer die Büste eines Tauchers stiehlt??? Oder ist es wegen des Bildhauers (Anton Agius)? Tony war ein Lehrer der Leibeserziehung und Sportler. Er hat 1976 Maltas Leichtathletikrekord gebrochen. Er repräsentierte Malta in internationalen Wettbewerben im Speerfischen und war ein leidenschaftlicher Taucher. Als ich dort war, war der Platz zugewachsen und mit Abfall bedeckt. Ich verstehe es nicht. War er nun wichtig oder nicht? Immerhin ist seine Büste vom damaligen Präsidenten entschleiert worden … oder war er eine umstrittene Persönlichkeit?

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… I couldn’t figure this memorial out. It is the bust of diver Tony Micallef Borg, who went missing while diving and whose body was only found seven years later. The bust has been sawed over and stolen several times, but until now has always been found again. I ask myself who wants to steal the bust of a diver??? Or is it because of the sculptor (Anton Agius)? Tony was a physical education teacher by profession, was a well-known sportsman who broke Malta’s record in athletics in 1967. He also represented Malta overseas in spear-fishing competitions and had a passion for diving. When I was there,  the spot was grown over and filled with rubbish. I don’t understand it. Was he important or not? His bust had been unveiled by the then President after all … or had he been a controversial personality?

Ich war schon einmal vorher auf Malta. Damals war das nur für zwei Tage für eine kleinere Konferenz, und wir hatten überhaupt keine Freizeit. Das war entweder zu Ostern oder zu Pfingsten, jedenfalls waren auf allen Balkons Kreuze aller Grössenordnungen mit blinkenden Lichtern aufgestellt.

… I had been on Malta once before. At that time only for two days for a shorter conference, and we didn’t have any free time at all. That was either at Easter or at Pentecost, in any case there were crosses in all sizes on every balcony, blinking lights and all.

Die Jahresversammlung fand im September statt. Als wir im Flieger über der Insel kreisten dachte ich nur, ’wo sind wir denn hier gelandet? Da ist ja gar kein Grün zu sehen, die ganze Insel ist tot’. Ich schwor mir, niemals dort Urlaub zu machen (haha, mein Mann und ich waren bereits zweimal dort … und wohl auch noch nicht zum letzten Mal).

… The Annual Meeting took place in September. When we were circling over Malta in the airplane I thought ‚where on earth are we? There is not the least bit of green, the entire island is dead‘. I swore to never go there on holidays (haha, my husband and I have been there twice already … and most probably not yet for the last time).

An einem Tag gelang es meiner belgischen Kollegin und Freundin und mir, einen richtig langen Spaziergang zu machen. Ich habe ihn auf der Karte unten eingezeichnet. (Wir sind auch den ganzen Weg zurück gegangen!!) Das grün markierte ist eine schöne Parkanlage an der Promenade. Diesen grünen Flecken hatten wir von der anderen Seite der Bucht erspäht und mussten das seltene Phänomen unbedingt untersuchen. Unter der Karte die Fotos, die ich auf dem Spaziergang gemacht habe. Wir gingen teilweise am Wasser und teilweise durch Wohngegend. Der hohe Turm ist das Kasino, das zwischen Millennium Chapel (Jahrtausend Kapelle) und Hilton Hotel liegt …

… One day my Belgian colleague and friend and I managed to go for a really long walk. I marked it in the map below. (We also walked all the way back!!) The area marked green is a beautiful park at the waterfront promenade. We had spied the green spots from the other side of the bay and had to investigate the rare phenomenon. Below the map you find the photos, which I have taken during that walk. Partly we walked along the water front, partly through living areas. The high tower is the casino between Millennium Chapel and Hilton Hotel …

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… und ich liebe diese wunderschönen, farbenfreudigen Boote!

… and I love those beautiful, colourful boats!

Unsere Arbeit ging ja oft bis weit in die Nacht hinein und auf dem grossen Platz vor dem Kasino liefen oder besser wankten dann zunehmend Betrunkene herum. Also Betrunkene in feinen Kleidern … 😉 Einer lief frontal in meine belgische Freundin und mich hinein und knallte danach in ungebremstem Tempo an einen Pfahl. Wir waren zu baff, um etwas zu unternehmen und schauten ihm nur mit offenem Mund hinterher wie er weiterwankte. Der war vom Alkohol total verzombiet.

… Our work often lasted until far into the night and on the plaza in front of the casino more and more drunk people walked or better swayed around. Drunks in fine clothes that is … 😉   One of them ran head-on into my Belgian friend and me and after that bumped without reducing his speed into a signpost. We were too shocked to do anything and just looked after him with our mouths open, as he swayed on. The alcohol had completely zombified him.

Zum Schluss noch ein paar Fotos aus der näheren Umgebung meines Hotels. In der Parallelstrasse, auf der Rückseite des Hotels, ging es etwas ”rotlichtig” zu, aber was soll’s. Die Balkons gegenüber fand ich jedenfalls toll.

… At the end some photos from around my hotel. In the parallel street, at the back of the hotel, there seemed to be some red light activities, but what the heck. I liked the balconies on the other side.

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Ich machte einen kleinen Rundgang weg vom Zentrum.

… I went for a little walk away from the centre.

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An der Küste finden sich grosse Hotelkomplexe. In St. Julien’s gibt es aber auch noch die etwas kleineren, älteren auch direkt am Wasser. Irgendwie haben die doch mehr Charme. Wie alle Inseln, muss auch Malta sich gegen Erosion schützen. Vielfach wird das mit Beton getan, manchmal schön, manchmal weniger schön, aber immer praktisch. Alle können ans Wasser kommen.

… At the coast there are huge hotel complexes. But in St. Julien’s there are also still the smaller a bit older ones directly at the water front. They do have more charme, I find. As all islands, also Malta has to protect itself against erosion. That often happens by means of concrete, sometimes nice, sometimes not so nice, but always practical. Everybody can get down to the water.

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Wie gesagt, wir waren wohl nicht zum letzten Mal dort. Wir müssen uns auch Gozo noch etwas näher ansehen. Ausserdem waren wir noch nicht in der blauen Grotte wegen ungünstigen Winden. Meine liebste Zeit ist der März, dann blüht es auf Malta.

… As already mentioned, I think we haven’t been to Malta the last time. We also have to take a closer look at Gozo. And we haven’t been in the blue grotto yet because of unfavourable winds. My favourite time is March, as Malta is in flower then.

 

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Der letzte Malta-Beitrag … the last post about Malta

Ich habe euch noch etwas vorenthalten, und zwar Popeye-Village. Es handelt sich hier um die Filmkulisse zum Robert-Altman-Film von 1980. Man hat die Kulissen stehen gelassen, hat sie mit Farbe versehen und ist laufend am Instandsetzen, damit neugierige Touristen sich die herrlichen Gebäude anschauen können. Man kann die Häuser betreten; dort sind noch die meisten der damaligen Einrichtungsgegenstände. Ausserdem ist es möglich, mit einem kleinen Motorboot zu der Höhle zu fahren, wo einige Szenen gefilmt wurden. Die kleine Bucht, an der die Kulissen liegen heisst „anchor bay“. Wir sind ziemlich ausgeflippt mit dem Fotografieren. Ich werde also nachstehend einfach nur Bilder zeigen, ihr wisst ja jetzt, worum es geht.

… I have held something back from Malta, and that is Popeye-Village. This is the place where Robert Altman directed the movie „Popeye“ in 1980. The setting was left standing, the houses were painted and there are repair works going on continuously, so that interested tourists can have a look at the fine buildings. One can enter the houses; most of the furniture and knick-knack are still there. Furthermore, a little motorboat will take you to the cave, where some of the scenes were filmed. The bay on which the setting is situated is called „anchor bay“. I must admit that we flipped out a bit with taking photos there. Below I will just show the photos, as you know now what it is all about.

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Ich könnte mir gut vorstellen, dort eine Woche zu wohnen .,, 😉

… I could imagine to live there for a week or so … 😉

Malta und Gozo … Malta and Gozo

Wir waren letztes Jahr (2017) zum ersten Mal auf Malta, im März. Es war zwar sonnig, aber nur mässig warm, da stürmisch. Dieses Jahr Ende Januar/Anfang Februar war es wärmer!

… We were on Malta for the first time last year (2017, post in German only, great photos though), in March. It was sunny then, but not really warm because of strong winds. This year end January/beginning of February it was warmer!

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Ich habe mir die Insel diesmal mit Langzeitwohnaugen angesehen. Ich mag natürlich das Wetter, die Leute und den hellgelben Sandstein, aus dem dort fast alles gebaut ist, die kunstvollen Balkons, entweder schmiedeeisern oder in Sandstein geschnitzt (oder sagt man da geschnitten?), die Pflanzen, die imponierenden Steilküsten, die kleinen Buchten mit Städten und Promenaden, die wunderschön bemalten Fischerboote, fast alle Leute sprechen Englisch … also eine ganze Menge.

… This time I looked at the islands with the eyes of a long-stay-planner. I like, of course, the weather, the people, the light yellow sandstone out of which nearly everything is built, the artistic balconies, either with cast iron railings or sandstone cut, the plants, the impressive cliffs, the small bays with cities and promenades, the beautifully painted fishing boats, nearly everybody speaks English … that is quite a bit.

Wer historisch oder archäologisch interessiert ist, findet dort sein Paradies. Es gibt unzählige Spuren von den Römern, aber auch megalithische Tempel, Türme, Forts, Kirchen, nein, Domkirchen und Kathedralen bitteschön … und Kreuze und Marienfiguren und Heiligenfiguren, und oft stehen sie einfach ganz für sich allein auf einem Hügel oder am Strand. Das kleine Gozo hat mehr als 6 riesige Kirchen und eine imponierende Zitadelle.

… Those who are interested in history or archaeology will find their paradise there. Numerous traces after the Romans can be found, but also megalithic temples, towers, fortresses, churches … no, please, domes and cathedrals … and crosses and figures of St. Mary and saints, and often they are standing alone somewhere on a hillside or at the beach. Little Gozo has more than 6 gigantic churches and an impressive citadel.

Malta ist eine seltsame Mischung, denn die Sprache besteht zu 90 % aus Arabisch, aber die Religion ist christlich, erz-katholisch. An kirchlichen Feiertagen leuchtet an jedem Balkon ein mit Lämpchen besetztes Kreuz.

… Malta is a strange mixture, as the language consists at 90% of Arabic, but the religion is Christian, arch-catholic. On religious holidays all balconies show off a cross lit up with small lamps.

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Auf der Negativseite steht das Müllproblem (überall liegt Abfall – mein Mann sagt, dass das die Touristen sind, aber wenn ein brachliegendes Grundstück als Müllhalde benutzt wird, sind das wohl nicht die Touristen), auch Hundedreck wird in den Städten durchaus nicht von allen Hundebesitzern entfernt, aber das machen in Dänemark auch nicht alle. Dann ist da das gechlorte Wasser, das gelb aus dem Hahn kommt. Ich kann verstehen, dass Malta ein Wasserproblem hat, aber für mich wäre es auf die Dauer nichts (wegen Allergien).

… On the negative side is the trash problem (there is trash everywhere – my husband says that it is the tourists, but if an unused ground is used as garbage dump, it is not the tourists, is it?), dog droppings are not always picked up in the cities either, but not everybody does that in Denmark either. Then there is the chlorinated water that comes out of the tap yellow. I understand that Malta has a water problem, but I could not take for a longer period (because of allergies).

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Soziale Realität                                            … social reality

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Die Verkehrssituation habe ich bereits beschrieben, aber da kann man ja die öffentlichen Verkehrsmittel wählen.

… I already wrote about the traffic situation, but there is a good public traffic solution.

Katzen laufen einem überall über den Weg und werden vielfach gefüttert, aber streunende Hunde habe ich nicht gesehen, nur zwei, aber die sahen gut gepflegt aus, so dass ich annehme, dass sie einfach nur mal kurz ausgebüxt und auf Entdeckungstour waren.

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… Everywhere are cats and they are often fed at special places, but I have not seen any stray dogs. Only two small dogs running free, but they looked well looked after, so that I assume that they just temporarily enjoyed a bit of freedom and went on a spree.

Auf der nachfolgenden Ausschnittskarte habe ich die sehr schön angelegten Promenaden an ein paar Buchten rot markiert, etwas zittrig, aber man kann sehen, dass da einige Kilometer bei herauskommen. Und überall stehen Bänke zum Pause machen. Diese Promenaden gibt es fast überall in den Küstenstädten, das ist ganz wunderbar.

… On the partial map below, I have marked some of the nice promenades along the bays, a bit shaky, but you can see that there are quite a few kilometres of them. There are numerous benches for breaks. Nearly all coastal places have these promenades, which is simply wonderful.

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Ich glaube aber, wenn wir noch einmal in diese Richtung reisen sollten, dann wohnen wir auf Gozo, der kleinen Nachbarinsel von Malta. Dort geht alles etwas weniger hektisch vonstatten. Die Strassen sind in besserem Zustand und breiter; es gibt tatsächlich ausreichend Hinweisschilder und sogar Ortsschilder, so dass man weiss, wo man gerade ist.

Und mit der Fähre sind es nur 25 Minuten nach Malta.

… But I think, if we travel in that direction again, we will stay on Gozo, the small neighbour island to Malta. Everything is a bit less hectic there. The streets are in better condition and larger; they have indeed an adequate number of signposts, even when you enter a city, so that you know where you actually are.

… And it takes only 25 minutes with the ferry to Malta.

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Im Hintergrund fahren gerade die beiden Fähren, die eine nach Gozo, die andere nach Malta, aneinander vorbei. Wir waren da gerade auf Gozo.

… In the background the two ferries are just passing each other, one on its way to Gozo, the other on its way to Malta. We were on Gozo at the time.

Weitere Freizeitaktivitäten auf den Inseln sind Wandern und Wassersport.

… Further possible activities on the islands are hiking and water sports.

 

 

 

Autofahren auf Malta … driving a car on Malta

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Falls ihr einmal nach Malta reisen wollt und dort ein Auto mietet, ist es vielleicht nützlich, sich seelisch auf die Verkehrsumstände oder sollte ich -zustände sagen, vorzubereiten.

… In case you plan to travel to Malta and to hire a care there, it might be useful to mentally prepare for the traffic situation, or should I say the state of the traffic?

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Auf der kleinen Insel sind ca. 300.000 Fahrzeuge zugelassen bei ca. 440.000 Einwohnern; die Strassen sind also immer gut befahren. Im Norden von Malta ist allerdings nicht so viel Verkehr wie in Valletta und St. Julien’s.

… On the small island are ca. 300.000 vehicles registered for ca. 440.000 inhabitants; so the streets are always busy. In the north of the island, however, is not as much traffic as in Valletta and St. Julien’s.

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Viele Strassen sind in einem elenden Zustand, was durchaus das Kartenlesen erschwert … aber das macht eigentlich nichts, denn oft steht auf den Hinweisschildern nicht das, was auf der Karte steht, und was auf den Hinweisschildern steht kann man auf der Karte nicht finden. Ein Navigationssystem ist also eine gute Idee!

… Many of the roads are in a deplorable state, which actually makes it harder to read the map … but actually, it does not matter so much, because often the places mentioned on the signs are not to be found on the map, and if you read a name on the map, you might not find any signs leading to that place. A GPS might be good to have. 

Ein weiteres kleines Beispiel für Schilderknappheit: wir wollten von einer kleinen Stadt namens Dingli aus zu einem Pilgerort fahren und fanden tatsächlich ein Hinweisschild, juhuuu! Dann kamen wir an eine Weggabelung aus gleich engen Strassen, so ganz ohne Schilder, wohin also nun? Wir wählten die Richtung, die uns der Karte nach am logischsten vorkam. Aber, haha, die Strasse machte eine scharfe Kurve und führte uns nach Dingli zurück. Das passierte uns schon öfter, also nicht nur in Dingli, sondern auch an anderen Orten.

… Another little example of miserly signposting: From a little town called Dingli we wanted to reach a place of pilgrimage, and we found a sign with its name on it, yeay! Then we came to a fork with two roads of the same size, no signs were to be seen, where to? We chose the direction that seemed most logical from the map. But, haha, the road made a steep bend and lead us back to Dingli. That happened often to us, not only at Dingli, but also elsewhere.

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Vor einem Kreisverkehr findet man kein Hinweisschild für die einzelnen Abfahrten, also muss man langsam fahren, damit man die Schilder an den Abfahrten lesen kann. Vielleicht ist das Absicht, um die Leute zum Langsamfahren zu bewegen … 😉 Speeding ist nämlich ein Problem auf Malta. Überall steht ”slow”, “slow down now” etc. auf Schildern am Strassenrand oder direkt auf die Strasse gemalt. Auch Kameraüberwachung findet sich vielerorts.

… Before you reach a roundabout, there isn’t any overview for the individual exits, where they lead to. That means that one has to drive slowly to be able to read the signs at the exits. Maybe this is done on purpose to make people slow down … 😉 Speeding is a problem on Malta. Everywhere it says „slow“, „slow down now“ etc. on signposts or directly painted onto the tarmac. In many places there are cameras as well.

Es scheint notwendig zu sein, denn die Malteser fahren ziemlich angesengelt und wissen nicht, wie breit ihre Autos sind, was auf den recht schmalen ländlicheren Strassen eine Herausforderung ist. (Nein, das sind nicht die Touristen, die fahren langsam und vorsichtig!) In den Städten versucht man, dem Herr zu werden, indem man mit Einbahnstrassen arbeitet, sonst wäre da nur Stau. In manchen Orten sind die Strassen so schmal, dass ich sicher bin, ein Rover käme nicht hindurch.

… It seems to be necessary, as the Malteses drive like hell and they don’t know how wide their cars are, which is a challenge  on the smaller country roads. (No, it’s not the tourists, they drive slowly and carefully!) In the cities they try to solve the problem with one way streets, otherwise there would be jams allover. In some small places the streets are so narrow that I am sure a Rover won’t be able to pass through.

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Ach, ja, das Wichtigste am Schluss: Man fährt dort links, wie in Grossbritannien … 😉

… oh, yes, the most important at the end: Malta has left-hand traffic, like in Great Britain. 😉 

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Wenn man sich die Aufregung nicht antun will, kann man mit dem Bus fahren. Das Bussystem ist ausserordentlich gut ausgebaut und funktioniert ausgezeichnet. Man kommt wirklich überall hin. Wenn wir nach Valletta fahren, nehmen wir den Bus, denn der Verkehr dort ist selbst dem gemütlichen Gentleman zu viel.

… If you wish to spare yourself the excitement, you could take the bus. The bus system is extremely well organised and working. You can get everywhere by bus. When we go to Valletta, we take the bus, because the traffic there is too much, even for the cosy Gentleman.

Noch eine letzte Bemerkung: Fahrradfahren würde ich nicht empfehlen, aber es gibt einige sehr interessante Kurvenstrecken für Motorradfahrer … 😉

… A last remark: I cannot recommend bicycle riding, but there are some very interesting winding stretches for motorbikers … 😉

P.S.: Die Fotos sind als Kontrast zum Text gedacht!
… P.S.: the photos are meant as a contrast to the text!

P.S. P.S.: Ein Schild an einem Laden gab mir zu denken: ”St. Mary’s butcher”…
… P.S. P.S.: A sign in a shop window made me wonder: „St. Mary’s butcher“ …

 

 

 

 

Die Katzen von Mellieha … Mellieha’s cats

Mellieha ist ein kleiner Ort im Norden von Malta (wo wir nämlich letzte Woche waren), nahe an der Fähre zur Nachbarinsel Gozo. Dort hat eine dänische Reisegesellschaft Land erworben und ein Apartment-Hotel gebaut, das hauptsächlich aus grosszügigen Reihenhäusern besteht, und zwar aus dem einheimischen, hellgelben Sandstein. Das Grundstück ist inzwischen so bewachsen, dass man die Häuser von weitem gar nicht richtig sehen kann.

… Mellieha is a small place in the north of Malta (where we actually were last week), near the ferry to the neighbouring island Gozo. A Danish travel agency bought land there and built an apartment hotel, consisting mainly of generous semi-detached houses. They used the local, light yellow sandstone for building. In the meantime the trees and shrubs have grown so much that the houses are hardly visible from far away.

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Mellieha feriecenter markiert

Nun hat es den Anschein, dass die Malteser gerne Katzen mögen, und diese fühlen sich natürlich auch von den netten, freigiebigen Touristen angezogen. Da man nicht will, dass die Tiere in die Häuser kommen, da vielleicht der nächste Gast eine Allergie hat (wie ich z. B.), hat man an verschiedenen Stellen auf dem Grundstück Katzenrestaurants eingerichtet, wo willige Menschen die Tiere füttern können. Das finde ich eine grossartige Idee! Ansonsten liegen die Katzen an den Wegen herum oder laufen einem maunzend hinterher, wenn sie läufig sind. Übrigens habe ich auch in der Stadt selber solche Katzenfütterungsstellen gesehen.

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… It seems like the Malteses like cats, and those are naturally attracted by the friendly,  generous tourists. As the management does not want the animals to enter the houses, because the next guest might be allergic (like me for example), they have established cat restaurants in various places on the grounds, where people can feed them. What a great idea! Otherwise the cats are idling along the paths or run after you meowing when they are in heat. By the way, also in the city I have seen such cat feeding places.

Aber es kommt noch besser: Etwas abseits von den Wohnhäusern hat man eine Katzenklinik eingerichtet, schlicht aber immerhin. Dort werden kranke und verletzte Katzen behandelt.

… But it gets better: A bit off the main track they have established a cat clinic, simple, but anyway. There they treat sick and wounded cats.

Ich war kurz dort, um zu sehen wie es geht mit der Katzenklinik. Da waren ca. 20 Katzen, 2 waren in einem Einzelkäfig und sahen apathisch aus, sie waren wohl kränker. Die anderen kamen maunzend ans Gitter oder lagen zu viert und zu fünft in ausgepolsterten Fruchtkisten und kuschelten sich aneinander.

… I went down to have a look at the clinic. There were about 20 cats, two in individual cages, looking somewhat apathatic; I guess they were sicker than the others. The others came meowing to the wire mesh or lay four or five together in padded fruit boxes, cuddling up to each other.

Sowas gibt es also auch!   …  You see, such things exist as well!

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Endlich die ersehnten Fotos von Malta

Das waren 414 Fotos. Ich musste erst einmal sortieren, was ich hier denn vorstellen möchte.

Wir waren im Mellieha Holiday Centre untergebracht. Das besteht zum grössten Teil aus 70 qm grossen Reihenhäusern, die etwas versetzt liegen. Alle Häuser haben eine Dachterrasse und einen kleinen, abgeschirmten Innenhof. Die Anlage wurde von einem Dänen entworfen und gebaut und wird lokal auch „Danish village“ genannt. Ich fand es positiv, dass die Anlage nicht so ins Auge sticht. Wenn man nicht weiss, wo sie liegt, kann man sie von weitem praktisch nicht sehen zwischen all den alten Bäumen.

Der Ort Mellieha liegt im Norden von Malta, wenige Kilometer von der Fähre nach Gozo, der nächstgrössten Insel, entfernt.

Das waren unsere Haustiere:

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Eine wunderschöne Tigerin, die hätte ich einpacken und mitnehmen können. Sie hatte ungewöhnliche Augen, nicht grün und nicht blau, fast türkisfarben. Auf dem Gelände leben 70 Katzen (von denen man weiss). Diese können an zwei Stellen gefüttert werden, damit sie sich nicht an eines der Häuser gewöhnen. Es gibt sogar eine Katzenklinik am Rande des Geländes.

Und dann hatten wir noch ein Türkentaubenpärchen. Die sind so schön:

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Hier der Blick von unserer Dachterrasse nach links und nach rechts:

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Die unter uns liegenden Häuser kann man fast nicht sehen, weil die Bäume so schön hoch gewachsen sind.

2 km von der Wohnanlage entfernt liegt Popeye village. Das ist eine ehemalige Filmkulisse, die man stehen gelassen hat und jetzt gegen Eintritt Touristen zeigt. Popeye, Olivia und andere laufen dort auch herum … 😉

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Erinnert ein wenig an Disney-Land … 😉

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Unser erster Ausflug ging nach Mosta, Mdina, Rabat und die Dingli-Klippen. Hier die grosse Kuppelkirche von Mosta, eine der drei grössten Kuppelkirchen Europas. Ich habe die Autos nicht weggeschummelt, damit man das Grössenverhältnis sehen kann. Bilder von Mdina und Rabat sind im Ordner.

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Strassenszene in Mosta. Ich fand das so herrlich, oben links Maria mit dem Jesuskind und gleich darunter die San Remo Bar.

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Die imponierenden Dingli-Klippen. Müsste eigentlich ein Paradies für Extrem-Kletterer sein, aber das ist ziemlich bröckeliger Kalkstein, vielleicht doch nicht so geeignet.

Hier ein paar Blümchen im Wind, zuerst eine Prairielilie. Die habe ich in hellblau mit dunkelblauer Markierung:

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Zuunterst: diese kleine Pflanze weist einen enormen Überlebensdrang auf. Ich habe das Bild extra nicht beschnitten, damit man sieht, dass da rundherum nur öder Stein ist.

Die entzückende kleine blaue Blume in der Mitte: weiss vielleicht jemand von euch, was das ist? So eine wunderschöne Farbe!

Hier nun die so genannte „Blaue Grotte“ in der Nähe der Stadt Zurrieq.

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Hier ein kleiner Eindruck von Zurrieq, eine malerische kleine Stadt:

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Die englischen Telefonzellen zieht man öfter.

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Bei diesen engen Strassen (hier Zurrieq) muss man die Zunge gerade halten. Ich denke mal, dass man mit einem Rover hier nur mit eingeklappten Aussenspiegeln durchkommt.

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Die Wache vor dem Präsidentenpalast in Valletta. Ich finde die Helme erinnern etwas an Star Wars … 😉

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Stimmungsbild in St. Julian’s.

Und hier kommen zwei Bilder von den ältesten Tempelruinen Europas (3500 Jahre alt). Die Menschen, die diese Tempel gebaut haben, sind spurlos verschwunden, genau wie die Inkas, die Mayas und andere.

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Tempel „Hagar Qim“. Die gewaltige Grösse der Steine kann man erahnen im Vergleich Zu den Leuten links.

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Eine der Kammern des Tempels „Mnajdra“. Interessant ist, dass die Tempel sowohl im Ganzen als auch die Tempelkammern innen rund gebaut sind.

 

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Eine wilde Margarite der schönen Farbe wegen … 😉

Und dann kommen wir nach Gozo, die zweitgrösste Insel der siebeninseligen Gruppe um Malta. Auf Comino wohnen 4 Leute fest, und dann steht da ein Hotel. Comino liegt zwischen Malta und Gozo. Dort liegt die beliebte „Blaue Lagune“. Wir konnten sie vom Flugzeug aus sehen, eine tolle Farbe! Ausflüge mit dem Boot nach Comino beginnen leider erst zu Ostern.

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An dieser Stelle sollte sich das „Blaue Fenster“ befinden. Der Sturm in der Nacht vom 7. auf den 8. März machte ihm den Garaus. W-E-C-H, wech, spurlos verschwunden. Das ist bemerkenswert, weil der Pfeiler, der im Wasser stand, ziemlich gigantisch war. Es ist nichts mehr davon zu sehen.

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Auch ein blaues Fenster in der Zitadelle, dem ältesten Teil. Dieser sagenhaft blaue Himmel und der hellgelbe  Kalkstein passen so gut zu einander. Die Zitadelle ist ziemlich beeindruckend. Mehr Bilder davon im Ordner.

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Vor einem Handwerks- und Souvenirladen stand diese Dame. Sieht ziemlich echt aus, nicht wahr? Natürlich habe ich auch eines dieser albernen Bilder gemacht, wo mein Mann den Arm um sie legt. Eine andere junge Frau lachte und meinte, er sollte sich keine falschen Hoffnungen machen, sie sei schon verheiratet. Verheiratete Frauen trugen früher grundsätzlich schwarze Kleidung. Das war in Italien und Griechenland auch noch ziemlich lange so.

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Blick auf den Hafen von Gozo.

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Dieser Blick hat was, finde ich. Die beiden Fähren fahren aneinander vorbei.

Wir fanden eine Woche ein wenig zu kurz. Wenn wir noch einmal in die Richtung fliegen, dann werden wir wohl eher auf Gozo wohnen wollen.

Viel Spass beim Gucken!