Ausflug nach Hamburg … Excursion to Hamburg

Wir waren Anfang Juni zwei Tage in Hamburg bei einer sehr lieben Freundin und ihrer Familie. Wir landeten natürlich im Hafen und begaben uns auch auf eine Elbfahrt. Also Fotos von City-Sightseeing werdet ihr heute hier nicht bekommen.

… At the beginning of June, we were two days in Hamburg at a dear friend’s and her family’s place. Of course we ended up at the harbour and went on a river cruise. This means that you won’t get any photos of city sightseeing here today.

Wir kamen am Abend an, und der nächste Tag sollte ab Mittag sonnig sein. Wir erwachten zu einer dicken, fetten Wolkendecke und konnten uns nicht vorstellen, dass da die Sonne durchkommen sollte. Aber nun ist meine Freundin sehr positiv und überzeugend, so wir verliessen tatsächlich das Haus und machten uns auf in Richtung allerletzte neue U-Bahn. Das war alles völlig neu für mich. Die Endstation heisst Elbbrücken.

… We arrived in the evening, and the next day was supposed to be sunny from around mid day. We woke up to a dense, thick cloud cover and could not imagine that all that should be gone by mid day. But, my friend is very positive and convincing, so we left the house anyway and went in direction of the latest developed underground. All that was completely new to me. The last stop is called Elbbrücken (Elbe bridges).

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Wir wollten eigentlich über die Brücke, zur anderen Seite des Elbarms, aber leider war sie noch nicht fertig. Aber auf dem Bild könnt ihr wenigstens sehen, wie sie in Zukunft mal aussehen wird. Die restliche nähere Umgebung ist stark in der Entwicklungsphase und nicht sehr fotogen.

… We had planned to cross the bridge over to the other side of the Elbe river side arm, but, alas, it wasn’t finished yet. On the photo you can see at least, what it will look like in future. The rest of the area is under strong development and not very photogenic.

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Wir fuhren dann eine Station zurück (Hafencity Universität), eine moderne Station mit wechselnden Farben in der Beleuchtung, weil man von dort durch die Speicherstadt in Richtung Landungsbrücken gehen konnte.

… We then went back one stop (Hafencity Universität (Harbour City University), a modern station with lighting that constantly changed colours, as we could walk from there through the streets with old warehouses in the direction of Landungsbrücken (landing bridges).

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Am Bahnhof Hafencity Universität ist das Wohngebiet „Lohsepark“ am entstehen mit gar nicht so hässlichen Wohnhäusern von denen ich aus unerfindlichen Gründen kein Foto gemacht habe. Das Viertel ist nach dem Ingenieur Hermann Lohse benannt, der den Hannoverschen Bahnhof gebaut hat, der sich ebendort befunden hat. Jetzt ist davon nur noch eine der Mauern als Gedenkstätte zu sehen.

… At the station Harbour City University, the residential area „Lohsepark“ is coming into existence with really not so ugly apartment houses of which I for one or the other reason didn’t take any photos.

Stattdessen habe ich das hier fotografiert, das sich auf der anderen Strassenseite befand: Blumen und Gemüse in Kübeln und Sandsäcken. Und dann war da noch ein im Entstehen befindlicher Kräutergarten. Das fand ich natürlich toll. 😉

… Instead I took photos of this, which we found on the other side of the road: flowers and vegetables in containers and bigbags. And then there was a herb garden under construction. Of course I liked that!  😉

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Als ich noch in Hamburg wohnte, war in der Speicherstadt Freihafen. Jetzt ist es eine schicke Wohngegend mit allerlei Unterhaltung, Museen, Firmen und Restaurants.

… When I lived in Hamburg, the area around the old warehouses was still a freeport. Now it is a fancy living area with lots of entertainment, museums, companies and restaurants.

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Nur an den Speichern und den Fleeten kann man noch den alten Freihafen erahnen.

… Only the warehouses and the town canals are still evidence of the freeport.

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Wir kamen beim Miniatur-Wunderland, der riesigen Miniatur-Eisenbahnanlage vorbei, die in einem der alten Schuppen untergebracht ist. Wenn euch das interessiert, kann ich nur empfehlen, dass ihr eine der speziellen Abendtouren (21.00 bis 24.00 Uhr) bucht, bei denen die Besucherzahl limitiert ist. Sonst seht ihr nämlich nicht viel vor lauter Menschen. Es ist eine ziemlich imponierende Anlage, sogar mit Flugzeugen, die starten und landen und Wechsel der Tageszeiten. Wir waren einmal mit Freunden dort und schafften es gar nicht alles zu sehen.

… We passed by the „Miniatur-Wunderland“ (miniature wonderland), a huge miniature train installation housed in one of the old warehouses. If you are interested to see it, I would recommend to book one of the special evening arrangements (from 9 p.m. until midnight) with a limited amount of visitors. Otherwise you won’t see much for the people. It is quite an impressive construction, even featuring airplanes starting and landing, and the change from day to night. We were there once with friends and didn’t manage to see everything.

Das Mosaik auf der Brücke fand ich bemerkenswert und dann greift dieser Brauch mit den Schlössern anscheinend um sich. Ist ja auch ganz witzig. Es handelt sich hier um die Wilhelminen-Brücke.

… I thought the mosaic on the bridge was noteworthy, and then the habit with the padlocks is running rampant. It is quite cute though. This is the Wilhelminen-Bridge.

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Dieses süsse kleine Gebäude ist, ihr werdet es nicht glauben, eine Polizeistation. Links seht ihr die Elbphilharmonie.

… This cute little building is, you won’t believe it, a police station. To the left you see the Elbe Philharmonics.

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Dann gingen wir zur Aussichtsetage der Elbphilharmonie, um uns einen Überblick zu verschaffen. Dort oben war ich zum ersten Mal. Vor dem schwarzen Legostein kann man drei kleine grüne Kuppeln ausmachen. Das sind die Landungsbrücken und der alte Elbtunnel. Früher konnte man mit dem Auto durchfahren (Fahrstuhl auf beiden Seiten), aber jetzt ist er nur noch für Radfahrer und Fussgänger geöffnet.

… Then we went up to the panorama floor of the Elbe Philharmonics, to get an overview. This was my first time up there. In front of the black Lego brick, one can spot three small green domes. There are the landing bridges and the old tunnel under the river Elbe. In old times it was possible to cross over by car (there is a lift on either side), but now it is only open for pedestrians and cyclists.

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Mein Mann hat von der Elbphilharmonie aus ein Video gemacht von dem Auslaufen eines schönen Segelschiffs, der „Mare Frisium“ („das friesische Meer“, nehme ich einmal an).

… From the panorama floor, my husband has made a video of a beautiful sailing boat that left harbour. It was called „Mare Frisium“ (I guess that is Latin for „the Frisian Sea“).

Von den Landungsbrücken aus nahmen wird dann eines der Hafenschiffe, die übrigens zum ganz normalen Verkehrsnetz gehören, in Richtung Friedrichsruh. Am Ufer sieht man Prachtvillen, Graffiti und Strand, was will man mehr?  😉

… At the landing bridges we boarded one of the harbour boats, which actually are integrated into the public transport net, in the direction of a place called Friedrichsruh (Frederick’s resting place). On the bank you see grand villas, graffiti and beach, what more could one want?  😉

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Wir stiegen bereits am Museumshafen aus. Dort kann man all möglichen alten Schiffe besichtigen, Segler, Dampfschiffe, kleine Eisbrecher, Schlepper etc. etc. Das Wetter war inzwischen wunderschön warm und sonnig geworden, genau wie meine Freundin es prophezeit hatte. Nach so langer Zeit mal wieder all die altbekannten Orte zu sehen, war schon sehr besonders für mich.

… We deboarded one stop before Friedrichsruh at the museum harbour. There one can see all kinds of old ships and boats, sailing boats, steamships, small ice breakers, tugboats etc. etc. The weather had become warm and sunny in the meantime, just as my friend had predicted. It was very special for me to see all these old places after so many years.

 

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Wir wollten das Dampfschiff „Stettin“ besichtigen. Da dort aber Mittagspause war, setzten wir uns erst einmal in ein Restaurant mit diesem tollen Blick.

… We wanted to go on board the steamship „Stettin“, but they were on lunch break. So we sat down at this restaurant with the great view.

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Die „Stettin“:                   … This is the steamship „Stettin“:

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Der Gentleman weiss sich in Positur zu setzen oder stellen … 😉

… The Gentleman knows how to present himself … 😉

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Eine dieser wunderschönen Holzbänke hätte ich gerne mitgehen lassen.

… I would have loved to take one of these beautiful wooden benches with me.

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Der wichtigste Ort, die Kombüse. Man versicherte uns allerdings, dass dies nur die Kaffeeküche war, die richtige Kombüse wäre viel grösser.  😀

… The most important place, the galley. However, we were told that this was only the coffee kitchen, and the real galley was much bigger.  😀

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Man konnte sogar in die Maschine, aber ich will euch nicht den vielen Fotos aussetzen, die ich dort gemacht habe. Wer sich dafür interessiert, kann sich die Fotos HIER ansehen.

… One could even go down into the machine, but I don’t want to expose you to the many photos that I took there. Those who are interested, can see them HERE.

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Wir nahmen dann das nächstbeste Schiff zurück zu den Landungsbrücken und lernten auf dem Weg ein sehr nettes Ehepaar aus Syrien und ihre niedliche kleine Tochter kennen, denen es gelungen ist, sich in Hamburg eine neue Existenz aufzubauen. Es ist doch schön, auch einmal eine positive Geschichte zu hören!

… We then took the next possible boat back to the landing bridges and met a very nice young couple from Syria with their cute little daughter on the boat, who had managed to build a new existence for themselves in Hamburg. It is nice to hear a positive story once in a while!

Dies ist das letzte Foto, das ich am Hafen gemacht habe, weil ich das Häuschen so nett fand. Es war aber nichts Romantisches, sondern gehörte zum Sielwesen.

… This is the last photo that I took at the harbour, because I liked the little house. However, it was nothing romantic, but belonged to the sewer authorities.

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… und dann noch, ganz wichtig (finde ich), wenn ihr in die Gegend von Bramfeld, Ohlsdorf oder so in Hamburg kommen solltet oder es kein allzu grosser Umweg ist, fahrt zum Eiskaffee Höft in der Bramfelder Chaussee, Ecke Nüsslerkamp (mit „sz“). ES LOHNT SICH! (Unbezahlte Werbung)

… and then, very important (I find): if you ever come to the area of Bramfeld or Ohlsdorf in Hamburg, or it is not a too long detour, go to cafe Höft for an ice cream, which is on Bramfelder Chaussee, corner of Nüβlerkamp. IT IS WORTH THE WHILE! (Unpaid ad)

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Das war jedenfalls ein passender Abschluss für die beiden richtig schönen Tage in Hamburg.

… In any case, this was a great finale for the two wonderful days in Hamburg.

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Nostalgisches P.S.:
Auf dem Weg zu meiner Freundin kamen wir durch Eppendorf, einer meiner alten Ausgehorte als ich jung war. Die kleine Kneipe, wo Dienstagabend immer Jazz gespielt wurde, meistens mit Werner Böhm am Klavier, manchmal auch mit Gästen, existiert immer noch (die „Schramme“). Damals spielte Werner noch in der Rentnerband mit Peter Petrel und war noch nicht als Gottlieb Wendehals unterwegs (Werner, echt jetzt?). Damals war ich so um die 20 Jahre alt, das waren Zeiten … 🙂  😉  😀

Nostalgic P.S.:
On the way to my friend, we came through the part of town called Eppendorf, one of my old „haunts“ when I was young. The little pub, where on Tuesday nights they used to play Jazz,  usually with  Werner Böhm at the piano, sometimes also with special guests, does still exist (it is called „Schramme“). At that point Werner was still playing in the „pensionist band“  Rentnerband with Peter Petrel and had not yet metamorphosed into Gottlieb Wendehals (Werner, really?). I was about 20 years old then, those were the days … 🙂  😉  😀

 

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Belgrad … Belgrade

Die Konferenz, für die ich arbeiten sollte, fand im September 2007 in der Serbischen Nationalversammlung in Belgrad statt. Das war nur 10 Minuten zu Fuss von unserem Hotel entfernt, wiederum ein kleineres. Auf der anderen Strassenseite lag das feinste italienische Restaurant. Es war sehr modern in der Aufmachung mit schwarzen und dunkellila Wänden, und das Essen war sehr gut. Ich meine, dass es ”Verdi” hiess, aber gegenüber von dem Hotel ist jetzt eine Grünanlage. Dafür gibt es ein Restaurant “Verdi” in den nahegelegenen Einkaufsarkaden.

   … The conference, for which I was supposed to work, took place in September 2007 in the National Assembly of Serbia in Belgrade. The venue was only 10 minutes on foot away from our hotel, again a smaller one. On the other side of the road was the finest Italian restaurant. It was very modern in its design, with black and dark lilac walls, and the food was excellent. I believe it was called “Verdi”. However, opposite the hotel is now a recreation area. On the other hand there is a restaurant “Verdi” in the nearby shopping arcades.

Serbiski_parlament(Foto: Wikipedia)

Über den Verlust meiner Bilder bin ich traurig, weil ich nämlich bei einem Spaziergang über eine Bonsai-Ausstellung regelrecht  stolperte. Da waren richtig uralte Bonsais zur Schau gestellt, und zwar nicht in Gefässen, sondern auf Felststücken und anderen Landschaftskulissen. Das fand ich besonders schön. Ich habe das Internet abgesucht und nichts gefunden, was 100% den Bonsais von damals ähnelte. Hier bei Pinterest gibt es Ähnliches. Aber die in Belgrad waren anders. Sie bestanden aus einem einzelnen Baum, der z. B. in eine Senke in einem Stück Fels gepflanzt war mit den natürlichen Kleinpflanzen, die sich normalerweise so ansiedeln. Die waren einfach toll und wie gesagt sehr alt.

… I am very sad to have lost my photos, because on a walk I literally stumbled over a bonsai exhibition. Really old bonsais were shown, and not in pots, but on pieces of rock and other landscape backgrounds. I found that especially attractive. I have searched the Internet high and low, but found nothing that looked 100% like those bonsais. At Pinterest I found something similar. But the ones in Belgrade were different. They consisted of one tree each, which e. g. was planted in a hollow on a rock together with all the natural small plants that usually settle down there. They were simply amazing and – as said – very old.

Ein anderes – für mich imponierendes – Element in Belgrad waren die Gemüsemärkte, auch in Hallen. Man konnte wirklich jeden Tag frisches Gemüse kaufen, und das in unseren Augen für wenig Geld. Ein Vegetarierparadies! Den am Spiess gegrillten Hammel kann man ja weglassen.

… Another – for me impressing – element in Belgrade were the vegetable markets, also in halls. One could buy fresh vegetables every day, and that for little money (from our point of view). A paradise for vegetarians! The mutton grilled on a skewer can be left out.

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(Foto: Pixabay) 

Aber ein paar Worte zu Belgrad allgemein, der Hauptstadt und grössten Stadt des heutigen Serbiens. Ihr Name bedeutet ”Weisse Stadt”. Sie liegt an der Stelle, an der die Sava in die Donau mündet. Bis 1991 gehörte Serbien zu Jugoslawien, das in dem Jahr anfing sich aufzulösen. Zwischen 1991-1999 fanden vier Kriege statt. 2007 waren die Länder also noch sehr vom Krieg gezeichnet. Daher auch der manglende Tourismus, wie wir später feststellten.

… But a few words to Belgrade in general, the capital and largest city of today’s Serbia. Its name means “white city”. It is situated at the point, where the river Sava flows into the Danube. Until 1991, Serbia belonged to Yugoslavia, which started to dissolve that year. Between 1991 and 1999, four wars took place. In 2007 the countries were, therefore, still very much marked by the wars. That was also the reason for the lack of tourism, as we later found out.

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(KARTE: Google.com)

Am westlichen Ufer der Sava befand (und befindet) sich ein grossflächiges Rekreationsareal mit diversen Restaurants direkt am Wasser. Dort ging ich sowohl mit Kollegen als auch meinem Mann spazieren und essen. Er war nämlich dabei. Er kam dann allerdings nicht mehr während einer Konferenz mit, weil ich einfach nicht viel Freizeit hatte, und er auf sich allein gestellt war. In Budapest haben wir es dann ja schlauer gemacht. Es gab mehrere Restaurants auf dem Wasser. Ich glaube, dass wir in dem ganz rechts waren, das etwas abseits liegt. Es hatte diese Pavillion-Form.

… On the western bank of the Sava were (and is) a large recreational area with several restaurants directly at the water front. I went there together with my husband and also my colleagues. He was there too. But that was the first and last time he joined me during a conference, because I didn’t have much free time and could not be with him. In Budapest we were cleverer. There were several restaurants on the water. I think we were in the one to the right, a bit apart from the others. It had this pavilion shape.

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(SATELLITENFOTO: Google.com)

Eine Anekdote möchte ich noch berichten. Ein Kollege hatte herausgefunden, dass wir ganz billig mit unseren Handys telefonieren könnten, wenn wir eine zeitbegrenzte serbische Sim-Karte erstünden. Tolle Idee, das machten wir natürlich alle! Bis ich dann meine deutsche Kollegin per SMS an etwas erinnerte und sie mir erbost zurückschrieb, dass es genüge, ihr einmal zu schreiben und nicht 16 Mal. ??? Da ich nicht wollte, dass sie ein Erklärungs-SMS auch 16 Mal bekam, rief ich sie kurz an und erklärte, dass was mit der Sim-Karte nicht stimmte. Im Nachhinein fand ich dann heraus, dass es vielen von uns so ergangen war. 😉  😀 

… One little anecdote I would like to tell: One colleague had found out that we could call each other on our mobile phones at a very low rate, if we bought a time-limited Serbian sim card. Great idea, we all did that, of course! Until I reminded my German colleague of something via SMS and received a really grumpy answer from her that it was sufficient to remind her once and not 16 times.  ???  As I did not want that she received an explanation SMS 16 times as well, I called her and explained that the sim card must be faulty. Later I found out that many of us had the same experience.  😉  😀 

Wir blieben nach der Konferenz noch einen Tag länger und eigentlich wäre ich gerne nach Drvengrad gefahren. Das ist ein Dorf in der Nähe von Belgrad, das der Filmregisseur Emir Kusturica als Kulisse für seinen Film ”Life is beautiful” gebaut hat. Jetzt dient es als Freilandmuseum, wo alte Handwerkskunst wiederbelebt wird. (Weitere Informationen über Emir Kusturica findet ihr als P.S. für alle, die es interessiert.)

… After the conference we stayed a day longer, and I would have liked to visit Drvengrad. This is a village near Belgrade that the movie director Emir Kusturica had built as setting for his movie “Life is beautiful”. It serves as an open air museum now, where old crafts are being reintroduced. (More information about Emir Kusturica you will find as a P.S. for all those, who are interested.)

Für den vom Reisebüro angebotenen Ausflug nach Drvengrad sollten wir selber 20 Personen zusammensammeln, dann würde man mit uns dorthin fahren mit einem englischsprachigen Fremdenführer. Zum Zusammentrommeln hatten wir nun gar keine Zeit.

… For the excursion to Drvengrad that was offered by the tourist office, we were supposed to find 20 persons ourselves, then they would drive us there with an English speaking guide. But we really didn’t have time for that.

Wir begnügten uns daher mit einer längeren Stadtrundfahrt, die es nur am Sonntag Vormittag gab (wie gesagt, der Tourismus war noch nicht wieder richtig im Gang). Wir waren nur vier Leute und hatten schon Angst, dass diese Tour nun auch abgeblasen würde, aber dann kamen noch vier andere Touristen angelaufen und es konnte losgehen. Unser Guide war ein Geschichtsstudent, der uns kundig durch die Stadt führte.

… We, therefore, contented ourselves with a long tour of the city, which was only on offer on Sunday mornings (as mentioned, tourism wasn’t up and running yet). We were only four people, and I was afraid that this tour would be cancelled as well, but then four more tourists came running towards the bus, and we could start. Our guide was a history student, who gave us an intensive tour around the city.

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(Foto: Wikipedia)

Für ein ehemalig sozialistisches Land, gibt es in Belgrad ziemlich viele grossartige Kirchen und nicht alle serbisch orthodox. In der Kathedrale  des Heiligen Sava waren wir. Es ist die grösste christlich-orthodoxe Kathedrale der Welt. Der Heilige Sava ist für viele Südslaven der Schutzheilige.

… For a former socialist country, there are rather many formidable churches in Belgrade, and not all Serbian Orthodox. We went into one of them, the Cathedral of Saint Sava. It is the largest Christian orthodox cathedral in the world. The Holy Sava is the patron saint for many southern Slavs.

Sherlock Stella war am Werk: Auf dem Transparent an der Kathedrale steht: Christos vaskrce, vaistinu vaskrce. Das ist der orthodoxe Ostergruss, was uns Aufschluss darüber gibt, wann das Foto gemacht wurde. Auf Deutsch: (Als Gruss) Christus ist auferstanden, die Antwort: Er ist wahrhaftig auferstanden.

… Sherlock Stella was at work: On the banner on the Cathedral it says:  Christos vaskrce, vaistinu vaskrce. That is the Orthodox Easter greeting, which tells us something about when the photo was taken. In English: (the greeting) Christ is risen, the answer: He is truly risen.

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Kathedrale Hl. Sava (die größte christlich-orthodoxe Kathedrale der Welt, Foto: Wikipedia)
Cathedral of Saint Sava (the biggest Christian-Orthodox cathedral in the world, photo: Wikipedia)

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(Foto: Wikipedia,  Alexander-Newski-Kirche   … The Church of St. Alexander Nevsky)

CathedralOfTheBessedVirginMary_Belgrade(Foto: Beogradskaja Nadbiskupaja, Katedrala Blazene Djevice Marije (St. Maria), eine römisch-katholische Kathedrale, die Beschreibung ist leider nur auf Englisch,
Saint Mary Cathedral (Roman-Catholic) )   

Saborna_crkva_HeiligerMichaelKathedrale(Foto: Wikipedia, Kathedrale des hl. Erzengel Michael (serbisch-orthodox)
St. Michael’s Cathedral (Serbian-Orthodox))     DCIM100MEDIADer Hauptplatz und geografische Mittelpunkt Belgrads, der Terazije
… The main square and geographical centre of Belgrade, the Terazije,
FOTO: NinoBeg – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=17869065)

OLYMPUS DIGITAL CAMERANikola-Tesla-Museum         … Nikola Tesla Museum        (FOTO: Wikipedia) 

Der Fremdenführer zeigte uns auch die Chinesische Botschaft, die die Amerikaner während des Krieges mit ihren Präzisionsbomben getroffen hatten. Er war der Meinung, dass die Amerikaner das mit Absicht gemacht hätten um zu sehen, ob und wie die Chinesen reagieren würden.

… The guide also showed us the Chinese Embassy, which the Americans had hit with their precision bombings during the war. He was of the opinion that the Americans had done that on purpose, to see if and how the Chinese would react.

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(Foto: Wikipedia)

Wir hatten eine schöne Zeit in Belgrad. Die Leute waren durchweg nett und entgegenkommend. Man kam  manchmal mit Französisch weiter als mit Englisch. Ansonsten mit Händen und Füssen, das funktioniert immer, wenn der gute Wille da ist. Die jungen Leute verstanden jedoch in den meisten Fällen Englisch, besonders in Hotels und Restaurants gab es keinerlei Verständigungsprobleme.

… We had a great time in Belgrade. The people were altogether nice and helpful. Sometimes one had better chances with French than with English. Otherwise with hand and feet, that always works with a bit of goodwill. Most of the young people understood English though. Especially in hotels and restaurants there weren’t any communication problems. 

Wir wollten bequeme Schuhe für meinen Mann kaufen, weil wir einen längeren Spaziergang am Savaufer machen wollten (siehe Satellitenfoto oben), bekamen aber nicht seine Grösse und es passierte etwas Erstaunliches: Die Verkäuferin erzählte uns von einem anderen Geschäft, wo sie meinte, dass wir gute Chancen haben würden und erklärte uns sogar, wie wir dorthin kamen! Das ist mir tatsächlich noch nirgendwo passiert, dass man uns zur Konkurrenz schickt, um uns behilflich zu sein.

… We wanted to buy a pair of comfortable shoes for my husband, as we were planning a prolonged walk along the river Sava (see the satellite photo above), but couldn’t get his size, and then something astonishing happened: the shop assistant told us about another shop, where she believed we would have good chances to find what we were looking for, and she even explained to us how to get there! It never happened to me anywhere that I was sent to the competition, because somebody wanted to help me.

Auch die Restaurants waren durchweg gute Erlebnisse (drei im Ganzen, in dem Pavillon am Sava-Ufer waren wir zweimal 😉 ). Frühstück bekamen wir im Hotel und Lunch am Konferenzort in Form eines Buffets. Abends waren wir auf uns allein gestellt.

… The restaurants we visited (three in all, we went to the pavilion at the river Sava twice 😉 ) were all good experiences. Breakfast we got at the hotel, and lunch at the conference venue in the shape of a buffet. In the evenings we were on our own.

Belgrad würde ich gerne noch einmal besuchen, auch um Drvengrad zu sehen … 😉 … ich bin nun einmal Kusturica-Fan.

… I would like to see Belgrade again, also for visiting Drvengrad … 😉 … I can’t help being a Kusturica-Fan.

 

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P.S.: Emir Kusturica   (for the English version scroll past the German version)

Emir Kusturica ist ein vielseitiger Mann und hat eine grosse Fanschar in Serbien.

Den ersten Film, den ich jemals von ihm gesehen habe war 1989 ”Time of the gypsies”, den ich hervorragend fand. Ich mag die skurrilen Persönlichkeiten in seinen Filmen. Danach kam Black cat white cat             (super skurril), “Life is beautiful” und einer, der gegen Ende der Belagerung von Sarajewo spielt und von dem ich den Titel vergessen habe, alle drei wunderbare Filme.

Er hat 1993 seinen einzigen Film über Amerika gedreht, ”Arizona Dream”,  ein surrealistisches, französisch-amerikanisches Komödiendrama mit Schauspielergrössen wie Johnny Depp, Jerry Lewis, Faye Dunaway, Lili Taylor und Vincent Gallo.

Ausserdem hat er in internationalen Filmen als Schauspieler mitgewirkt, z. B. in „The widow of St. Pierre“ und anderen.

Jetzt lese ich gerade, dass er auch drei Bücher geschrieben hat: Death is an unverified rumour (2010), Hundred pains (2013) und Why did I need this (2018).

Aber er ist auch Musiker und spielt in einer Band die “No smoking orchestra” heisst. Die Musik benutzt er auch in seinen Filmen.  Wie ihr in dem Video sehen könnt, spielen sie vor grossem Publikum.

Und Emir bezahlt mich nicht für diesen Bericht … 😉

 

… P.S.

Emir Kusturica is a multi-talented man and has a big following in Serbia.  

The first of his movies that I have seen was ”Time of the gypsies” in 1989, which I liked very much. I like the cranky personalities in his movies. Then Black cat white cat             (super cranky) “Life is beautiful” and another one playing at the end of the siege on Sarajewo, the title of which I have forgotten, all three wonderful movies.

He has made only one movie about America in 1993, ”Arizona Dream”,  a surreal French-American comedy drama with great actors like Johnny Depp, Jerry Lewis, Faye Dunaway, Lili Taylor and Vincent Gallo.

Furthermore, he has been an actor in several international movies, for example „The widow of St. Pierre“ and others.

Just now I am reading that he has also written three books: Death is an unverified rumour (2010), Hundred pains (2013) and Why did I need this (2018)..

But he is also a musician and plays in a band called  “No smoking orchestra” . He also uses the music in his movies. As you can see from the video, they are playing in front of big audiences.

And Emir does not pay me for this report … 😉

 

 

 

 

Fuerteventura, Teil 2/Part 2

Fuerteventura bekommt nicht sehr viel Regen ab, daher ist die Insel ziemlich ungrün. Ausser dort, wo gewässert wird, da springt das Leben aus der fruchtbaren Erde. Die Bergformationen auf dieser Insel sind jedoch äusserst imponierend.

… Fuerteventura doesn’t get much rain. The island is, therefore, quite un-green. Except where people water, there life jumps up from the fertile soil. However, the mountain ranges on this island are rather formidable.

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Auf Fuerteventura hat man das Glück – so sehe ich das – dass zwischen den ehemaligen Vulkanen weite Ebenen sind, wo man Strassen bauen kann. Man führt die Strassen um die Berge herum und muss nur selten eine komplizierte Bergstrasse anlegen, wie man sie z. B. auf Gran Canaria oder Tenerife zuhauf findet. Eine Strasse dieser Art fanden wir nur einmal im Westen der Insel. Sie war von der Sorte „eigentlich nur einspurig“, was Bussen und anderen grösseren Fahrzeugen einigen Beschwer bereitete. Aber ich greife vor.

… People on Fuerteventura are lucky in – in my eyes – that there are vast plains between the former volcanos, where roads can be built. They can be constructed around the mountains, and complicated, curvy mountain roads,  like they have them galore on Gran Canaria or Tenerife, have hardly to be made. We only found one road of that kind in the west of the island. It was of the „one-lane-only“ kind, which caused problems for busses and other larger vehicles. But I am getting ahead of myself.

Wir wollten die Westküste erforschen und hatten in der Reiseveranstalterbroschüre zwei Orte gesehen, die wir unbedingt besuchen wollten.

… We wanted to explore the west coast and had seen two places in the travel agent’s brochure that we had to visit.

Auf dem Wege dorthin machten wir an einem Aussichtspunkt Halt, wo sich dieser wunderbare Ausblick zu allen Seiten bot: (Mirador astronómico de Sicasumbre, man musste den Rest zu Fuss gehen, die Strasse ist da ganz unten …)

… On our way we stopped at a viewpoint in the mountains, where this wonderful panorama could be seen in all directions: (Mirador astronómico de Sicasumbre, one had to walk for the rest of the way, the road is far down below … )

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Ich fand es erstaunlich, wie viele verschiedene Gesteinsfarben zum Vorschein kamen.

… I found it astonishing, how many different colours the different mountain ranges had.

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Auf diesem Bild kann man ganz weit unten unseren Leihwagen an der Strasse sehen:

… On this photo you can see our rental car far, far down on the road:

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Und hier ein Riese, der auf dem Bauch schläft, das rechte Bein angewinkelt:

… This is a giant, sleeping on his belly, the right leg bent upwards:

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Die Gruppe mit den abgerundeten Hügeln fand ich besonders interessant. Die sahen fast aus, als ob sie sich bewegten.

… The group with the roundish hills I thought was the most interesting.  They looked almost as if they were moving.

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Und warum müssen Männer immer direkt am Abgrund stehen? 😉

… And why do men always have to stand directly at the precipice? 😉

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Wenn man im Dunkeln hinkommt, soll man ganz toll den Sternenhimmel sehen können. Das haben wir noch zugute.

… When you go there in the dark, it is said that the starry sky looks fantastic. We are still owed that.

Übrigens hat man sich mit diesem Mirador richtig viel Mühe gegeben. Man hat eine lange Treppe mit Geländern gebaut und zwei Plattformen, halbe Höhe und ganz oben, wo man windgeschützt sitzen kann. Davon habe ich keine Fotos gemacht, ich war zu sehr von den Bergen beeindruckt.

… By the way, people made a great effort with this mirador. They built a long staircase with bannisters and two platforms, one at half height and one on top, where one could sit in lee. I didn’t take any photos of those, as I was too impressed by the mountains.

Dann ging es weiter nach Ajuy, einer der oben genannten Orte, wo sich Piratenhöhlen befanden.

… Then we went on to Ajuy, one of the above mentioned places, where we would visit the pirates‘ caves.

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Ajuy war früher der Hafen für die ehemalige Inselhauptstadt Betancuria und wurde auch Puerto de la Pena genannt, Hafen des Schmerzes. Ich denke mal, dass der Name wegen der vielen Piratenüberfälle entstand. So heisst auch der Strand „Playa de los Muertos“, Strand der Toten, denn dort hat so manches Massaker stattgefunden. Auch der Eroberer Jean de Bethencourt ging hier an Land. Ansonsten lebte der Ort von der Kalkbrennerei. Es gibt immer noch aktive Kalköfen dort. Die Höhlen wurden von den Piraten als Zufluchtsort und Lagerort für das Beutegut genutzt.

… Ajuy had been the harbour for the former capital of the island Betancuria, and was also called Puerto de la Pena, Harbour of Pain. I think the name was based on the many pirate attacks on that part of the coast. The beach is also called „Playa de los Muertos“, Beach of the Dead, because many massacres had taken place there. The conqueror Jean de Bethencourt also landed there. In normal times, the people of Ajuy lived of lime burning. They still have active limekilns there. The caves were used by the pirates, both, for hiding out and for stashing their loot.

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Ein junger Mann musste sich vor seiner Freundin aufspielen und auf die freistehende Klippe vor der Höhle klettern. Als er oben sass, sah er sich beifallheischend um, aber seine Freundin hatte das anscheinend bescheuert gefunden und war ganz einfach ohne ihn zurückgegangen. Ja, so kann das daneben gehen … 😉

… A young man had to show off in front of his girlfriend and climb on the solitary rock at the entrance of the cave. When he had reached the top he looked around, hoping for applause, but his girlfriend had obviously felt embarrassed about his goings on and had gone back without him. Yes, things don’t always play out as planned … 😉

Die begehbare Höhle war mitnichten die einzige. Wie ihr auf den folgenden beiden Bildern sehen könnt, sind da eine ganze Reihe von Höhlen.

… The accessible cave was far from the only one. As you can see on the following two pictures, there are a great many of them.

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Unser nächstes Ziel war ein Ort namens Betancuria, benannt nach oben erwähntem Jean de Bethencourt.

… Our next goal was a place called Betancuria, named after the above mentioned Jean de Bethencourt.

„Betancuria wurde 1404 von dem französischen Eroberer Jean de Béthencourt, dessen Namen sie trägt, und seinem Gefährten Gadifer de la Salle gegründet. Seitdem war sie Hauptstadt und Regierungszentrum der Insel. 1834 wurde Betancuria von Antigua als Hauptstadt abgelöst, seit 1860 ist Puerto de Cabras, das heutige Puerto del Rosario Inselhauptstadt.“
So weit die Wikipedia. Man erzählte uns allerdings, dass Puerto del Rosario nur die Hauptverwaltung wäre und dass die Insel hauptstadtmässig unter Las Palmas de Gran Canaria gehört. Also anscheinend regiert Fuerteventura sich nicht selber …

… “Betancuria was founded in 1404 by the French conqueror Jean de Béthencourt, after whom it is named, and his associate Gadifer de la Salle. Since that time it was the capital and centre of government of Fuerteventura. In 1834 Antigua took over as capital, and since 1860 it is the role of Puerto de Cabras, today’s Puerto del Rosario.”
So far Wikipedia. However, we have been told, that Puerto del Rosario only has an administrative function and that the island – as far as a capital is concerned – belongs under Las Palmas de Gran Canaria. So it seems that Fuerteventura does not govern itself …

Der Weg vom Parkplatz zum Ort ist lauschig, und wir erstürmten das wunderbar gemütlich aussehende Cafe gleich am Ortseingang, weil ich mal ganz schrecklich wohin musste und die Toiletten am Parkplatz abgeschlossen waren, und genossen Kaffee und Kuchen (beides sehr gut!). Man hatte einen guten Ausblick von dort.

… The path from the parking lot to the village is lovely, and we stormed the rather cosy looking coffee place right at the entrance, as I had an urgent need, and the restrooms at the parking lot were locked. We enjoyed really good coffee and cake and had a good view from there.

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Als wir endlich fertig pausiert hatten und uns den Ort ansehen wollten, hatte sich eine dicke Wolke auf den niedergesenkt und mein Mann behauptete, dass es regnete.

… When we were done with our break and wanted to have a look at the village, a thick cloud had settled down on it, and my husband claimed that it was raining.

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Ich meine, dass es kein Regen ist, wenn man sich direkt in der Wolke befindet, sondern nur sehr hohe Luftfeuchtigkeit. 😉  Wie dem auch sei, man konnte bald nicht mehr viel sehen und wir beschlossen weiterzufahren; auf kalt waren wir vorbereitet, auf nass nicht. (Da möchte ich gerne noch einmal hin!) Es ist merkwürdig, durch eine Wolke zu fahren, links ist nichts zu sehen, rechts ist nichts zu sehen, aber die Strasse kann man gut sehen. Ich kam mir vor wie in diesem Buch „Die unendliche Geschichte“ wo plötzlich alles verschwindet.

… In my eyes it is actually not rain, when one is directly inside the cloud, but only very high humidity. 😉  Be that as it may, soon we were not able to see much and we decided to move on; we were prepared for cold, but not for wet. (I have to go there again!) It is strange to drive through a cloud. We couldn’t see anything to the left and the right, but we could see the road. I had to think of this book „the neverending story“, where all of a sudden everything disappears.

Wir liessen die Wolken jedoch schnell hinter uns und landeten wieder in der Sonne.

… We left the clouds behind us quickly and reappeared in the sun.

Nachstehend zwei Fotos von der Bergstrasse, die ich eingangs erwähnte. Auf dem ersten  kämpft sich mittig ein grosser, gelber Bus durch. Zwei Busse konnten auf dieser Strasse nicht aneinander vorbeikommen.

… Below two photos of the mountain road that I mentioned at the beginning. On the first one, a big yellow bus is fighting its way through. Two busses are not able to pass each other on that road.

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Unten im Tal sieht man einen grünen Fleck. Dort muss eine Farm liegen, man sieht auch die mit Persenning überdachten Tomaten-Gewächshäuser.

… Down in the valley I spotted a green area. There has to be a farm there, one can also see the tomato greenhouses covered with tarpaulin.

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Blick auf die Südspitze auf dem Rückweg:

… View onto the southern part of the island on our way back:

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Zurück im Hotel:                     … Back at the hotel:

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Im nächsten Beitrag fahren wir an der Ostküste entlang nach Norden und lernen Dinge über Ziegen und Hinweisschilder.

… In the next part we will drive north along the east coast and learn things about goats and signposts.

Lincoln, die Stadt … Lincoln, the town

Wir waren schön öfter bei unseren Freunden, aber bisher noch nie in Lincoln (ich dachte da an Robin Hood, aber der figuriert nirgendwo) (Im Nachhinein – nachgelesen – weiss ich auch warum, denn die Geschichte spielte in Nottingham und nicht in Lincoln. Wer trotzdem was über ihn lesen will, kann das HIER Beruf: heroischer Gesetzloser 😉 ).  Jetzt wollten wir uns endlich einmal die berühmte Kathedrale ansehen und erfuhren „so nebenbei“, das sich dort eine ebenso berühmte Burg befindet.

… We had been paying visits to our friends before, but until now we had never seen Lincoln (I thought of Robin Hood, but there was no trace at all of him) (After having read about him in Wikipedia, I also know why: his story was set in Nottingham and not in Lincoln. If somebody would like to read about him anyway, you can do that HERE occupation: heroic outlaw 😉 ). This time we finally wanted to see the famous cathedral and learned „along the way“ that there is a likewise famous castle.

 

Wir waren ganz kurz im Gefängnis, das in der Burg untergebracht war. Die unten gezeigte Zelle stammt aus viktorianischer Zeit und galt damals als beispielhaft und fortschrittlich.

… We had a short look at the prison that had been housed in the castle. The cell shown below stems from Victorian times, and it was at that time considered state of the art and very progressive.

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Die in der Burg, in einem extra dafür gebautem Tresorraum, untergebrachte Magna Carta durfte man nicht fotografieren (die Charter of the forest war auch dort). Es gab wohl zehn Exemplare, aber jetzt sind nur noch vier übrig, eine in Lincoln Castle, zwei in der British Library in London und eine in Salisbury Cathedral.

… We also looked at the Magna Carta, which is being kept in the castle in an especially built vault (the Charta of the forest is also being kept there). It was not allowed to take a photo of the chartas. There existed 10 specimen of the Magna Charta, but today only four of them have survived; one in Lincoln Castle, two in the British Library in London and one in Salisbury Cathedral.

Aber nun lasst uns einen Rundgang auf der Burgmauer machen und ein bisschen auf die Häuser von Lincoln schauen:     … But now let’s go for a walk on the castle walls and look down on the houses of Lincoln:

Danach ging es an einem interessanten Pub und schönen Häusern vorbei zur Kathedrale. Gemäss unseres Freundes ist sie eine der feinsten Kirchen im ganzen Land. Das könnte man sicherlich auch über die Burg sagen. (Im Burghof war alles vorbereitet für eine Fernsehübertragung der königlichen Hochzeit mit mobilen Toiletten etc., daher habe ich keine Fotos davon gemacht.)

… Afterwards we went past an interesting pub and beautiful houses to the cathedral. Our friend told us that it is considered one of the finest in the country. I guess this could also be said about the castle. (In the inner ward they had made preparations for a television transmission of the royal wedding with mobile toilets etc., therefore I didn’t take photos there.)

Ebenfalls wegen der königlichen Hochzeit am folgenden Tag, war der Organist am üben, Glück muss man haben! Später kam dann auch noch der Kirchenchor und übte, wunderbar! Während wir anderen herumgingen, meditierte mein Mann zur Orgelmusik. Er erzählte mit hinterher, dass das ein fantastisches Erlebnis war.

… Also because of the royal wedding the next day, the organist was rehearsing, how lucky can one be? Later on the church choir came in to rehearse as well, wonderful! while we others went around, my husband meditated to the organ music. He told me later that it had been a fantastic experience.

In einer Kapelle hingen eine ganze Menge Fahnen. Dieser Text fiel unserem Freund auf: Die rote Nationalflagge wehte auf einem Handelsschiff während seiner vielen Reisen im Pazifik im zweiten Weltkrieg und wurde von E. G. Blackburn aus Lincoln geschenkt. Die australische Fahne wurde vom Australia House gestiftet. Die daneben hängende weisse Nationalflagge wurde von E. C. Cordeaux RN geschenkt und wehte auf der HMS Lapwing in der Skagerrakschlacht am 31. Mai 1916.

… In one of the chapes a number of flags were shown. Our friend notices this text:
„The Red Ensign was flown by a merchant vessel during her many voyages in the Pacific during the Second World War and ws donated by E. G. Blackburn of Lincoln. The Australian Flag was given by Australia House. The adjacent White Ensign was given by E. C. Cordeaux RN and had been flown by HMS Lapwing at the Battle of Jutland 31 May 1916, …“.

Der Kathedrale ist ein Kloster angeschlossen.    … There is a monastery joined to the cathedral.

Ein kleiner Witz des Architekten: an einer Säule brachte er ein Trollgesicht an, sozusagen sein Warenzeichen.

… A little joke of the architect: on one of the columns he placed a troll face, his trademark so to speak.

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Hier noch ein paar Bilder aus der Altstadt:       … Here some photos from the old part of the town:

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Abends bekamen wir abermals einen herrlichen Pub gezeigt. Ein gemeinsames Projekt der Anwohner. Sie wollten gerne ihren lokalen Pub behalten, der drohte Pleite zu gehen,  und haben daher mit der Kommune eine Absprache getroffen. Die Kommune stellt den Pub zur Verfügung und die Anwohner betreiben ihn. Das Ganze ist ein Non-Profit-Unternehmen, denn fast alle, die dort arbeiten sind Freiwillige und kellnern, kochen und reinigen gratis. Das Essen war einfach super und dann auch noch preiswert. Wir hatten einen Kellner der Deutsch ohne englischen Akzent sprach; das ist eher selten. Er war als Soldat in Deutschland stationiert gewesen.

… In the evening our friends took us to another marvellous pub. This was a joint project of the residents. They wanted to keep their local pub, which was threatened by bankruptcy and have, therefore, made a deal with the municipality. The latter would put the pub at their disposal, and the residents would run the place. It is run as a non-profit-organization so to speak, because almost everybody, who works there is doing so as a volunteer. The food was simply great and not expensive at all. We had a waiter who spoke German without an English accent; that is rather rare. He had been stationed in Germany as a soldier.

Das war ein schöner Abschluss für unseren allzu kurzen Besuch. Aber wie sagt man in Dänemark: gammel fisk lugter (alter Fisch stinkt), was so viel heissen soll wie, dass niemand Gäste mag, die zu lange bleiben … 😉

… That was a splendid ending to our all too short visit. But, how do the Danes say: gammel fisk lugter (old fish stinks), which means as much as that nobody likes guests, who stay too long … 😉

Östliches Lincolnshire … Eastern Lincolnshire

Unser Spaziergang begann und endete an einem Pub. Als wir losgingen, wurde gerade Bier angeliefert. Das war gut zu wissen! Als wir zurückkamen, war der Pub allerdings geschlossen. Aber das haben wir später nachgeholt.

… Our walk started and ended at a pub. When we started out, they were delivering beer. That was good to know! However, when we came back, the pub was closed. But we made up for that later.

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Lincolnshire Wolds heisst diese schöne Landschaft. Und sie liegt im nördlichen Lincolnshire mittig bis östlich (also von der Mitte nach rechts, aber nicht bis an die Küste … 😉 )

… This beautiful area is called Lincolnshire Wolds. It is situated in the north of Lincolnshire, from the middle to the east (that is from the middle to the right, but not quite out to the coast … 😉 )

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Diese wilden Lichtnelken, die bei uns so selten sind, wachsen hier zuhauf.

… These wild red campions, which are so rare at our place, are growing in abundance here.

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Was kommt denn da durch das hohe Gras? Ein kleiner Hund, der Hund meiner Freundin, ein kleiner Mini-Jack-Russell, klein aber oho, der hat seine Meinungen … ein charmanter kleiner Wuffer.

… What is this coming through the high grass? A little dog, my friend’s dog, a little mini-Jack-Russel terrier, small but powerful, he has got his opinions … a charming little guy.

 

Wir kamen an dieser interessanten alten Kirche vorbei, St. Peter’s church, ursprünglich aus dem 13. Jahrhundert, aber 1839 in Ziegeln wiederaufgebaut.

… We came past this interesting old church, St. Peter’s church, originally from the 13th century, but in 1839 rebuilt with brick.

Es gibt ein Taufbecken aus dem 15. Jahrhundert

… There is a font from the 15th century

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und Glasarbeiten aus dem 16. Jahrhundert (flämisch?).

… and glass works from the 16th century (flamish?).

Der englische Drachen und die hohen Fenster scheinen neueren Datums zu sein. Der Altarplatz wurde 1883 restauriert, aber von wann stammt er? Die Angaben über die Kirche stammen aus der Wikipedia.

… The English dragon and the high windows seem to be of later date. The chancel was restored in 1883, but how old is it? The facts about the church are taken from Wikipedia.

Wie bei vielen Landkirchen fehlt es an Gemeindemitgliedern, aber einmal im Vierteljahr wird hier ein Gottesdienst gehalten. Es gibt auch noch andere Aktivitäten. Man versucht wirklich, die Kirche am Leben zu erhalten. Die Decke wurde vor Kurzem renoviert.

… As with many country churches, there is a lack of parishioners, but once every four months a service is being held here. There are also other activities. People really try to keep the church alive. The ceiling has been renovated lately.

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Auch an der Kirche fand sich Grün und Wasser.

… Also next to the church was green and water.

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Wir sahen uns die alten Grabsteine an. Ein Anwohner war anscheinend Pirat von Beruf  … 😉

… We looked at the old gravestones. One of the locals seems to have been a pirat … 😉

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Die Uptons waren am meisten vertreten, und dann die Sutcliffes und die Bakers oder war es Barkers? Aber das ist euch sicherlich egal … 😉

… The Uptons were most buried here, and then the Sutcliffes and the Bakers or was it Barkers? I am sure that you don’t really care … 😉

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Abends nach dem Essen in einem türkischen Restaurant zeigte uns der Mann meiner Freundin noch einen sehr schönen alten Pub, klein aber fein und gerade renoviert. Sehr charmant, schaut selbst:

… In the evening after a nice meal at a Turkish restaurant, my friend’s husband showed us a beautiful old pub, small but nice and recently renovated. Very charming, have a look for yourself:

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In dem Raum war nach rechts auch noch Platz für zwei Tische. Und unten seht ihr die Lounge:

… In this room were two more tables to the right. Below you see their lounge:

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Das war ein schöner Abschluss eines wohlgelungenen Tages. Vielen Dank an euch, liebe Freunde!

… This was a nice closing of a successful day. Many thanks to you, dear friends!

Am nächsten Tag stand Lincoln Stadt auf dem Programm, inklusive Burg und Kathedrale. Ich kann jetzt schon verraten, dass der Tag genauso wohlgelungen war! 😉

… For the next day we had Lincoln city on our programme, including both, the castle and the cathedral. I can already reveal that the day was just as wonderful!  😉

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spontanflug nach England … Spontaneous flight to England

Und zwar mit Rxxx Air, ein Erlebnis für sich. Der Service war jedoch auf dem Rückweg wesentlich besser. Aarhus ist eben ein kleiner Flughafen … 😉 … Aber so eine lange Schlange nur für die Passkontrolle wie in Stanstead Airport habe ich noch nie erlebt. Zwei lange Schlangen webten sich durch einen grossen Saal. Stellt euch einen riesigen Raum voller Leute vor, die erste Hälfte geht in die eine Richtung, die zweite in die entgegengesetzte Richtung, das ergab ein fast surrealistisches Bild, zielstrebig und doch ein keltischer Knoten … 😉

… And that with Ryan Air, an adventure in itself. But I have to say that the service on the way back was way better. Aarhus is a small airport … 😉 … But such a long queue only for pass control like at Stanstead Airport, I have never experienced yet. Two long queues were weaving through a big hall. Imagine an immense room full of people, the first half walks into one direction, the second half in the opposite direction. That picture was almost surreal, they were determined, but walking a celtic knot at the same time … 😉

Wir hatten ein Hotel in Islington gebucht, Underground station Tufnell Park. Das sind 7 Stationen von Tottenham Court Road, schön ruhig, aber trotzdem ist man schnell in der Stadt. Ich war in dem Hotel schon dreimal vorher, einmal mit meinem Mann, alles vor mehr als 20 Jahren. Aber das Wiedersehen war eine ziemliche Enttäuschung, nicht mit Islington, aber mit dem Hotel. Das Zimmer war ein Witz, hier meine Beurteilung auf Booking.com:
„Alles in Allem eine Enttäuschung.“
Minus: The Matratze war extrem hart. Junge Leute können das vielleicht aushalten, aber wir sind etwas älter. Die Toilette war ein schmaler Besenschrank, mein Mann konnte die Tür nicht schliessen, wenn er darauf sass, seine Knie ragten heraus. Die Duschkabine stand mitten im Raum mit durchsichtigem Glas.
Empfehlung: Kauft das Frühstück nicht, esst lieber in der Stadt.
Ich bin in diesem Hotel schon vor über 20 Jahren gewesen, und es war damals wesentlich besser.
Plus: Mir gefiel die Umgebung, eine ruhige Strasse in Islington, ideal wenn man nach einem Tag im geschäftigen London zurückkommt. Und noch eine Sache, der Internet-Service ist hervorragend, wir konnten HBO-Filme streamen!

In der Strasse, in der das Hotel lag, waren damals noch 4-5 andere kleinere Pensionen gewesen. Die waren jetzt alle weg.

… We had booked a hotel in Islington, Underground station Tufnell Park. That is 7 stops from Tottenham Court Road, quiet, but one is quickly downtown. I had stayed three times before in this hotel, once with my husband, all more than 20 years ago. But the reunion was quite a disappointment, not with Islington, but with the hotel. The room was a joke, here my evaluation on booking.com:
„All in all a disappointment.“
Not like: The matrass was extremely hard. Maybe younger people would not mind, but we are elderly. The toilet was a broom cupboard, my husband could not close the door when he sat down, the knees stuck out. The shower cabin was in the middle of the room with see-through glass.
Recommendation: don’t buy the breakfast, rather have breakfast in town.
I stayed in this hotel several times over 20 years ago and it was much better then.
Like: I liked the location, a quiet street in Islington, ideal for after a day in the busy city of London. And one thing more, the WiFi service is excellent, we could stream HBO movies!“

… In the street, where our hotel was situated, had 20 years ago been 4-5 more small pensions, which now had all gone.

Doch hier ein paar Fotos von Islington, zuerst der schöne Bahnhof mit den weinroten Fliesen:

… But now some photos of Islington, first the pretty station building with the purple tiles:

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Diese wunderschönen Büsche sah man viel in den Vorgärten in Islington. Ich kannte sie bisher nur aus französischen Gartenkatalogen (Ceanothus).

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Man musste die Hose runterziehen, bevor man hineinging, drinnen ging es nicht. Oh, und warmes Wasser gab es nur morgens. Wir haben uns aber nicht beschwert, daher weiss ich nicht, ob man uns da geholfen hätte.

… One had to pull down the trousers before entering, once inside, it wasn’t possible. And warm water was only available in the morning. But we didn’t complain, so I can’t say, whether they would have done something about it or not.

Am nächsten Tag war London-Tag. Am Vormittag hatten wir eine zweistündige Dickens-Tour geplant, zu Fuss, man brauchte nur aufzutauchen, Treffpunkt war an der Touristen-Information hinter St. Paul’s Church. Danach wollten wir in einem altbekannten indischen Restaurant in einer Nebenstrasse der Tottenham Court Road zu Mittag essen und später planlos herumlaufen. 😉

… The next day was meant to be a London day. We had planned a two hours Dickens-Walk for the morning. No need to book, you just showed up, meeting point was at the tourist information behind St. Paul’s Church. Afterwards we wanted to have lunch at an Indian restaurant that we knew of old, in a side road off Tottenham Court Road, and later we planned to walk around aimlessly. 😉

Wir waren etwas zu früh zur Stelle und gingen daher um die Kirche herum und tranken auch einen Kaffee.

… We were a bit early and walked around the church and drank a coffee.

An der Touristen-Information warteten wir dann auf unseren Fremdenführer, der nicht auftauchte. Es warteten noch drei andere Leute, aber die gaben vor uns auf. Wir gaben der Sache eine Viertelstunde, dann waren wir auch weg.

… At the tourist information we waited for our guide, who didn’t show up. There were three other people waiting, but they gave up before us. We waited 15 minutes over the announced time, then we also went away.

Jetzt waren wir irgendwie im Limbo und mussten umdenken. Mein Mann hatte jedoch die Millennium-Brücke entdeckt, und da mussten wir natürlich rübergehen.

… We felt a bit hanging in the air and had to rethink. But my husband had seen the Millennium-Bridge, which, of course, we had to cross.

IMG_20180515_111858 Blick vom südlichen Ufer        …   View from the South Bank

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Diese Mischung aus Altem und Futuristischem ist ganz schön umwerfend … This blend of old and futuristic is quite overwhelming.

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Der Bogen ist die neue U-Bahn-Brücke.     … We are standing under the new Underground bridge, at this point above ground. 😉

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Die schöne Blackfriar’s Brücke. Die roten Pfeiler sind Überbleibsel der alten Eisenbahnbrücke.

… The beautiful Blackfriar’s Bridge. The red pillars are remains of the old railway bridge.

Und auf dem nächsten Foto seht ihr den dicken schwarzgekleideten Mönch an der Hausfassade. Nach ihm sind Brücke, U-Bahn-Station und Stadtteil benannt. Was es mit ihm auf sich hat, könnt ihr HIER nachlesen.

… And on the next photo you can see the fat black clad munk on the facade of the house. Bridge, Underground station and district are named after him. You can read more about him HERE.

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Von hier aus gingen wir am Embankment entlang bis zur Northumberland Avenue, denn wir wollten via Trafalgar Square zum Leicester Square.  Wir trafen zwei sehr nette Tourismus-Angestellte, die uns den Weg erklärten. Einer hatte sogar einen Stadtplan, den er seinem Kollegen aber gar nicht gerne geben wollte, denn es war sein letzter. Später wollte er ihn uns sogar vermachen, trotz allem, war das nicht nett? Wir haben ihn ihm aber gelassen.  😉

Ich fand, dass die Leute viel netter waren als vor 20 Jahren, wenn man sie nach etwas fragte. Damals ist es mir öfter passiert, dass man einfach  nur „sorry“ zu mir sagte und einfach weiterging. Dieses Mal wurde immer gleich der Handy-Navy befragt und Leute bildeten Beratungsgruppen, einheimische und Touristen. Ich fand das toll. In Islington sprach uns sogar jemand von sich aus an ob er uns helfen könnte, weil wir wohl etwas hilflos wirkten. Nach 20 Jahren konnten wir uns nicht 100% an den Weg zum Hotel erinnern.  😉

… From here we walked along Embankment. We wanted to go to Leicester Square via Trafalgar Square. We met two very nice tourism-employees, who explained us how to get there. One of them even had a map, which he did not really want to hand over to his colleague, because it was his last one. Later he wanted to give it to us, in spite of that, was that not kind? But we couldn’t take it away from him.  😉

… I found people friendlier when approached, than 20 years ago. Then it happened often that people said „sorry“ and just moved on, they couldn’t be bothered. This time they immediately checked on the mobile GPS when asked for directions. People even formed consultant groups, locals and tourists, that was so nice! In Islington somebody even approached us, if we needed help. I guess we looked a bit helpless, but after 20 years we couldn’t remember 100% how to get to the hotel.  😉

 

Die Armlehnen der schönen alten Bänke sind sehr kunstvoll. Es gab auch Kamele und eine Sphinx-ähnliche Figur.

… The arm rests of the beautiful old benches are quite artistic. There were also camels and a sphinx like creature.

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Dieses Cafe war eine Überraschung (ich bekomme kein Geld für Werbung!). Sie hattten so viele schöne Kuchen, es war schwer zu wählen. Aber ich bekam einen Zitronen-Käsekuchen und mein Mann einen Vanille-Schokoladen-Mousse. Man konnte auch Snacks und Nachmittagstee bekommen. Das ist ein dreistöckiges Gebilde mit Sandwiches, Scones und kleinen Kuchenstückchen.

… This cafe was a surprise (I don’t get paid for advertising!). They had so many wonderful cakes, it was difficult to choose. But I got a lemon cheese cake and my husband a vanilla chocolate mousse one. They also serve snacks and afternoon tea, which is a three story plate with sandwiches, scones and small pieces of cake.

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Trafalgar Square sah aus wie immer, aber Leicester Square war eine Enttäuschung. Es gab gar keine indischen Restaurants mehr und das schöne Odeo-Kino war geschlossen. Das in Tottenham Court Road gibt es auch nicht mehr. Es gab zwei kleinere Kinos, aber da liefen dieselben Filme, ein Superheldenfilm und ein Horrorfilm.

… Trafalgar Square looked as always, but Leicester Square was a disappointment. There weren’t any Indian restaurants anymore, and the great Odeo-cinema was closed. The one in Tottenham Court Road doesn’t exist anymore either. There were two smaller cinemas, but with the same movies, one super hero movie and one horror movie.

Wir gingen zurück zur Themse und über die nächste Brücke wieder ans Südufer.

… We walked back to the Thames and crossed the next bridge back to Southbank.

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Blick auf das Parlamentgebäude und Big Ben, der ganz in Stellagen eingewickelt ist.

… View on the Houses of Paliament and Big Ben, completely wrapped up in scaffolding.

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Die schöne Westminster-Brücke. Ich habe extra darauf gewarten, dass viele rote Busse darauf fuhren. Den eingewickelten Big Ben links habe ich ausgeblendet.

… The beautiful Westminster Bridge. I waited a bit to catch as many red buses on it as possible. I cut off Big Ben in his wrappings to the left.

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Via Lambeth-Brücke kamen wir wieder auf die andere Seite. Hier ein Park am Parlaments-Gebäude.

… Via Lambeth-Bridge we crossed the river again. Here a park next to the Houses of Parliament.

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Ich liebe diese Flusspanoramen!          ….   I love those river views!

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Die blauen Linien waren unsere zurückgelegten Wege. Das sieht nicht nach viel aus, aber wir waren alles in allem 7 Stunden unterwegs.

… The blue lines show were we have walked. It does not look like much, but we were all in all 7 hours on our feet.

Nach einer weiteren Nacht auf der eisernen Jungfrau wurden wir vom Bahnhof Kings Cross, Bahnsteig 9 3/4, nach Lincoln transportiert.

… After another night on the iron maiden, we were beamed from Kings Cross station, platform 9 3/4 to Lincoln.

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Ich teile den Bericht von England in drei Teile. London, östliches Lincolnshire und Lincoln. Entgegen aller Wettervorhersagen hatten wir an allen fünf Tagen hervorragendes Wetter!

… I am dividing the England report into three parts, London, eastern Lincolnshire and Lincoln. Against all weather reports we had splendid weather all five days!

Liebe Grüsse aus dem immer noch sommerlichen Dänemark. Bis Sonntag einschliesslich wird es auf jeden Fall noch anhalten. Die Bauern weinen schon, weil alles so trocken ist.

… Kind regards from still summerly Denmark. It is supposed to hold until Sunday inclusively. The farmers are complaining now, because everything is so very dry.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schlagzeilen … Headlines

Vögel: Neue Gäste am Futterbrett: ein Dompfaff, ein Buchfinkenpärchen und eine Art Laubsänger oder auch Grasmücke. Erste dachte ich, es handele sich bei Letzterem um ein schlankes Spatzenweibchen, aber da war so gar keine Zeichnung am Kopf und der Schnabel passte auch nicht.

… Birds: New visitors at the bird feeder: a bullfinch, a couple of chaffinches and a kind of warbler. At first I thought the latter was a very slim sparrow female, but the bird had no marking whatsoever on the head, and the shape of the beak didn’t fit either.

Fotos: Pixabay, Oldiefan, Moritz320

Garten: Wir hatten ein tête-à-tête mit unserem Hauswirt, weil wir wissen wollten, wann er all die Arbeiten auf dem Grundstück und der Fassade fertighaben will, die noch ausstehen. Dieses Jahr soll alles erledigt werden, sagt er, so dass ich im Herbst hoffentlich anfangen kann, einen Garten anzulegen.

… Garden: We had a tête-à-tête with our landlord, as we wanted to know, when he plans to have finished all the outstanding works on the grounds and the facade. He as much as promised that everything will get done this year, so that I hopefully can start to establish a garden this autumn.

2018-02-19 10.58.29 BLOG
Mein Container-Garten; viele der Rhododendren stehen auf der Terrasse.
… My container garden; many of the rhododendrons are on the terrace.

Reisen: Wir werden uns unseren langen Rundtripp in England und Schottland dieses Jahr nicht leisten können … und auch nicht die nächsten zwei Jahre. Wir müssen mit allen längeren Touren warten, bis ich meine Rente von Deutschland und Dänemark bekomme. Das ist in drei Jahren so weit (ich bin immer noch eine junge Frau!). Aber das ist natürlich ein Luxusproblem. Dänemark hat uns schliesslich noch viele schöne Ausflüge zu bieten! Und wer weiss, vielleicht gehen wir bald auf Konzert-Tournee … 😀  😀  😀 (Das ist ein Scherz! Nicht, dass ihr wieder Beweisfotos fordert … 😉 )

… Travel: We will not be able to afford our long trip to England and Scotland this year … nor in the next two years. We have to wait with all longer trips until my pensions from Germany and Denmark are due. That will be in three years (I am still a young woman!). But that is, of course, a luxury problem. Denmark still has a lot of excursions to offer! And who knows, maybe we will be on a concert tour soon … 😀  😀  😀 (This is meant as a joke!)

P.S.: Frau Dompfaff, noch mehr Buchfinken, Grünfinken und endlich ein Bergfinkenpärchen gaben sich die Ehre!

… Mrs. Bullfinch, even more chaffinches, greenfinches, and also, finally, a pair of bramblings gave us the honour!