Abschied vom Herbst …

… am Store Økssø, so heisst der nämlich, habe ich mich belehren lassen, nicht Store Okssø. Das ist schon ein Unterschied, es ist kein Ochsensee, sondern ein Axtsee.

Es war hauptsächlich sonnig an dem Tag (Ende Oktober), allerdings mit starken Windböen. Daher ist der See mal glatt, mal aufgewühlt.

Diese Strasse kommt man runtergefahren zum Parkplatz:

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Dann ist da ein toller Spielplatz mit u. a. einem grossen Holzpferd:

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Und im Mosskov-Pavillon kann man sich nach den Strapazen der Seeumrundung erholen, entweder mit Kaffee und Kuchen oder kleinen warmen Leckereien. Es ist gemütlich dort, die Wirtsleute sind sehr nett und das Essen ist gut.

Hier vom Steg aus begannen wir den Rundgang. Als wir ankamen, herrschte ziemlicher Seegang.

Vorbei an den tanzenden Bäumen:

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Nicht der schlechteste Picknick-Platz:

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Wenn man um den kleinen See rechts auch noch herumgeht, verlängert man die Strecke um einen Kilometer, also auf 5,8 statt 4,8. Die Wege um den Økssø sind „zivilisiert“, wie mein Mann das nennt, also Gummistiefel sind nicht erforderlich.

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Ich glaube, das soll ein Rehbock sein (oder ein Hirsch???), denn auf dem Kopf hatte das Tier noch so Stümpfe, wo ehemals vielleicht ein Geweih war …

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Kein Mangel an Pilzen dieses Jahr, aber kann man die essen?

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Eine interessante Bank-Konstruktion, allerdings nagt der Zahn der Zeit oder etwas anderes daran …

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Und am Tunnel unter den Bahngleisen, der zurück zum Parktplatz führt, wird man von Kultur beleckt (oder belästigt?):

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Erst hatte die Madame nur einen Schal, dann auch eine Mütze und nach Frosteinbruch hat jemand ihr alles wieder abgenommen …

Die Schwulstur heisst „Moder Jord“ (Mutter Erde). In Kopenhagen gibt es eine kleine private Galerie, die überschwillt mit solchen dicken Frauen. Ich weiss allerdings nicht, ob alle von demselben Künstler sind. Ist mir eigentlich auch egal, denn ICH MAG DIE NICHT!

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Aber ist ja alles Geschmackssache, ich wollte euch das Kunstwerk jedenfalls nicht vorenthalten.

Ihr könnt ja noch gucken, ich geh dann schon mal in den Mosskov-Pavillon und bestelle mir Kaffee mit Baileys … 😉

 

 

 

 

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Bjergby Mini-Keramik-Zoo

2 km von unserer alten Bleibe entfernt befindet sich der kleine Ort Bjergby (Bergdorf). Es gibt dort keine richtigen Berge, aber im Vergleich zum flachen Umland ist es hier recht hügelig, Endmoräne, nehme ich mal an.

Beim ersten Ausflug nach Hirtshals „fielen“ wir über diese Tierwiese. Die Tiere sind aus einer Art Keramik gemacht, manche besser als andere, besonders die Vögel gefallen mir sehr (Pfauen und  Rabe) und das dänische Arbeitspferd (wir haben neulich ein paar echte gesehen, wunderschöne Tiere, so stark und imposant!), wohingegen ich finde, dass der männliche Löwe ziemlich schwanger aussieht. Auch ist der Pinguin im Verhältnis zum Eisbären etwas gross geraten … 😉

Ich habe die Bilder mit meinem eigenen Handy gemacht und bitte um Entschuldigung für die schlechte Qualität.

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Alles in allem finde ich diese Sammlung aber gelungen. Sie gehört zu einer Keramikwerkstatt ;-). Auf der Rückseite des Hauses, im Souterrain, befindet sich eine  Mini-Kaffeerösterei, die immer bekannter wird und Kaffee der Marke „Vendia“ herstellt. Jeden Dienstag gibt es dort frisch gerösteten Kaffee. Leider ist es uns vor dem Umzug nicht mehr gelungen, da einmal einzukaufen. Meine belgische Freundin und ich hatten den Kaffee im April bei Gregory im Cafe in Tolne probiert und hatten nach der Marke gefragt, weil er so ausgezeichnet schmeckte. Ich muss mal forschen, was es kostet, den geschickt zu bekommen.

Ich wünsche euch allen noch eine schöne Restwoche!

Nørlev Strand und Skallerup Strand

Diese beiden kleinen Strände liegen zwischen Lønstrup im Süden und Tornby Strand im Norden.

Es waren nicht viele Leute unterwegs, und das einzige Auto, das wir sahen, waren die Leute, die die Abfallcontainer leerten.

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… und natürlich ein Picknick-Tisch!  😉

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Geht es dänischer?

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Die folgenden Ferienhäuser gehören zu einem Komplex, der „Skallerup Feriecenter“  heisst:

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Einige der Häuser sind sehr nett, andere wiederum richtiggehend hässlich. Das Center verfügt über ein grosses Gebäude mit Fitness, Schwimmbad, you name it. Merkwürdigerweise haben wir nicht ein einziges Auto oder einen einzigen Gast dort gesehen.

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Wenn kein Picknick-Tisch, dann zumindest eine Bank. Ein schöner Platz mit perfekter Aussicht!

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Die folgenden beiden Häuser sind in der Gefahrenzone. Man hat sie anscheinend bereits mit Beton und grossen Steinen vom Abstürzen zu schützen versucht.

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Die kleinen grünen Schilder am Strand sind übrigens für den Notfall gedacht, z. B. wenn man so dusselig sein sollte und im Sand festfährt … 😉 … Es steht eine Standortnummer darauf und die Notrufnummer 112. Man gibt bei einem Notfall die Standortnummer an, und dann wissen die Retter genau, wo man sich befindet.

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Spuren von Ausserirdischen mit Halbmondfüssen … 😉

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Und hier war wieder ein Motorradfahrer unterwegs. Die Spur endet an der Sandburg. Ist er dort hineingefallen? Ist er in Australien wieder herausgekommen?

Mein Mann sagt: Da links am Wasser geht die Spur weiter! Aber das ist ja langweilig … 😉

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Das mag mein Mann so gerne, diese Weite!

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Hier eine Wolfspur, wie ich meine. 😉 „Eine Wolfspur? So ein Quatsch“, sagt mein Mann, „das sieht doch jeder, dass hier ein Eisbär war!“

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Und damit waren wir dann wieder an „unserer“ Treppe angelangt.

Ich wünsche euch allen eine schöne Woche!

Ein Bericht vom Umzug folgt demnächst in diesem Theater … 😉

Kjul Strand

Mein Mann entdeckte Kjul Strand auf google map, denn auf unserer Strassenkarte war er nicht verzeichnet.

Als wir das Auto abgestellt hatten und zum Strand hinunter gegangen waren schauten wir erst einmal nach links:

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Laaaaangweilig, dachte ich.

Dann nach rechts:

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Schon wieder Autos, dachte ich.

Dann nach vorne aufs Meer:

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Aaaaaah! Und dieser blaue Himmel!

Kjul Strand gewann aber meinen Respekt. Wir wandten uns nach links, wo keine Autos waren und fanden es dann doch sehr schön.

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Ein Teil von einem Bunker. Auch das ist hier Realität. Überall an Ost- und Westküste kann man ihnen begegnen. In Hirtshals und Frederikshavn befinden sich sogar grosse Bunker-Museen.

Diese Ecke hatte es mit angetan. Keine schlechte Lage für ein Sommerhaus, nicht wahr?

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Ein absolut seltener Anblick am Strand: ein Motorrad.

Hier wurde es allerdings haarig. Durch den Priehl würden wir nur barfuss durchkommen. Gesagt getan, so kalt war es ja nicht. Hinter meinem Mann sieht man die Motorradspur. Er muss durch das Wasser gefahren sein.

Es gab so kleine natürliche Pools, die schön von der Sonne aufgewärmt worden waren. Das war was für mich.

Ich bin klatschnass geworden, aber wie gesagt, es war ja nicht kalt. Ich habe extra noch das Spiel der Sonnenstrahlen auf dem Wasser fotografiert, dass finde ich so schön.

Auf dem Rückweg kamen wir noch an einem Schiffsteil vorbei. Und so eine jungfräuliche Motorradreifenspur im Sand hat doch etwas ästetisches … 😉

Wir sind dann mit dem Auto von der Abfahrt Kjul Strand zur Auffahrt Uggerby gefahren. Es waren doch nicht so viele Autos, vielleicht 10 Wohnmobile, alles Deutsche und ein paar dänische PKWs. Nach 300 Metern war da kaum noch jemand und auch keine Autos mehr, ausser uns … 😉   Aber man konnte schon an den Spuren im Sand sehen, dass dort teilweise ziemlich viel Verkehr herrschen musste.

Und all dies habe ich in Kjul am Strand gefunden:

Teilweise fanden wir mehrere Meter lange Algen oder Tang, die wie Schnürsenkel aussahen.

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Da alle meine Projekte bereits in Kartons verpackt sind, haben mein Mann und ich uns darauf geeinigt, dass wir ab jetzt nichts mehr sammeln …

 

 

Der Fluch von Lønstrup Fyr (buahahahahaaa)

Als mein Mann und ich das erste Mal versuchten, den Leuchtturm in Lønstrup zu besteigen, war der abgeschlossen weil irgendein grosses Teil vom Dach gefallen war.

Dann erzählte uns Frau Meermond jetzt wäre er wieder offen, das war so vor drei Wochen. Es war schönes Sommerwetter. Wir fuhren los und als wir in Lønstrup aus dem Auto stiegen kamen da riesige dunkle Wolken mit einem Affenzahn von West und es begann zu schütten wie aus Eimern. Der Leuchtturm musste daher ohne uns auskommen. Wir gingen stattdessen in der Stadt herum, wo man sich immer in Läden oder Galerien flüchten konnte. Auf diese Weise haben wir den Maler entdeckt, den ich neulich vorgestellt habe. Hat doch alles sein Gutes.

Vor einer Woche versuchten wir es zum dritten Mal. Schönes Wetter, aber ich musste dringend woanders hin und die Toilette am Leuchtturm machte erst in einer halben Stunde auf. Kein Problem, wir erledigten das am Parkplatz in der Stadt und fuhren dann zurück. Es waren zwar einige Leute dort, aber nicht so viele, und wir marschierten munter drauflos. Vor uns ging eine Gruppe, die den ganzen Weg versperrte. So langsam konnten wir nicht gehen, wir fragten also höflich, ob wir vorbeikommen könnten und weiter ging’s.

Dann, plötzlich, ohne Vorwarnung auf einem geraden Kiesweg ohne Hindernisse, knickte mein linker Fuss um und ich fiel in Sekundenbruchteilen auf die rechte Seite. In dem einen Moment munter marschierend, im nächsten Moment ”bamm” lag ich da und war völlig verwirrt. Mein Fuss tat weh und ich wollte nicht gleich wieder aufstehen. Eine deutsche Familie fragte, ob wir Hilfe brauchten, die Dänen, die wir überholt hatten gingen wortlos vorbei.

Als ich dann wieder auf den Beinen war und mein Mann mich fragte, ob wir umkehren sollten, dachte ich ”nein, jetzt ist Schluss, jetzt gehen wir auf den blöden Turm, wäre doch gelacht”. Wir gingen tatsächlich die hohen Dünen und den Turm hinauf. Die Aussicht war es wert. Frau Meermond hat da allerdings viel schönere Bilder. https://meermond.wordpress.com/2016/04/24/rubjerg-knude-fyr/ Ich stelle nur ein paar hier ein, die ich von oben vom Turm aus gemacht habe. Nur zur Information, in der Zwischenzeit gibt es am Parkplatz sowohl Kiosk als auch Toilette, aber beides öffnet erst um 11.30 Uhr, ist also nichts für Frühpinkler und -nascher.

Genau wie bei der Wanderdüne Raabjerg Mile, liegt auch der Leuchtturm mit seiner Düne mitten in einer grünen Landschaft. Wenn man sich das auf Google Earth anschaut, ist alles grün und dann plötzlich so ein Sandhaufen. Da fragt man sich, wo kommt der her? Hier kann man mehr dazu lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Rubjerg_Knude 

Witzigerweise hatten die Touris die umherliegenden Ziegelsteine von den zerstörten Häusern dazu benutzt, ihre Signaturen zu hinterlassen.  😉

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Wieder zuhause wunderte ich mich, dass ich es geschafft hatte das durchzuziehen, denn mir tat alles weh, mein rechtes Knie war total blaulila und geschwollen, und generell fühlte ich mich, als ob mich jemand zusammengeschlagen hätte. Wahrscheinlich war das ein Adrenalinschub, der mich auf den Turm gebracht hatte.

Dank Rescue-Creme und Arnikamassagen bin ich jetzt fast wieder auf dem Damm. Das hatte mir auch vor dem Umzug gerade noch gefehlt.

Auf jeden Fall haben wir den Fluch des Turmes gebrochen! 😉

 

Der Pilzwald

Neulich hatten meine hundeerfahrene Freundin und ich ja die schönen Pfifferlinge gefunden, ich glaube vor ca. zwei Wochen. Jedenfalls versuchten mein Mann und ich am Uggerby-Strand-Tag von der anderen Seite an den Wald heranzukommen, der offiziellen. Dort gibt es aber, wie meine Freundin mich gewarnt hatte, nirgendwo Parkplätze. Weder die Anwohner noch die Jäger haben ein Interesse daran, dass dort allzu viele Leute hinkommen. Aber das sollte uns nicht abhalten.

Wir haben nicht mehr viele Pfifferlinge gefunden. Anzeichen deuteten darauf hin, dass andere Sammler Schuld daran waren (wahrscheinlich die Anwohner, Schufte!), aber es wurde dann doch noch eine Handvoll, die wir einfach nur in Butter gebraten haben, lecker!

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Einige von den schönsten Pilzen, die wir gefunden haben, will ich hier gerne zeigen. Leider kenne ich mich nicht so gut aus. Eigentlich kenne ich nur drei Sorten richtig, Pfifferlinge, Steinpilze und Maronen. Das sind die Sorten, die mir jemand in der Natur gezeigt hat. Alles andere, also nach Zeichnungen oder Fotos, traue ich mich nicht zu sammeln.

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Ein winziges Steinpilzchen. Zwei sogar. Die habe ich stehengelassen, die waren so niedlich.

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Ist das nicht ein Prachtkerl? Ich nehme mal an, dass es sich hier um einen Fliegenpilz handelt, der sich noch nicht geschuppt hat.

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Bevor er den Schnecken und anderem Getier zum Opfer fiel, war dies ein prachtvoller Maronenpilz. Der Schirm so gross wie meine Hand (Grösse 10) mit gespreizten Fingern. Angeblich sollen die ja in Gruppen wachsen, aber ich habe keine anderen gesehen.

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Hier ein hübscher Winzling; das Küchenmesser dient zum Vergleich.

Das sah uns nach Eichhörnchen-Aktivität aus …

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Noch ein Winzling, was wird es, ein Steinpilz oder ein Fliegenpilz?

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Der sah lecker aus, aber ich weiss nicht, was das für einer ist.

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Hier ein Ziegenbart oder goldgelbe Koralle, der angeblich in höheren Lagen vorkommt und ansonsten sehr selten. Wir haben mehrere Stellen gesehen. Ich wusste aber nicht, ob dies die essbare Variante war. Sie waren noch ziemlich winzig.

Ausserdem haben wir Hallimasch und Boviste und Knollenblätterpilze gesehen. Und eine Gruppe Lamellenpilze mit grossen, flachen, braunen Kappen, etwas gewellt und in der Mitte eine Vertiefung, aber das Bild ist leider total unscharf geworden. Einen weiteren Pilz haben wir gesehen, der aussah wie eine Heiderotkappe.

Warum machen Leute Pilze kaputt, die giftig sind?

Die Preisselbeeren fangen an reif zu werden. Die Blaubeeren sind es bereits, aber die waren „abgegrast“. Im Wald meiner Freundin waren so viele, ich hoffe, sie hat sie gesammelt. Sonst muss ich da noch einmal hin … 😉

Und damit wünsche ich euch allen eine angenehme Woche!

 

Und wieder einmal Strand …

Mein Mann und ich suchen ja nach Stränden, wo wir noch nicht waren. Es gibt hier oben so viele, und viele ähneln sich, aber Uggerby Strand ist nun wieder etwas ganz Spezielles. Ein weitläufiger flacher, fester Sandstrand, OHNE DÜNEN, gut zum Spazierengehen und Hunde ausführen, keine Versteckmöglichkeiten für etwaige Zwerge. Es gibt allerdings nicht Tausende von Muscheln oder Steinen zu finden. Hauptsächlich haben wir Austernstücke und Krebsteile entdeckt, sogar einen ganzen kleinen „Dvarslöber“, wie wir auf Plattdeutsch sagen, eine kleine Krabbe, die sich seitwärts fortbewegt. Den habe ich aber nicht mitgenommen. Auch an Vögeln mangelt es hier nicht.

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Erst dachte ich, das Weisse wäre ein Vogelei, aber die Form stimmt natürlich nicht, und dann war es ganz dünn und zart, also auch kein Seeigel. Schaut mal auf dem nächsten Bild, könnte das nicht der innere Körper eines Seesternes sein?

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Am Uggerby Strand fahren Autos, aber nur sehr wenige, denn man kommt nicht weit.

Schaut selbst:

Der Himmel vor uns …

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Der Himmel hinter uns …

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Es ist sumpfig hier:

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Und hier der Strand:

 

Nach unserem Spaziergang wollte mein Mann versuchen, ob wir mit dem Auto bis nach Tversted kommen würden um da wieder den Strand zu verlassen. Hier haben wir ein paar Möwen geärgert, aber keine Bange, wir sind langsam gefahren und alle sind in die Luft gekommen:

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Teilweise war der Strand dann ziemlich schmal, für meinen Geschmack zu schmal … bei Hochwasser wären wir an einigen Stellen gar nicht durchgekommen.

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Und dann schnitt uns ein breiter und tiefer Wasserlauf den Weg ab, kurz vor der Auffahrt nach Tannisby und Tversted:

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Als wir umdrehten, war das Wasser bereits ein wenig angestiegen …

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Wir sind dann noch in einen Pilzwald gefahren, aber davon wird separat berichtet.

Mit kleinen Kindern würde ich immer nach Tornby Strand gehen, weil sie dort im weichen Sand spielen können. Aber zum Laufen ist es in Uggerby wunderbar. Und bevor man zum Strand kommt, liegt dort Uggerby Plantage, auch ein Waldgebiet mit Wanderwegen.

Jetzt wünsche ich euch erst einmal eine gute Nacht, die Pilze kommen morgen!