Løgstør am Limfjord … Løgstør, small town at the Limfjord

Der gemütliche Gentleman zerrt mich auch bei grauem Wetter aus dem Haus. Erst bin ich grummelig, aber dann dankbar. Der Tag in Løgstør war grau, aber ich mag die Stadt. Sie hat eine sehr lange Hafenpromenade, die in einen Wanderweg aus der Stadt heraus mündet. Nachstehend eine Karte, damit ihr seht wo Løgstør liegt.

… The cosy Gentleman drags me out of the house even in derrrty weatherrr. At first I am grumpy, but then grateful. The day in Løgstør was grey, but I like the place. It has a long harbour promenade which ends into a hiking path out of town. Below I will show on a map where in Denmark you will find Løgstør.

Karte

Am Kreisverkehr von wo aus es in die Stadt geht, steht eine riesige, eiserne Miesmuschel. (Das erinnert mich daran, dass ich schon immer mal eine Serie mit Kreisverkehrkunst machen wollte.)

… At the roundabout from where one reaches the town, they have set up a giant blue mussel made of iron. (That reminds me that I had been thinking of blogging a series with roundabout art.)

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Hier einige Stimmungsfotos von der Promenade. Das eine gelbe aus an der Hafenfront steht zum Verkauf. Wie wäre es mit der Wohngemeinschaft?  😉 In der Stadt selber sind wir dieses Mal nicht spazieren gewesen, solche Bilder kommen nächstes Mal. Aber glaubt mir, es ist „hyggelig“!

… Below some atmospheric photos of the waterfront. One of the yellow houses at the waterfront is for sale. How about that house sharing?  😉 This time we did not walk around the city itself, such photos will have to wait until next time. But believe me, it is cosy!

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Als wir letztes Mal hier waren, lagen überall vor den Häusern Dämme aus Sandsäcken wegen einer gerade überstandenen Flut. Jetzt hat man den Schutz ausgebaut. Die Miesmuscheln sind eine Spezialität hier, auch in den Restaurants … 😉

… When we were there last time, all house fronts were protected with piles of  sandbags because of a flood that had just happened. Now the flood protection has been improved. The blue mussels are a specialty here, also in the restaurants … 😉

Dieser kleine Kanal (benannt nach und in Auftrag gegeben von König Frederik dem 7.) ist ziemlich speziell:

… This small canal (named after King Frederik VII, who also ordered it to be build) is quite special:

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In der dänischen Erklärung auf der anderen Seite erfährt man, dass  der gute Frederik 400 Deutsche für den Kanalbau importiert hat.

… The Danish explanation on the opposite side of the board states that good King Frederik imported 400 Germans for the job.

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Løgstør ist eine unserer Lieblingsstädte, deren Zahl ständig steigt … 😉 Ich hoffe, dass wir nächstes Mal besseres Wetter haben.

… Løgstøg is one of our favourite places, the number of which is increasing … 😉 I hope that next time we will have better weather.

Gute Nacht oder oder guten Tag, je nachdem, wo ihr gerade seid!

… Good night or good day, depending on where you are right now!

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Lundby Bakker, die Zweite …

… nämlich die andere Seite, die Lundby Krat heisst, nicht die Seite mit den enormen Hügeln, die wir hochgeschnauft sind und wo wir aus Versehen in den Ort Gistrup kamen. Die Geschichte kann man bei Interesse  hier  lesen.

Dieses Mal waren wir auf dem kurzen Rundweg. Klein aber fein, schaut selbst:

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Die Bäume haben Hosen an …

Weiter drinnen trafen wir auf eine kleine Gruppe Pfad(p)finder:

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Diese Übernachtungshütten kannte ich bisher nur aus den Pyrenäen, aber ich sehe sie immer öfter hier in Dänemark. Auf Trelde Næs (unsere Wohnwagen-Saga) waren auch welche, und sogar im Wald an der grossen Wanderdüne habe ich eine gesehen.

Waldweg muss auch sein (wir freuen uns schon auf das Frühjahr):

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Weiss vielleicht jemand von euch, was das für ein Baum ist? Die Rinde ist sehr hell und glatt, fast glänzend. Ich habe diese Sorte dort im Wald zum ersten Mal gesehen, meine ich, auf der anderen Seite der Strasse gibt es sie nicht.

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Und hier noch ein kleines Pelztier, es sitzt mittig im Foto. Links oben habe ich eine Vergrösserung eingeblendet:

Egern

Dazu muss ich euch noch ganz kurz eine lustige Geschichte erzählen, die mir gerade einfällt:

Ziemlich zu Anfang meiner Dänemarkzeit wohnten wir eine Zeit lang in Bregentved, genau gegenüber von dem Schloss, wo angeblich Hans Christian Andersen sein Märchen „das hässliche Entlein“ (den grimme ælling) geschrieben hat. Das Schloss ist übrigens seit einigen Generationen im Besitz der Familie Moltke (Grafen, uuuuuuuhhh), es ist aber ein dänischsprachiger Zweig.

Jedenfalls war es Winter und wir hatten ein Luxusvogelhaus auf Birkenstämmen im Garten stehen. Es war sehr gut geeignet für das gleichzeitige Anbringen von Meisenkugeln. Nun geschah es aber, dass besagte Kugeln auf mysteriöse Weise kaputtgemacht wurden; wir fanden das Netz an einer Stelle und den Inhalt nirgendwo. Die Angelegenheit war uns ein Rätsel. Aber dann, eines Tages überraschte ich den Übeltäter: Ein pfiffiges Eichhörnchen. Das sass oben im Vogelhäuschen und hüserte mit den Vorderpfoten eine Meisenkugel am Band hoch und begann sie auszupacken.

Erst war ich verblüfft, dann empört und dann musste ich lachen. Freches Kerlchen, aber so schlau!  😉  🙂       (Wer kann einem Eichhörnchen schon richtig böse sein …)

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Foto: Pixabay, Alexas

Abschied vom Herbst …

… am Store Økssø, so heisst der nämlich, habe ich mich belehren lassen, nicht Store Okssø. Das ist schon ein Unterschied, es ist kein Ochsensee, sondern ein Axtsee.

Es war hauptsächlich sonnig an dem Tag (Ende Oktober), allerdings mit starken Windböen. Daher ist der See mal glatt, mal aufgewühlt.

Diese Strasse kommt man runtergefahren zum Parkplatz:

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Dann ist da ein toller Spielplatz mit u. a. einem grossen Holzpferd:

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Und im Mosskov-Pavillon kann man sich nach den Strapazen der Seeumrundung erholen, entweder mit Kaffee und Kuchen oder kleinen warmen Leckereien. Es ist gemütlich dort, die Wirtsleute sind sehr nett und das Essen ist gut.

Hier vom Steg aus begannen wir den Rundgang. Als wir ankamen, herrschte ziemlicher Seegang.

Vorbei an den tanzenden Bäumen:

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Nicht der schlechteste Picknick-Platz:

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Wenn man um den kleinen See rechts auch noch herumgeht, verlängert man die Strecke um einen Kilometer, also auf 5,8 statt 4,8. Die Wege um den Økssø sind „zivilisiert“, wie mein Mann das nennt, also Gummistiefel sind nicht erforderlich.

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Ich glaube, das soll ein Rehbock sein (oder ein Hirsch???), denn auf dem Kopf hatte das Tier noch so Stümpfe, wo ehemals vielleicht ein Geweih war …

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Kein Mangel an Pilzen dieses Jahr, aber kann man die essen?

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Eine interessante Bank-Konstruktion, allerdings nagt der Zahn der Zeit oder etwas anderes daran …

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Und am Tunnel unter den Bahngleisen, der zurück zum Parktplatz führt, wird man von Kultur beleckt (oder belästigt?):

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Erst hatte die Madame nur einen Schal, dann auch eine Mütze und nach Frosteinbruch hat jemand ihr alles wieder abgenommen …

Die Schwulstur heisst „Moder Jord“ (Mutter Erde). In Kopenhagen gibt es eine kleine private Galerie, die überschwillt mit solchen dicken Frauen. Ich weiss allerdings nicht, ob alle von demselben Künstler sind. Ist mir eigentlich auch egal, denn ICH MAG DIE NICHT!

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Aber ist ja alles Geschmackssache, ich wollte euch das Kunstwerk jedenfalls nicht vorenthalten.

Ihr könnt ja noch gucken, ich geh dann schon mal in den Mosskov-Pavillon und bestelle mir Kaffee mit Baileys … 😉

 

 

 

 

Bjergby Mini-Keramik-Zoo

2 km von unserer alten Bleibe entfernt befindet sich der kleine Ort Bjergby (Bergdorf). Es gibt dort keine richtigen Berge, aber im Vergleich zum flachen Umland ist es hier recht hügelig, Endmoräne, nehme ich mal an.

Beim ersten Ausflug nach Hirtshals „fielen“ wir über diese Tierwiese. Die Tiere sind aus einer Art Keramik gemacht, manche besser als andere, besonders die Vögel gefallen mir sehr (Pfauen und  Rabe) und das dänische Arbeitspferd (wir haben neulich ein paar echte gesehen, wunderschöne Tiere, so stark und imposant!), wohingegen ich finde, dass der männliche Löwe ziemlich schwanger aussieht. Auch ist der Pinguin im Verhältnis zum Eisbären etwas gross geraten … 😉

Ich habe die Bilder mit meinem eigenen Handy gemacht und bitte um Entschuldigung für die schlechte Qualität.

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Alles in allem finde ich diese Sammlung aber gelungen. Sie gehört zu einer Keramikwerkstatt ;-). Auf der Rückseite des Hauses, im Souterrain, befindet sich eine  Mini-Kaffeerösterei, die immer bekannter wird und Kaffee der Marke „Vendia“ herstellt. Jeden Dienstag gibt es dort frisch gerösteten Kaffee. Leider ist es uns vor dem Umzug nicht mehr gelungen, da einmal einzukaufen. Meine belgische Freundin und ich hatten den Kaffee im April bei Gregory im Cafe in Tolne probiert und hatten nach der Marke gefragt, weil er so ausgezeichnet schmeckte. Ich muss mal forschen, was es kostet, den geschickt zu bekommen.

Ich wünsche euch allen noch eine schöne Restwoche!

Nørlev Strand und Skallerup Strand

Diese beiden kleinen Strände liegen zwischen Lønstrup im Süden und Tornby Strand im Norden.

Es waren nicht viele Leute unterwegs, und das einzige Auto, das wir sahen, waren die Leute, die die Abfallcontainer leerten.

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… und natürlich ein Picknick-Tisch!  😉

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Geht es dänischer?

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Die folgenden Ferienhäuser gehören zu einem Komplex, der „Skallerup Feriecenter“  heisst:

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Einige der Häuser sind sehr nett, andere wiederum richtiggehend hässlich. Das Center verfügt über ein grosses Gebäude mit Fitness, Schwimmbad, you name it. Merkwürdigerweise haben wir nicht ein einziges Auto oder einen einzigen Gast dort gesehen.

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Wenn kein Picknick-Tisch, dann zumindest eine Bank. Ein schöner Platz mit perfekter Aussicht!

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Die folgenden beiden Häuser sind in der Gefahrenzone. Man hat sie anscheinend bereits mit Beton und grossen Steinen vom Abstürzen zu schützen versucht.

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Die kleinen grünen Schilder am Strand sind übrigens für den Notfall gedacht, z. B. wenn man so dusselig sein sollte und im Sand festfährt … 😉 … Es steht eine Standortnummer darauf und die Notrufnummer 112. Man gibt bei einem Notfall die Standortnummer an, und dann wissen die Retter genau, wo man sich befindet.

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Spuren von Ausserirdischen mit Halbmondfüssen … 😉

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Und hier war wieder ein Motorradfahrer unterwegs. Die Spur endet an der Sandburg. Ist er dort hineingefallen? Ist er in Australien wieder herausgekommen?

Mein Mann sagt: Da links am Wasser geht die Spur weiter! Aber das ist ja langweilig … 😉

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Das mag mein Mann so gerne, diese Weite!

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Hier eine Wolfspur, wie ich meine. 😉 „Eine Wolfspur? So ein Quatsch“, sagt mein Mann, „das sieht doch jeder, dass hier ein Eisbär war!“

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Und damit waren wir dann wieder an „unserer“ Treppe angelangt.

Ich wünsche euch allen eine schöne Woche!

Ein Bericht vom Umzug folgt demnächst in diesem Theater … 😉

Kjul Strand

Mein Mann entdeckte Kjul Strand auf google map, denn auf unserer Strassenkarte war er nicht verzeichnet.

Als wir das Auto abgestellt hatten und zum Strand hinunter gegangen waren schauten wir erst einmal nach links:

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Laaaaangweilig, dachte ich.

Dann nach rechts:

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Schon wieder Autos, dachte ich.

Dann nach vorne aufs Meer:

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Aaaaaah! Und dieser blaue Himmel!

Kjul Strand gewann aber meinen Respekt. Wir wandten uns nach links, wo keine Autos waren und fanden es dann doch sehr schön.

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Ein Teil von einem Bunker. Auch das ist hier Realität. Überall an Ost- und Westküste kann man ihnen begegnen. In Hirtshals und Frederikshavn befinden sich sogar grosse Bunker-Museen.

Diese Ecke hatte es mit angetan. Keine schlechte Lage für ein Sommerhaus, nicht wahr?

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Ein absolut seltener Anblick am Strand: ein Motorrad.

Hier wurde es allerdings haarig. Durch den Priehl würden wir nur barfuss durchkommen. Gesagt getan, so kalt war es ja nicht. Hinter meinem Mann sieht man die Motorradspur. Er muss durch das Wasser gefahren sein.

Es gab so kleine natürliche Pools, die schön von der Sonne aufgewärmt worden waren. Das war was für mich.

Ich bin klatschnass geworden, aber wie gesagt, es war ja nicht kalt. Ich habe extra noch das Spiel der Sonnenstrahlen auf dem Wasser fotografiert, dass finde ich so schön.

Auf dem Rückweg kamen wir noch an einem Schiffsteil vorbei. Und so eine jungfräuliche Motorradreifenspur im Sand hat doch etwas ästetisches … 😉

Wir sind dann mit dem Auto von der Abfahrt Kjul Strand zur Auffahrt Uggerby gefahren. Es waren doch nicht so viele Autos, vielleicht 10 Wohnmobile, alles Deutsche und ein paar dänische PKWs. Nach 300 Metern war da kaum noch jemand und auch keine Autos mehr, ausser uns … 😉   Aber man konnte schon an den Spuren im Sand sehen, dass dort teilweise ziemlich viel Verkehr herrschen musste.

Und all dies habe ich in Kjul am Strand gefunden:

Teilweise fanden wir mehrere Meter lange Algen oder Tang, die wie Schnürsenkel aussahen.

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Da alle meine Projekte bereits in Kartons verpackt sind, haben mein Mann und ich uns darauf geeinigt, dass wir ab jetzt nichts mehr sammeln …

 

 

Der Fluch von Lønstrup Fyr (buahahahahaaa)

Als mein Mann und ich das erste Mal versuchten, den Leuchtturm in Lønstrup zu besteigen, war der abgeschlossen weil irgendein grosses Teil vom Dach gefallen war.

Dann erzählte uns Frau Meermond jetzt wäre er wieder offen, das war so vor drei Wochen. Es war schönes Sommerwetter. Wir fuhren los und als wir in Lønstrup aus dem Auto stiegen kamen da riesige dunkle Wolken mit einem Affenzahn von West und es begann zu schütten wie aus Eimern. Der Leuchtturm musste daher ohne uns auskommen. Wir gingen stattdessen in der Stadt herum, wo man sich immer in Läden oder Galerien flüchten konnte. Auf diese Weise haben wir den Maler entdeckt, den ich neulich vorgestellt habe. Hat doch alles sein Gutes.

Vor einer Woche versuchten wir es zum dritten Mal. Schönes Wetter, aber ich musste dringend woanders hin und die Toilette am Leuchtturm machte erst in einer halben Stunde auf. Kein Problem, wir erledigten das am Parkplatz in der Stadt und fuhren dann zurück. Es waren zwar einige Leute dort, aber nicht so viele, und wir marschierten munter drauflos. Vor uns ging eine Gruppe, die den ganzen Weg versperrte. So langsam konnten wir nicht gehen, wir fragten also höflich, ob wir vorbeikommen könnten und weiter ging’s.

Dann, plötzlich, ohne Vorwarnung auf einem geraden Kiesweg ohne Hindernisse, knickte mein linker Fuss um und ich fiel in Sekundenbruchteilen auf die rechte Seite. In dem einen Moment munter marschierend, im nächsten Moment ”bamm” lag ich da und war völlig verwirrt. Mein Fuss tat weh und ich wollte nicht gleich wieder aufstehen. Eine deutsche Familie fragte, ob wir Hilfe brauchten, die Dänen, die wir überholt hatten gingen wortlos vorbei.

Als ich dann wieder auf den Beinen war und mein Mann mich fragte, ob wir umkehren sollten, dachte ich ”nein, jetzt ist Schluss, jetzt gehen wir auf den blöden Turm, wäre doch gelacht”. Wir gingen tatsächlich die hohen Dünen und den Turm hinauf. Die Aussicht war es wert. Frau Meermond hat da allerdings viel schönere Bilder. https://meermond.wordpress.com/2016/04/24/rubjerg-knude-fyr/ Ich stelle nur ein paar hier ein, die ich von oben vom Turm aus gemacht habe. Nur zur Information, in der Zwischenzeit gibt es am Parkplatz sowohl Kiosk als auch Toilette, aber beides öffnet erst um 11.30 Uhr, ist also nichts für Frühpinkler und -nascher.

Genau wie bei der Wanderdüne Raabjerg Mile, liegt auch der Leuchtturm mit seiner Düne mitten in einer grünen Landschaft. Wenn man sich das auf Google Earth anschaut, ist alles grün und dann plötzlich so ein Sandhaufen. Da fragt man sich, wo kommt der her? Hier kann man mehr dazu lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Rubjerg_Knude 

Witzigerweise hatten die Touris die umherliegenden Ziegelsteine von den zerstörten Häusern dazu benutzt, ihre Signaturen zu hinterlassen.  😉

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Wieder zuhause wunderte ich mich, dass ich es geschafft hatte das durchzuziehen, denn mir tat alles weh, mein rechtes Knie war total blaulila und geschwollen, und generell fühlte ich mich, als ob mich jemand zusammengeschlagen hätte. Wahrscheinlich war das ein Adrenalinschub, der mich auf den Turm gebracht hatte.

Dank Rescue-Creme und Arnikamassagen bin ich jetzt fast wieder auf dem Damm. Das hatte mir auch vor dem Umzug gerade noch gefehlt.

Auf jeden Fall haben wir den Fluch des Turmes gebrochen! 😉